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Autor: Betreff: Spezialist für linkshändiges Tantra stellt sich vor
Practicus
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Sire THVBH
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2016 um 12:10  
Mein Mindfuck zum linkshändigen Tantra:

Linkshändiges Tantra ist für Frigide/Puritaner die sich einmal in ihrem besch...... Leben cool finden wollen. Daher gibt es auch so viele alte Orden und Logen aus dem vergangenden Jahrhundert, die noch heute weiter leben und Magie mit Sex verkaufen wollen. Tut es, oder nicht, aber bitte benutzt nicht die Magie als Alibi für eure Triebe, die ihr nicht kontrollieren könnt oder bewusst als das benutzt, was es ist; Leben, Lust, Hier und Jetzt!!!


[Editiert am 16/5/2016 um 12:12 von Sire THVBH]
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2016 um 14:46  
@Sarija_


Zum meinem Usernamen mahottara:

Die User hier (im ganzen Forum) bezeichnen sich ziemlich oft mit allerlei Namen von Göttern, Geistern, Magiern und so weiter. Ich glaube nicht, dass das jemand so total ernst meint im Sinne, wirklich diese Gottheit zu SEIN. Aber bei mir ist natürlich sofort ein krankes Riesenego zu vermuten, ganz klar. Mahottara gehört zu den Sadhanas des Mahayoga, ich praktiziere Mahayoga seit 1986 und habe ab 1999 zehn Jahre lang einmal im Jahr ein längeres Gruppenretreat für eine andere Gottheit aus dieser Tantraklasse geleitet, für Vajrakila. Zu Vajrakila gibt es vier ziemlich komplexe Bände in Englisch:

http://www.wandel-verlag.de/en/martin-boord/


Einführende Informationen über Sichtweise, Verhalten, Methode und Resultat im Mahayoga sind zu finden in Dudjom Rinpoche: Fundamentals of the Nyingma School of Tibetan Buddhism. Die Sichtweise ist unter anderem so, dass es ab der Einweihung keinen Unterschied zwischen dem Übenden und der Gottheit gibt, die Gottheit somit auch ganz sicher nicht über den Übenden verärgert sein kann. Es gibt einen Aspekt der Gottheit, im Fall von Vajrakila heißt er der Kila des Weisheits-Gewahrseins, der durch entsprechende Übung auch außerhalb des Sadhana aufrecht erhalten wird, es ist eben NICHT so, dass alles nach dem Sadhana „in Leerheit aufgelöst“ wird, das ist nur eine technische Ausdrucksweise (die in dem Fall auch nicht stimmt, da in dieser Tradition von der Natur des Geistes die Rede ist, im Sinn einer nondualen Sichtweise, was aber etwas anderes ist als „Leerheit“) Nach dieser Auflösung gehen ausführliche Sadhanas nämlich noch weiter und die Gottheit wird wieder angenommen, diesmal als eingesichtige, zweiarmige Essenzform. So eine gibt es von Vajrakila und Mahottara gleicherweise – als Mahottara mit 21 Köpfen und 42 Armen ständig rumzulaufen, wäre auch für mein total krankes Ego zu viel.
Wenn du mir Belehrungen über meine eigene jahrzehntelange Praxis geben willst, solltest du wenigstens die entsprechende Literatur kennen, von der Übungszeit will ich gar nicht reden.


Und zu allem anderen, was du hier über mich sagst:

Ich wollte hier über die INHALTE der Lehrern des linkshändigen Tantra diskutieren und nicht über Tun und Lassen meiner Person. Dieses wird auf meiner HP ausreichend dargestellt, darüber hinaus gehende Auskünfte gebe ich gern an Menschen, die mit mir in persönlichen Kontakt treten (also nicht in einem Forum), sich mit realem Namen vorstellen und ein Minimum an Respekt zeigen.
Mit Menschen, die bei mir öffentlich lesbar in drei Beiträgen innerhalb kürzer Zeit jedes mal eine psychopathische Persönlichkeitsstörung diagnostizieren, ohne mich jemals kennen gelernt zu haben, möchte ich nicht diskutieren. Ich will überhaupt niemanden von irgendetwas überzeugen, ich habe viele Schüler, die gleichzeitig auch tibetische Meister haben, es stimmt so vieles nicht, was du hier über mich schreibst, ich bin grundsätzlich einen anderen Umgangston gewohnt. Ich brauche keine Werbung, mache eigentlich nie Werbung, wäre bei einem Forum, dass nur von einer Handvoll Leute gelesen wird, auch sinnlos, es gibt amerikanische Foren zu diesen Themen mit tausenden Besuchern.
Ich werde auf deine Beiträge nicht mehr antworten, solange du nicht sämtliche Unterstellungen, falsche Vermutungen über meine Motive und deine unqualifizierten „Diagnosen“ zurück nimmst.


____________________
Helmut Poller
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2016 um 15:11  

Zitat von Hephaestos, am 15/5/2016 um 15:44
Nein, du hast mich falsch verstanden, Ich meinte schon, "warum muss der Lehrer seine Familie Verlassen?". ich finde das seltsam, das eine Glaubensrichtungen, die anscheinend alle Konventionen über Bord werfen will, dann wieder Konventionen (---der lehrer muss....) einführt.

Meine Frage "Welche Gefahren....?" Hast du gar nicht beantwortet.

Das sich das für mich "sektisch" für mich anhört, lag an der These "Ohne Lehrer geht nix, und der Lehrer muss soundso sein".

Ich bin da jeder Initiationslinie gegenüber skeptisch.




Die Tibeter selbst haben ein Sprichwort, dass sinngemäss lautet: "Es ist noch nie jemand erleuchtet worden, der bei den Eltern und in seiner Heimat geblieben ist"
Das ist natürlich metaphorisch gemeint. Man kann sich eben nicht von den Konventionen befreien,
so lange man das Mainstream-Programm von Eltern, Lehrern und so weiter fraglos übernimmt. Das gilt für uns im Europa des 21. Jahrhunderts wohl genau so.

In wirklich jedem tantrischen Quelltext, egal welcher Traditon, steht drinnen, dass man für Tantra einen Lehrer braucht, nicht selten werden sogar die erforderlichen Qualifikationen eines solchen Lehrers beschrieben. Du brauchst auch für Dinge wie Schwertkampf oder Chirurgie unbedingt menschliche Lehrer, weil anders die Übermittlung der Vorgehensweise nicht möglich ist.

Bei einer Sekte ist es so, dass sich alles um dem Lehrer dreht, er als unfehlbar gilt, als besonders heilig.
Ausserdem gibt es eine gültige Wahrheit, die nicht angezweifelt werden darf, Regeln, oft sehr zahlreiche, die unbedingt eingehalten werden müssen und so weiter.

Mir ist bewusst, dass Sekten ein Problem darstellen, aber bei mir persönlich wirst du keines dieser Merkmale finden.

Die Gefahren im linkshändigen Tantra (in Wirklichkeit in jedem richtigen Tantra, Yoga etc.) bestehen aus Paranoia, Verwechslung der eigenen Projektionen mit der Realität (siehe z. B. einige andere Beiträge hier ...), Besessenheit, Unausgeglichenheit, fixen Überzeugungen, für deren Wahrheit es keinerlei Evidenz gibt, noch vieles mehr. Eben deswegen ist kompetente Führung erforderlich. Ich bekomme immer wieder Anfragen von Menschen, die nur aus Büchern oder Internet-Infos heraus mit Übungen begonnen haben und sich damit in eine mehr oder minder schwierige Lage gebracht haben, bis sie erkennen, dass sie einen Lehrer brauchen.

Es gibt Übungen, die sind harmlos, und es gibt Übungen, die sind es nicht. Außerdem kommt es darauf an wer die Übungen macht, vieles wirkt bei verschiedenen Leuten eben verschieden.


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Helmut Poller
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2016 um 16:33  
Diese Anschauung gibt es selbst im Christentum - als die Eltern dem 12 jährigen Jesus ausrichten ließen, er solle zu ihnen zurückkommen - war seine Antwort: meine wahren Eltern sind im Himmel.

Hier hat jemand deutlich erkannt, dass es neben einer biologischen Ursache für meine Existenz auch eine geistige Ursachequelle gibt

(Im Christentum dafür die Metapher: Vater. - Leider kann man Metaphern auch nicht verstehen und fundamentalistisch werden, worauf Hephaestos hingedeutet hat - und dann erhält man eine gefährliche Kitsch-Religion, und das sind fast alle Religionen und Sekten geworden).

Will man diese Ursachequelle finden - begibt man sich auf den Weg der Selbstbestimmung - des "wahren Willens", des höheren Selbstes bzw darüberhinaus dessen Quelle.

Das höhere Selbst ist eine höherschwingende Essenz meines wahren Willens, die für mein niedrigschwingendes Ego nur in Ahnungen oder zunächst gesuchten Visionen wahrnehmbar ist. Das Guru Problem ist, dass sich da leicht jemand an Stelle des höheren Selbstes plaziert. Bzw. plazieren wir gerne selber Alpha Menschen, Idole, religiöse Wesenheiten und Konzepte an die Stelle des höheren Selbstes.

Auf dem Weg zum höheren Selbst würde man zunächst "sich selber channeln", Eingebungen, Ahnungen und Visionen erkennen und DEUTEN.

Dann würde man durch Erlösung all dieser Besessenheiten - aber auch durch Energiearbeit - seine BEWUßTSEINS-FREUQENZ ERHÖHEN. Um immer mehr aus dem höheren Selbst zu sein - diese Spaltung oder Trennung überwinden IN SICH SELBER. Dass ich das höhere und niedere Selbst BIN - und nicht psychologisch das niedere selbst deuten muss - und esoterisch das höhere Selbst.

ICH BIN DER ICH BIN!

Die QUELLE DES GEISTES ist dagegen nicht nur eine höhere Frequenz - sie ist völlig außerhalb des Geistes. Unbeschreiblich.

In diesem Sinne ist humoristisch Crowley zu verstehen: Herr, erlöse mich von meinem Bewußtsein. Das Ziel ist allerdings nicht ordinäre Bewußtlosigkeit oder unsere geistige Abwesenheit - sondern DIE QUELLE des Bewußtseins, die außerhalb des Bewußtseins ist.

Der Selbstbestimmung, dem wirklichen "tu was du willst", dem ungetrübtem Sein aus der Quelle, stehen gegenüber Phänomene, die alle irgendeine Form von Besessenheit haben. Man könnte dem, was vielleicht 99,9 Prozent von uns ausmacht, uns TRIGGERT - den Oberbegriff Besessenheit geben.

Also: Besessen von Erziehungskonzepten, kulturellen Prägungen, unbewußten Strukturen der Sprache, Ideologien, narzistische Identifikationsbilder, Wissenschaften, Wahrheiten, religiöse Glaubenskonzepte, unverarbeitete Traumastrukturen, Lehren und Entscheidungen aufgrund schlechter Erfahrungen, nicht reflektierte biologische Begrenztheit und sinnliche Wahr-Nehmung - Entitäten, geitige Einflüsse von Wesenheiten, Wesenheiten die Einfluß suchen wie Verstorbne, dämonische Wesenheiten, magisch beschworene Wesenheiten mit einer Aufgabe .....

usw usw usw usw. Man kann das alles als verschiedene Formen von Besessenheiten bezeichnen.

Dagegen steht diese LEERE - nicht unlebendige Abwesenheit von Lebenssinn, sonder GEISTIGE QUELLE DES LEBENS.

Befassen wir uns damit, kommen wir in das PARADOX, dass wir uns von der Leere auch nur ein Bild machen können - und ein Bild oder eine Vorstellung ist nicht leer.

Zudem haben wir automatische Prägungsvorstellungen von Leere - wo Leere Abwesenheit von Leben bedeutet, Sinnlosigkeit, Depression oder endlose Langeweile.

Die Leere, die die QUELLE DES LEBENDIGEN ist - die Quelle des Geistes - ist aber etws völlig anderes, außerhalb des Lebendigen aber nicht tot, eigendlich UNBESCHREIBLICH.

Es gibt im tibetischen so meine Lieblingsmeditation: finde den ANFANG deiner Gedanken - achte nicht auf deren Form oder Inhalt - finde die Ursache - die Quelle. Hier merken wir den STROM, in dem wir gefangen sind. Wir können geistig nur Gedanken wahrnehmen - aber nichts, was darüber hinausgeht, was DAVOR ist - was KEIN GENDAKE und keine Vorstellung von Nicht-Gedanke ist.

Wir können nur "Etwas" wahrnehmen, aber nicht die Leere. Die ist außerhalb von Sein und Nicht-Sein, von Etwas und Nichts, von Sinnlichkeit und Nicht-Sinnlichkeit - also wiedermal UNBESCHREIBLICH :)

______________________________________________

Die Schwierigkeit, eine Götterwesenheit aus der Leere zu erschaffen, ist: wenn da bei mir nicht wirklich Leere ist - und davon würde ich, von speziellen Augenblicken abgesehen, in denen ich aber bestimmt KEINE Göttin erschaffe - ganz realistisch ausgehen.

Aber dann erschaffe ich keine Göttin, sondern eine Dämonin bzw eine Göttin mit meinen unbewußten dämonischen Anteilen.

Der Tantra-Weg hat also - wie im letzten Post schon gesagt - einige ganz interessante Fallen und Tretminen.

Aber die hat das ganz normale Leben auch ....

grüssli merlynn


[Editiert am 16/5/2016 um 16:55 von GeorgeTheMerlin]
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2016 um 17:29  

Zitat von Sire THVBH, am 16/5/2016 um 12:10
Mein Mindfuck zum linkshändigen Tantra:

Linkshändiges Tantra ist für Frigide/Puritaner die sich einmal in ihrem besch...... Leben cool finden wollen. Daher gibt es auch so viele alte Orden und Logen aus dem vergangenden Jahrhundert, die noch heute weiter leben und Magie mit Sex verkaufen wollen. Tut es, oder nicht, aber bitte benutzt nicht die Magie als Alibi für eure Triebe, die ihr nicht kontrollieren könnt oder bewusst als das benutzt, was es ist; Leben, Lust, Hier und Jetzt!!!


Hallo,

ich schlage vor, du liest mal diesen kurzen Einführungstext zu linkshändigem Tantra von mir:

http://helmutpoller.eu/text/linkshaendiges.tantra.pdf

Dann sind wir uns einig, worüber wir reden und ich kann Fragen dazu beantworten.


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Helmut Poller
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2016 um 19:12  

Zitat von mahottara, am 16/5/2016 um 14:46
Zu Vajrakila gibt es vier ziemlich komplexe Bände in Englisch:

Jo, Martin Boord, kenn ich.

Zitat:
Einführende Informationen über Sichtweise, Verhalten, Methode und Resultat im Mahayoga sind zu finden in Dudjom Rinpoche: Fundamentals of the Nyingma School of Tibetan Buddhism.

Kenn ich auch, und finde den Kerl ganz extrem unsympathisch.

Zitat:
es ist eben NICHT so, dass alles nach dem Sadhana „in Leerheit aufgelöst“ wird, das ist nur eine technische Ausdrucksweise (die in dem Fall auch nicht stimmt, da in dieser Tradition von der Natur des Geistes die Rede ist, im Sinn einer nondualen Sichtweise, was aber etwas anderes ist als „Leerheit“)

Ich sprach ja auch davon, dass man die Sadhana vernünftig praktiziert, und von einer Alltagssituation.
Die einzige Situation, in der es Sinn macht, die Identifikation mit einer Gottheit aufrecht zu erhalten, ist innerhalb eines Retreats. Aber da wir alle hier nicht unterschrieben haben, deinem Retreat beigetreten zu sein, kann das offensichtlich wohl keins sein.

Und genau weil ich diese meiner Ansicht nach hochgradig ego-lastigen tibetischen Praktiken kenne, mache ich bei dir eben da auch einen Unterschied, wenn du dich nach einer Gottheit benennst, im Vergleich zu jemandem, bei dem das wohl weniger mit dem zugehörigen Größenwahn zu tun haben dürfte.

Zitat:
Wenn du mir Belehrungen über meine eigene jahrzehntelange Praxis geben willst, solltest du wenigstens die entsprechende Literatur kennen, von der Übungszeit will ich gar nicht reden.

Danke, danke, ich habe ein natürliches Talent zum Meditieren. Und Belehrungen habe ich vermutlich bessere erhalten als du, mir hat das, was der Tibetische Buddhismus in Sachen Erleuchtung zu bieten hatte, nämlich schlichtweg nicht gereicht.

Zitat:
Ich wollte hier über die INHALTE der Lehrern des linkshändigen Tantra diskutieren und nicht über Tun und Lassen meiner Person.

Das funktioniert doch offenkundig ganz gut, indem man deine Praxis in Frage stellt, insofern sehe ich nicht, wo das Problem sein soll.

Zitat:
Dieses wird auf meiner HP ausreichend dargestellt, darüber hinaus gehende Auskünfte gebe ich gern an Menschen, die mit mir in persönlichen Kontakt treten (also nicht in einem Forum), sich mit realem Namen vorstellen und ein Minimum an Respekt zeigen.

lol.
Minimum an Respekt bedeutet im Tibetischen Buddhismus für gewöhnlich zumindest die Bereitschaft, sich vor dir als Lehrer auf den Boden zu werfen, und zu den typischen Ermächtigungen und Einweihungen gehört ja schließlich dann auch, dir rituell das eigene Leben anzubieten. Zumindest, wenn du bei deinen Ritualen irgendwie bei dem bleibst, was auch die Tibeter tun.

Zitat:
Mit Menschen, die bei mir öffentlich lesbar in drei Beiträgen innerhalb kürzer Zeit jedes mal eine psychopathische Persönlichkeitsstörung diagnostizieren, ohne mich jemals kennen gelernt zu haben, möchte ich nicht diskutieren.

Hey, es war jedes Mal die selbe, nicht dreimal was Anderes ;-) Und ab davon auch als Diagnose irgendeiner Art nicht gedacht. Ersetz es durch "Egozentriker", wenn dir der umgangssprachliche Ausdruck besser gefällt. Und das muss man wohl schon sein, wenn man sein Geld mit dem Streben anderer Leute nach Erleuchtung verdient.

Zitat:
Ich werde auf deine Beiträge nicht mehr antworten, solange du nicht sämtliche Unterstellungen, falsche Vermutungen über meine Motive und deine unqualifizierten „Diagnosen“ zurück nimmst.

lol, das hab ich ganz bestimmt nicht vor :D

Danke für diese Demonstration des Diskussionsniveaus, das du anstrebst.
Zumindest die Behauptung, dass man von dir wohl nicht die menschliche Qualität erwarten kann, mit kritischen Meinungen umzugehen, hast du mit der Ansage allerdings jetzt alles Andere als widerlegt. Nur mal so als Hinweis.


[Editiert am 16/5/2016 um 20:26 von Sarija_]
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2016 um 19:27  

Zitat von mahottara, am 16/5/2016 um 15:11
Die Tibeter selbst haben ein Sprichwort, dass sinngemäss lautet: "Es ist noch nie jemand erleuchtet worden, der bei den Eltern und in seiner Heimat geblieben ist"

Achja, und wenn das ein Sprichwort ist, muss das natürlich .. richtig sein.
Besonders, wenn dieses Sprichwort aus einer Kultur stammt, in der man die Wiedergeburt ganz bestimmter Lehrer schon im Kinder- oder Babyalter ausmacht, und in der die Leute sich dann vor diesen Kleinkindern schon niederwerfen, weil sie sie für irgendwie erleuchteter halten als andere Leute.

Also, gut, die Kleinkinder nimmt man ihren Eltern vorher meistens schon weg, soweit ich weiß. Insofern beachten sie ja die äußerlichen Formalia. *pruust

Zitat:
In wirklich jedem tantrischen Quelltext, egal welcher Traditon, steht drinnen, dass man für Tantra einen Lehrer braucht, nicht selten werden sogar die erforderlichen Qualifikationen eines solchen Lehrers beschrieben.

Da bin ich schon dankbar, irgendwann beim Zen gelandet zu sein, wo es im Plattformsutra recht zu Beginn schon den Hinweis gibt, dass der betreffende spätere Patriarch der Linie Erleuchtung erlangt hat, als er zufällig einen Vers des Diamantsutras gehört hat.
Übertragen hat ihm die Linie zwar später ein Lehrer, aber Erleuchtung erlangt hat der Mensch schon für sich allein.
Und auch von Shakyamuni heißt es, dass er die Erleuchtung erlangt hat, nachdem er alles Mögliche, das er gelernt hatte, für nicht tauglich befunden hatte - und aus sich selbst heraus spontan Erleuchtung erlangt hat.

Das ist zugegebenermaßen kein Tantra, aber wenn es um Erleuchtung ginge, könnte man solche Sichtweisen ja berücksichtigen. Vor allem, wenn man dann schon Andeutungen in Richtung Dzogchen macht, das ja inhaltlich in eine ähnliche Richtung zielt.

Zitat:
Du brauchst auch für Dinge wie Schwertkampf oder Chirurgie unbedingt menschliche Lehrer, weil anders die Übermittlung der Vorgehensweise nicht möglich ist.

Das ist richtig, und deswegen ist zur Vermittlung von Regeln auch im Buddhismus ein von Menschen errichtetes Lehrgebäude nötig.
Erleuchtung allerdings hat mit Regeln nichts zu tun, sondern ist einfach eine Erkenntnis, die sich jederzeit ergeben kann, völlig spontan, völlig unabhängig von jeder Art von Kultur, Wertevorstellung oder Regelwerk. Und genau deswegen braucht man auch nicht notwendigerweise einen Lehrer dafür, insbesondere nicht einen anderen Menschen.

Beim Tantra geht es allerdings ja zu großen Teilen um Rituale und magische Praktiken. Großenteils ist das purer Materialismus. Und wie es mit materiellen Dingen so ist: DAFÜR braucht man tatsächlich häufig menschliche Lehrer.

Zitat:
Mir ist bewusst, dass Sekten ein Problem darstellen, aber bei mir persönlich wirst du keines dieser Merkmale finden.

Ich finde, wenn du erstmal verlangst, dass man kritische Ansichten zu deiner Person zurücknehmen muss, ehe du mit jemandem redest, erfüllt das mindestens ein Merkmal von Personen, die von der Wichtigkeit und Bedeutung der eigenen Person ganz übermäßig überzeugt sind.

Zitat:
Die Gefahren im linkshändigen Tantra (in Wirklichkeit in jedem richtigen Tantra, Yoga etc.) bestehen aus Paranoia, Verwechslung der eigenen Projektionen mit der Realität (siehe z. B. einige andere Beiträge hier ...), Besessenheit, Unausgeglichenheit, fixen Überzeugungen, für deren Wahrheit es keinerlei Evidenz gibt, noch vieles mehr. Eben deswegen ist kompetente Führung erforderlich. Ich bekomme immer wieder Anfragen von Menschen, die nur aus Büchern oder Internet-Infos heraus mit Übungen begonnen haben und sich damit in eine mehr oder minder schwierige Lage gebracht haben, bis sie erkennen, dass sie einen Lehrer brauchen.

Eine ganz wesentliche Gefahr im linkshändigen Tantra geht allerdings meistens auch von (selbst- oder fremdernannten) Gurus aus, weil die nämlich rituell und auch in sonstiger Hinsicht die volle Verfügungsgewalt über ihre Schüler erhalten. Denn jeder Schüler wird eigentlich erst akzeptiert, wenn er irgendwie zu verstehen gibt, dass er genau diesen Lehrer für notwendig hält, um Erleuchtung zu erlangen; und dieser Glaube, der Abhängigkeiten ganz extrem fördert, wird von diesem System durchaus auch in Schüler eingebracht, die den nicht selbst "entwickeln".
Eine ganz reale Gefahr ist insofern die der Ausbeutung. Was u.a. damit zu tun hat, dass einige der "Gesetze" des Vajrayana einem potentiellen Lehrer verbieten, echtes, menschliches Mitgefühl/Mitleid zu entwickeln.
Siehe Milarepa und Marpa. Ein Lehrer, der seinen Schüler mit körperlicher und psychischer Quälerei möglichst nahe an den Selbstmord treibt, ist in diesen System nichts, wofür das System sich schämen müsste oder würde ... sondern ein Held.


[Editiert am 16/5/2016 um 19:31 von Sarija_]
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 17/5/2016 um 08:14  
Hm....und was macht man dann im Linkshändigen Tantra so? Für mich hört sich das nach den Typisch westlichen Satanskulten an.
  1. regeln brechen
  2. erotik
  3. totenkult

In deinen Texten beziehst du dich ja auch auf Crowley und Grant, und ich denke, es ist allgemein bekannt, wie die drauf waren. Ist das dann so eine Art "Gothic-Tantra"?


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∵ indagator ∴ insolitus
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Novize
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red_folder.gif erstellt am: 18/5/2016 um 17:32  

Zitat von Hephaestos, am 17/5/2016 um 08:14
Hm....und was macht man dann im Linkshändigen Tantra so? Für mich hört sich das nach den Typisch westlichen Satanskulten an.
  1. regeln brechen
  2. erotik
  3. totenkult

In deinen Texten beziehst du dich ja auch auf Crowley und Grant, und ich denke, es ist allgemein bekannt, wie die drauf waren. Ist das dann so eine Art "Gothic-Tantra"?


Ich dachte, du hast meinen Text zum linkkshändigen Tantra gelesen? Da habe ich mich von Satanismus und Crowley und Grant als Vetreter von linkshändigem Tantra deutlich distanziert.

Was man so macht?

- stille Meditation, Hauptthemen Vergänglichkeit, Ich-Losigkeit, Leerheit, Nondualität, alles bis auf den Punkt Nondualität auf meiner HP beschrieben, "Grundlagen des buddhitsiches Tantra"

- sog. Gottheitenyoga mit Visualisation und Mantra, wobei die Gottheit (männlich, weiblich, oder in Vereinigung) entsprechend individ. Bedürfnissen gewählt sind.

- Arbeit mit dem Zentralkanal und den Chakras, dazu gehören zum Beispiel Atemübungen zur Förderung von Langlebigkeit und zur Lenkung der sexuellen Energie

- sexuelle Methoden, stets von einem liebenden Paar in einer Beziehung ausgeübt (auch darüber viel mehr auf meiner HP ..)

- nonduale Meditation

"Totenkult" gibt es gar keinen, und was es mit dem Regeln brechen auf sich hat, hängt vom Individium ab.


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Helmut Poller
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red_folder.gif erstellt am: 18/5/2016 um 17:46  
An alle hier,

sorry, ich halte den Hass nicht aus, mit dem mich eine unbekannten Person hier verfolgt. Mir wird einerseits vorgeworfen, mich von den tibetischen Traditionen gelöst zu haben, andereseits fliegt mir alles um die Ohren, was manche Tibeter so aufführen - genau deswegen bin ich ja dort weggegangen, weil da vieles für mich nicht mehr gestimmt hat. Ich habe 200 Seiten online über ursprüngliches Tantra verfasst, mit einem gratis zu benutzenden Grundlagenkurs, wer sich ernsthaft mit den Lehren auseinandersetzen will, kann das tun und mich direkt über meine HP erreichen.
Ich schreibe ein Buch zu dem Thema und unterrichte seit Jahren erfolgreich ohne Guru-Gehabe und so weiter. Ich melde mich hier ab, das ist mir zu anstrengend.

Mit besten Wünschen


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Helmut Poller
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red_folder.gif erstellt am: 18/5/2016 um 18:32  
... also doch ein neuer Guru mit Neufassung einer alten Lehre, der sich als was besseres düngt.


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“Den Teufel merkt das Völklein nie, selbst wenn er es am Kragen hätte”. (Goethe)
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red_folder.gif erstellt am: 18/5/2016 um 19:00  

Zitat von mahottara, am 18/5/2016 um 17:46
sorry, ich halte den Hass nicht aus, mit dem mich eine unbekannten Person hier verfolgt.

Ich verfolge dich nicht, und wenn ich kontrovers diskutiere, hat das nichts mit deiner Person zu tun, wie dir so mancher andere Forenuser bestätigen wird ;-)
Allerdings bringt ebendieser Diskussionsstil es eben auch relativ schnell ans Licht, wenn jemand mit anderslautenden Meinungen nicht umgehen kann.

Zitat:
Mir wird einerseits vorgeworfen, mich von den tibetischen Traditionen gelöst zu haben, andereseits fliegt mir alles um die Ohren, was manche Tibeter so aufführen

Ouh, deine Ablösung von tibetischen Traditionen, soweit ich sie als ernstgemeint betrachte, finde ich positiv, die werfe ich dir nicht vor.
In Frage stelle ich eher, wie weit diese Ablösung tatsächlich geht, und ob sie sich nicht eher auf Aspekte bezieht, die dir persönlich ungelegen kommen.

Was ist am Ende das Problem - dass ich Dudjom Rinpoche unsympathisch finde? Naja, mit sowas muss man in einer Gesellschaft, in der es verschiedene Meinungen gibt, wohl leben. Wenn man das nicht kann ... naja, dann umgibt man sich wohl eher mit Leuten, die sich vorsorgehalber entscheiden, bloß Empfindungen zu haben und Meinungen zu vertreten, die der eigenen Person gefallen.
Für ein besonders Maß an menschlicher Reife spricht das dann allerdings nicht.

Grüße,
SJ


[Editiert am 18/5/2016 um 19:03 von Sarija_]
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Zitat von mahottara, am 18/5/2016 um 17:46
Ich schreibe ein Buch zu dem Thema und unterrichte seit Jahren erfolgreich ohne Guru-Gehabe und so weiter. Ich melde mich hier ab, das ist mir zu anstrengend.


Wie ich oben schon erwähnte, zu tibetischen Einweihungen gehört es u.a., sich vor dem Guru niederzuwerfen und dem Guru das eigene Leben anzubieten.
Die Gottheiten, zu denen du Einweihungen anbietest, stammen ja nun auch zu erheblichem Teilen aus dem tibetischen Buddhismus. Hast du die Rituale da massiv verändert, oder wie genau soll man sich das vorstellen?

Es ist mir auch schon klar, dass du von einem Schüler mit der Drohung, ihn oder sie sonst rauszuwerfen, verlangen kannst, deine vorgebliche Verschmelzung mit einer Gottheit als gegeben zu akzeptieren. Wenn du es nicht aushältst, dass man sich zu solchen Sichtweisen bzgl. deiner Person nicht zwingen lässt, bist du in einem Forum möglicherweise tatsächlich verkehrt.

Eine Welt mit Menschen auf Augenhöhe funktioniert halt nicht so, dass man auf den Boden stampft wie ein Fünfjähriger und daraufhin dann jeder akzeptiert, dass man eine supermächtige Gottheit sei statt bloß ein psychisch etwas aufgeblähter Mensch. Wenn du solche Dinge schon nicht mehr weißt, ist mein Eindruck eher, dass du wohl schon zu lange in einem System unterwegs bist, in dem so etwas wie Augenhöhe überhaupt nicht denkbar ist.

Die 990,-€ pro Jahr dürften reflektieren, welche Art von "Schüler" da wohl passt ... vermutlich solche, die sehr bereit sind, nach deinen Regeln zu spielen.
Und das ist jetzt gar nicht so typisch "tibetischer Buddhismus" ... das ist tatsächlich einfach typisch für .. Gurus.
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red_folder.gif erstellt am: 19/5/2016 um 07:35  

Zitat:
Wenn du mir Belehrungen über meine eigene jahrzehntelange Praxis geben willst, solltest du wenigstens die entsprechende Literatur kennen, von der Übungszeit will ich gar nicht reden.


Gut, dann geb ich dir zum Abschluss mal eine Belehrung mit auf den Weg: Wenn du dich künftig irgendwo unter dem Namen einer Multi-Gottheit anmeldest, die in der Lage sein sollte, Fehler wie Stolz, Wut, Hass, Neid, Unwissenheit zu transformieren .. dann sei doch diesen Mängeln vielleicht einfach selbst überlegen.

Es geht bei der "Eins-Werdung" mit Gottheiten nicht im Wesentlichen darum, dass du dich selbst in der Erscheinung visualisierst, die irgendeine Kultur für sie vorgesehen hat - das sind kulturell bedingte Ideen.
Einige davon, wie ein Übermaß an Gesichtern, hat rein symbolische Bedeutung, Andere, wie tausend Arme, hat mit Erfahrungen zu tun, die im Zuge einer spirituellen Entwicklung auftreten, wieder andere Visualisierungen, Mandalas beispielsweise, sind dazu konzipiert, entweder das Chakrensystem anzusprechen, oder auch, ganz simpel, das System des Übenden soweit zu überladen, dass der rationale Geist zurücktritt.

An dem Punkt kann man sich von Anhaftungen lösen, betreffe das rein den Körper, oder im Geistigen auch einfach Vorstellungen, die man für unveränderbar hält. Das ist die "Essenz", auf die solche Meditationstechniken abzielen bzw. hinauslaufen.
Wenn man da angekommen ist, braucht man das Bild der Gottheit hinterher nicht mehr. Dann hat man nämlich begriffen, dass die Leerheit die selbe ist, ob man mit dem eigenen Namen herumläuft oder mit einem anderen.

Jemandem, der zu so etwas nicht in der Lage ist, würde ich für meinen Teil empfehlen, ganz tantrisch, sich nach einem Wesen zu benennen, das er oder sie offen verachtet.
Als das einfachste Gegenmittel gegen den Stolz, der sich hier offenbar darin andeutet, sich nach etwas besonders Großem benennen zu wollen.

Auf einer anderen Ebene kann man Gottheiten, magisch gesehen, als tatsächlich existente, objektive und externe Wesenheiten betrachten. Das wäre dann keine auf Erleuchtung ausgerichtete Methode, sondern eine Magische. Aber dazu sollte man sich mit der Gottheit sehr, sehr gut verstehen, bzw. das dahinterstehende Wesen extrem gut kennen.
Ich für meinen Teil bin inzwischen ziemlicher Polytheist ... und ich schließe nicht aus, dass es partiell geistige Verschmelzungen zwischen einer Gottheit und einem Menschen geben kann, wenn die sich sehr nahestehen.

Wenn man schon buddhistisch nicht rechtfertigen kann, wieso man sich nach etwas besonders Großem benennen muss, wäre eine magische Argumentation angebracht.
Wenn wir da jetzt mal bloß auf den Anteil "Vajrakila" zurückkommen, den du angesprochen hast - und Vajrakila wäre ja an sich schon heftig genug - wäre das eine Gottheit, deren Funktion darin läge, Hass zu transformieren. Nicht, ihn zu sehen, wo er nicht ist, und nicht, vor ihm davonzulaufen, wenn man ihm zu begegnen meint.
Wenn man mit dem Konzept von Gottheiten einigermaßen vertraut ist, sollte man wissen, was für eine Anmaßung es ist, sich Unbeteiligten gegenüber in ihrem Namen vorzustellen.
Wundern allerdings sollte man sich dann nicht darüber, wenn das Echo, das man bekommt, vielleicht etwas mit ebendiesem Namen zu tun haben könnte.
Also, man kann sowas machen ... aber man sollte sich nicht wundern, wenn es Folgen nach sich zieht. Womit wir dann zumindest bei einem magischen Thema wären: Wer nach Dämonen ruft, sollte sich nicht wundern, wenn sie antworten.

Als bekennender Sethianer und Satanist rate ich dir von daher: Sei das nächste Mal doch einfach weniger arrogant.


[Editiert am 19/5/2016 um 07:40 von Sarija_]
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red_folder.gif erstellt am: 19/5/2016 um 08:27  

Zitat:
sorry, ich halte den Hass nicht aus, mit dem mich eine unbekannten Person hier verfolgt.


Ich finde "Hass" jetzt übertrieben - Sarijas Stil mag recht kritisch sein, aber das ist in diesem Forum noch normal. Zumal Sarija gleich am Anfang sagt [...]Ich mochte ein paar Texte deiner alten Seite, [...] was ja eher ein kompliment ist. Ich denke, so viel Kritische Auseinandersetzung muss man wohl ertragen können - insbesondere, wenn man im Esoterikbereich Geld verdienen will.

@sarija_ : Mit deinem "Ich vergraul erst mal jeden, weil ich bin ja so ein böser Satanist/Sethianer"- stil machst du dir halt aber auch keine Freunde. Insbesondere in diesem Fall nicht bei mir, weil mich das Thema interessiert hätte, und mahottara jetzt gegangen ist. Nunja. Wie man in den Wald reinruft...


[Editiert am 19/5/2016 um 08:28 von Hephaestos]



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red_folder.gif erstellt am: 19/5/2016 um 08:27  

Zitat von mahottara, am 18/5/2016 um 17:46
An alle hier,

sorry, ich halte den Hass nicht aus, mit dem mich eine unbekannten Person hier verfolgt.


Gibt es noch "Hass" hinter den Kulissen in PNs oder geht es um das was alle hier lesen können?
Dies ist ein Forum und für ein solches geht es hier doch ganz gesittet und sachlich zu. Aufgrund einer solchen Diskussion wie wir sie hier lesen können die Flinte ins Korn zu werfen ist irgendwie komisch.

Ging es also wirklich nur darum die eigene Homepage zu bewerben?


[Editiert am 19/5/2016 um 08:28 von 20-1-30-40]



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red_folder.gif erstellt am: 19/5/2016 um 09:31  
Nein, per PN war da überhaupt nichts. Zumindest nicht von meiner Seite.


Zitat von Hephaestos, am 19/5/2016 um 08:27

@sarija_ : Mit deinem "Ich vergraul erst mal jeden, weil ich bin ja so ein böser Satanist/Sethianer"- stil machst du dir halt aber auch keine Freunde. Insbesondere in diesem Fall nicht bei mir, weil mich das Thema interessiert hätte, und mahottara jetzt gegangen ist. Nunja. Wie man in den Wald reinruft...


Ouh, komm, es war nicht bloßes Vergraulen, ich hab eine ganze Menge inhaltliche Punkte aufgebracht und überhaupt erst angesprochen, bei denen Herr Poller auch nichts Besseres einfällt, als auf seine Seite zu verweisen, damit erstmal "Einigkeit" darüber besteht, wie man über was zu reden/schreiben hat.
Ich kenne seine Ansichten, soweit er sie öffentlich vertritt, und ich würde auch mal behaupten, ein einigermaßen gutes Grundwissen über Tantra als magische Praxis, speziell eben im esoterischen und tibetischen Buddhismus, zu besitzen, so dass ich diese Dinge inhaltlich schon ganz gut diskutieren kann. Historischer Experte bin ich nicht - aber mal ehrlich, für Geschichtsforschung wäre eine Seminarreihe für knappe 1000€ pro Jahr auch schon ganz schön happig.
Dass ich ein "böser Sethianer" bin, wirkt sich eigentlich bloß insofern verschärfend aus, dass ich es mit meiner Befürwortung von Individualität und Freiheit ablehne, wenn Menschen sich deutlichst über andere stellen, aus deren Streben nach Erleuchtung, Erlösung oder sonstwas Profit schlagen wollen, und zur Not mit dem Verweis darauf, wie sehr man sie zur eigenen Erleuchtung braucht, psychischen Druck auf andere Menschen ausüben. Das sind alles fundamentale Bestandteile davon, wie tantrischer Buddhismus funktioniert. In meinen Augen ist das geistige Versklavung von Menschen, und ich mag es nicht besonders.

Übrigens finde auch ich es sehr, sehr schade, dass man mit Anhängern der östlichen Religionen ihre Themen nicht diskutieren kann, in einem Sinne, dass mehrere Ansichten zugelassen werden. Aber Aufklärung hat es in diesen Systemen nunmal nie gegeben.

Wenn du mehr wissen möchtest, steht es dir ja offen, ihn per Mail anzuschreiben. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass seine Ablehnung gegenüber abweichenden Ansichten sich bloß auf meine Person beschränkt.
Falls du das tun solltest, wäre ich jedenfalls auf ein Feedback nach ein paar Wochen gespannt. Und da Herr Poller ja ein Europäer mit westlicher Erziehung ist, sollte man von ihm erwarten können, dass er differenzieren kann, wenn du ihn anschreibst, und dich nicht mit mir verwechselt, ne?
Btw stünde es ihm auch offen, das hier auf dem Forum zu tun. Ebenso, wie es ihm offen stünde, einfach auf die inhaltlichen Aspekte einzugehen.
Wobei ich finde, als Guru Einweihungen zu geben - und tantrische Einweihungen kann man nunmal nur in Funktion als Guru geben, sonst macht das Ganze keinen Sinn - und dann von sich zu behaupten, sich eben nicht als Guru aufzuführen, ist durchaus ein inhaltlicher Punkt, den man diskutieren könnte. Statt Hass zu unterstellen und daraufhin dann zu verschwinden.
Es ist inkonsistent, und das sollte man als aufgeklärter Mensch reflektieren und diskutieren können. Und dürfen.


[Editiert am 19/5/2016 um 09:41 von Sarija_]
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Zitat:
Ouh, komm, es war nicht bloßes Vergraulen, ich hab eine ganze Menge inhaltliche Punkte aufgebracht und überhaupt erst angesprochen,


Ein wenig vergraulen war aber schon dabei :D

Nein, im ernst, ich hab ja kein Problem mit dir, aber du weißt ja schon aus anderen Diskussionen hier, das deine sehr direkte Art schon als bösartig wahrgenommen werden kann.

Zitat:
Dass ich ein "böser Sethianer" bin, wirkt sich eigentlich bloß[...]


Das das nicht soooo furchtbar ernst gemeint ist, ist hoffentlich klar :D. Mir ist ein streitbarer Satanist - sofern er noch nicht völlig verstrahlt ist - alle mal lieber als ein langweiliger LuL. Schließlich ist das hier ja ein diskussionsforum und keine Kuschelecke.

Addendum: Ich hatte hier schon einige Diskussionen mit Satanisten und Sethianern, und teile die wenigsten ihrer Positionen.


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red_folder.gif erstellt am: 19/5/2016 um 13:10  

Zitat von Hephaestos, am 19/5/2016 um 11:08
Ein wenig vergraulen war aber schon dabei :D

Auf "Provokation" könnten wir uns einigen ;-)
Ich freu mich eigentlich eher über argumentativ sauberes Kontra, als dass ich mir wünschen würde, dass Leute einfach verschwinden.

Zitat:
Nein, im ernst, ich hab ja kein Problem mit dir, aber du weißt ja schon aus anderen Diskussionen hier, das deine sehr direkte Art schon als bösartig wahrgenommen werden kann.

Wozu mir noch aus der Schulzeit so eine lustige Sache einfällt: Ich hatte im Religionsunterricht mal eine recht scharfe Diskussion mit einem Mädel, bei dem man echt sagen konnte: Ihre Positionen waren komplett andere als meine, aber was Intelligenz etc. anging, waren wir ziemlich gleichauf.
Hinterher meinten einige Klassenkameraden, wir hätten uns ja richtig ordentlich "gefetzt". Wir haben uns bloß angesehen, mit den Schultern gezuckt, und gemeint, "nö, eigentlich war das normal". :D

Zitat:
Das das nicht soooo furchtbar ernst gemeint ist, ist hoffentlich klar :D. Mir ist ein streitbarer Satanist - sofern er noch nicht völlig verstrahlt ist - alle mal lieber als ein langweiliger LuL. Schließlich ist das hier ja ein diskussionsforum und keine Kuschelecke.

Addendum: Ich hatte hier schon einige Diskussionen mit Satanisten und Sethianern, und teile die wenigsten ihrer Positionen.

Äh, ja, passt schon.

Ich bestehe gar nicht darauf, dass man meine Positionen teilt.
Andererseits sind individualistisch ausgerichtete Systeme jetzt auch nicht unbedingt diejenigen, die etwas richtig machen würden, wenn da Einheitlichkeit herrschte, und mit anderen westlichen LHPlern zankt man sich zuweilen heftiger als mit der nach außen hin so erscheinenden "Gegenseite". Einige gemeinsame Grundsätze gibt es zwar für gewöhnlich schon, aber gerade was den Sozialdarwinismus angeht, bin ich nun auch nicht gerade der Durchschnittssatanist.
Das wäre allerdings jetzt eine Diskussion zum westlichen LHP, und insofern hier ein bisschen OT. Wie Herr Poller ja selbst schon meinte, er distanziert sich von solchen Auswüchsen :D
Hatte übrigens selbst überlegt, ob ich auf deine Frage bzgl. Crowley und co. was entgegne, aber hey, ihr habt ja über seine Seite geschrieben, das soll er mal schön selbst tun (bzw. hat er ja dann auch getan, auch wenn's wirklich ausführlicher hätte sein können) ;-)
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red_folder.gif erstellt am: 23/5/2016 um 15:02  
@mahottara

Sei mir nicht bös, aber ich habe herzlichst gelacht bei den Link, den ich mir durchgelesen habe. Gesabbel, nachgeplappere aus anderen Büchern, von anderen Vorgängern, die Sexualmagie als Religion verkaufen wollen.

Wie haben wir das früher gemacht wenn wir Normen, Gesellschaft und unsere Grenzen hinterfragt oder auslotet haben? Wir haben gef..... bis uns die Seele (Methapher) aus dem Leib kroch. Haben ausprobiert welches Geschlecht das bessere ist, sind in dunkle ominöse Clubs gegangen (die gibt es heute auch noch), die stark an Römische Dekadenzzeiten erinnerten.Haben uns Praktiken hingegeben, die viele als pervers ansehen. Wir hatten unseren Spaß und wir haben es gemacht, nur aus der einen Sache herraus: F.....! Wir haben es nicht in den Deckmantel von Sexualmagie gesteckt, sondern aus reiner Freude daran und wir haben dazu gestanden!! Wenn es allerdings darum geht Ernergie zu stauen, zu komprimieren, zu kanalisieren, so kann man das ganz einfach und viel effektiver erreichen. Entsagung/Die Triebe beherrschen. Das staut man!!! Ist wie mit Wut, wenn man sie nicht rausläßt und in sich hineinfrißt. Sexualmagie, was heute überall belehrt wird ist, nichts anderes als längst vergangene Kulthandlungen ferner Religionen, die heute verklärt werden. Die meines Erachtens eine ganz andere Intention hatten.
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red_folder.gif erstellt am: 23/5/2016 um 15:11  
@Sire THVBH
wenn ich Deine Beiträge so lese frage ich mich wie Du mit dieser Vorstellung von Magie dennoch etwas mit Magie anfangen kannst. Ich nehme an das Du vieles anders meinst als Du es schreibst (oder ich es verstehe), sonst macht das irgendwie kaum Sinn.

Was ich dann noch anmerken möchte ist, daß ich (persönlich) Magie nicht gerne Erkläre und wenn dann nicht im Brustton der Überzeugung sondern ausgedrückt als Meinung. Es sind meist die Erklärungen die hinken und unzulänglich sind.
Magie kann man erfahren, Interpretieren und Erklären muß erstmal jeder selbst.


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Zitat von Sire THVBH, am 23/5/2016 um 15:02
Sexualmagie, was heute überall belehrt wird ist, nichts anderes als längst vergangene Kulthandlungen ferner Religionen, die heute verklärt werden. Die meines Erachtens eine ganz andere Intention hatten.


Welche Intention?

:)

Ich habe Inder gesehen, die einen Tantra Tempel besichtigten - und den Kopf schüttelten. Und zwar alle, die dort waren. Die konnten mit dem Kulturaspekt NICHTS mehr anfangen.

Als ich in den 80zigern in Indien war, da waren Männer und Frauenbereiche STRIKT getrennt. Heiraten wurden von den Eltern arrangiert. Oder, um ein Mädchen zu heiraten, hat ein Mann zuerst die ganze Familie besucht. Privates Kennenlernen in unserem Sinne war nicht.

Ich hatte mal gefragt, was mit einem Mädchen ist, welches vor der Ehe mit jemandem schläft. Antwort: Then the girl is FINISHED. Was das praktisch heißt, will ich gar nicht wissen.

Bei vielen Jungs, hatte ich den Eindruck, kam es daher erstmal zu homoerotischen Erfahrungen in der pubertären Drangzeit.

Also eine sehr rigide, regulierte Gesellschaft.

Wie dort in der Vergangenheit überhaupt so etwas wie Tantra entstehen konnte - ist schon schon mysteriös.

grüssli merlYnn


[Editiert am 24/5/2016 um 03:56 von GeorgeTheMerlin]
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red_folder.gif erstellt am: 24/5/2016 um 06:22  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 24/5/2016 um 03:51
Wie dort in der Vergangenheit überhaupt so etwas wie Tantra entstehen konnte - ist schon schon mysteriös.

Also, laut nachdenkend - "der" Buddha war ja vor Christus, und die Veden waren noch vor ihm. Daraufhin gab's da erstmal in vielen Teilen Buddhismus.
Dann gab es irgendwann die Moslems, die einmarschiert sind, und von den Sitten der Ungläubigen wohl nicht viel hielten. Es folgten die Engländer, und dann war irgendwann Ghandi. Und momentan lebt ein Teil der Inder immer noch in Dörfern auf einem Kulturstatus, wie man ihn Amerika vorfand, bevor ehemalige Europäer sich da niedergelassen haben, in denen es beispielsweise vorkommt, dass der Dorfrat ein präpubertäres Mädchen zu einer Massenvergewaltigung durch die anderen Dorfmitglieder verurteilt, weil ihr Bruder (!) sich einer anderen Frau gegenüber danebenbenommen hat (womit ich nicht behaupte, dass sowas in Amerika vorgekommen wäre) ... es gibt durch die wenig regulierte, aufstrebende Industrie eine ganze Palette an Umweltsünden, mit stinkenden Flüssen und verpesteter Luft und so, wie wir sie hatten, als das Ruhrgebiet noch ein ordentliches Industriegebiet war, Fischesterben eingeschlossen ... und es gibt Aspekte der Moderne wie z.B. Ausbildungen in Richtung Computerbranche.

Möglicherweise sind seit damals einfach ein paar Dinge passiert :)


[Editiert am 24/5/2016 um 06:25 von Sarija_]
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red_folder.gif erstellt am: 25/5/2016 um 11:02  
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Zitat:
@Sire THVBH
wenn ich Deine Beiträge so lese frage ich mich wie Du mit dieser Vorstellung von Magie dennoch etwas mit Magie anfangen kannst. Ich nehme an das Du vieles anders meinst als Du es schreibst (oder ich es verstehe), sonst macht das irgendwie kaum Sinn.


Das frage ich mich auch bei dir. ;) Wenn eine Person was sagt, ist es immer unmöglich, aber sagen es viele Personen ist es immer richtig. Erinnert mich an das Lemminge-Prinzip.

@GeorgeTheMerlin

Wer hat denn die Sexualmagie hier im Abendland etabliert? Schon viele vergessen? Aaah, ja ...ich weiß, Geschichte ist langweilig. Wenn es jemand weiß, der sollte sich fragen aus welcher Zeit stammt es (Sexualmagie für das Abendland) und was waren das für Menschen? Sagt einem das Wort "Tempelprostitution" noch etwas? Wie im alten Babylon.Sollte es was anderes sein in Indien? Wenn ein Gott sich mit einer Sterblichen paart? Oder wie war es in Griechenland oder die netten Orgien in Rom? Das meine ich mit Intention (Absicht). ich weiß, ich weiß...hört sich jetzt verdammt nach Verschwörungstheorie an. Doch ist das ganze wirklich so abwegig?

Beispiel was interessant sein könnte im Vergleich. Wer weiß das "Chakra" auch eine Waffe ist?


[Editiert am 25/5/2016 um 11:08 von Sire THVBH]
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red_folder.gif erstellt am: 25/5/2016 um 11:05  
Ab sicht ..... der Augenspiegel des Skorpion .


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