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Autor: Betreff: Selbstfindung
Practicus
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Sire THVBH
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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 11:56  

Zitat:
Die okkulte Gesellschaft

(N`ori-Wiki)

Bevor ich anfange etwas über die okkulte Gesellschaft zu schreiben, sollte ich erst für alle Leser definieren was ich darunter verstehe. Eine Gesellschaft ist für mich, eine Gruppendynamik, böse ausgedrückt ein Herdentrieb, derer sich viele dazugehörig fühlen. Ein "EINSSEIN", eine Globale Schwingung, eine Normierung des Menschsein, wie die Maße der weiblichen Schönheit (90-60-90). Okkultismus ist für mich ein Geheimniss, derer ich auf der Spur nachjage, wie ein hungriges Tier nach Erlösung. Immer wittert man ein Geheimniss, was es gilt aufzudecken. Eine Eintrittskarte ins Reich der Auserwählten, um dazu zugehören und nicht mehr ausgegrenzt zu sein. Nicht mehr alleine zu sein, nicht isoliert zu sein. Sich anzupassen, weil man denkt, dass ist es was von einem erwartet wird.Eine Prüfung, eine Einweihung.

30 Jahre später:

Okkultismus, Rituale und Magie sind ein psychologisches Drama, das man erst dann erkennt, wenn man die Fakten und Indizien, die am Ende übrig bleiben analysiert. Wenn man alles Spirituelle (mentale, emotionale Illusionen) ausmistet. Das Bild was sich einem eröffnet ist, nackt, pur, häßlich (das was man nicht sehen will, daher häßlich) und nüchtern kalt. Ich habe als Chaosmagier (das ist der okkulte Weg den ich wählte) einige Paradigmenwechsel hinter mir. Atheismus,Satanismus, Thelema,Sethianismus, Neu-Gnostizismus und ich betrat die Pfade des Wicca,Adonismus, Neu-Heidentum und ja sogar mit der Galaktischen Förderation ging ich auf Tauchfühlung .Voll ausgekostet habe ich die letzten Pfade nicht, da mir der Wind, der mir entgegenschlug zu eisig und ablehnend war, aber das ist eine andere Geschichte. Viele Menschen sind mir auf den Weg begegnet. Die Einen, die einen inspirierten und die Anderen, die meine finstersten Seiten zu Tagen förderten. Danke an Alle, so sollte man doch sagen, aber ich bin mir da nicht so sicher, ob der Dank wirklich angebracht wäre.

Nach etlichen Lektüren, die man im Leben so durchgearbeitet hat und sich etlichen magischen Ritualen hingegeben hat, ist eins klar ersichtlich geworden, daß Magie wie größtenteils praktiziert wurde und noch wird, ein einziges psychologisches Spiel ist, dass den einzigen Effekt zu scheinen hat, sich angeblich selbst zu vervollkommen zum Adam Kadmus ( zum Übermenschen). Was ich mich heute frage ist: Machen wir das alles wirklich für unsere Evolution oder ist das Fussball für Intellektuelle Vollidioten? In der 3D-Welt ist mir noch nie ein Dämon oder sonstiges geistliges astrales Wesen begegnet. Nur Menschen! Menschen, die sich selbst oder andere beindrucken wollen durch Taschenspielertricks, durch Worte und Handlungen, die durch Schleier bedeckt sind. Ein Spiel der Eitelkeiten. Die jüngeren (Anfänger) mögen noch durch den Drogenrausch eines Rituals beindruckt sein, aber die jenigen, die schon länger drogensüchtig sind, merken zunehmens, dass der Rausch zur Normalität geworden ist. Der Kick ist weg.
"Magie ist die Wissenschaft und Kunst Veränderungen in Übereinstimmung mit dem Willen zu verursachen." A. Crowley
NLP nennt man das heute. Eine kontrollierte Erziehung nach dem freien Willen. Eine Lektüre, dass man seine eigene Kontrolle über sich und seine Synapsen haben sollte. Das schlimme an dieser Illusion ist, dass man immer fremdbeeinflußt ist und nie wirklich sagen kann, ob man wirklich seinen eigenen Willen vollführt, da kaum einer die äußeren Umwelteinflüsse mit einbezieht ( d.h. sich derer bewust ist). Wenn man sich derer bewusst ist, wird man schnell feststellen, dass das garnicht so einfach ist. Wie ich darauf komme?
Ich habe letzten eine geführte Medition mal mitgemacht. Nicht weil ich davon überzeugt war, sondern eher weil ich mir sagte, "Was kann schon geschehen ausser, du hast dich vieleicht am Ende getäuscht, mit deiner festgefahrenden? Meinung". Also tat ich dies. Es ging um das wahre Selbst und man sollte alles was man dachte zu sein, seine Erinnerungen und Emotionen von seiner Gestalt entfernen um seinem wahren Selbst näher zu kommen. Nach dem ich alles, was Erziehung und Erinnerungen etc. war ,von mir abzog, War am Ende nichts da. Ja , ihr hab richtig gelesen! Es war nichts da. Was ist also das wahre Selbst? Nichts? Andersowo hörte ich, dass das wahre Selbst, das ist, was unserem Idealbild von unserem Selbst entspricht. Wat denn nun??? Da braucht man keine Psychopharmaka mehr bei so einem Mindfuck...lol

Derartige Spielchen findet man überall. Ich nenne es bewusst Spielchen, denn nichts anderes sind sie. Die Spielchen findet man nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei den Menschen, die man unterlegen oder überlegen erachtet. Hört nur genau hin, seht genau hin.Ein Spiel der Täuschungen, des mehr dasein als ist.
Die größten psychologischen Spiele sind, wenn man Worte vernimmt, die man als Kränkungen sieht."Loser,behindert,du tickst nicht richtig, du hast keine Ahnung etc." Sie kratzen stark am Ego ohne zweifel und man ist wütend, verletzt, traurig und sonst wie auch immer. Im Stillen Moment , wo man einen Schritt zurück tritt und alles aus der Ferne betrachtet, erkennt man, dass man das nicht ist, sondern der Aussendende. Fehler ist, dass man das als seine Natur annimmt und das ist das psychologische Spielchen.
Sowas wie Loser oder unfähige in der Magie kann es garnicht geben!! Wenn eh alles vom Geist ausgeht. Oder aber die Magie, das Okkulte ist das loserhafte in das sich viele zu ertränken suchen, nur um einmal in ihren beschissenden Leben überlegen zu sein und sei es am Ende nur eine Lüge. Aber so sind nun mal viele Magier und Hexen. Alle wollen sie einzigartig sein und doch treibt sie das Herdengen zur Norm-alisierung. Ich finde das lustig.

Techniken dahin gibt es viele. Sie haben den Markt überflutet.
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Dieser Text sollte nach dem Lesen aus dem Gedächniss gelöscht werden, ansonsten ist es dem Leser sein Ding was mit ihm /ihr danach passiert.


Diesen Text hab ich schon in einem anderen Forum geschrieben. Es sind innerliche Fragen, die ich mir so stelle, wenn man anfängt, ab einem betsimmten Teil seines Lebens alles zu hinter-fragen. Auch heute wieder habe ich und ein guter Freund, wieder über das Thema geredet, was denn nun das höhre Selbst bzw. wahre Selbst wäre. Oder was denn der heilge Schutzengel wäre. Beim Heiligen Schutzengel und den ganzen Channel-Mist haben wir uns gefragt, warum das gut sein soll, den herrein zulassen bzw. wem diehnt es am Ende, wenn man sich auf sowas einläßt. Ist es Symbiose oder Parasitäre Übernahme. Oder was ist das EGO, wenn wir alle eh eins sind, im Motto des Neugnostizismus, das alle Gott sind und wir alle sind Gott. Kann es da denn sowas wie ein Ego geben, was ausgemerzt werden muß, wenn Gott eh durch uns Erfahrungen sammelt? Das wiederspricht sich doch vollkommen!Was ist der Wille, wenn nicht das Ego und warum spricht man vom wahren Willen, der so hoch gestochen ist, das man Ende denken muß, das hier was falsch läuft (in bezug auf den freien Willen). Aber deshalb bin ich ja hier, wie im Vorstellungthread angemerkt. Die letzten Fragen lösen.
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 12:52  
"Herdengen"???


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Practicus
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Sire THVBH
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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 13:03  
Werter Hephaestos:

" Herden-Gen" .

Ich hoffe, daß ich dadurch deine Frage beantwortet habe, auch wenn ich nicht so recht weiß ob es nur eine Verwirrungen des Wortes war, oder das einzige ist, was dich an dem Text dich interessiert hat.
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Practicus
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Echidna1
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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 13:32  
„Da steh ich nun, ich armer Tor,
und bin so klug als wie zuvor.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Faust)


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“Den Teufel merkt das Völklein nie, selbst wenn er es am Kragen hätte”. (Goethe)
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Sire THVBH
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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 14:26  
Es mag stimmen (Zitat Goethe), aber noch schöner wäre es, darüber mit anderen reden zu können. So kommt man sich wie ein Alien vor, der auf diesem Planeten ausgesetzt wurde und fragt sich immer zu: Bin ich verdammt nochmal die einzige, die so denkt?
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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 15:36  

Zitat von Sire THVBH, am 9/11/2015 um 14:26
Bin ich verdammt nochmal die einzige, die so denkt?


Nö. Die vielen Fragezeichen kenne ich. Für mich ist es oft garnicht wichtig die wesentlichen Fragen zu beantworten und ich werde ganz vorsichtig wenn jemand (sogar wenn es ungewollt passiert) eine solche wesentliche Frage beantwortet. Denn dann geht es um "Glaube".
Die Frage dazu die ich mir stelle, muß ich diese wesentlichen Fragen eigentlich beantworten oder muß ich es nicht.


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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 19:09  

Zitat:
Ich habe letzten eine geführte Medition mal mitgemacht.[....]um seinem wahren Selbst näher zu kommen. Nach dem ich alles, was Erziehung und Erinnerungen etc. war ,von mir abzog, War am Ende nichts da. Ja , ihr hab richtig gelesen! Es war nichts da. Was ist also das wahre Selbst? Nichts? Andersowo hörte ich, dass das wahre Selbst, das ist, was unserem Idealbild von unserem Selbst entspricht. Wat denn nun??? Da braucht man keine Psychopharmaka mehr bei so einem Mindfuck...lol


Mal davon abgesehen, das ich viele "letzte Fragen" nicht mal annähernd beantworten kann, und nicht mal weiss, ob man das tun sollte, eine Anekdote von mir:

Vor Jahren hab ich auch mal bei meiner TaiChi-Lehrerin eine geführte Meditation gemacht, und zwar eine Reise zu meinem "inneren Heiler" Ich erspar' euch die Details, aber irgendwann war ich in einer Höhle aus Kristall und sah Yoda vor mir. Der dann sinngemäß sagte: "Heilung du willst? Aber krank du nicht bist!" oder sowas.

Will sagen: Bei GM's kommt auch ab-und-zu seltsames 'raus.

Ferner: Ja, das ganze ist "intellektueller Fußball". Man kann bestimmt anders schneller Reich&Berühmt werden etc, und der 'Evolution' ist das auch genauso schXXXegal wie Fussball.

Warum also Magie?

1.) Es macht Spaß (wie manchen Leuten halt fussball spaß macht)
Wem Magie-treiben keine Freude bereitet, für den ist's nichts, oder er macht was falsch, oder er hat seinen weg noch nicht gefunden.
2.) Es bringt dich weiter, entwicklungsmäßig
Fussball macht sportlich, ok. Was macht Magie? In meinem Fall könnte ich schreiben "gelassen, konzenriert, aufmerksam" etc. usw.
3.) Fussball bringt Geld
Die Frage ist, ob man zu denjenigen gehören will, die mit echter oder falscher Magie Geld verdienen wollen, oder eben nicht.
4.) Man lernt die coolen Typen kennen, feiert die besten Partys...
Wo sonst tanzt man an Beltane naggisch ums Feuer?

Ich glaub, viele "ach-so-tollen" Leute sehen das alles nicht mehr sehen. Es geht nicht um den Heiligen Gral, sondern um die Queste :)


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Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 21:12  
Ach Hephaestos, ich kann grad nicht anders... lass dich drücken für diesen Post. Du hast einen sehr schönen Tag gerade NOCH besser gemacht XD

Edith sagt: Lern mal Namen schreiben, liebste Asenath!


[Editiert am 9/11/2015 um 21:13 von Asenath]
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Practicus
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Echidna1
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red_folder.gif erstellt am: 10/11/2015 um 00:03  

Zitat von Sire THVBH, am 9/11/2015 um 14:26
Es mag stimmen (Zitat Goethe), aber noch schöner wäre es, darüber mit anderen reden zu können. So kommt man sich wie ein Alien vor, der auf diesem Planeten ausgesetzt wurde und fragt sich immer zu: Bin ich verdammt nochmal die einzige, die so denkt?



Worüber reden zu können ? Über Wege, Irrwege und deren persönliche Ansichten ?

Was war ausschlaggebend für Deine Reise in die Magie , was Dein persönlicher Grund, sich darauf einzulassen ?


Ich zitiere mal einen Satz von Dir aus dem "großen" Text :

Kann es da denn sowas wie ein Ego geben, was ausgemerzt werden muß, wenn Gott eh durch uns Erfahrungen sammelt?


DAS EGO, was wir nicht akzeptieren oder nicht mehr akzeptieren wollen, ist die Erfahrung die Gott sammelt und gleichzeitig die Schuhe des Teufels ;) ... wie immer man diese beiden auch sehen möchte oder sieht.


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“Den Teufel merkt das Völklein nie, selbst wenn er es am Kragen hätte”. (Goethe)
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Magus
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Aszan
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red_folder.gif erstellt am: 10/11/2015 um 08:11  
Wer sein Leben lang magiepraktiken anderer nachafft braucht sich über die beschriebenen folgen nicht zu wundern, Fakt ist du hast keine magie betrieben du hast sie konsumiert, die gängigen magiesysteme umgehen das grundlegende Problem auf verschiedene Arten.
Somit hast du dir selbst bewusst dein Problem geschaffen.
Wer gut ist konsumiert nicht er denkt ein bisschen nach, wenn ich sowas wie :ich weiß nicht ob das gut oder schlecht ist schon höre, merkt man wie wenig du hinter diese Dinge schaust, du machst es dir zu einfach.
Und das ist dein Problem. Denn niemand hat ne App die du konsumieren könntest die dieses Problem löst.


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Es ist egal wie die Welt ist wenn man nur selber tief genug ist um eine Welt zu sein.
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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 10/11/2015 um 08:49  

Zitat von Sire THVBH, am 9/11/2015 um 11:56
Aber deshalb bin ich ja hier, wie im Vorstellungthread angemerkt. Die letzten Fragen lösen.


Und was machst du, wenn du die letzten Fragen gelöst hast?

Ich persönlich habe den Eindruck, dass du viel zu verkopft und intellektualisiert an die Magie herangehst. Mit deiner Einstellung sehe ich für dich nur zwei mögliche Entwicklungswege: entweder findest du irgendwelche Antworten, von denen du glaubst, sie wären die letzten wahren Wahrheiten und verfällst endgültig in deinen größenwahnsinnigen Messiaskomplex, den du hier im Forum schon ansatzweise gezeigt hast; oder aber du findest die Antworten nie und verzweifelst völlig am Mysterium der Welt.

Ich sehe es so, dass du dich mit deinen Gedankengebilden selber blockierst und vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr siehst.

Du schreibst auch, dass du schon viele Systeme ausprobiert hast, viele Menschen unterschiedlicher Richtung kennen gelernt hast und immer wieder angeeckt bist, dir ein eisiger Wind entgegen geschlagen ist. Vielleicht solltest du erstmal an dir selbst und diesem Problem arbeiten, bevor du versuchst, die großen Rätsel der Welt zu entschlüsseln.

Vielleicht hängen ja beide Probleme zusammen, jemals an diese Möglichkeit gedacht?


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Practicus
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Sire THVBH
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red_folder.gif erstellt am: 15/11/2015 um 16:51  
@ Idan

Sorry Glaube ist nicht Wissen! Glauben ist noch nicht mal Fühlen.

@Aszan

Das du Paragdigmenwechsel als Konsum bezeichnest find ich sehr interessant und amüsant. Ein Paradigmenwechsel ist dazu da um seinen Glaubenskonzept zu hinterfragen und notfalls einen anderen Weg gehen, wenn der alte Weg nichts bringt um weiter zu kommen.

nochmal zu @ Idan

Ist es denn schlimm und verwerflich Antworten zu erhalten?Vieleicht ist es ja normal, wenn man in ein bestimmtes Alter kommt. Vieleicht bin ich kopflastig, aber ich würde nicht sagen zu sehr, denn wer setzt das Maß für zuviel oder zuwenig? Und wann hat man an sich gearbeitet und wann nicht? Mein Leben ist ein Roman wert, wenn ich denn mal Lust hätte zu schreiben, aber ich finde Memoiren gibt es schon zu viele. Viel gesehen, viel erlebt und gelebt.

Für den Rest der Kommentare schweige ich mal besser.


[Editiert am 15/11/2015 um 16:52 von Sire THVBH]
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Fussvolk
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red_folder.gif erstellt am: 15/11/2015 um 18:36  
Okay, ich muss hier einfach einmal herein grätschen, auch wenn wir uns vom Thema wegbewegen.

Glaube ist sehr wohl ein Gefühl! Und Glaube kann sehr wohl Wissen sein.
Glaube ist ein Gefühl der Sicherheit, denn Glaube, oder eine Ideologie, oder eben eine Religion setzt ein Weltbild. Und ein Weltbild ist nicht anderes als ein gesetzter Rahmen und ein festes Regelwerk, wie die Welt funktioniert.
Was meinst Du wieso es die Religions- aka Glaubenskriege gibt? Weil die Menschen ich streiten, welches Regelwerk nun stimmt.
Denn es kommt dem Gefühl der Panik gleich, als ob eben genau diese Welt zusammen bricht, einen solchen Sicherheitsverlust = Glaubensverlust zu erfahren, wenn sich auf einmal herausstellt, dass das was Du zu wissen glaubtest, dass dein Sicherheitsnetz, deine Regeln sich auf einmal als falsch herausstellen könnten.


[Editiert am 15/11/2015 um 18:37 von SignsofWitchcraft]



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Practicus
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Sire THVBH
Beiträge: 98
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red_folder.gif erstellt am: 15/11/2015 um 18:58  
Glaube ist etwas annehmen ohne zu hinterfragen...blinder Gehorsam. Etwas als gegeben annehmen. Wohin hat uns denn Glaube gebacht in den letzten Jahrtausenden???????
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Philosophus
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Eldr
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red_folder.gif erstellt am: 15/11/2015 um 19:19  

Zitat von Idan, am 10/11/2015 um 08:49

Zitat von Sire THVBH, am 9/11/2015 um 11:56
Aber deshalb bin ich ja hier, wie im Vorstellungthread angemerkt. Die letzten Fragen lösen.


Und was machst du, wenn du die letzten Fragen gelöst hast?

Ich persönlich habe den Eindruck, dass du viel zu verkopft und intellektualisiert an die Magie herangehst. Mit deiner Einstellung sehe ich für dich nur zwei mögliche Entwicklungswege: entweder findest du irgendwelche Antworten, von denen du glaubst, sie wären die letzten wahren Wahrheiten und verfällst endgültig in deinen größenwahnsinnigen Messiaskomplex, den du hier im Forum schon ansatzweise gezeigt hast; oder aber du findest die Antworten nie und verzweifelst völlig am Mysterium der Welt.

Oder die dritte Möglichkeit, du studierst Philosophie.
Das würde dich vielleicht weiter bringen, denn mit der Magie scheinst du keinen großen Erfolg gehabt zu haben, oder zu haben.

Jedes Leben, noch so klein hätte es verdient einen Text darüber zu verfassen. Das ist ein wichtiger Punkt: Denn dein Text schreit geradezu nach einem Problem mit der Persönlichkeit...
Allein das hinter deiner Definition Gesellschaft das negativ beladene Wort Herdentrieb kommt und später "Herdengen" sagt schon einiges...
Du findest es amüsant das Magiepraktiziernde einzigartig sein "wollen " und sich trotzdem an die Gesellschaft anpassen müssen. Eine logische Konsequenz aus dem heutigen Lebensstandard. Wir arbeiten, pflegen Kontakte ect. und sind so ein Teil der Gesellschaft. Doch was uns von der Herde unterscheidet ist, dass jeder von uns anders ist, anders denkt und anders lebt.
Ich könnte jetzt noch weiter ausholen, habe aber keine Lust :cool:


[Editiert am 15/11/2015 um 19:20 von Eldr]
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Adeptus Minor
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samsaja1
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red_folder.gif erstellt am: 15/11/2015 um 19:44  
Wie Eldr oben sagte:
Denn dein Text schreit geradezu nach einem Problem mit der Persönlichkeit...

Genau Das ist es! Da hast du deine Antwort ..Arbeit an sich Selbst ist angesagt :thumbup:


[Editiert am 15/11/2015 um 19:45 von samsaja1]



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Practicus
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Sire THVBH
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red_folder.gif erstellt am: 15/11/2015 um 19:47  
Anscheinend ist die Frage an sich schon sehr gefährlich. "Was macht sie, wenn sie alle Fragen beantwortet hat." Als wenn, daß das Ende wäre so scheint es. Tja was mache ich wenn ich diese Fragen beantwortet habe?

Ich werde das Alte endlich hinter mir lassen und was neues anfagen. Etwas Neues was es jetzt noch nicht gibt! :o :puzz: :P :thumbup:

...naja ich ich schwindel ein wenig, denn die Saat lege ich ja schon, ob sie aufgeht ist eine andere Frage.


[Editiert am 15/11/2015 um 19:50 von Sire THVBH]
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Practicus
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Echidna1
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red_folder.gif erstellt am: 16/11/2015 um 12:08  

Zitat von Sire THVBH, am 15/11/2015 um 18:58
Glaube ist etwas annehmen ohne zu hinterfragen...blinder Gehorsam. Etwas als gegeben annehmen. Wohin hat uns denn Glaube gebacht in den letzten Jahrtausenden???????




..... womit Du Dich im Zweifelsfalle selbst, in/mit Gott, in Frage stellst.

Ich verstehe nicht so genau, warum man, um zu glauben, einem Verein angehören muss

Andersherum wird ein Schuh daraus : Glaubst Du an eine Sache, wie oder was auch immer, verlangst Du NICHT, selbst von Dir selbst, blinden Gehorsam ?


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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 16/11/2015 um 18:24  

Zitat von Sire THVBH, am 15/11/2015 um 18:58
Glaube ist etwas annehmen ohne zu hinterfragen...blinder Gehorsam. Etwas als gegeben annehmen. Wohin hat uns denn Glaube gebacht in den letzten Jahrtausenden???????



Aus dem Glauben sind wundervolle Einrichtungen und Empfindungen entstanden. Bis heute ist unser Rechtswesen durch den Glauben geprägt, zum Teil durch das Christentum (Asylrecht, Schutz der Familie) zum Teil aber auch altes heidnisches Recht der Römer (vor allem Besitzstand, Vertragsrecht, BGB).
Unser Sozialstaat mit seinen vielen karitativen Einrichtungen, unser Gesundheitswesen, unser Wertebewusstsein für Alte, Kranke, Schwache, Behinderte ist ein christliches Erbe mit dem einzig der Buddhismus wirklich konkurrieren kann.

Aus Glaube entstehen Werte und Werte können sehr hilfreich sein, stabile Gesellschaften zu bilden. Das heißt nicht, dass Glaube dazu notwendig wäre, auch atheistische Gesellschaften können hohe Werte und Normen haben. Aber Religion macht sie lebendiger, fühlbarer.

Glaube kann Hoffnung, Stärke und Perspektive geben, wenn der reine Verstand an Grenzen stößt.

Dass du jede Form von Glauben direkt mit Fanatismus und fehlgeleitener Instrumentalisierung gleichsetzt, sagt viel über deine psychologischen Probleme aus, die du hier im Forum so breit trägst.


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