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Autor: Betreff: Karma und Konsorten
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 31/1/2005 um 12:08  
Mit Karma bringt man immer wieder Gut und Schlecht in Verbindung. Begehst du schlechte Taten wirst du bestraft, begehst du gute wirst du belohtn. Ich denke nicht, daß es so einfach ist. Für mich gibt es weder gutes noch schlechtes Karma. Es ist neutral. Genau wie Magie. Kommt immer darauf an was man damit macht. Sieht das jemand anders?

Eine andere Sache sind karmische Bindungen. Ist euch schonmal jemand begegnet, den ihr sofort "erkannt" habt ohne ihn bzw. sie näher zu kennen? Eine Erinnerung an ein früheres Leben, in welchem diese Person eine tragende Rolle für euch gespielt hat. Bekanntlich bindet nichts stärker als Magie, LIebe&Sex und Mord über Inkarmationen hinweg. So kann es durchaus vorkommen, daß eure Liebste, an der ihr sehr hängt eigentlich mal eure Liebster *gg* war, der euch umgebracht hat oder garnicht in Liebe sondern nur Hass mit euch verbunden war, welches im neuen Leben umgekehrt seinen Ausdruck findet. Was hat das für einen tieferen Sinn? Zwingt das Karma einen wirklich die Missetaten an anderen Personen in den nächsten Leben wieder gut zu machen? Oder sorgt eine ganz andere Macht dafür? Kann uns überhaupt jemand zu etwas zwingen?

*Amarilli*

[Editiert am 31/1/2005 von Amarilli]
Zelator
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Toreador
Beiträge: 88
Registriert: 22/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 1/2/2005 um 00:12  
Ich denke auch, das Karme weder Gut noch Schlecht ist. Es ist völlig neutral und reagiert nur ohne zu werten. Für mich ist es eine andere Formulierung von Kausalität (siehe Magie-Forum). Jede Tat hat eine weitere Tat zur Folge, das ist Karma. Dementsprechend hat jede Tat ihre Auswirkungen, aber vermeintlich "gute" Taten können auch schlechte Auswirkungen haben. Alles (?) hat einen Grund, eine Auswirkung, aber es muss keinen tieferen "Sinn" geben.

Ob es Leute gibt, die über den Tod miteinander verbunden sind kann ich nicht sagen, da ich mir bislang noch keine abschliessende Meinung über die Zeit vor und nach dem Leben gebildet habe.

Toreador


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"[Progress] is nothing but a label we attach to change in a direction
we like."
Lawrence M. Friedman
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 15/2/2005 um 18:39  
Vielen Dank für die Antwort Toreador!

Hat denn sonst keiner etwas zu diesem Thema zu sagen???

Gruß

*Amarilli*
Antwort 2
Kandidat
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Daria
Beiträge: 44
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/2/2005 um 08:31  
Hi ,

ich sehe das eigentlich so. Hab ich in einem meiner letzten Leben eine Lektion nicht gelernt ( z. B jemanden umgebracht , psychisch verletzt o. ä )
habe ich meine Lektion nicht gelernt. Folglich steht sie für mich in einem anderen Leben wieder auf dem Stundenplan. Es ist zwar Karma , hat aber für mich nichts mit bestrafen , nur mit lernen zu tun.

Ich habe schon einige Leute getroffen , mit denen ich in anderen Leben ( eigentlich in sehr vielen) schon zu tun hatte. Ob sie mir Gutes oder Schlechtes getan haben ( oder ich ) , hängt eher von meinem " Lebensplan" als von ihrer " Gesinnung " ab , denke ich.

IL Daria


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Medicina soror philosophiae
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Studius
Studius

sonnenkind
Beiträge: 25
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/2/2005 um 11:19  
Frage an Daria:

WER stellt diese Lektionen auf? Sind diese für jeden individuell? Oder haben alle Menschen die gleichen?
Was liegt diesen Lektionen zugrunde? WElche Moral zählt?

Denks du, es gibt so eine Art "großen astralen Lehrmeister"?

Ich würde es beruhigend empfinden und würde meinen Haß auf bestimmte Menschen in meinem Leben un die damit verbunden Ungerechtigkeiten bestimt einfacher handhaben können.
Aber ehrlich gesagt fehlen mir, um daran glauben zu können, viele Antworten.
;)


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Nimm dir Zeit zum Träumen,
das ist der Weg zu den Sternen!
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Studius
Studius

Salomestern
Beiträge: 22
Registriert: 22/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/2/2005 um 13:06  
Der große Sinn von Inkarnation ist es doch in eine höhere Seinssphäre aufzusteigen (in den Himmel zu kommen, göttlich zu werden, wie auch immer) und um dieses erreichen zu können muß man bestimmte Voraussetzungen erfüllen bzw. bestimmte Dinge gelernt haben.
Ja ich bin der Meinung das jedes Wesen die gleichen Lektionen zu lernen hat (vor. es hat überhaupt vor aufzusteigen). Die Gestaltung des Lehrplans ist dabei natürlich individuell auf jeden zugeschnitten. Das Karma spielt dabei meiner Meinung nach nur eine untergeordnete Rolle. Es bestimmt nur wie schnell man aufsteigt nicht aber das man es tut.


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Der kommt den Göttern am nächsten,
der auch dann schweigen kann, wenn er im Recht ist.
CATO
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Kandidat
Kandidat

SilverPentacle
Beiträge: 36
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/2/2005 um 15:36  
Ich sehe Karma auch einfach nur als den Begriff für das Prinzip von Ursache und Wirkung. Inwiefern man dieses Prinzip dann für andere Dinge verwendet ist dann eine ganz andere Sache.

Ich denke nicht, dass es karmisch Verbindungen zu früheren Leben gibt. Ich denke nicht, dass Karma auf scheinbare frühere Leben bezogen werden kann. Klar kann man das machen, sich bewusst oder unbewusst Verknüpfungen zu früheren Leben herstellen oder sich zumindest dem einfachen Gedanken hingeben, was man doch nur in früheren Leben angestellt haben mag, wieso man in der Gegenwart ausgerechnet dieses und jenes lernen müsste.
Solcherart Gedanken sind sicherlich auch sinnvoll. Aber sie sind genauso ein (künstlicher, nicht unbedingt notwendiger) Überbau wie viele andere esoterische Systeme oder Religionen oder Perspektiven.

Solange man karmische Beziehungen zu früheren Leben nicht als Entschuldigungen für gegenwärtige Situationen missbraucht, ist es okay. (Doch was will ich richten über Menschen, die sich selbst betrügen?)
Denn darin sehe ich die Gefahr in dieser Verwendung des Begriffes Karma.

X- Silver Pentacle -X

[Editiert am 16/2/2005 von SilverPentacle]


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"nothing's going to change the world" - MM
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Zelator
Zelator


Beiträge: 84
Registriert: 3/2/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/2/2005 um 22:39  
Karma bedeutet für mich, daß sich eine Lektion immer wieder wiederholt, bis man sie endlich begriffen hat... Wohl dem da, der karmische Lehrer hat.
Bei der Sache mit Ursache und Wirkung, bin ich mir nicht so sicher... aber Sicher ist Sicher. ;)

Unsinnig finde ich den Gedankengang, wiso einem etwas geschieht und das dann auf ein vegangenes Leben schiebt. Man kanns doch eh nicht mehr ändern und Bestätigung gibts auch keine dafür. Interessanter finde ich, wiso ich gerade etwas für einen speziellen Menschen empfinde und nicht für einen anderen. Lustig wirds dann, wenn die Begegnung erst vielleicht fürs nächste Leben vorgesehen war. :knockout:

Glaube ich an einen "großen karmischen Lehrmeister"? Jain. Das an was ich glaube hat keinen direkten Zugriff auf das was hier passiert.
Es ist eher wie eine Uhr, die zur Schulstunde läutet oder so. Es ist Zeit für diese Erfahrung/Begegnung - ich kann jetzt reingehen, oder morgen wenns wieder läutet und der Zugang zur Lektion offen ist. Klarerweise verdient man sich sein Ticket nach Hause schneller, wenn man die richtigen Entscheidungen trifft.
Die Lektionen sind für jede Seele. Soll heißen für den einen ist diese _eine_ Aufgabe leicht (eine Lektion bestanden), für den andern nicht (der bekommt sie später nochmal gestellt), dafür ist sicher eine andere leicht.
Aber jede Seele muss im Endeffekt den Test bestehen, sonst bleibt sie hier und muß reinkarnieren. So in etwa stell ich mir das vor, im Moment.

[Editiert am 16/2/2005 von Feluca]


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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. - Václav Havel -
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Kandidat
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SilverPentacle
Beiträge: 36
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/2/2005 um 23:54  
"Unsinnig finde ich den Gedankengang, wiso einem etwas geschieht und das dann auf ein vegangenes Leben schiebt. "

->Dazu fallen mir noch einige Gedanken ein:
Ich finde es bedenklich, wie die Menschen auf vergangene Leben schielen, auf nachfolgende Leben (andere Daseinsebenen oder Formen nach dem Tod), in der Religion auf Götter, in der Magie und Esoterik auf Wesenheiten wie Geister, Engel, Dämonen und wieder Götter, und aktuell passend zum Thema Aura oder auch Hellsehen auf übernatürliche Dinge.

Wieso wendet sich der Blick immer auf die Zeit vor der Geburt, auf die Zeit nach dem Tod, auf die Dinge ausserhalb der Wissenschaft und Natur, auf die Dinge ausserhalb des Selbst (Götter und Wesenheiten).

Wieso das Leben an sich, die Lösung für ein Problem, die Ursache einer Folge, die Folge einer Ursache, das Karma, die WAHRHEIT und den SINN nicht dort suchen, wo es am nächsten ist?
Bei sich selbst, bei der Wissenschaft und damit den 5 Sinnen, in seinem eigenen, derzeitigen Leben.

X- Silver Pentacle -X


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"nothing's going to change the world" - MM
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Zelator
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Beiträge: 84
Registriert: 3/2/2005
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18/2/2005 um 22:57  

Zitat:
Wieso wendet sich der Blick immer auf die Zeit vor der Geburt, auf die Zeit nach dem Tod, auf die Dinge ausserhalb der Wissenschaft und Natur, auf die Dinge ausserhalb des Selbst (Götter und Wesenheiten).

Woher willst du wissen daß diese "Wesen" nicht "in" einem sind? Oder zumindest mit einem verbunden?

Außerdem befindest du dich auf einem Magie und Hexen Board, und viele dieser Art von Mensch interessiert sich nunmal für sowas. ;)

Und überhaupt: der Tod ist Natur, und damit auch was darauf folgt(!) - was auch immer das sein mag.

Zitat:
Wieso das Leben an sich, die Lösung für ein Problem, die Ursache einer Folge, die Folge einer Ursache, das Karma, die WAHRHEIT und den SINN nicht dort suchen, wo es am nächsten ist?
Bei sich selbst, bei der Wissenschaft und damit den 5 Sinnen, in seinem eigenen, derzeitigen Leben.

Die Wissenschaft ist leider begrenzt in ihren Mitteln. Ist noch nicht mal so lange her daß Quarks, Tachionen oder wasweißich unbekannt waren, die Wissenschaft muss sich erstmal weit genug entwickeln. Die Wissenschaft schließt vieles aus was noch nicht gemessen werden kann, und das ist etwas woran ich mich enorm stoße.
Allerdings widerspricht das nicht, meine 5 Sinne zu nutzen und die Ursache, die Wahrheit und den Sinn, bei mir zu suchen. "Karma" entsteht auch Jetzt. Das soll heißen, in einer Entscheidung meiner Vergangenheit _diesen_ Lebens. Was vor oder nach diesem Leben kommt oder war, ist relativ(!)(im Dunkeln).
Aber, wiso soll ich nicht meine Erfahrungen, meine Sinne und meine Hirnkapazität nutzen um mein Leben zurecht zu schneidern, daß es für mich einen Sinn ergibt? Stört doch keinen... Die Wissenschaft sagt nur: "Affe tod, aus die Maus...". Da kann ich mich auch gleich aufhängen, is ja eh egal und ohne Sinn.
Verstehst meinen Gedankengang?


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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. - Václav Havel -
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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 18/2/2005 um 23:17  
Schließe mich Felucas Worten an. Vieles, was früher für Teufelswerk *g* gehalten wurde ergab später durch wissenschaftliche Untersuchungen einen Sinn und nahm dem ganzen seinen Schrecken. Man sollte nicht an der Unwahrheit oder Nicht-Bestehen einer Sache zweifeln solange einem keiner das Gegenteil beweisen kann. Selbst dann ist oft nicht 100% sicher ob nicht doch noch was ganz anderes dahinter steckt...

Noch mal zu was ganz anderem. Es soll ja nicht nur die Erinnerung an ein früheres Leben geben... sondern auch die sogenannten kleinen Inkarnationen, wobei man sich nur an die Gedanken eines anderen erinnern kann, der man aber garnicht war. Man war zu der Zeit vielleicht das Buch indem dieser Mensch gerade gelesen hat oder hat sich sozusagen Gedankengut von einer anderen Persönlichkeit geklaut um sein Karmakonto aufzufüllen. Versteht ihr was ich meine? Kenne mich damit selbst nicht so gut aus, habe aber schon davon zu hören bekommen.

*Amarilli*
Antwort 10
Zelator
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2005 um 00:21  
Nee, ich glaube nicht daß man in ein Buch reinkarnieren kann, ist ja kein Baum. Finde die Idee der Seelenspaltung realistischer, hat man halt nur einen Teil mitbekommen. Oder man hat einfach keinen vollständigen Zugriff auf die Akasha-Chronik der entsprechenden Persönlichkeit. Andere Alternative: ehemals telepathischer Kontakt zur entsprechenden Person.


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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. - Václav Havel -
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Adeptus Minor
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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2005 um 01:23  
hihi, wo wir grad bei den 5 sinnen sind:

Emotionales Frühwarnsystem schützt vor Irrtümern und Gefahren

Die Existenz des sechsten Sinns konnten nunmehr amerikanische Wissenschafter beweisen. Ein US-amerikanisches Forscherteam der Washington University von St. Louis konnte in der äußeren Hirnrinde, im Bereich zwischen den beiden Hemisphären des Gehirns, den Ort dieses Entscheidungszentrum eruieren. "Es ist uns gelungen den Bereich im Gehirn zu orten, der im Volksmund als "sechster Sinn" beschrieben wird", stellt Joshua Brown, der Leiter des Forschungsteams fest.

In einem Bereich hinter der Hirnrinde, der als Sitz des menschlichen Entscheidungszentrums gilt, konnten die Forscher den Ort festlegen, der für die menschliche Entscheidungsfindung im Bereich zwischen Vernunft und Emotion verantwortlich ist. Der als bisher inexsistent geglaubte, schwer in Worte fassbare und emotionale Sinn bestimmt das menschliche Verhalten und macht unbewusst auf etwas aufmerksam, das im eigentlichen Sinne nicht fassbar oder ausdrückbar ist. Er wirkt auf eine kaum wahrnehmbare Weise, beispielsweise in Situationen, die aus undefinierbaren Gründen als unangenehm und feindlich empfunden werden.

Um die Existenz des sechsten Sinns zu beweisen ließen die Forscher eine Gruppe Jugendlicher einen aufwändigen Test absolvieren. Die Jugendlichen mussten eine entweder weiße oder blaue Kugel am Computerbildschirm betrachten, die innerhalb eines Wimpernschlages zu einem Pfeil wurde. Der Pfeil konnte sich dabei in zwei entgegen gesetzten Richtungen am Bildschirm bewegen. Die Aufgabe der Jugendlichen war es, den Pfeil zu beobachten und gemäß der Ausrichtung des Pfeils einen Knopf zu drücken. Um die Sache zu verkomplizieren, erschien von Zeit zu Zeit ein zweiter Pfeil, welcher von den Jugendlichen jedoch unbeachtet bleiben sollte. Dies war eine Komplikation, welche die Forscher als Konfliktsituation geschaffen hatten, in der die meisten Jugendlichen Fehler machten.

Das Spezielle an der Untersuchungssituation war die Tatsache, dass ein blauer Pfeil mit großer Wahrscheinlichkeit das Auftauchen des zweiten Verwirrungspfeils nach sich zog. Nach mehrmaligem Durchlaufen des rasanten Tests zeigte sich, dass sich die Jugendlichen weniger häufig irrten, so als ob ihr Gehirn den Trick mit der Farbe aufgedeckt hätte, auch wenn sich die Jugendlichen selbst dessen nicht bewusst waren. Mit der zunehmenden Leistungsverbesserung konnten die Forscher, gleichzeitig mit dem Erscheinen des Täuschungspfeils, einen Anstieg der Gehirnaktivitäten feststellen.

"Die Untersuchung beweist, dass diese Zone für das Aufspüren der Täuschung zuständig war und in weiterer Folge die Person dazu angeleitet hat, ihr Verhalten zu ändern. Das Individuum selbst nimmt von dieser Änderung keine Notiz, doch seine Reflexe verbessern sich. Übertragen auf eine Situation im wirklichen Leben bedeutet dies, dass das endogene System rechtzeitig Alarm gegeben hätte um einem Irrtum zu entkommen", resümiert Brown.

Die Entdeckung könnte entscheidende Auswirkungen im Bereich der Psychiatrie haben, denn auf diese Weise könnten die neurologischen Wurzeln für das anormale gemeinschaftliche Verhalten von schizophrenen Patienten und Patienten mit obsessiven Verhaltenszwängen erklärt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten nämlich, dass sich die Hirnrinde gesunder Menschen von der psychisch Kranker unterscheidet.


quelle: http://www.einsamer-schuetze.com


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"alles was du hast, hat irgendwann dich"
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Kandidat
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SilverPentacle
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2005 um 01:26  
Buch ist totes Holz. Von daher wäre es nicht ungewöhnlich, dass du in ein Buch hineininkarnierst. (natürlich inkarnierst du in den Baum, aus dem das Buch später gemacht wird)

Zu deiner Frage, Feluca:
Nein. Ich verstehe deinen Gedankengang nicht so wirklich.
Aber du hast meinen auch nicht verstanden.
Das gleicht sich aus. ;-)

X- Silver Pentacle -X


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Daria
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2005 um 22:44  
"Bei sich selbst, bei der Wissenschaft und damit den 5 Sinnen, in seinem eigenen, derzeitigen Leben."

Thypisch Silver :D ;) Ich stimme Dir insofern zu , das wir jetzt und hier in dieser Welt leben. Ich denke das es seinen Grund hat und es nicht Ziel sein kann in " höheren Sphären" zu schweben , statt die Beine auf der Erde zu lassen und nur den Kopf in den Himmel zu strecken. Letztendlich finde ich ,5 Sinne sind zu wenig um diese Welt zu begreifen.
Ich hab auch die Folge von weiß ich welcher Serie im Fernsehen gesehen , wo sie Menschen gezeigt haben die durch Erinnerungen an vergangene Leben in ihrem derzeitigen Leben nicht klarkamen z. B die ehemalige , sehr schöne Prinzessin die jetzt dick und obdachlos war. Ich habe das Problem so noch nicht erlebt , eher die Einstellung " hab ich jetzt keine Lust zu , mach ich im nächsten Leben."Ist aber letztendlich auch nicht besser.*g*
Ja , ich finde das man sein jetziges Leben so leben sollte ,als ob es das einzige wäre. Je weniger muß ich im nächsten Leben lernen. *g*
Das Wissen hat mir nur geholfen gewisse Dinge besser zu verstehen und ein bißchen Dampf von den Kesseln genommen *g*.

Ich hab mich in meiner Antwort auch nicht so deutlich augedrückt. Das Karma muß nicht nur aus vergangenen Leben resultieren, auch das gegenwertige Leben kann natürlich Auswirkungen haben.

Ich glaube nicht das es sowas wie einen " universellen " Lehrmeister , also jemand der für jeden einzelnen Menschen einen Lehrplan schreibt , gibt. Für mich gibt es eher sowas wie ein Klassenziel. Wenn ich die entsprechenden " Schwingungen" oder das Energienivau ( weiß nicht wie ich es genau ausdrücken soll , vielleicht fällt ja jemandem ein besseres Wort dafür ein )erreicht hab , gehts auf zur nächsten Stufe. Innerhalb der Stufen gibt es die Lehrer ( Universelle Helfer, Geistführer ,Engel , Krafttier oder wie immer man sie nennen möchte) , die einem geziehlt helfen , diese Stufen zu erreichen.

IL Daria


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Zelator
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red_folder.gif erstellt am: 20/2/2005 um 19:53  
@SilverPentacle
Zitat:
Buch ist totes Holz. Von daher wäre es nicht ungewöhnlich, dass du in ein Buch hineininkarnierst. (natürlich inkarnierst du in den Baum, aus dem das Buch später gemacht wird)

Eben, das Buch ist tot. Aus einem Baum der bereits gestorben ist, nachdem er gefällt und sein Holz getrocknet ist. Das wäre für mich also etwa so, wie wenn ich wissen würde ob du auf einem meiner Knochen Flöte spielst, nachdem ich längst gestorben bin und den Körper verlassen habe. Meine Logik weigert sich ungemein, das als funktional korrekt anzusehen.

Nach deiner Definition, könnte ich auch in eine gefärbte Baumwollfussel auf deinem Pulli inkarnieren. Seh ich das richtig?


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