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Autor: Betreff: Spezialist für linkshändiges Tantra stellt sich vor
Novize
Novize


Beiträge: 12
Registriert: 6/5/2016
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 9/5/2016 um 09:25  
Hallo, ich möchte mal ein wenig Bewegung in dieses Unterforum bringen.

Ich befasse mich seit über 30 Jahren mit Tantra in jeder Form, vor allem mit buddhistischem Tantra (was keineswegs das Gleiche ist wie "Tibetischer Buddhismus"). Ich habe mich in den letzten Jahren zunehmend auf linkshändiges Tantra spezialisiert. Außerdem habe ich einen Hang zu Chaosmagie und der Magie von Austin Osman Spare, ich kombiniere dies Dinge mit Tantra. Originales Tantra ist ja eigentlich eine Form von indischer Magie.

Ich bin gern bereit, hier Fragen zu diesen Themen zu beantworten.

Ich habe eine ausführliche Webseite zum Thema Tantra verfasst, sie ist eine der ganz wenigen deutschsprachigen Seiten, die über Neo-Tantra hinaus gehen und wirklich echtes, ursprüngliches Tantra vermitteln:

++++Werbe Link entfernt 20-1-30-40 Mod++++


[Editiert am 9/5/2016 um 10:08 von 20-1-30-40]
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Administrator
Ipsissimus

20-1-30-40
Beiträge: 1055
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red_folder.gif erstellt am: 9/5/2016 um 10:12  
Hallo und Willkommen im Forum.
Da Deine Seite auch Kommerziell ist, habe ich den Link gemäß den Forenregeln herausgenommen.

Gruß
20-1-30-40


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Adeptus Major
Adeptus Major

Asenath
Beiträge: 203
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red_folder.gif erstellt am: 9/5/2016 um 10:13  
Möchtest du nun Werbung machen oder bist du auch bereit uns hier auf dieser Plattform ein wenig mehr darüber zu erzählen?
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Magister Templi
Magister Templi

silverdragon
Beiträge: 328
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red_folder.gif erstellt am: 9/5/2016 um 21:01  
dann willkommen erstmal bei uns und vieleicht hast du auch ein paar tantra themen die wir noch nicht kennen und vieleicht sogar etwas diskusions stoff für uns


____________________
okulares infernum
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Philosophus
Philosophus


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red_folder.gif erstellt am: 10/5/2016 um 06:10  
Poller, dacht ich mir bei der Selbstbeschreibung.

Ich mochte ein paar Texte deiner alten Seite, aber seien wir mal ehrlich, was du suchst, waren auch auf anderen Foren schon keine Unterhaltungen, sondern eher neue Seminarteilnehmer bzw. "Schüler". Wahrscheinlich lebst du davon, insofern ist das nicht verwunderlich.
Persönlich hab ich ja gegen jede Art von Guru was, seien es selbsternannte oder von anderen dazu "bestimmte" Leute. Allein schon der Unfähigkeit wegen, normale Gespräche auf Augenhöhe mit anderen Menschen zu führen.
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Novize
Novize


Beiträge: 12
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red_folder.gif erstellt am: 10/5/2016 um 12:29  

Zitat von Sarija_, am 10/5/2016 um 06:10
Poller, dacht ich mir bei der Selbstbeschreibung.

Ich mochte ein paar Texte deiner alten Seite, aber seien wir mal ehrlich, was du suchst, waren auch auf anderen Foren schon keine Unterhaltungen, sondern eher neue Seminarteilnehmer bzw. "Schüler". Wahrscheinlich lebst du davon, insofern ist das nicht verwunderlich.
Persönlich hab ich ja gegen jede Art von Guru was, seien es selbsternannte oder von anderen dazu "bestimmte" Leute. Allein schon der Unfähigkeit wegen, normale Gespräche auf Augenhöhe mit anderen Menschen zu führen.


Ja, tatsächlich. Helmut Poller persönlich. Ist ja erfreulich, dass bei so einer Beschreibung viele Leute gleich an mich denken. Ja, ich lebe davon, und zwar gut und schon lange. Habe nur 20 Jahre gebraucht, um so weit zu kommen.
Wenn du meine Webseite ohnehin kennst, wirst du wissen, dass ich nicht als Guru auftrete, sondern als wissenschaftlich arbeitender Experte. Ich führe jeden Tag Gespräche mit anderen Menschen auf Augenhöhe, danke für die Unterstellung.


____________________
Helmut Poller
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Philosophus
Philosophus


Beiträge: 137
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red_folder.gif erstellt am: 10/5/2016 um 19:01  

Zitat von mahottara, am 10/5/2016 um 12:29
Ja, tatsächlich. Helmut Poller persönlich. Ist ja erfreulich, dass bei so einer Beschreibung viele Leute gleich an mich denken.

Ich bin nicht "viele Leute", ich hatte mal mit einem ehemaligen Schüler von dir zu tun.

Wozu eigentlich die Distanzierung vom tibetischen Buddhismus im Eingangsbeitrag? Ist doch nicht so, dass das nicht das wäre, wo du her kommst, oder? Und dass du irgendwann beschlossen hast, selbst eine tulku-artige Stellung einzunehmen, weil die Asiaten sich partout geweigert haben, dich von sich aus dazu zu erklären, ändert daran nun auch nicht wirklich viel.

Zitat:
Ich führe jeden Tag Gespräche mit anderen Menschen auf Augenhöhe, danke für die Unterstellung.

Ich sage nicht, dass du das grundsätzlich nie tun würdest, ich hab's bloß auf wenigstens einem anderen Forum, auf dem du mal aufgetaucht bist, nicht gesehen.
Zumindest streitest du nicht ab, dass das hier ein Werbeposting ist, und darüber wohl auch nicht hinausgehen wird.


[Editiert am 10/5/2016 um 19:02 von Sarija_]
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Magus

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 11/5/2016 um 01:38  
Na dann erstmal herzlich willkommen und viel Spaß hier

:)

_________________________________________________________

Die Visualisation von Göttinnen - die Identifikation mit ihnen um göttliche Eigenschaften zu erhalten - diese Vermischung von Magie und Buddhismus finde ich ja sehr interessant!

Die Gefahr der ANHAFTENDEN IDENTIFIKATION besteht dann allerdings überall - im magischen Mahayana ebenso wie im knochentrockenen Hinayana Buddhismus. Wenn man so ein knochentrockener regelversessener Meditierer geworden ist, zum Beispiel.

Oder man sich beim Tantra statt mit Körper jetzt mit Energie - verwechselt.

___________________________________________________

Magie: die Erfüllung einer Absicht bedeutet im Alltagsleben oft, dass mein innerer Dämon, der diese Absicht produzierte - mir als Schicksal in der Aussenwelt begegnet. An dem Punkt mag man mit SCHATTENMAGIE tiefer in den Schicksals-Spiegel schauen wollen.

Oder man praktiziert durch Magie eine sehr bewußte "Fütterung der Dämonen", dass diese Los-lassen können - Los auch ein anderes Wort für Schicksal - Fütterung der Dämonen ist auch eine tibetische Praxis.

Beim Tantra könnte ich IN DER TIEFE durchaus Parallelen zu dieser Praxis der Dämonenfütterung sehen - sei es Sexualität, Identifikationsmethoden für Eigenschaften und Kräfte - Magie oder auch Erfolg.

Dann der Prozess energetischer Vor-stellungen - und durch Praxis Erfüllungen dieser Vorstellungen oder Konzepte wie Energie und Kundalini.

Können diese Konzepte losgelassen werden - wäre das für mich der Schritt von Magie zum Buddhismus. Loslasssen der Identifikation mit Energie - Loslassen der Indentifikation mit Konzepten (Information).

Loslassen ist dabei eine LÖSUNGSERFAHRUNG - Er-Lösung - kein neues zwanghaftes Konzept, in welchem ich oft Hinajana Buddhisten gefangen sehe.

Daher all diese tieferen weiterführenden Praktiken.

____________________________________________________
Man sieht auch hier - das müsste sich ein Tantriker JEDERZEIT bewußt sein - es ist da eine GRADWANDERUNG von Verstrickung - und Lösungserfahrung.

Ein kompliziertes Thema, welches sich in der Qualität von Energie zeigt - aber nicht nur!

Was bei uns im Westen sogenannte HEILIGENSCHEINE sind - zeigt bei Buddhas EIN LEERES FELD. Diese Bilder zeigen oft volle Action - die Buddhas mittendrin - aber in der Mitte dieses LEERE FELD.

In der Praxis ist es nichtmal dieses geisterzeugte BILD eines leeren Feldes.

NICHTS!

_____________________________________________________

Hier stellt sich MAGISCH die erste Grundsatzfrage:

Diese buddhistischen Göttinen, mit denen ich auf diesem Tantra-Weg dann praktiziere, sind das:

- eigene abgespaltene Persönlichkeitsanteile

- selbstständige Wesenheiten

- erschaffene Entitäten

- kollektive Felder, die durch Praxis vieler Wesen erschaffen wurden

- Entitäten, die ich unmittelbar und sofort durch meine Visualisierungspraxis SELBER erzeuge - um mich dann damit zu vereinen.

Eine Magie der Selbst-Erschaffung.

- oder sind alle diese Aspekte existent - und es passiert das, woran ich bewußt oder unbewußt glaube?

__________________________________________________________

Ich glaube letzteres!

Mein PENDEL - wenn ich also unmittelbar DIE KRAFT frage - sagt mir allerdings wider besseren Wissens: Nein, das stimmt nicht!

:) :) :)

Was meint ihr?


grüssli merlYnn


[Editiert am 11/5/2016 um 01:51 von GeorgeTheMerlin]
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Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2882
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red_folder.gif erstellt am: 11/5/2016 um 08:48  
Schwierig - ich hab mich eine Zeit lang mit NeoTantra (also, vor allem Margot Anand) beschäftit, aber wieder das Interesse verloren, insofern verstehe ich da eher weniger von.

Aber mal zum "Was sind diese Wesenheiten eigentlich"-Thema, da habe ich zumindest eine grobe Idee.

Ich bin ja anscheinend der letzte Hermetiker, insofern:

Folgendes ist eine persönliche Interpretation:

"Wie Innen so Außen, wie Oben so Unten".

Mein "Inneres" (mikrokosmos) ist vielleicht kein exaktes Spiegelbild des äußeren (Makrokosmos), allerdings gibt es ähnlichkeiten.

Ich habe also meine Götter als "Seelenanteile" (Archetypen).
Es gibt diese Götter aber auch "da draußen" im Makrokosmos, irgendwie.

Nehmen wir was einfaches, womit sich so ziemlich jeder auskennt - das "Elemet Feuer".

Natürlich habe ich feurige Seelenanteile (Ok, bei mir jetzt nicht so ausgeprägt).
und es gibt Dinge, Orte, Ereignisse.... in denen ich dieses "Feurige" auch wiedererkenne.

Es ist also beides - In mir (von mir geschaffen) und draußen, als "eigenständiges Wesen".

Wir beeinflussen uns gegenseitig - das Äußere wirkt auf meine "Seele" (nenn das wie du willst, ego, psyche, unterbewusstes, geist...), meine "Seele" beeinflusst in die andere Richtung aber auch das äußere. Ich persönlich nenne diese Gemeinsamkeit Muster.

Aber ich will euch jetzt nicht mit dem "Gesetz der Resonanz" und so langweilen. Nur kurz sagen, das für mich dieses "Entweder-Oder" (entweder es sind Persönlichkeitsanteile, oder es sind reale Wesenheiten) halt eben keines ist. es ist beides: Wie Innen, so Außen.


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Magus

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 11/5/2016 um 23:56  
@ Margo Anand - es sind halt alles so erste kleine STUFEN. Die sind halt auch notwendig - für viele. Aber diese Musik CD dabi - *loool - wir haben alle nur entgeistert geguckt!

@ Hermetik: INTERESSANT!

Also: Wir leiden hier unten - und streben also nach OBEN. In irgendein Paradies - vom Ego zum höheren Selbst, zu einer aufsteigenden Kundalini usw. usw.

Wenn du jetzt sagst: Wie Oben so unten - nimmst du den Aufwärtsstrebenden jede Hoffnung auf ein Entkommen aus dem EWIGEN RAD. Oder Kreislauf. Oben und unten ist dann auch nur ein ewiger Kreislauf - keine Lösung in Sicht, wenn gilt: Wie Oben so Unten.

Um das mal bildlich zu karrikieren - aber es ist wirklich nur eine Karrikatur:

Ein Mann sucht eine Frau, eine Göttin, diese zu lieben, damit sie seine inneren Dämonen füttert. Endlich findet er sie! Seine Göttin, bei der er sich im Himmel fühlt!

Was er wrklich findet, ist eine Frau, die einen Gott sucht, der ihre inneren Dämonen füttert. Endlich hat sie ihn gefunden. Sei fühlt sich im Himmel!

In der Verliebtheitsphase haben wir da also Gott und Göttin - am Ende vom Lied bleiben die Dämonen übrig.

Viele haben das so oft gemacht - dass sie am Ende verzichten und sich lieber einen Hund kaufen, der sie nicht enttäuscht. Andere haben ihr Lebensabschnittspartnerkonzept - immer wieder einen Neuen. Bei anderen gabs irgendeinen Waffenstillstand -

oder man lernte irgendwie, mit den inneren Dämonen zu kommunizieren.

Das Göttliche als Wunschprojektion der Schatten - Wie Oben so unten. Kein Entrinnen. Außer das SYSTEM verändert sich wirklich durch eine neue Art der Kommunikation.

Meist ist es aber ein neuer Partner - der die Illusion einer Veränderung vermittelt bis wieder die Dämonen übrigbleiben.

Dieses Dilemma scheinen nach meinen Abfragen die alten Tantriker gewußt zu haben - daher scheint es wichtig zu sein, dass es sich um wirkliche Wesenheiten handelt, die VON AUSSEN etwas Neues ins System bringen.

Ein Oben, was nicht nur Projektion des Unten ist. Was aber bei einer Praxis, die keinen wirklichen KONTAKT herstellt - der Fall ist!

Das kulturelle FELD scheint aber auch eine Rolle zu spielen. Eher ist es nach meiner Wahrnehmung ein wenig so, dass Wesenheiten, die in Resonanz zu diesem Vorstellungs-Feld stehen - auch diesen Ort einnehmen.

________________________________________________

Meine negative Karrikatur war allerdings nicht ganz ohne Absicht - sie zeigt mir ein grundsätzliches Problem von Tantra und Sexualmagie auf.

Was passiert, wenn man solche Magie praktiziert hat - und die Beziehung endet in einer unguten Trennung?

Dann sind Felder, Energien, Persönlichkeitsanteile, Entitäten usw auf unbewußten Ebenen ausgetauscht worden - was sich ebensowenig vernichten läßt wie man Dämonen vernichten kann.

Es läßt sich magisch abspalten - aber das schadet beiden Seiten - immer.

Spaltung ist immer eine sehr starke Schadensmagie für alle beteiligten Wesen und Entitäten - auch wenn das manch einem Zauberer nicht bewußt ist - und im Folgenden aufgrund von Gefühlslosigkeit immer weniger bewußt wird.

Der Schaden wird immer weniger wahrgenommen, je mehr Abspaltung geschieht oder gar bewußt herbeigeführt wird.

Demnach wären aber funktionierende Beziehungen wichtiger als jedes Tantra.

Die funktionierende Beziehung würde über Tantra oder Sexualmagie stehen - beziehungsweise notwendiges FUNDAMENT sein.

Hier ist das Zauberwort KOMMUNIKATION. Auch die Wiedereingliederung abgespaltener Anteile - Dämonen genannt - geschieht über Kommunikationsprozesse.

Hier hat wiederum der Osten nicht allzuviel hervorgebracht. Spezielle Kommunikationsprozesse sind eine Domäne des Westens.

In Ost und West sorgen allerdings unsere inneren Schatten dafür, dass wir unser Wissen SELTEN AUCH ANWENDEN - dass es so selten den Weg in unseren Alltag findet.

Der Alltag wird mehr von Unter-Haltung bestimmt. Von Ablenkung.

Wenn etwas schief läuft, dann hat man im Nachhinein viel gewußt - aber nichts davon angewendet. Oder war mit Nebenschauplätzen beschäftigt.

Dieses WISSEN wäre nämlich das NEUE im System - und abgeschlossene Systeme scheinen gegenüber Neuem nicht wirklich aufgeschlossen zu sein - denn das wäre ihr TOD!

Nur mal zum Nachdenken

:) merlYnn


[Editiert am 12/5/2016 um 00:03 von GeorgeTheMerlin]
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Philosophus
Philosophus


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red_folder.gif erstellt am: 12/5/2016 um 06:59  
Merlin, du vermischst aber einige Dinge, die nicht zusammengehören, und gliederst sie anschließend in eine bestimmte Zielrichtung ein, die nicht jeder teilen braucht.


Zitat von GeorgeTheMerlin, am 11/5/2016 um 23:56
Meine negative Karrikatur war allerdings nicht ganz ohne Absicht - sie zeigt mir ein grundsätzliches Problem von Tantra und Sexualmagie auf.

Was passiert, wenn man solche Magie praktiziert hat - und die Beziehung endet in einer unguten Trennung?

Dann sind Felder, Energien, Persönlichkeitsanteile, Entitäten usw auf unbewußten Ebenen ausgetauscht worden - was sich ebensowenig vernichten läßt wie man Dämonen vernichten kann.

Ja, und, wieso sollte man das auch wollen?

Wenn man mal weniger vom christlich inspirierten Paradigma ausgeht, dass die Hälfte der Welt dämonisch sei und erlöst werden müsse, sondern sich eher den Aspekt der persönlichen Entwicklung ansieht - wo ist da das Problem?

Was du eigentlich mit deiner Formulierung anprangerst, ist doch, dass die zwei Menschen, die diese Beziehung geführt haben, sich wirklich nahegestanden haben - denn Energieaustausch passiert in einer guten Beziehung eigentlich ständig. Das kann stabilisierend sein, zur Weitergabe von Wissen dienen, neue Erfahrungen bringen - eine ganze Menge Bereicherungen. Sex ist eine intensive Art der Kommunikation, Energieaustausch ist immer etwas, das bei guter Kommunikation passiert. Muss man daraus jetzt Probleme basteln?

Wieso soll man notwendigerweise abspalten wollen, was vorher als bereichernd empfunden wurde? Weil man am Ende einen als negativ betrachteten Aspekt entdeckt hat, dass man daraus resultierend den Kontakt abgebrochen hat?
Sicher kann man am Ende einer Beziehung überdenken, was vom Gelernten man behalten möchte und was nicht. Mit einer gewissen Meisterung des eigenen Energiesystems ist das aber durchaus machbar. Und nicht jedes "Nein" ist eine Abspaltung, die wieder aufgelöst werden müsste, worauf ich ja im anderen Thread mit der Nachfrage bzgl. Psychopathie schon mal hinaus wollte, worauf du bislang nicht geantwortet hast.
Wenn man kein "Nein" gegenüber der Idee äußern kann, jemandem Schaden zuzufügen, ohne sich selbst als unintegriert zu betrachten, aka, wenn man sich erst als spirituell vollständig betrachtet, wenn man jedem noch so miesen kleinen Impuls nachgibt, hat diese Sichtweise offenkundig die Schwäche, dass das ein guter Weg ist, sich Narzissten und Soziopathen heranzuziehen, denen nämlich genau die Notwendigkeit der Beherrschung der eigenen Impulse in hohem Maße abgeht.
Und zumindest die bekannteren Gurus fallen dann ja für gewöhnlich auch mehr oder weniger in eine dieser beiden Kategorien.

Zitat:
Spaltung ist immer eine sehr starke Schadensmagie für alle beteiligten Wesen und Entitäten - auch wenn das manch einem Zauberer nicht bewußt ist - und im Folgenden aufgrund von Gefühlslosigkeit immer weniger bewußt wird.

Das wiederum ist ebenso Blödsinn.
Spaltung, Trennung, Scheidung, Unter-scheidung sind alles Dinge, die zum Leben in individuellen Körpern und zur Existenz als Individuum dazugehören. Leben definiert sich sogar dadurch, dass eine Grenze zur Umwelt geschaffen wird, und besteht im Wesentlichen daraus, dass dieser Unterschied aufrecht erhalten wird. Eine Zelle, die im physikalischen Gleichgewicht mit ihrer Umwelt steht (Abspaltung aufgehoben), ist tot.

Zitat:
Der Schaden wird immer weniger wahrgenommen, je mehr Abspaltung geschieht oder gar bewußt herbeigeführt wird.

Verfremdete Ideen aus der Gnostik?

Zitat:
Demnach wären aber funktionierende Beziehungen wichtiger als jedes Tantra.

Pft, "wichtiger" ist lustig. Nenn es Energieaustausch statt "Tantra", und du begreifst, was für einen Blödsinn du schreibst.
Klar, wenn die F***erei und die Beziehung einer Religion dienen sollen, ist das etwas Anderes. Aber eine Beziehung, in der man nicht offen Energie austauschen kann, ist keine gute und sichere Beziehung.

Zitat:
Die funktionierende Beziehung würde über Tantra oder Sexualmagie stehen - beziehungsweise notwendiges FUNDAMENT sein.

Siehe oben, eher umgekehrt.

Zitat:
Hier ist das Zauberwort KOMMUNIKATION. Auch die Wiedereingliederung abgespaltener Anteile - Dämonen genannt - geschieht über Kommunikationsprozesse.

Wie schon angesprochen, wenn du Tantra der Kommunikation gegenüberstellst, hast du einfach keine Ahnung, wovon du schreibst.

Zitat:
Hier hat wiederum der Osten nicht allzuviel hervorgebracht. Spezielle Kommunikationsprozesse sind eine Domäne des Westens.

Wenn du mit "speziellen Kommunikationsprozessen" rationale Versuche der Steuerung der Psyche meinst, wie das in Psychotherapie und Psychoanalyse der Fall ist: Vielleicht. Wobei ich für meinen Teil die Letzteren eher im Hinblick auf die Vebindung zur materiellen Basis des Ganzen, also Gehirn und sonstige Hormondrüsen und -rezeptoren, interessant finde.
Ich denke, was du anprangern willst, ist aber eher, dass die Leute im Osten keinen gnostisch inspirierten Dualismus betreiben, aka dass der Osten nicht christlich ist.
Naja, damit muss man in einer Welt nunmal leben, in der nicht jeder der Religion folgt, die man selbst favorisiert.
Praktisch betrachtet haben östliche Systeme ein deutlich höheres Potential, mit Aspekten in Kontakt zu treten, die man als "dämonisch" einsortieren kann. Aus dem simplen Grund, dass ein Großteil dieser Aspekte nicht rational gesteuert ist, und von daher aus dem Blickfeld bzw. Realitätstunnel des Westens verschwindet, in dem Nicht-Rationales als grundsätzlich eher unwahr und eher weniger wichtig eingestuft wird.

Damit will ich übrigens nicht auf die eso-typische Tendenz hinaus, die Ratio so effektiv wie möglich außen vor zu lassen, um nur noch der Intuition zu folgen. Wir kommen in der Verhaltensforschung ja allmählich auch dahinter, nach Jahrzehnten, dass die Intuition tatsächlich sehr hilfreich ist, und wofür.
Insofern kommt man am Ende dahin, dass die Ratio die Intuition durchaus schon unterstützt statt sie zu zerfetzen, wenn man ihr konsequent folgt. Bloß, so konsequent ist der gesellschaftliche Trend bislang doch eher wenig.

Zitat:
In Ost und West sorgen allerdings unsere inneren Schatten dafür, dass wir unser Wissen SELTEN AUCH ANWENDEN - dass es so selten den Weg in unseren Alltag findet.

Der Alltag wird mehr von Unter-Haltung bestimmt. Von Ablenkung.

Sprich für dich selbst ... abgesehen davon ist es in Teilen des Ostens, die noch nicht zu sehr ver-westlicht sind, schon üblich, Zeit mit religiös-spirituellen Praktiken zu verbringen und solche Dinge ernst zu nehmen.

Zitat:
Wenn etwas schief läuft, dann hat man im Nachhinein viel gewußt - aber nichts davon angewendet. Oder war mit Nebenschauplätzen beschäftigt.

Stell dir vor, Dinge können sogar schief laufen, wenn man sich voll auf ein Thema konzentriert, selbst gut optimierte Prozesse fährt und wirklich gut in dem ist, was man tut.
In anderen Worten: Deiner These, dass man ein Versager sein müsse oder unfähig, bloß weil irgendwas im eigenen Leben schiefläuft, aka die These, jemand, dem es schlecht geht, werde schon irgendwie selbst schuld sein ... halte ich für einigermaßen unangemessen und übergriffig.
Manchmal hat man Gegner, die mehr Ressourcen haben oder cleverer sind als man selbst, manchmal hat man einfach Pech.

Zitat:
Dieses WISSEN wäre nämlich das NEUE im System - und abgeschlossene Systeme scheinen gegenüber Neuem nicht wirklich aufgeschlossen zu sein - denn das wäre ihr TOD!

Nach dieser These gibt es keinen Augenblick, der kein Tod wäre, denn Veränderung findet in jedem Augenblick statt.
Ein lebendiges System kann nicht als geschlossenes System überleben, in anderen Worten, ein physikalisches System mag geschlossen sein können - ein Lebendiges allein wegen der Tatsache nicht, dass Leben so nicht funktioniert.

Wir können uns eigentlich nur entscheiden, ob wir bewusst und aktiv selbst steuern wollen, wie und welche Veränderungen stattfinden, zumindest in einem gewissen Rahmen - oder die Augen davor verschließen bzw. nichts damit zu tun haben wollen, womit wir uns in eine Welt flüchten, in der wir uns konstant etwas vormachen.

Es ist allerdings richtig, dass man bessere Chancen hat, Veränderungen in eine gewünschte Richtung zu lenken, wenn man nicht damit beschäftigt ist, sich einzureden, dass sie nicht stattfinden. Insofern stimme ich dir zumindest in einem Teilaspekt zu ;-)


[Editiert am 12/5/2016 um 07:11 von Sarija_]
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Practicus
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Echidna1
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red_folder.gif erstellt am: 12/5/2016 um 08:12  
Zitat:

Demnach wären aber funktionierende Beziehungen wichtiger als jedes Tantra.


Pft, "wichtiger" ist lustig. Nenn es Energieaustausch statt "Tantra", und du begreifst, was für einen Blödsinn du schreibst.
Klar, wenn die F***erei und die Beziehung einer Religion dienen sollen, ist das etwas Anderes. Aber eine Beziehung, in der man nicht offen Energie austauschen kann, ist keine gute und sichere Beziehung.


Zitat:

Die funktionierende Beziehung würde über Tantra oder Sexualmagie stehen - beziehungsweise notwendiges FUNDAMENT sein.


Siehe oben, eher umgekehrt.


;) https://www.youtube.com/watch?v=AJVQ1KtbySg



..... wobei ich ""die F***erei"" als überflüssig ansehe ..... das Fundament zum Rosenkrieg ..... F***erei tötet Seelen (Seele - spirituell), wer Seelen tötet, weckt Dämonen.


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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 12/5/2016 um 09:10  
Also erst mal - es wäre ja jetzt schön, wenn ich auf alles geschrieben hier eingehen könnte - das ist mir rein Zeitlich gar nicht möglich. insofern nur ausschnittsweise:



@George:
Zitat:
Wie Oben so unten - nimmst du den Aufwärtsstrebenden jede Hoffnung auf ein Entkommen aus dem EWIGEN RAD. Oder Kreislauf. Oben und unten ist dann auch nur ein ewiger Kreislauf - keine Lösung in Sicht, wenn gilt: Wie Oben so Unten.


Richtig - es gibt kein "Entkommen", keinen "Aufstieg". Wir können nur erleuchtet werden und unsere Sichtweise, unsere Position im Rad verändern, nach der weisheit der Götter streben - nenn es wie du willst. aber es ist alles schon in uns, es muss nur erkannt und verwirklicht werden. Als Potential, Idee, Muster ist alles schon immer da. Nicht Manifest, aber möglich.

Was wäre denn ein "Entkommen"?
Was soll ein "Jenseits/Paradies" denn sein?

Das ist doch auch nur ein anderer Zustand von Sein (Oder halt Nicht-Sein), einfach sozusagen "Die andere Seite der Münze". Ich finde es immer schwierig, solche Sachen in Worte zu fassen. Jedenfalls so, das das ganze Traditionsübergreifend verständlich ist.

Wie soll man aus etwas entkommen, das alles enthält?

Zitat:
Das Göttliche als Wunschprojektion der Schatten - Wie Oben so unten. Kein Entrinnen. Außer das SYSTEM verändert sich wirklich durch eine neue Art der Kommunikation.


Eben. Es gibt kein entrinnen. Man kann nur verändern - Sich, die Gegebenheiten, die Kommunikation, das Muster, die "Energien". Wie du in einem anderen Thread gesagt hast, kann man Energie nicht "Vernichten". Ich bleibe mal in diesem Bild, auch wenn es für mich eine fragwürdige Analogie ist. Aber ich kann ENERGIE TRANSFORMIEREN, Sie verändern, manipulieren, beeinflussen.

P.S.: Ich hab ja den Vorteil, das ich meine "Seelenpartnerin" schon vor 25 Jahren kennengelernt habe - wir sind schon ziemlich gut aufeinander eingestimmt :)




So, morgen wieder. Zeit ist eine schreckliche Illusion, insbesondere wenn Soe mit Arbeit verbunden ist.


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Philosophus
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red_folder.gif erstellt am: 12/5/2016 um 10:34  

Zitat von Echidna1, am 12/5/2016 um 08:12
F***erei tötet Seelen (Seele - spirituell)

*schulterzuck
Naja, wer sowas glaubt, dem oder der ist wohl ohnehin nicht zu helfen.

Tantra allerdings ist Energieaustausch, das hat mit körperlichem Sex ggf. überhaupt nichts zu tun.


[Editiert am 12/5/2016 um 10:35 von Sarija_]
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 12/5/2016 um 13:14  
Das ist ja ne ganze Menge - ich gehe mal auf einiges ein:

- Christliche Paradigmen meine ich bei Dämonisch hier nicht. Damit kenne ich mich auch nicht aus. Als eigene Anteile meine ich damit unbewußte, abgespaltene Strukturen im Bewußtsein, die Ausgleich fordern, Bedürfnisse kreieren, Wahrnehmung filtern usw. Dabei lenken sie von einer unerlösten Verletzung ab. 'Kompensations-Automatiken.

- Abspaltung meint hier im Kontext ebenfalls nicht alles Mögliche, wie differenzieren im Verstand, Moleküle spalten usw. In diesem Zusammenhang betrifft es ebenfalls Bewußtseinsstrukturen von Verdrängen, Vergessen, Nicht-Wahrnehmen, Nicht-Wahrhabenwollen usw. Der Versuch, etwas zu vernichten auf der Bewußtseinsebene würde nur zur Abspaltung führen in meiner Sicht.

- Es gibt aber, wie Hephaestos sagt, Transformation, Integration, Bewußtswerdung usw.

- Tantra und Sexualmagie ist für mich nicht ersetzbar durch Energieaustausch, wie er normalerweise stattfindet. Auch in Beziehungen. Das würde dann wirklich alles nur blödsinnig machen.

- Dann prangere ich nichts an und beschuldige nichts - das ginge in Richtung christliche Paradigmen, nehme ich an. Ich habe spezielle Probleme benannt:

- Tantra oder Sexualmagie ist - abstrakt dargestellt - ein Konstrukt, eine Kreation, aber etwas LEBENDIGES. Was damit passiert, wenn das ursprüngliche Fundament, die Bezieghung - ins Gegenteil kippt, halte ich für ein Problem. Welches ich durchaus für untersuchungswürdig halte. Das ist in meiner Wahrnehmung nicht alles so relativ und egal - oder unpersönlich wie das Konzept von Tempelprostitution zum Beispiel.

- Nicht jede Veränderung in einem System ist gleich etwas NEUES. Das ist ein verbreiteter Irrtum. Wie die Frau im "Märchenprinzen" - die ewig Männer kennenlernte, die sich für Politik, aber nicht für Frauen interessierten. Dann änderte sie krass die Strukturen, indem sie einen schwarzhäutigen Mann suchte. Das hatte sie noch nie gemacht. Eine totale Veränderung - meinte sie.

Ihre neue Eroberung war ein schwarzhäutiger Mann, der sich mehr für Politik als für Frauen interessierte. Danach gab sie es auf. Sie meinte: ALLE MÄNNER ineressieren sich nur für Politik - und nicht für Frauen. ALLE MÄNNER SIND GLEICH.

Unbewußte Systeme scheinen eher eine Dynamik zu haben, sich zu ERHALTEN - als sich aufzulösen.

Das WIRKLICH NEUE wäre der Tod des Alten. Diese Frau würde in einer völlig neuen Welt leben. Sie würde andere Begegnungen erleben.

Diese Erfahrung, in einer völlig neuen Welt zu leben - wenn sich eine alte Struktur WIRKLICH aufgelöst hat - kenne ich so hier und da. Ich kenne aber auch die gegenteilige Erfahrung - zu meinen, ich hätte etwas verändert, alles wäre jetzt anders - nur um am Ende doch wieder im alten Schicksalsmuster gelandet zu sein.

Bedenkenswert finde ich, dass wirklich systemsprengendes Neue ja den Tod der alten Struktur bedeutet - das Wesen aber dabei erwacht.

- Im Westen gibt es einige Kommunikationsansätze - gewaltfreie Kommunikation, Zwiegespräche, klientzentrierte Kommunikation zum Beispiel. So etwas fand ich in östlichen Klöstern nicht. Ebensowenig wie Kommunikationsprozesse, die Bewußtseinsstrukturen auflösen können und DAMIT Energien freisetzen, wie Kore Transformation, Focusing, EMDR usw. Gerade die interessieren mich sehr!

soweit erstmal - grüssli merlYnn
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red_folder.gif erstellt am: 13/5/2016 um 13:03  
Na, bereden wir das vielleicht nochmal in einem anderen Thread. Ich seh' es nicht so recht ein, mit einer Diskussion die Werbung von jemandem zu pushen, der sich hier nicht beteiligt, und von dem wir abgesehen von genannter Werbung vermutlich auch nichts mehr sehen werden.
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red_folder.gif erstellt am: 14/5/2016 um 11:37  

Zitat von Sarija_, am 13/5/2016 um 13:03
Na, bereden wir das vielleicht nochmal in einem anderen Thread. Ich seh' es nicht so recht ein, mit einer Diskussion die Werbung von jemandem zu pushen, der sich hier nicht beteiligt, und von dem wir abgesehen von genannter Werbung vermutlich auch nichts mehr sehen werden.


Ich hatte gerade einen mehrtägigen Termin und bin nicht dauernd online.
Ich habe vorgeschlagen, mir hier Fragen zum Thema linkshändiges Tantra zu stellen, die ich dann hier beantworten würde, weil ich mich nämlich ein wenig damit auskenne.


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Helmut Poller
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red_folder.gif erstellt am: 14/5/2016 um 16:35  
ich bezieh' mich mal jetzt auf deinen Text hier LINK

Zitat:
Ohne eine kompetente Führung diesen Pfad beschreiten zu wollen, etwa aufgrund von Informationen aus Büchern, ist wirklich mit sehr großen Gefahren für die geistige Gesundheit verbunden. Mit inkompetenter Führung, zum Beispiel einer solchen, die sich nicht einmal von den Fesseln der eigenen Familie und konservativen religiösen Kultur befreien konnte, in die sie geboren wurde, sind die Resultate genauso desaströs.


Die Fragen sind wie üblich - "...sehr großen Gefahren..." - welche?
Und warum muss man seine Familie verlassen?

Solche Formulierungen lassen bei mir immer gleich die Sektensirene aufheulen.


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red_folder.gif erstellt am: 15/5/2016 um 07:48  

Zitat von mahottara, am 14/5/2016 um 11:37

Ich habe vorgeschlagen, mir hier Fragen zum Thema linkshändiges Tantra zu stellen, die ich dann hier beantworten würde, weil ich mich nämlich ein wenig damit auskenne.

Schau mal, das Forum hier ist kein Guru-Generator. Denk- und Diskussionanstöße hat es hier schon einige gegeben, und wenn es dir um Kommunikation ginge, könntest du darauf eingehen.

Dir "Fragen" stellen zu müssen, damit der Herr sich herablässt, sich hier mit irgendwem zu befassen, beschränkt die Kommunikation auf solche Leute, die davon ausgehen, du seiest ihnen überlegen.
Diese Kommunikation nenne ich mal "Kommunikation im Guru-Modus", und bequemerweise ist die typische Reaktion, falls irgendwelche Aspekte der Beiträge der Guru-Figur kritisch betrachtet werden, dann "Du hast MICH gefragt", "ICH bin die Person, die hier mehr weiß" ... bla.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass du zu einer Forumsunterhaltung überhaupt fähig bist, denn ich gehe davon aus, dass du einfach schon zu lange in einem System praktizierst, das dir den sicheren Rahmen gibt, in dem du per se bereits über den Menschen stehst, bevor du sie und sie dich überhaupt kennenlernen. So funktionert der tibetische Buddhismus nunmal grundsätzlich, und so autoritätshörig funktioniert asiatische Religion generell meistens.
Man sollte nicht vergessen, dass es in diesen Systemen nunmal nie so etwas wie die westliche Aufkärung gegeben hat, und wer sich einmal an seinen überlegenen "Guru"-Rang gewöhnt hat, hat danach eigentlich psychisch gar nicht mehr den Druck, sich noch mit Leuten abzugeben, die nicht bereit sind, ziemlich zügig niederzuknien.

Ich habe einfach nicht das hierarchische und egozentrische Mindset, um mich als "Spezialisten" irgendeines Systems vorzustellen. Aber ein klein wenig Erfahrung mit Menschen aus diesem Kulturkreis und diesen Systemen habe ich durchaus auch.

Du darfst natürlich persönlich demonstrieren, dass du außerhalb des Guru-Modus funktionieren kannst. Aber verlass dich nicht darauf, dass ich dir glaube, dass deine Schüler (lol, Leute, die ja schließlich in diesen Systemen dann unter dir stehen und entsprechend auch besser zu Kreuze kriechen sollten, ne? Von wegen unabhängige Meinungen) finden, du wärst jemand, der auf Augenhöhe kommuniziert.
Du glaubst ja gar nicht, wie viele Leute sich einreden, das zu tun, weil sich einfach schon lange keiner mehr traut, ihnen zu sagen, dass sie dazu wohl kaum in der Lage sind. Leute, die glauben, dich für irgendetwas zu brauchen, sind eigentlich immer eine schlechte Adresse zur Nachfrage nach der Qualität des eigenen Charakters.

Also: Mach dir doch mal die Mühe, die Beiträge hier zu lesen, und greif die Dinge auf.
Interesse geweckt hast du ganz offensichtlich. Ich persönlich bin der Ansicht: Das sollte jemandem, der an Kommunikation auf Augenhöhe interessiert ist, reichen.
Vielleicht lag es wirklich nur an einem Mangel an Zeit. Es steht dir jederzeit frei, zu demonstrieren, dass du anders bist als der übliche Guru :-)
Bevor du diese Demonstration erbracht hast, solltest du allerdings nicht erwarten, dass man dich für irgendetwas Anderes hält. Insbesondere nicht, wenn der eigene Nickname mit der Anfangssilbe "Mah" mal wieder die Andeutung als "Maha" - "groß" beinhaltet. Wer sich selbst einen Maha-irgendwas nennt, ist eben für gewöhnlich nicht groß ... sondern vermutlich schlichtweg ein Narzisst.


[Editiert am 15/5/2016 um 07:52 von Sarija_]
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red_folder.gif erstellt am: 15/5/2016 um 11:22  

Zitat:

Zitat von Sarija_, am 15/5/2016 um 07:48



Ich kann mir nicht vorstellen, dass du zu einer Forumsunterhaltung überhaupt fähig bist, denn ich gehe davon aus, dass du einfach schon zu lange in einem System praktizierst, das dir den sicheren Rahmen gibt, in dem du per se bereits über den Menschen stehst, bevor du sie und sie dich überhaupt kennenlernen. So funktionert der tibetische Buddhismus nunmal , und so autoritätshörig funktioniert asiatische Religion generell meistens.
Man sollte nicht vergessen, dass es in diesen Systemen nunmal nie so etwas wie die westliche Aufkärung gegeben hat, und wer sich einmal an seinen überlegenen "Guru"-Rang gewöhnt hat, hat danach eigentlich psychisch gar nicht mehr den Druck, sich noch mit Leuten abzugeben, die nicht bereit sind, ziemlich zügig niederzuknien.


Du unterstellst mir hier Verhalten, das nie mein Verhalten gewesen ist. Ich bin seit Ende 2008 aus jeder buddhistischen Organisation ausgetreten, in er ich mich mal befunden habe. Ich erlaube mir, aus meinen eigenen FAQ zu zitieren:
"Wenn Sie an religiöse Autoritäten glauben, gehen Sie zu einer solchen hin. Ich bin keine. Ich bin ganz ich selbst, autonom, niemand hält eine schützende Hand über mich, ich gehöre zu keiner religiösen Gruppe, ich trage keine religiösen Titel, ich vertrete keine festgelegte Lehre. "

Zitat:
Insbesondere nicht, wenn der eigene Nickname mit der Anfangssilbe "Mah" mal wieder die Andeutung als "Maha" - "groß" beinhaltet. Wer sich selbst einen Maha-irgendwas nennt, ist eben für gewöhnlich nicht groß ... sondern vermutlich schlichtweg ein Narzisst.




Wenn du nach dem Wort Mahottara googlest, wirst du feststellen, dass es sich um einee tantrische Gottheit handelt. Du wirst sicher wissen, dass in tantrischen Sadhanas Formulierungen wie "Ich erscheine alls Gottheit XY" durchaus gängig sind.
Mit Narzissmus hat das genau gar nichts zu tun. Ich bitte dich höflichst, endlich mit deinen Unterstellungen aufzuhören.

Ich komme mit den Zitaten, Einrückungen etc. noch nicht ganz zurecht, habe so etwas schon lange nicht gemacht.


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Zitat von Hephaestos, am 14/5/2016 um 16:35
ich bezieh' mich mal jetzt auf deinen Text hier LINK

Zitat:
Ohne eine kompetente Führung diesen Pfad beschreiten zu wollen, etwa aufgrund von Informationen aus Büchern, ist wirklich mit sehr großen Gefahren für die geistige Gesundheit verbunden. Mit inkompetenter Führung, zum Beispiel einer solchen, die sich nicht einmal von den Fesseln der eigenen Familie und konservativen religiösen Kultur befreien konnte, in die sie geboren wurde, sind die Resultate genauso desaströs.


Die Fragen sind wie üblich - "...sehr großen Gefahren..." - welche?
Und warum muss man seine Familie verlassen?

Solche Formulierungen lassen bei mir immer gleich die Sektensirene aufheulen.



Hallo Hephaestos,

ich sage nicht, dass DU deine Familie verlassen musst. Ich sage, dass du linkshändiges Tantra nicht von einem Lehrer erlernen kannst, der sich nicht von den Fesseln seiner Familie und seiner konservativen religiösen Kultur befreien konnte. Das bezieht sich auf viele, aber keineswegs alle, indischen und tibetischen Meister, von denen ich eine Menge kennen gelernt habe, und natürlich manchmal auch auf lehrende Westler. Linkshändiges Tantra ist nun mal (unter anderen) so definiert,
dass es von allen gewohnheitsmäßigen Konstrukten wie den Wertvorstellungen der Eltern und der umgebenden Gesellschaft befreit oder diese zumindest deutlich relativiert. Mit Sekten hat das gar nichts zu tun.


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Zitat von GeorgeTheMerlin, am 11/5/2016 um 01:38

Hier stellt sich MAGISCH die erste Grundsatzfrage:

Diese buddhistischen Göttinen, mit denen ich auf diesem Tantra-Weg dann praktiziere, sind das:

- eigene abgespaltene Persönlichkeitsanteile

- selbstständige Wesenheiten

- erschaffene Entitäten

- kollektive Felder, die durch Praxis vieler Wesen erschaffen wurden

- Entitäten, die ich unmittelbar und sofort durch meine Visualisierungspraxis SELBER erzeuge - um mich dann damit zu vereinen.

Eine Magie der Selbst-Erschaffung.

- oder sind alle diese Aspekte existent - und es passiert das, woran ich bewußt oder unbewußt glaube?



Hallo GeorgeTheMerlin,

die tantrischen Gottheiten werden von den Praktizierenden (aus der Leerheit heraus) durch die Praxis erschaffen und dann wieder in die Leerheit aufgelöst.

Das führt, wenn lange und unter kompetenter Anleitung betrieben, zu einer Reihe von Erfahrungen, Erkenntnissen und Kräften, die nur durch eigene Erfahrung verstanden werden können. Ob das viele Wesen sind, die das erschaffen, ist nicht relevant. Es gibt Sadhanas, die werden seit Jahrhunderten erfolgreich nur von einer Handvoll Leuten geübt.


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red_folder.gif erstellt am: 15/5/2016 um 12:46  
Oha, du bist anscheinend tatsächlich noch nicht wieder verschwunden. Ich muss zugeben, dass mich das positiv überrascht. Mal sehen, wie lange es hält.


Zitat von mahottara, am 15/5/2016 um 11:22
Wenn du nach dem Wort Mahottara googlest, wirst du feststellen, dass es sich um einee tantrische Gottheit handelt. Du wirst sicher wissen, dass in tantrischen Sadhanas Formulierungen wie "Ich erscheine alls Gottheit XY" durchaus gängig sind.
Mit Narzissmus hat das genau gar nichts zu tun.


Solange man sich IN der Sadhana befindet - ja, richtig, an einem bestimmten Punkt verschmilzt man mit der Gottheit, insofern mag das vorkommen.
Macht man's richtig, löst man das Ganze am Ende in die Leere hinein auf.

Benennt man sich anschließend gegenüber anderen Menschen als eben so eine Gottheit, wird das Ganze allerdings zur bloßen Selbstdarstellung.
Hätte man die Auflösung in die Leerheit vollzogen, bräuchte man sich auf so ein Podest nicht mehr stellen.
Es sei denn natürlich, man möchte betonen, dass man sich für einen irgendwie erleuchteteren Menschen hält als sonstwen.

Ich habe deine Begründung zur Autorisierung von Lehrern schon vor einiger Zeit gelesen. Ich denke, der offensichtliche Fehler davon dürfte sich bei jemandem, der davon lebt, auch finanziell auswirken, wenn man's mal zu Ende denkt: Dass du ja die Leute irgendwie davon überzeugen willst, dass sie die Linie der Tibeter nicht brauchen (also nicht darauf hören sollen, wenn die ihnen erzählen, jemand wie du dürfe so etwas wie Tantra gar nicht unterrichten), aber dass sie trotzdem irgendwie denken sollen, dass sie dich brauchen. Bzw. stellt sich die Frage, wenn du dich selbst ermächtigen kannst, den Guru zu spielen, wieso das nicht auch jeder Andere tun soll.

Man kann ein autoritäres System vielleicht auch anklagen, wenn man es eigentlich selbst praktiziert und davon lebt, man kann es aber unter diesen Umständen nicht hinter sich lassen.

Wie du zum Thema Einweihung selbst schreibst:
Zitat:
Ursprüngliches indisches Tantra wird seit der Entstehung dieser Lehren ausschließlich mündlich gelehrt. Es gibt zwar viele Texte, eben die "Tantras" (welche häufig, aber keineswegs immer, das Wort Tantra im Titel tragen), doch diese Texte sind nur zum Gebrauch für Menschen bestimmt, die in der mündlichen Überlieferung stehen.

Das ist richtig, hat aber vielleicht damit zu tun, dass eben nicht viele Kulturen so sehr über Schrift funktionieren wie die unsrige. Soll heißen, nur weil man früher mündliche Weitergabe von Wissen bevorzugt hat, muss das nicht bedeuten, dass das auch heute so sein muss.

Du kannst dich eben nicht wirklich gegen die uneingeschränkte Autorität deiner Lehrer stellen, dann aber den Standpunkt vertreten, so etwas wie Einweihungen durch jemanden wie beispielsweise deine Person sei überhaupt notwendig.

An dich also jetzt die Gretchenfrage, und zwar bezogen auf tantrische Praxis, NICHT auf ein historisches Interesse bezogen, dem dein persönliches Studium ja vielleicht tatsächlich zugute kommen könnte. Wenn du schreibst:
Zitat:
Sie brauchen[!!!] ein Ziel und einen Lehrer, der Ihnen eine dem Ziel angemessene Praxis gibt, dieser begleitet Sie, bis das Ziel erreicht oder zumindest deutlich näher gerückt ist.

[Kursivschreibung und Hervorhebung von mir]
inwiefern kannst du dann überhaupt eine Position rechtfertigen, in der DU gerade kein Okay eines Lehrers brauchtest, ehe du angefangen hast, dich selbst als solchen darzustellen?

Entweder, man kann Ermächtigungen im Kontakt mit nicht-materiellen Wesenheiten selbstständig entwickeln, in dem Fall ist das Wort "brauchen" eine deutliche Übertreibung in der Formulierung deiner eigenen Angebote. Dann brauchtest du keine Lehrer, die dich zu irgendetwas autorisieren - aber es braucht auch keiner DICH für irgendwelche Autorisierungen und Einweihungen.
Oder man braucht Lehrer und damit vor allem die Bestätigung seitens Lehrern, um sicher sein zu können, dass man einen authentischen Kontakt zu irgendwelchen Wesenheiten aufgebaut hat. Dann hättest aber auch du diese Bestätigung gebraucht, und soweit ich es weiß, hast du dich ja vor allem dazu entschlossen, das Gesamtkonzept abzulehnen, weil du - aus welchen Gründen auch immer - genau diese Autorisierung nicht erhalten hast.

Tut mir leid, wenn du es als "Unterstellungen" auffasst, wenn ich auf Sätze wie "man braucht [...] einen Lehrer" eben sehr genau achte. Ich sehe da jedenfalls zwischen deinen Ansichten zur Autorisierung - denen ich großenteils zustimme, denn ich denke, tibetischer Buddhismus ist in allererster Linie Politik, danach Kommerz, und hat erst sehr weit am Ende des potentiellen praktischen Spektrums überhaupt etwas mit Spiritualität zu tun - und deiner Praxis, selbst zu behaupten, ein Lehrer werde gebraucht, eine sich geradezu aufdrängende Inkonsistenz.
Das einzige Argument, das dabei noch bleibt, wäre ja ... dass aus irgendeinem Grund speziell DU keine Autorisierung brauchst. Und sich für derart besonders zu halten ... das wäre dann eben in der Tat Narzissmus.


[Editiert am 15/5/2016 um 12:52 von Sarija_]
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red_folder.gif erstellt am: 15/5/2016 um 13:30  

Zitat von mahottara, am 15/5/2016 um 11:22
Wenn du nach dem Wort Mahottara googlest, wirst du feststellen, dass es sich um einee tantrische Gottheit handelt.

lol, tatsächlich. Mal eben die mächtigste, aus allen mächtigsten zornvollen Gottheiten kombinierte Gottheit überhaupt genommen, um sich unter deren Namen vorzustellen. Wie bescheiden ^^

Wenn wir hier im Schamanismus wären, würde man dir wohl viel Glück dabei wünschen, diese Gottheit nicht zu verärgern, je nachdem, wie du dich in ihrem Namen so benimmst.
Du überraschst mich schon, weißt du. Das ist so offensichtlich ein Problem mit überhöhtem Selbstbild, dass es schon wieder putzig wird.


[Editiert am 15/5/2016 um 13:31 von Sarija_]
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red_folder.gif erstellt am: 15/5/2016 um 15:44  
Nein, du hast mich falsch verstanden, Ich meinte schon, "warum muss der Lehrer seine Familie Verlassen?". ich finde das seltsam, das eine Glaubensrichtungen, die anscheinend alle Konventionen über Bord werfen will, dann wieder Konventionen (---der lehrer muss....) einführt.

Meine Frage "Welche Gefahren....?" Hast du gar nicht beantwortet.

Das sich das für mich "sektisch" für mich anhört, lag an der These "Ohne Lehrer geht nix, und der Lehrer muss soundso sein".

Ich bin da jeder Initiationslinie gegenüber skeptisch.


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