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Autor: Betreff: Ich werde es tun, ich haue ab!
Novize
Novize


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red_folder.gif erstellt am: 8/2/2016 um 17:57  
Hallo Leute.

Ich habe vor abzuhauen, auf die Strasse, am Liebsten gleich Morgen.
Ich habe früher an meinem alten Wohnort oft Obdachlose aufgenommen, ich weiss also das es nicht leit ist auf der Strasse. Doch ich muss hier raus, wenn auch nur für ein paar Tage. Da ich nicht weiss was auf mich zu kommt und ob ich einen Schlafplatz finde wollte ich hier nach entsprechenden Schutzritualen fragen.
Ich werde mit einer Hand voll Geld gehen, 200 Cash und das muss dann für ein paar Tage reichen.

würde mich freuen wenn ihr mir aushelfen könntet.

Gruss Consi X
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 8/2/2016 um 18:07  
Darf ich mal fragen warum? :puzz:
Antwort 1
Novize
Novize


Beiträge: 14
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red_folder.gif erstellt am: 8/2/2016 um 18:18  
Deine FRage kann ich leider so nicht ganz beantworten.

Ich brauche einfach mal Abstand von meinen Mitbewohner und schleiche mich deshalb sozusagen weg.

Und hoffe gleichzeitig auf eine Spirituelle Reise welche mich weiter bringt.

In diesen Tagen möchte ich auch an irgendwelchen Orten an meinem Roman weiter schreiben...


[Editiert am 8/2/2016 um 18:19 von ConsistenX]
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 8/2/2016 um 19:02  
Achso :)

Warum schnappst du dir dann nicht dein Laptop o.ä. und quartierst dich in einem schönen naturgelegenen Hotel/Hostel ein?
Dann frierst du wenigstens nicht und hast trotzdem Abstand :)
Antwort 3
Novize
Novize


Beiträge: 14
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red_folder.gif erstellt am: 8/2/2016 um 19:36  
kein geld ^^
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Magister Templi
Magister Templi

Schwarzer Hase
Beiträge: 346
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red_folder.gif erstellt am: 8/2/2016 um 21:41  
Schon mal was von Ferienwohnungen, Pensionen oder Gästewohnungen gehört? Ansonsten gibt's da auch noch so'n Teil namens Zelt (idealerweise mit Schlafsack). Hm, na ist ja deine Entscheidung...

Gegen was genau möchtest du dich denn auf deiner Reise schützen?

Fühlst dich öfters so eingeengt? Dann solltest du vielleicht lieber mal mit deinem Mitbewohner reden, statt abzuhauen.
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 00:03  
Ich kenne deinen Erfahrungsschatz nicht. Wenn Du sagst, dass Du Obdachlose beherbergt hast, bedeutet das auch, dass Du bereits Erfahrungen damit hast, kein Dach über dem Kopf zu haben?

Es ist ja ein ziemlicher Unterschied zwischen Obdachlosigkeit in Not und gut vorbereiteter Freiheit, wie es zum Beispiel Pilgernde haben. Ich weiß nicht, wie wichtig Dir ein sicherer und trockener Schlafplatz ist, und wie wichtig es für dich ist, dich auch ohne Gepäck bewegen zu können. Wenn du obdachlos bist, dann ist die Unterbringung des Hab und Guts eines der größten Probleme nach dem, eine passende Unterkunft zu bekommen.

Geht es Dir eher um das Unterwegs- sein, oder darum, von deiner Situation weg zu kommen?

Ohne Meldeadresse wirst Du auch keine Möglichkeit haben, staatliche Unterstützung zu bekommen. Ohne Meldeadresse wollen viele Arbeitgeber auch nichts von Dir wissen, weil du dann kein Bankkonto hast. Ist das soweit schon alles abgeklärt? Weißt Du, wie Du Dich über Wasser halten willst? Hast Du das schon einmal ein paar Tage einfach so ausprobiert?

Hast Du eventuell Kontakt zur Hausbesetzerszene und kannst da unterkommen?

Ich will nicht sagen: "Hut ab!" - weil ich deine Perspektive nicht kenne. Und ich kenne dich nicht. Ich kenne deine Situation nicht. Deine Entscheidung kann, je nach Situation sehr mutig oder sehr dumm sein. (Aber das wolltest du eigentlich gar nicht wissen)

Es gibt magische Techniken, die dich schützen können. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass Magie nach dem Prinzip funktioniert: "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott". Das heißt, dass du den Hauptteil der Vorkehrungen schon selbst treffen musst, und dass die glücklichen Zufälle nur denjenigen geschehen, die aktiv werden.

Magische Techniken, die dich grundlegend mehr mit dir selbst in Kontakt bringen und damit dein Wirken begünstigen wie Yoga oder Meditationen, Energiearbeit, regelmäßige Reinigung und Erdung bilden die Grundlage, und helfen dabei, dass du "magisch fit" bleibst.

Dann wende ich ab und an gerne "Tarnzauber" an, sowohl auf mich, als auch auf Gegenstände, die ich schützen will. Ich zaubere meistens ohne großes Brimborium; es ist schwer, das gut zu beschreiben. Es ist, als würde ich meine Erscheinung "leiser" machen; als würde ich einen Bildschirm dimmen. Ich nehme meine Gedankenaktivität zurück, richte meine Aufmerksamkeit nur oberflächlich auf meine Umgebung, um den Effekt zu verhindern, dass andere merken, dass ich sie ansehe. Wenn du Menschen intensiv angesehen oder beobachtet hast, wirst du gemerkt haben, dass sie das bemerken, auch wenn sie dich nicht direkt sehen. Diesen Effekt kannst du vermeiden, wenn du lernst, dich innerlich aufzuteilen und dich gar nicht für das Wahrgenommene zu interessieren.
Wenn du einen solchen Zauber auf einen Gegenstand legst, trittst Du mit ihm in Kontakt und nimmst ihm das interessante. Bei meinem Auto ist es für mich vom Gefühl her, als würde ich meine Katze im Vorbeigehen streicheln, und es fühlt sich an, als würde das Auto sich dann zusammenrollen und die Augen schließen.


Für mich ist Magie so gut wie immer Kommunikation mit Wesen und Dingen. Ich weiß nicht, was sie für dich ist, und wie du mit ihr umgehst.

Vielleicht kannst Du ja schreiben, was Du dir vorgestellt hast.
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Adeptus Major
Adeptus Major

Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 05:51  
Also bei deinem Vorhaben solltest du dich eventuell auch mit dem ein oder anderen physischen Schutz ausstatten... Messer wirken da meist sehr gut...

Ansonsten käme vielleicht noch sowas wie Couch-Surfing für dich in Frage? Kostet nix, bietet Sicherheit und du kommst raus... aber gut, deine Entscheidung.

So etwas sollte gut vorbereitet sein. Auch magisch- wenn du dich gerade in einer für dich unerträglichen Situation befindest, dann stellt sich mir die Frage, wie fokussiert du überhaupt sein kannst- was dann den Erfolg eines Schutzrituals auch wieder in Frage stellt...

Vielleicht solltest du dir einfach so etwas wie einen Reisesegen erbitten (von wem du das auch immer möchtest), wenn du dir eine spirituelle Reise wünschst (für die man nicht zwingend einen Ortswechsel benötigt... just saying...)
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Magister Templi
Magister Templi

Schwarzer Hase
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 08:31  
Ich habe es so verstanden, dass er nur für ein paar Tage mal ein anderes Umfeld braucht. Das ist mitunter ganz normal und auch völlig legitim. Couch-Surfing finde ich auch nicht schlecht.

Wenn's da aber um grundsätzliche Probleme geht, bin ich eher dafür konkrete Lösungen zu finden. In dem Fall ist Weglaufen dann eher ne vorpubertierende Reaktion eines Fünfjährigen. Ist zumindest meine Meinung, sorry...

Was die Obdachlosen angeht: mit denen habe ich keinerlei Mitleid. In Deutschland haben wir ein so feinmaschiges Sozialleistungsnetz, dass jeder Bedürftige nach irgendeinem Gesetz förderfähig ist. Wer in Deutschland auf der Straße lebt, tut dies FREIWILLIG und SEINEN EIGENEN WÜNSCHEN ENTSPRECHEND.
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Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 13:28  
Schwarzer Hase - Es ist sehr einfach, über Menschen zu urteilen, wenn man nicht in ihren Schuhen steckt. (Ich gebe zu, das mache ich auch ab und an. Das macht es aber nicht besser.)
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Adeptus Major
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Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 13:55  
Ich muss Schwarzer Hase aber insofern recht geben, dass es durchaus stimmt. Nur sobald man mal auf der Straße lebt, ist es quasi unmöglich wieder auf die Beine zu kommen, der Punkt wurde vergessen. Und ist dem ein oder anderen vorher nicht so sehr klar, wenn er sich auf die Obdachlosigkeit einlässt.

Geht übrigens schneller als man denkt. Ich war mehrere Jahre offizielle "obdachlos", obwohl ich nicht auf der Straße gelebt habe, aufgrund eines bürokratischen Formfehlers. Ich Idiot hatte mich nämlich bei meinem Auszug aus meiner damaligen Wohnung bei der Stadt abgemeldet und noch keine neue Adresse angegeben (ich habe damals bei Freunden gewohnt, die Postanschrift meiner Mutter benutzt, aber offiziell war ich wohnungslos)
Somit war ich zwar innerhalb der Stadt gemeldet, galt aber für bürokratische Belange als wohnungslos... hat einige sehr spaßige (im Nachhinein versteht sich) Komplikationen verursacht- und hätte ich nicht mit sehr vielen engagierten und freundlichen Leuten zu tun gehabt (natürlich gabs auch die gegenteiligen Arschlöcher -.-), hätte ich letzten Endes wirklich leicht auf der Straße landen können.

Nur so als kleine Denkanstoß- in den Papiermühlen der Bürokratie geht manches schneller als man gerne denkt...
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Magister Templi
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Schwarzer Hase
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 14:25  
@Asenath: Was du beschreibst sind Verstöße gegen die Meldepflichten. Bei sowas ist es logisch, dass die Leute durch's Raster fallen. Wirklich obdachlos warst du ja nicht, nur eben nirgends gemeldet.

@Serafia: Wenn man obdachlos ist, kann man zur Gemeinde seiner Wahl gehen und sich dort nach einer Übergangsunterkunft erkundigen (z. B. Zimmer im Obdachlosenheim). Danach sucht man sich in der Gemeinde eine Wohnung, meldet sich beim Meldeamt an und schon hat man Anspruch auf die für einen zutreffenden Sozialleistungen. Ist zwar mit einigen Laufereien verbunden, aber so funktioniert es. Wer das nicht machen möchte, will meist unter einer Brücke pennen (jedenfalls sagen mir das fast alle Obdachlosen, wenn ich beruflich mit ihnen zu tun habe). Und dann sollte man den Leuten auch diese Freiheit lassen - das hat meiner Meinung nach nichts mit Verurteilung sondern eher mit Respekt vor einer anderen Lebensweise zu tun.


[Editiert am 9/2/2016 um 14:40 von Schwarzer Hase]
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 14:56  

Zitat:
Wer das nicht machen möchte, will meist unter einer Brücke pennen (jedenfalls sagen mir das fast alle Obdachlosen, wenn ich beruflich mit ihnen zu tun habe)


Naja, Obdachlosigkeit hat viele Ursachen. Bei den Leuten, die Freiwillig "draußen sind" (weil ihnen die Unterbringung im Heim nicht passt, weil sie Punks sind >so war ich mal drauf< etc) seh' ich das ähnlich wie der Hase: ich fand den Staat scheiße, und hätte bestimmt keine Kohle von dem gewollt. Und erst recht keine Unterkunft.

Aber andererseits sehe ich unter den "echten Pennern" so viel Leid und psychische Krankheit, ich weiß gar nicht, ob die in der Lage wären, sich um sowas zu kümmern.

Ein ganz unmagischer Tipp von mir: Schnapp die so eine silberne Rettungsdecke aus dem Verbandskasten.


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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 17:21  

Zitat von Serafia_Serafin, am 9/2/2016 um 13:28
Schwarzer Hase - Es ist sehr einfach, über Menschen zu urteilen, wenn man nicht in ihren Schuhen steckt. (Ich gebe zu, das mache ich auch ab und an. Das macht es aber nicht besser.)

Ich arbeite im Sozialamt, Obdachlose gehören zu meinem täglichen Geschäft und aus meiner Erfahrung kann ich bestätigen, dass niemand (längerfristig) obdachlos sein MUSS. Es kann extreme Situationen geben, wo jemand in Not gerät, aber solche Fälle sind die extreme Ausnahme und sie sind meist sehr schnell wieder in einer Bleibe. Nach meiner Erfahrung ist die Obdachlosigkeit aus vielen unterschiedlichen Gründen selbst gewählt. In den meisten Fällen wollen die Menschen die Hilfen des Sozialsystems nicht, weil sie dafür Kompromisse eingehen müssen und sich an Regeln halten müssen (z.B. keine Drogen, kein Alkohol, keine Prostitution innerhalb des Hauses).

Zum Thema:
Kein Zauber kann dich davor schützen, von einer Gruppe halbstarker nachts im Schlaf angegriffen und verprügelt zu werden. Kein Zauber kann dich schützen, wenn ein Junkie auf Entzug dich mit einem Messer angreift und dich ausraubt, etc. pp. Ich sage es immer und immer wieder, Magie ist eine Ergänzung des wirklichen Lebens, kein Ersatz.

Eine Auszeit zu brauchen ist vollkommen normal und legitim, aber such dir jemanden, bei dem du eine Weile sicher bleiben kannst. Magie hilft dir auf der Straße nicht.


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Novize
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 17:22  
Ihr scheint ganz okay zu sein. ich sollte einfach mal mit den Tatsachen rausrücken...

werde ich heute abend angehen..
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 19:12  
@ Schwarzer Hase: Wenn du aus dem Standpunkt aus siehst, was hier in Deutschland möglich ist, muss ich dir recht geben. Allerdings würde ich es gerne um einen Punkt erweitern: Wer die psychische Kraft hat, sich um seine Belange so zu kümmern, dass er fähig ist, auch einen Kampf mit dem Ämtern aufzunehmen, der wird in diesem Land nicht auf der Straße landen. Und ich bin sehr dankbar, dass es so ist. Ich würde aber Menschen, die von sich aus ziemlich unselbstständig sind, oder deren mentale Kraft gerade eben dazu ausreicht, sich um die täglichen Belange zu kümmern, wenn überhaupt (Stichwort Depression) nicht vorwerfen, dass sie freiwillig in etwas hinein rutschen, in das sie nie kommen wollten.
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Novize
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 19:41  
Ich war gerade draussen, es regnet und der Wind weht. Da habe ich mich richtig frei gefühlt, habe mich gut gefühlt. Da ich keine Uhr dabei hatte (meine Spinnt) bin ich dann zeitig wieder rein gegangen, da ich nur 1 Std Ausgang habe.

Kurz und knapp: Ich sitze nun schon über 2 Jahre im Massregelvolzug für eine Straftat bei der ich höchstens 1 Jahr Gefängniss bekommen hätte. Der Massregel Vollzug oder Stationäre Massnahme ist eine art Knastpsychiatrie in welcher man 5 jahre ist und evt auch länger. Dabei spielt die Straftat eine kleinere Rolle.

Man kann sagen was man will doch so sehe ich es so: Ich habe zu oft schwäche gezeigt und bin "Zerfleischt worden" Seit ich denken kann und daran kaputt gegangen und eben auch strafällig geworden.
Meine Freunde würden die Hand für mich ins feuer legen das ich ein guter Mensch bin.

Da ich keine Arbeitsdiziplin hatte und mir die Frau von der Justiz drohte mich an den *blubb* der Welt zu verlegen wenn ich nicht Arbeiten gehe . Habe ich mich eben gebeugt und mir die Arbeit "Schön" Hypnotisiert, mit gewissen Techniken.
Was untermeiner würde ist, mich so erpressen zu lassen. Ausserdem hatt der effekt wieder nachgelassen bzw ist ganz weg. :thumbdown:


diesen Monat muss ich vor das Obergericht.

Und nun könnt ihr es auch ein wenig aus meiner sicht sehen.

Ich will freiheit wenn auch nur für ein paar Tage.

Peace
ConsiX
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Ipsissimus

20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 20:22  
Nun,
Magie, nachhaltige Magie, funktioniert aus meiner Sicht viel langsamer als die meisten meinen.
Schnelle Änderungen neigen dazu entweder ungewollte Nebeneffekte zu erzielen, oder dazu kurzfristig zu sein, oder gar beides.

Dein Wunsch nach Freiheit kann schnell befriedigt werden wenn Du türmst. Langfristig wird das aber zu längerer Unfreiheit führen.

Ich würde die langfristige Lösung wählen und nachsehen was ich an mir tun kann um eine dauerhafte Freiheit zu erlangen.


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Magister Templi
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Schwarzer Hase
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 20:57  
Also von da läuft der Hase...
So wenig dir meine Antwort jetzt auch gefallen wird, ich gebe 20-1-30-40 vollkommen Recht. Eine "Entweichung", wie es im Rechtsdeutsch so schön heißt, bringt dir gar nichts, außer noch diverse weitere Jahre im Maßregelvollzug.

Eigentlich sind wir hier ja kein Forum für eine Rechtsberatung, aber naja...
Der Maßregelvollzug dient dazu, straffällig gewordene Personen, die nach den §§ 63 oder 64 StGB strafunfähig sind, einerseits psychisch zu therapieren und andererseits die Allgemeinheit vor weiteren Straftaten durch diese zu schützen.
Allerdings müssen diese beiden "Patientengruppen" voneinader unterschieden werden. Die Strafunfähigen nach § 63 StGB sind wegen einer schweren geistigen oder psychischen Störung im Maßregelvollzug, die Fälle nach § 64 StGB hingegen wegen Straftaten unter Alkoholmissbrauch bei gleichzeitiger Alkoholabhängigkeit.

Die Strafkammern der zuständigen Landgerichte / Oderlandesgerichte sprechen die Einweisung in den Maßregelvollzug aus und beenden diesen wieder, wenn er nicht mehr notwendig ist.
Für Schuldunfähige nach § 63 StGB dauert der Maßregelvollzug im Schnitt 5 - 7 Jahre, kann aber noch deutlich länger gehen. Die Entlassung auf Bewährung wird an einen ganzen Haufen verschiedene Auflagen gebunden.
Für Schuldunfähige nach § 64 StGB dauert der Maßregelvollzug im Regelfall etwa 2 Jahre, kann aber ebenfalls verlängert werden, wenn noch immer akute Gefahr für Straftaten unter Alkoholmissbrauch besteht. I. d. R. erfolgt aber nach 2 Jahren die Entlassung in eine Entzugsklinik, Betreute Wohnanlagen für Alkoholiker oder Ähnliches und dann langsam nach und nach die Rückführung ins normale Leben.

Hängt bei dir halt davon ab, ob du im Maßregelvollzug wegen einer Straftat aufgrund einer psychischen Störung oder unter Alkoholmissbrauch sitzt. Generell würde ich aber gerade den Umstand der Anhörung von der Strafkammer eher als positives Zeichen deuten. Solche Anhörungen werden im Normalfall nur durchgeführt, wenn bereits deutliche Besserungen beim Strafunfähigen eingetreten sind. (Das Gericht hat nämlich keine Langeweile und schaut sich die Inhaftierten mal so aus Spass an.) Mit einer Flucht würdest du alles, was du in den letzten zwei Jahren im Maßregelvollzug erreicht hast, wieder über Bord werfen.
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Magister Templi
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 21:09  
@ Serafia: Nochmal zum Off-Topic Obdachlose: Genau für solche Fälle, um solche Leute zu unterstützen, haben die Sozialämter Sozialarbeiter und ähnliche Angestellte, die mit den Leuten auf Wohnungssuche gehen, Anträge ausfüllen, Betreuer bestellen, mit Behörden verhandeln, u.s.w. . Genau das ist nämlich mein Job (bin auch bei einem Sozialamt). Das Problem bei den Meisten ist einfach, dass sie sich nicht helfen lassen oder an gewisse Regeln halten wollen, genauso wie Idan sagt.
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Philosophus
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samsaja1
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 21:31  

Zitat von ConsistenX, am 9/2/2016 um 19:41
Ich war gerade draussen, es regnet und der Wind weht. Da habe ich mich richtig frei gefühlt, habe mich gut gefühlt. Da ich keine Uhr dabei hatte (meine Spinnt) bin ich dann zeitig wieder rein gegangen, da ich nur 1 Std Ausgang habe.

Kurz und knapp: Ich sitze nun schon über 2 Jahre im Massregelvolzug für eine Straftat bei der ich höchstens 1 Jahr Gefängniss bekommen hätte. Der Massregel Vollzug oder Stationäre Massnahme ist eine art Knastpsychiatrie in welcher man 5 jahre ist und evt auch länger. Dabei spielt die Straftat eine kleinere Rolle.

Man kann sagen was man will doch so sehe ich es so: Ich habe zu oft schwäche gezeigt und bin "Zerfleischt worden" Seit ich denken kann und daran kaputt gegangen und eben auch strafällig geworden.
Meine Freunde würden die Hand für mich ins feuer legen das ich ein guter Mensch bin.

Da ich keine Arbeitsdiziplin hatte und mir die Frau von der Justiz drohte mich an den *blubb* der Welt zu verlegen wenn ich nicht Arbeiten gehe . Habe ich mich eben gebeugt und mir die Arbeit "Schön" Hypnotisiert, mit gewissen Techniken.
Was untermeiner würde ist, mich so erpressen zu lassen. Ausserdem hatt der effekt wieder nachgelassen bzw ist ganz weg. :thumbdown:


diesen Monat muss ich vor das Obergericht.

Und nun könnt ihr es auch ein wenig aus meiner sicht sehen.

Ich will freiheit wenn auch nur für ein paar Tage.

Peace
ConsiX


ai ai..klar kann ich dir jetzt gemütlich aus meiner Lage allerlei Predigten halten ABER ich denke trotzdem das du nicht weglaufen solltest, du wirst deine Freiheit kriegen früher oder später..aber erstmal musst du dich eben durch diesen ganzen Scheiß kämpfen und eben wie du selber sagst keine Schwäche sonder endlich mal Stärke zeigen..wann hat weglaufen schonmal was gebracht ..alles gute weiterhin!


[Editiert am 9/2/2016 um 21:33 von samsaja1]



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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2016 um 22:01  
Danke, ich hoffe die nächsten Tage regnet es noch...
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Ipsissimus
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red_folder.gif erstellt am: 10/2/2016 um 07:03  
@Schwarzer_Hase: Hallo Kollege! :winkewinke:

@ConsistenX: Du machst es langfristig nur schlimmer. Sicherlich ist es deine Entscheidung, Hilfe kann nur angeboten, nicht aufgezwungen werden. Aber bitte beschwer dich im Nachhinein nicht, wenn du in einer viel schlechteren Lage als jetzt endest. Du hattest virtuell und in der Wirklichkeit Menschen, die dir einen anderen Weg gezeigt haben.


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red_folder.gif erstellt am: 10/2/2016 um 09:42  

Zitat:
Diesen Monat muss ich vor das Obergericht.


Diesen Termin würde ich mir nicht entgehen lassen. Vielleicht bist du auch so bald wieder in einem "normalen Leben".

Zitat:
Solche Anhörungen werden im Normalfall nur durchgeführt, wenn bereits deutliche Besserungen beim Strafunfähigen eingetreten sind. (Das Gericht hat nämlich keine Langeweile und schaut sich die Inhaftierten mal so aus Spass an.) Mit einer Flucht würdest du alles, was du in den letzten zwei Jahren im Maßregelvollzug erreicht hast, wieder über Bord werfen.


Eben. Lass das mal auf dich zu kommen, und steh es zumindest bis da hin durch. Ganz im ernst: Bei einer Flucht kommst du nicht Weit, du hast draußen niemanden, der dir beisteht. Die haben dich schneller, als du *piep* sagen kannst.


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Adeptus Major
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red_folder.gif erstellt am: 10/2/2016 um 12:58  
Auch ich möchte dir keine Predigt halten, auch wenn einige der folgenden Worte vielleicht ein wenig direkt sein werden (es ist einfach meine Art, sieh dies nicht als persönlichen Angriff ;) ), deswegen möchte ich dies zu Beginn klarstellen.

Natürlich ist es eine Belastung, eingesperrt zu sein oder sich eingesperrt zu fühlen. Sich dem Willen und Gewohnheiten von Fremden zu unterwerfen ist zudem nicht leicht, vor allem, wenn dies unter Umständen wie bei dir zustande kommt. Dennoch- und auch dies wurde bereits zur Genüge gesagt- bietet es dir auch eine Chance.

Du hast den starken Drang, dich zu befreien und wählst zuerst den offensichtlichen Weg: dich aus der unangenehmen Situation zu befreien, in der du dich befindest. Aber hast du darüber nachgedacht, wie du erst in diese Situation gekommen bist?
(diese Frage stelle ich dir, damit du sie dir selbst beantwortest- hier hat niemand das Recht, eine Antwort darauf zu erwarten und darum geht es mir auch nicht. DU solltest dir selbst diese Frage hinreichend beantworten können, damit es dich weiterbringt) Was hat sich seitdem verändert, damit du bereit bist, diese Situation zu verlassen und nie wieder in eine solche zu geraten?

Meine Fragen sind hart, gewiss- und du wirst sie nicht zum ersten Mal gehört haben. Sie sind aber vermutlich essentiell für dein Freiheitsempfinden. Denn solange du dich im Inneren genauso unfrei fühlst, wie es auch Außen sich fortsetzt, wird sich nichts an deiner Lage ändern.

Du magst "eingesperrt" sein. Aber das macht dich noch lange nicht zu einer Person ohne Rechte. In deinem Umfeld sollte es Leute geben, mit denen du direkt reden kannst, was dir so unerträglich an der ganzen Sache erscheint (gut, die Fluchtgedanken und derlei solltest du vielleicht jetzt nicht unbedingt zum Thema machen, aber das Unerträgliche an der Sache sollte nichts Neues sein... und es gibt andere Arten, damit umzugehen).
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