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Autor: Betreff: psychologie = magie ?
Adeptus Minor
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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2005 um 00:49  
hoi,
könnte man psychologie nicht so gesehen auch als eine art zauber betrachten? ich finde die fähigkeit, einen menschen allein durch worte in seinem verhalten zu ändern, ihm helfen sich zu erkennen und seine probleme zu finden und zu entdecken, einfach nur dadurch, dass ich mit ihm rede und ihn kennenlerne, das ist schon eine art magie, eine die erwiesenermaßen funktioniert, aber magie. oder wie seht ihr das?


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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2005 um 06:11  
ich find ja auch blühende bäume magisch, aber egal, zum thema:

irgendwie ja und irgendwie nein. nein, da eigentlich kein "zauber" damit verbunden ist (ausser hypnose/trance evtl.) . und ja aus den von dir genannten gründen. ich tendiere eher zu nein.


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krina
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2005 um 09:26  
natürlich, magie funktioniert nur durch psychologie. glaube versetzt ja bekanntlich berge ;) alles was magie in dem sinne von magie bewirken ist, ist auch psychologie.....selbst hellsehen halte ich für ein psychologisches phänomen, da das unterbewusstsein ja viel mehr daten aufnimmt und erkennt, als das bewusstsein...hach, ich kann mich heut nicht ausdrücken :exclam: hat das irgendjemand verstanden? *gg*


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es liegt ein weinen in der welt, als ob der liebe gott gestorben wär und der bleierne schatten der niederfällt, lastet grabesschwer...
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Studius
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sonnenkind
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2005 um 12:00  
Ich würde der psychologie eine ganz große Bedeutung zumessen, in jeglicher Hinsicht.

Magie ist doch auch eine Art der Kommunikation. Und um eine produktive Kommunikation zu halten, bedarf es eben des Wissens und des Einfühlungsvermögens (Intuition), kurz: eines gesunden Menschenverstandes, damit das funktionieren KANN.

Je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr gefällt mir die These, dass Magie eine Art der Kommunikation ist.
Ich würde gerne darüber mit euch nachdenken, welche Bestandteile diese haben....


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Kandidat
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krina
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2005 um 13:22  
magie ist auf jeden fall kommunikation! denn das, was wir intuition nennen sind meist nur winzig kleine daten der non verbalen kommunikation, die das unterbewusstsein aufnimmt und wertet.
und letztendlich ist das praktizieren von ritualen auch nur kommunikationen mit sich selbst und anderen


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Adeptus Minor
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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2005 um 17:22  
ja, ich persönlich halte gedankenlesen auch für eine besonders gute menschenkenntnis und beobachtungsgabe und im grunde also auch für einen psychologischen aspekt.


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Zelator
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2005 um 22:46  
Ich sehe es so, daß Magie und Psychologie definitiv miteinander verbunden sind und sich mindestens mal überlappen. Magie allerdings, geht über die derzeit übliche Psychologie weit hinaus.

Ein. Bsp. ist doch z.B. das mit dem positiv Denken oder das mit der Negation aus der Hypnoseforschung (da kann man sowas wie Negativ-Magie *kein anderen ausdruck für hab* draus machen ;) ).

Magie, wie Psychologie, versuchen das Unterbewußtsein zu verändern, daß es so reagiert um im inneren bestimmte Ergebnisse zu erzielen, welche manchmal auch nach Außen bemerkbar sein sollen, nur die Herangehensweisen sind teilweise etwas anders. Wenn wir in der Magie Symbole und Hilfswerkzeuge (Art Placeboeffekt) anwenden, ist das im Grunde auch nichts anderes als Psychologie in etwas ausgeweiteter Form. Wenn Magie im Außen etwas bewirken will, ist das etwa so, wie wenn ich damit einen Samengedanken in das morphogenetische Feld einspeise - die konventionelle Psychologie kennt diesen Begriff nicht und kann es soweit nicht bewußt anwenden.

Liege ich falsch oder ist sonst noch jemand meiner Meinung?


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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. - Václav Havel -
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Adeptus Minor
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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2005 um 16:00  
hmm, ja, rein wissenschaftlich fällt magie ja auch in den bereich parapsychologie, eine grenzwissenschaft, die ich für sehr wichtig halte, da sie immer wieder neue erfolge hat. teilweise werden hochstapler entlarvt, manchmal findet man aber auch tatsächlich "magie". die erforschung des 6. sinn ist z.b. ein punkt, der eigentlich in die parapsychologie fällt. und so lässt sich viel magisches wohl in den bereich psychologie schieben


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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 27/2/2005 um 16:02  
feluca hat meine gedanken ganz gut ausgedrückt, obwohl ich der meinung bin, das es der grossteil der psychologie nichts mit magie zu tun hat, und andersherum.

die schnittmenge ist in meinen augen eher klein.


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SilverPentacle
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red_folder.gif erstellt am: 4/3/2005 um 15:16  
Ich finde die Schnittmenge eigentlich recht groß. Zumindest von der Seite aus gesehen, wieviel Platz die Schnittmenge von der Magie einnimmt.

Der Grossteil dessen, was die meisten Magie nennen, ist mehr oder weniger Psychologie, durch Psychologie beschreibbar, durch Psychologie erklärbar.

Magie ist Psychologie könnte man sagen und würde es würde zu einem großen Teil so stimmen.

Um das Verhältnis zwischen Psychologie und Magie zu veranschaulichen kann man sich folgendes bewusst machen. Vieles, was früher Magie war, heisst heute Physik, Chemie, Biologie. Und eben auch Psychologie.

Heutzutage ist es kaum noch so, dass die Dinge, die unter die Naturwissenschaften fallen, als Magie angesehen werden. Während vieles, was unter die Psychologie fällt, immer noch für so einige Magie ist.

(Und da soll mal noch jemand was gegen die Wissenschaft sagen, wo die Wissenschaft doch Magie erklärbar und nachvollziehbar macht. Aber das nur btw..;-)

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Adeptus Minor
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Clorvaetheril
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red_folder.gif erstellt am: 4/3/2005 um 15:47  
.....oder Astrologie bzw. astronomie ;) .
Ich finde schon das psychologie gewissermaßen magie ist,nur das anscheinend viele menschen das nicht merken,nicht so wirklich.weil,wie schon gesagt wurde,es eine art kommunikation(richtig geschrieben?) ist,und bei ritualen versuchen wir auch mehr oder weniger mit den elementen,anderen leuten oder z.b. drachen(drachenmagie) zu kommunizieren.
ich finde auch das psychologie etwas tolles ist,wenn man einem menschen ein besser lebensgefühl in manchen dingen geben indem man mit ihm redet.


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Zelator
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Senistro
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red_folder.gif erstellt am: 5/3/2005 um 18:26  
Hallo !

In gewissen hinsicht gebe ich SilverPentacle recht. Vieles was damals Magie oder Hexerei genannt wurde ist heute Biologie, Physik, Chemie. Die Psychologie spielt ebenfalls eine tragende Rolle.

Menschen kommen zu uns, wenn diese hilfe bedürfen, sei es in Liebenangelegenheiten, Krankheit, etc... Ich habe viele Menschen, die mit den Nerven am ende sind, weil sie aus einer gescheiterten Beziehung kommen, oder im Beruf eines harten Mobbings zum Opfer gefallen sind. Es gilt diese wieder aufzubauen.

Nicht alles lässt sich mit Magie von selber erledigen, sondern die Psychologie spielt dort eine große Rolle.

Wenn wir ein anderes Beispiel nehmen, gibt es einige Dinge, wo wir weder mit Psychologie, oder Bio oder sonst etwas, nicht beheben können. Dort hält die Magie wieder einzug. Das Arbeiten mit Energie und Elementen, den Kräften der Natur, das hat nichts mit Psychologie zu tun.

Hier tritt der GLAUBE in Kraft. Natürlich braucht man einen guten psychischen Zustand um wirklich etwas bewirken zu können, oder halt einen verzweifelten, so ginge das auch, aber hier tritt nur der Glaube an die Natur, Energie und Elemente im Vordergrund.

Psychologie spielt eine tragende Rolle, aber Magie ist nicht gleich Psychologie.

Euer Senistro


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Kandidat
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SilverPentacle
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red_folder.gif erstellt am: 9/3/2005 um 20:25  
"Das Arbeiten mit Energie und Elementen, den Kräften der Natur, das hat nichts mit Psychologie zu tun."

-> Oh doch. Auch hier ist sehr viel Psychologie. Glaube an sich ist auch mit Psychologie durchsetzt. Der Placebo-Effekt ist zum Beispiel in der Psychologie etwas sehr grundlegendes, etwas, was bei Experimenten und Versuchsreihen als Tatsache berücksichtigt werden muss und selbst auch erforscht wird.
Du glaubst an etwas, und es funktioniert, eben weil du dran glaubst und Das Arbeiten mit Energie und mit Elementen ist eine Art der Kommunikation mit dir selbst, mit anderen, wobei du Symbole, Zeichen, Elemente und vieles andere gebrauchst, als Werkzeuge, als Hilfsmittel, als Spiegel deiner selbst.

Bisher ist das Gleichheitszeichen zwischen Psychologie und Magie sehr dick scheint es mir.

Wo also ist die Magie?
Bin ich hier in einem Psychologie-Forum gelandet? :-)

X- Silver Pentalce -X


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"nothing's going to change the world" - MM
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 10/3/2005 um 08:01  
nun gut....

zuerst mal so von meiner warte aus: psychologie und magie haben insofern etwas gemeinsam, das beide das gehirn , die psyche (im ursprünglichen sinne nämlich "seele", also gar kein naturwissenschaftliches konzept) als ihr arneitsobjekt sozusagen betrachten. aber von meiner warte aus ist ein gewaltiger unterschied zwischen psychologie und magie, da die psycho ja am gehirn rumschraubt, magie aber "wirkungen ausserhalb" des gehirns erreichen will.

einfaches beispiel, benutzen wir etwas mechanisches als demonstrationsobjekt: ein auto.

der psychologe ist sowas wie ein automechaniker: er schraubt hier und da, damit das auto gut funktioniert, und erforscht, wie es funktioniert.
der magier ist eher wie der fahrer: vielleicht weiss er auch, wie teile des autos funktionieren, und das ist gut so. aber sein zugang und seine intention zielen darauf ab, das auto zu fahren, etwas "damit zu erreichen". oder zu behaupten, biologie und sex wäre dasselbe.....

deswegen finde ich halt (siehe weiter oben)

P.S.: das ist ein völlig an den haaren herbeigezogener vergleich, aller wahrscheinlichkeit nach gibt es bessere. auch muss ich mich gleich dafür entschuldigen, das ich einen psycho-magischen trick verwendet habe, wenn auch unabsichtlich: ich "plausibilisiere", d.h. ich behaupte, das eine offensichtliche äquivalenz zwischen zwei bewusstseinsinhalten (hier auto ~ magie) besteht, welche aber in den wenigsten fällen gegeben ist.

wenn ihr mir mein beispiel abnehmt, seid ihr auf psychologie reingefallen, man kann sie wie magie benutzen, um andere denken zu lassen, was man selbst erreichen will, aber DAS IST KEINE MAGIE, ich hab ja niemanden von euch verhext...

so, und jetzt geh ich psychologie studieren, weil da lernt man die zukunft vorhersagen und dämonen beschwören und sowas....

ach entschuldigung,die muss ich gleich hinterhersetzen. ich tendiere dazu, leute mit meiner rechthaberei zu nerven, diesen psychologischen mechanismus hab ich noch nicht ganz raus, wie ich jemandem widersprechen soll, ohne das die/derjenige sich angegriffen fühlt.


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SilverPentacle
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Registriert: 23/1/2005
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red_folder.gif erstellt am: 10/3/2005 um 22:15  
Dein Beitrag hört sich so an, als wenn es Magie geben würde, Hephaestos. Sehr interessant. Könntest du das bitte weiter ausführen?

Vielleicht finde ich die Magie letzenendes ja doch noch. Hilf mir bitte dabei.

:-)

X- Silver Pentacle -X


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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 11/3/2005 um 06:45  
warum geh ich nur so früh an den computer, da ist mein gehirn noch viel zu faul, um skeptikern magie zu erklären...:-)

oh mann... da gibts doch ungefähr so viele bücher drüber, wie bibeln.....

... und ungefähr so viele ansatzpunkte, von denen man magie aus erklären kann...oder auch nicht, denn "magie erklären" ist ungefähr so, wie wenn man versuchen würde, jemandem der noch nie seine augen benutzt hat, zu erklären, wie "rot" aussieht. ausserdem komm ich mir als erklärbär, gerade bei skeptikern wie dir, immer ein wenig dumm vor, denn es gibt ungefähr 3mal so viele argumente gegen die existenz von magie, wie es argumente für sie gibt.

aber schön..... sag auf wiedersehen zur vernunft, pentacle :-)

fangen wir an mit zufall vs. synchronizität.....

man kann so ziemlich alle magischen wirkungen mit "zufall" erklären, wenn man will. wenn ich z.B. sagen wir, das teen-witch-liebeszauberset auspacke, alles tue, was dort von mir verlangt wird, und fertig. hab ich jetzt gezaubert?

bevor der aufschrei der alteingesessenen magier und hexen kommt, sag ich erst mal: in den meisten fällen nicht. aber ab und zu bringt sogar das anzünden einer rosa erdbeerduftkerze was.

ok, mögliche resultate: es klappt oder auch nicht

fangen wir mit "es klappt" an: ok. jetzt kommt so ein skeptiker daher,und bringt sein totschlagargument: das ist zufall, sonst könntest du es nochmal machen. kann die erdbeer-hexe aber nicht. also "gibt es keine magie"

ich würde dazu sagen: erstens sind magische experimente soundso nicht wiederholbar, die geister lassen sich nicht zu solchen spielereien benutzen. genauso wenn jemand die reihenfolge von 500 karten unter laborbedingungen vorhersagen kann: das ist wahrscheinlich betrug.

warum aber war das oben kein zufall? warum hat es geklappt?

skeptiker 2 (das bist dan wahrscheinlich du) sagt: das lag am gesteigerten selbstbewusstsein durch das ritual und so, da kam sie dann freundlicher/offener/... rüber, deshalb hat sich der junge in sie verknallt. das ist wahrscheinlich deine variate,die "psychologisierte". klar kann das helfen, niemand sagt, die psyche habe mit dem ganzen nichts zu tun. aber ist das eine erklärung? fliegt die traumfrau auf einen, nur weil man selbstsicherer rüberkommt?

skeptiker 2 hat viele solche psychologie-argumente, alle fallen mir bestimmt nicht ein; "selektive aufmerksamkeit" und "sicherheit durch ritual" sind zwar erklärungen, aber nicht fundiert. was der skeptiker gegen akupunktur sagen würde, oder das vorhersagen durch das tarot eintreffen, weiss ich nicht. bei letzterem wahrscheinlich die argumente aus der "zufallskiste" verwenden.

ich sage: "ritual" und "traumfrau" bilden eine sychronizität, eins ohne das andere wäre nicht passiert. es war das richtige ritual zur richtigen person im richtigen setting. es gibt keinen zufall, "gott würfelt nicht" (quanten allerdings schon :D ) deshalb ist das experiment auch "an sich" nicht wiederholbar, wir "können nicht 2 mal in den selben fluss treten (heraklit, glaub ich)", der fluss verändert sich ja.

ach ja, nun kommt skeptiker 3

und was ist mit [beliebiges anderes magieexpeiment]... aber das erklär ich (erklärbär halt wann anders)

nun denn.. stufe eins: nicht alles, was man als "zufall" bezeichnet, ist auch einer, das sollte man akzeptieren, sonst red ich hier umsonst weiter, mit zufall kann man alles erklären


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Adeptus Minor
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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 11/3/2005 um 18:13  
hmm, akkupunktur würde ich allerdings nicht unbedingt als magie bezeichnen. ich denke, es ist nur ein biologischer aspekt, den die wissenschaft bisher noch nicht entdeckt hat, eben jene "lebenslinien". solche druckpunkte existieren ja definitiv, das ist erwiesen, nur was genau sie sind, das ist noch recht unerforscht, was sich aber bestimmt ändern wird. auch die psyche ist noch sehr sehr unerforscht und die psyche ist eben meiner meinung nach etwas metaphysisches, daher magisches, was jedoch an das gehirn gebunden ist. träume sind z.b. teil der psychologie, aber dennoch ganz eindeutig magie in meinen augen, weil es keine körperliche kraft ist. magnetismus und andere, nicht wirklich materielle kräfte sind für mich auch magie, aber das ist denk ich wieder nur mein persönlicher standpunkt


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Studius
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red_folder.gif erstellt am: 25/6/2005 um 10:40  
Ich würde sagen, Psychologie ist Magie, aber Magie beschränkt sich nicht nur auf die Psychologie. Du kannst Dich mit psychologischer Selbstsisziplinierung zu einem mächtigen Magier machen, es ist halt ein Weg von vielen, der dich zur Magie, bzw. zum bewussten Umgang mit Magie führen kann...

Und natürlich kann man Psychologie auch ohne Magie sehen - wenn man das will. Rein naturwissenschaftlich, dann bekommt man eben nur rein naturwissenschaftliche Erklärungen zu Dingen, die eigentlich nicht ganz richtig erklärbar sind (mit naturwissenschaftlichen Denkmodellen)


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In den letzten 500 Jahren hat sich in der Menschheit eine kalte Intelligenz breit gemacht, von einer bösen Macht begünstigt. Die Zeit dieser Macht ist heute gekommen!
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Kandidat
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red_folder.gif erstellt am: 31/8/2005 um 17:58  
Hallo ...

Def. (Wiki P.): Psychologie (aus griech. ψυχολογία, psychología „die Seelenkunde“) ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen, also seinem Selbsterleben - alltagspsychologisch: seinem Innenleben - und dem damit in Zusammenhang stehenden Tun und Reagieren.

oke ... Psychologie beschäftigt sich mit dem Menschen, was ihm fehlt, was ihm passiert ist ... diverse Traumen ... und versucht ihm zu helfen

1.) Kommunikation -> Ähnlichkeit mit Magie ... mit Magie kommuniziert man auch in diverse Richtungen

2.) Hilfe -> Mit Magie kann man Menschen helfen ... auch durch nicht medizinische Gründe ...

sicher gibts noch ein paar Ähnlichkeiten, aber grundsätzlich kann man Magie nicht wirklich sehr mit Psychologie vergleichen (nur mein Standpunkt :) )

... mit Magie versucht man Dinge von außenher (mit Energien, Hilfe von Wesenheiten ... u.s.w.) zu bewegen, zu leiten ... die von den meisten Menschen als zufällig oder unkontrollierbar gehalten werden ... -> sie wirkt durch außen (zum Großteil)

... die Psychologe versucht die Dinge zu verändern indem sie das "Objekt" von innen her und durch den Menschen selbst manipuliert ... -> sie wirkt durch den Menschen

... -> find das Autobeispiel gar nicht schlecht (auch wenn ichs viell. falsch interpretiert hab)

lg


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Wer weiß schon was der Morgen bringt, er kreist schon mit dem Morgenwind und ahnt, dass wir in Sorge sind, doch er weiß auch, wir sind alle blind...
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Novize
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Sturmprophet
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red_folder.gif erstellt am: 1/9/2005 um 08:09  
Ich arbeite zur Zeit in der Verhaltenspsychologie.

Es hängt von der Schule der Psychologie ab,

Humanisten würden wahrscheinlich freundlich (und wissend!) Lächeln,
Tiefenspychologen irgendwie drumherumreden,
Verhaltenspychologen strikt wiedersprechen...

Im Großen und Ganzen ist Mensch Mensch und Magie die Kunst zu Leben, die Ur-Wissenschaft und somit auch Summer aller Maximalbreiten aller Wissenschaften *LACH*

LG


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[color=teal]Ich bin das Zarte, Edle, das Finstere, das Böse,
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Neophyt
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BlackAngelus
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Registriert: 11/5/2005
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red_folder.gif erstellt am: 1/9/2005 um 13:37  
Magie und Psychologe gehören zusammen.

Gehen wir mal an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurück. Da gab es keine Ärzte sondern nur Medizinmänner-frauen, Schamanan etc. Diese Menschen haben sich mit der Magie beschäftigt, alles war magisch. Irgenwann hat sich dann jemand gedacht, was steckt da eigentlich dahinter bei zb Zahnschmerzen und hat begonnen sich mit dem ganzen zu beschäftigen und so ging es immer weiter.

Also kann man eigentlich sagen, daß die Medizin eine "Weiterentwicklung" der Magie ist. Da Psychologie zu dem Überbegriff Medizin gehört ist es doch du meine Erklärung jetzt logisch, daß es zur Magie gehört *g*

:knockout: :knockout: :knockout: :knockout:


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Bereue nicht was du gemacht hast, sondern dies was du nicht gemacht hast
carpe noctem
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Kandidat
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Beiträge: 41
Registriert: 30/8/2005
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 1/9/2005 um 15:49  
... naja, das kommt jetzt wieder auf ziel und zweck der eigenen Magie an ... also für was man sie einsetzt ...

Der Teil, der mit medizinischen Dingen, medizin-männern(frauen), schamanen etc. zusammenhängt hat indirekterweise was mit psychologie zu tun (auch wenn die wirkungsweise verschieden is -> der Zweck is derselbe)

und der Zusammenhang mit Psychologie is dem sinn sicher größer, wenn man sich mehr mit diesem teil beschäftigt

jeder definiert Magie anders

lg

[Editiert am 1/9/2005 von SandyMoon]


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