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Autor: Betreff: Invokation des gehörnten Gottes
Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 27/3/2007 um 08:30  
Ich bin zwar kein traditioneller Wicca, aber mein magisches System arbeitet mit einem dualistischen Götterbild. In der Vergangenheit habe ich bisher hauptsächlich mit der Göttin gearbeitet, weil es mir sehr leicht fiel, zu ihr einen Zugang zu bekommen. Beim Gott war das anders, der war immer so weit weg.

Ich wollte das nun ändern. Ich wollte den Gott näher kennen lernen, ihn erfahren und sein Wesen erkunden. Deswegen invozierte ich ihn nachts im Bett (NEIN, nicht was ihr wieder denkt! ;) ) in der Hoffnung, aufschlussreiche Träume über ihn zu haben.

Es kam etwas anders. Meine Träume der letzten Nächte waren zwar seltsam, aber handelten nicht vom Gott. Dafür war das Einschlafen sehr spannend:

Während des Einschlafens, in dem Zustand, wo man fast wegdöst und die Gedanken wild herumflatterten, tauchten Bilder in meinem Bewusstsein auf, die nicht nur untypisch für mich sind, sondern schon alleine im "Design" gar nicht meiner Wahrnehmung entsprechen.

Bilder:

Eines der ersten war ein Kampf. Ich sah ein großes, Krakenähnliches Wesen, das über eine Barriere hervorkletterte und gegen ein anderes Wesen kämpfte, das sehr robust und zweibeinig war, ähnlich wie ein Bär. Das verblüffenste an diesem Kampf war die Darstellung:
Der Hintergrund war schwarz und die Wesen selbst glitzerten in verschiedenen Farben, es erinnerte mich an Infrarotaufnahmen.



Das zweite Bild war auch seltsam. Ich sah eine Feuerkugel, die sich rasch bewegte, die Form veränderte und plötzlich in einen Löwen verwandelte, der Zähne fletschend lief, als würde er eine Beute jagen, die ich aber nicht sah. Das besondere an dieser Darstellung war, dass sie sehr reduzierte Farben hatte, sie erinnerte mich an Kreidemalereien von Kindern auf der Straße:



Ich werte es insgesamt schon als Erfolg, muss aber zugegeben, dass es sehr anstrengend ist. Ich bin seit Tagen total ausgelaugt und erschöpft, manchmal komme ich morgens fast gar nicht mehr aus dem Bett raus. Ich habe aber noch bis Donnerstag Urlaub und will ihn nutzen, den Gott weiter zu invozieren. Ich bin fasziniert von seiner Kraft und Energie, aber auch etwas erschreckt über seine Aggressivität. Ich merke, wie seit der Invokation Bilder von Gewalt eher in meinen Kopf kommen, seit ich mich der Energie des Gottes annähere.

Am Ende schaue ich noch Action-Filme *grusel*


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Studius
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red_folder.gif erstellt am: 27/3/2007 um 21:51  
Bei der Traumdeutung kann ich dir leider garnicht helfen.

Aber was den Kontakt zum Gott angeht, hab ich in einem buch von Cunningham mal was gelesen was ich hier ma kurz stichpunktartig versuche wiederzugeben:

_Der Gott_
- Morgens mit dem Gesicht richtung Sonne
- "absorbieren" der Sonnenenergie
- den Gott visualisieren
- den Gott mit seinem Namen ansingen

und der Vollständigkeit halber und auch für Andere:

_Die Göttin_
- Nachts mit dem Gesicht zum Mond gewand stellen (falls der Mond verdeckt ist, Mond visualisieren)
- auf die Energiekonzentrieren
- die Göttin visualisieren
- mit ihrem Namen anrufen
- mit den Energien "verschmelzen"

Diese beiden Übungen sollte man eine Woche lang, je einmal pro Tag machen um den Göttern näher zu kommen.

PS: Tut das vieleicht nciht direkt auf einer belebten Straße ;)
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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 28/3/2007 um 07:49  
Wieso Traumdeutung?


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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 28/3/2007 um 15:06  
Irgendwie erinnern mich die Schilderungen Deiner Wahrnehmung an den Film "Predator", den erten Teil, wo die Gouverneure Schwarzenegger und Ventura mitspielten.

Zu den übrigen Erfahrungen fällt mir folgendes ein, mal schauen, ob und wenn, was es Dir sagt:

Unter den Raubtieren gibt es zwei große Gruppen, die Katzenartigen (Hauskatzen, Löwen, Tiger, Pumas, und alle anderen Wildkatzen) und die Hundeartigen. Zu den Hundeartigen gehören zum Beispiel Wölfe und die aus ihnen gezüchteten Hunde, aber auch Bären und deren Unter- und Nebenarten, und sogar Robben, Seelöwen und deren im Meer lebenden Artverwandten gehören zu den Hundeartigen.

Vielleicht ahnst Du schon, auf welche Frage ich hinauswill: Könnte es sein, daß Du in der Zwischenphase "Erinnerungen" an die Vorformen der menschlichen Erinnerung angezapft hast? Im Zos Kia werden solche Erinnerungen als "atavistische Nostalgien" bezeichnet, sie werden dort genutzt, um entweder an Kraft oder an Erkentnisse zu gelangen. Die Kräfte zu nutzen ist zumeist besser in einer "aktiven Trance", also z.B. tanzend oder sonstwie tobend (kann man bei kleinen Kindern oft beobachten, wenn diese "Tier" spielen). Und bei den Erkenntnissen ist es zwar möglich, die "übermittelnde" Phase in einer Tieftrance zu erfahren, danach sollten die losgetretenen Energien aber durch ein wenig körperliche Aktivität wieder integriert werden.


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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 28/3/2007 um 17:47  
Hm, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Denkbar wäre es. Das würde die vollkommen andere Art der Wahrnehmung erklären ...


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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 29/3/2007 um 07:50  
Aktualisierung:

Nach 4 Tage Invokation des Gottes merke ich, wie ich zunehmend aggressiv werde. Ich lege mich ständig mit Leuten in meiner Umgebung an, flippe regelrecht aus und erschrecke manchmal selbst vor mir. Mein Blutdruck ist gestiegen, mein Herzschlag beschleunigt sehr viel schneller. Ich muss mich nochmal ganz neu in Ruhe und Gelassenheit üben, diese Energie des Gottes zu kontrollieren, sie zuzulassen, ohne Möbel zu zerschlagen *g*

Heute Nacht hatte ich wieder einen sehr seltsamen Traum, in dem der Gott wieder in tierischer Gestalt erschien:

Ich hatte zunächst einen sehr schönen Flugtraum. Ich war in einem großen Schwimm-Bad mit Innen und Außen-Bereich. Ich konnte mit Anlauf perfekte fliegen, waghalsige Manöver starten und erschreckte aus Spaß ein paar Besucher des Schwimmbads.

Dann traf ich Freunde im Schwimmbad, mit denen ich zu Fuß wegging zu einem Wohnhaus, wo wir die Schwiegereltern einer Freundin von mir besuchten. Sie wohnten auf dem Land, angrenzend an einen Wald. Wir unterhielten uns und sie zeigten uns etwas von der Landarbeit.
Plötzlich tauchte ein Wildschwein auf, verirrte sich auf den Innenhof und lief auch ins Haus. Es war zwar kaum aggressiv, aber aufgrund der Größe und Kraft hatten die meisten doch Angst. Der Schwiegervater meinerf Freundin versuchte, das Tier zu lenken, aus dem Hof zu treiben, aber es gelang nicht.
Dann befahl ich allen, ins Haus zu gehen und sich einzuschließen, mich mit dem Wildschwein alleine zu lassen. Sie taten es auch. Zunächst stand das Wildschwein am Fenster und betrachtete die Leute drinnen, mic ignorierte es. Obwohl meine Freundin es im Schwimmbad schon nicht gerne sah, flog ich wieder los und näherte mich von oben dem Wildschwein. Ich berührte es nur leicht an der Stirn, da sprang es vor Schreck kurz hoch und versteckte sich dann unter einem Tisch.

In dem Moment sah ich zwei Katzen, die versuchten, vor dem Wildschwein zu fliehen. Es waren zwar keine Katzenbabys mehr, aber doch sehr junge. Ich half ihnen, einen erhöhten, sicheren Platz auf einem Mauervorsprung einzunehmen, wo das Wildschwein nicht drankommen konnte, als ich mich wieder dem Wildschwein zuwandte, um es zurück in den Wald zu bringen.
__________

Katze = Göttin (Freya?)
Wildschwein = Gott (Freyr/Ing ?)

Früher hatte ich in meinen Träumen selten Tiere und wenn, dann immer Katzen gehabt. Dass seit der Invokation des Gottes nun auch andere Tiere EIngang in meine Traumwelten finden, das alleine ist schon faszinierend für mich.

Die Invokation des Gottes ist ein absoluter Erfolg bisher, ich entdecke psychisch vollkommen neue Seiten an mir, lerne den Umgang mit ganz neuen Energien und habe echt das Gefühl, mich weiter zu entwickeln.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht und in welchen Gestalten mir der Gott noch erscheinen wird.


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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 29/3/2007 um 14:42  
Komisch, der Anfang Deines Traumes erinnert mich an einen ganz Ähnlichen, vor langer, langer Zeit. Da waren das Schwimmbad, die Säulen und alle Flächen aber mit Perlmut überzogen, die Schwerkraft war einladend zum Rumschweben und so weiter...

:) (ah, Erinnerungen...)

Zu Deinen Erlebnissen und Erfahrungen:

Die Wildheit und der Umgang des Menschen damit wird mythologisch (bei den alten Griechen z.B.) in zwei Bildern beschrieben: der Minotaurus und der Centaur (bzw. die Shinx). bei dem Minotaurus ist ein menschlicher Körper unter der Kontrolle eines tierischen Kopfes dargestellt, namentlich ein Stierkopf, aber Alternativen sind durchaus denkbar. Der Centaur zeigt einen tierischen Leib, kontrolliert von einem menschlichen Kopf und auch Torso. Neben den anderen menschenköpfigen Sphingen in ihren verschiedenen Formen tauchen da als "ferne Verwandte" auch die Nagas auf. Und diese Bilder zeigen, wie Du diesen körperlichen Veränderungen, die Deine Arbeit begleiten, begegnen kannst. Halte Dir Dein menschliches Haupt vor Augen, dazu ist kein Spiegel nötig, aber erinnere Dich immer mal wieder daran, daß Du zur "Krone der Schöpfung" gehörst.
Zu Deinem Traum: Das Wildschwein scheint ein Symbol des Gottes zu sein, zweifelsohne. Das Schwein hat aber noch eine andere Bedeutungsebene: es ist eines der ältesten Nutztiere der Menschheit. Es stellt, auch durch seinen wilden Charakter selbst nach Jahrtausenden der Domestizierung, ein Bindeglied zwischen der rauhen Natur und dem menschlichen Domizil dar. Katzen sind da zwar ähnlich, aber anders: sie haben sich selbst im Zusammenleben mit dem Menschen ihre Eigenarten bewahrt und sind eigentlich eher "Mitbewohner" als "Nutztiere" (von überzüchteten Exemplaren jetzt mal abgesehen).
Ich würde also beide Tierarten, die da in Deinem Traum vorkamen, als Symbole des Gottes betrachten. Der Eber stellt dar, womit Du Dich zur Zeit beschäftigst, wesshalb Du im Traum auch die anderen weggeschickt hast. Er stellt die Kraft dar, die Du durch diese Arbeit in Dir entdeckst und "entfesselst". Die Katzen stellen den Stellenwert dar, den die tierische Seite (Deiner selbst oder auch aller Menschen) bisher für Dich hatte. Der Traum zeigte, wie Du die Ordnung wieder herstellst.


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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 29/3/2007 um 19:48  
Ich sollte zu den Katzen mehr sagen:

Katzen waren bisher in meinem Träumen die einzigen Tiere, die mir je erschienen waren. Sie waren meist Repräsentantin der Göttin. Oft rede ich mit Katzen im Traum und sie antworten mir, wir führen normale Dialoge. Auch in meinen Astralreisen erschienen Katzen als Führerinnen durch die Astralwelt und als Lehrmeisterinnen. Die Katzen sind bisher DAS Tier meines Selbst gewesen und waren magisch das wichtigste Bindeglied auf tierischer Ebene für mich.

Dass nun die Katzen vor dem Eber "flüchten", die Göttin also dem Gott Platz macht, das zeigt - wie du schön gezeigt hast - dass ich mich zur Zeit mit dem Gott beschäftige und versuche, seine ungeheure Gewalt unter Kontrolle zu kriegen.


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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 30/3/2007 um 05:58  
Nach der fünften Nacht Invokation merke ich auch erste körperliche Nachwirkungen: ich habe 3 kg abgenommen 8)

Ich weiß nicht, ob du mich durch dein Post ein wenig beeinflust hast oder meine "Sicht" des Gottes gelenkt hast. Aber auch diese Nacht kamen wieder seltsame Bilder kurz vorm Einschlafen. Diesmal sah ich viele Wesen, die halb Tier (Kopf) und halb Mensch (Körper) waren. Die Wesen waren in seltsamen Farben und die ganze Darstellung erinnerte mich an Marvel-Comics.



Was diese Wesen gemacht haben, kann ich sehr schlecht beschreiben. Entweder war es eine Prügelei/Ringen (Kämpfen ohne Waffen) oder eine sehr seltsame, raue Art von Sex *gg*. Wie auch immer, es war geprägt von enormer Kraft und auch Gewalt, aber ohne sichtbare Verletzungen (kein Blut oder ähnliches).

Immerhin, so langsam nähert sich der Gott einer menschlichen Gestalt. Es ist spannend, fast so, als würde der Gott in mir eine Art "Evolution" durchleben.


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red_folder.gif erstellt am: 30/3/2007 um 10:28  
find´ich seltsam, meine "invokationen" sind eigentlich eher freundlich-sexueller natur. für agressionssachen muss ich mich dann schon an agressivere göttergestalten (wie bspw. ares&konsorten) halten. mag vielleicht daran liegen, das mein gehörnter (also halt dionysos/pan) ein faible für frauen hat - und du das ja .... nunja ;).... vielleicht ist das halt eine seite des gehörnten, die dir einfach nicht so liegt.

wie auch immer - welche emotionen löst denn die "tierische natur" deines gehörnten bei dir aus? schrecken (PAN-ik)? mir kommts von deinen schilderungen eher so vor, das da viel wut und agression drinsteckt. beispielsweise hast du ja sozusagen die kätzchen der göttin vor dem eber beschützt, dich also irgendwie gegen den willen deines gehörnten gestellt. als "meister der künste" kann ich dir ja mal einfach "pentheus" und damit die "bakchen" an den kopf werfen. vielleicht hilft dir das ja weiter


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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 30/3/2007 um 11:48  
WEnn ich dein Post lese, wird mir klar, dass ich es vielleicht schlecht beschrieben habe. Ich erlebe den Gott zwar als sehr aggressiv, aber ich empfinde keinerlei "Böswilligkeit" oder "Zerstörungswut" darin. Ich fühle auch keine "Wut". Es ist schwierig für mich zu beschreiben, aber vielleicht "ungebändigte Leidenschaft"oder "zügelloses Temperament".

Ich spüre beim Gott eine ungeheure Kraft und Macht, die schwer kontrollierbar ist, in ständiger Aktion.

Was die Kätzchen angeht:
Ja, ich habe ihnen geholfen, in Sicherheit zu kommen. Aber der Gott hat die Kätzchen nicht angegriffen. Er war einfach nur völlig unkontrolliert. In meinem Bestreben, den Gott aus dem Haus zu jagen und zurück in den Wald sehe ich meinen Versuch widergespiegelt, die Macht des Gottes kontrollieren zu wollen, also den Umgang mit dieser enormen Kraft zu erlernen.

Was es in mir auslöst?
Auf der einen Seite ist es etwas erschreckend, weil dieses Denken und dieses Verhalten des Gottes mir vollkommen fremd sind, sie sind sehr "atavistisch". Auf der anderen Seite ist es aber auch sehr faszinierend. In dieser geballten Kraft und Energie steckt sehr viel Anziehung und Schrecken zugleich. Es hat etwas von einem Vulkanausbruch:

Auf der einen Seite weiß man, wenn man zu nah ran geht und/oder unvorsichtig ist, kann es den Tod bedeuten. Auf der anderen Seite ist es auch so faszinierend, dass man nahe ranwill, um mehr zu sehen/erleben. So ergeht es mir beim Gott. Ich sehe seine gewaltige Macht und Kraft, seine Fähigkeit zu Aggression und Kampf, ich bin mir bewusst, dass diese Macht sehr gefährlich sein kann.
Aber gleichzeitig bin ich mir auch bewusst, dass diese Macht durchaus "lenkbar" ist und dass man mit ihr viel erreichen und bewirken kann.

Ich denke, so ähnlich fühlen sich Wissenschaftler, wenn sie etwas entdecken, dass einerseits die Welt positiv sehr verändern kann, andererseits auch zerstören kann (Radioaktivität: billige Energie <-> Atombombe)

Ich fühle mich durch den Gott nicht direkt persönlich bedroht, sondern sehe nur die Notwendigkeit, dass man diese ungeheure Kraft/Macht kontrollieren und lenken lernen muss.


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red_folder.gif erstellt am: 30/3/2007 um 12:12  
Verständlich, das mit der kontrolle. wenn ich wütend bin, bin ich eher kalt und bösartig als agressiv- unkontrolliert. rumschreien und "wüten" liegt wohl nicht so sehr in meinem temperament. oder ich hab´s so gut unterdrückt/dem meine kontrolle aufgezwungen, das ich das nicht so rauslassen kann.

vielleicht sollte ich mal wieder in den wald gehen und schreien :) und meine atavistische seite rauslassen. ich bin ja mehr der böse zyniker :)

aber auch ich kann sozusagen mit meinen agressionen nicht "natürlich" fertigwerden, dafür bin ich eben zu kontrolliert. vielleicht ists halt sinnlos, allem immer die eigene kontrolle aufzuzwingen. ob das ganze lenkbar ist? wer weiss. ich hab dafür noch keinen kreativen ausweg. ausser vielleicht arbeit.


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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 30/3/2007 um 12:47  
???

Wovon redest du jetzt? In meinen "Bildern" von Gott gab es keine Wut, weder von mir, noch vom Gott.


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red_folder.gif erstellt am: 30/3/2007 um 13:23  
ich hab grad von mir geredet :)


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red_folder.gif erstellt am: 30/3/2007 um 13:28  
Achso - OK, dann verstehe ich deinen Vergleich.

Nun, ich muss mir auch ein "Ventil" schaffen, wie ich die Kraft und Macht des gehörnten Gottes zulassen kann, ohne zu einem brutalen Schläger zu mutieren ^^

(oder Herzrasen zu bekommen. Heute habe ich richtiges Herzflattern bekommen, obweohl ich ganz ruhig im Seminar saß, hatte ich einen Puls von 108 -.-)

Vielleicht sollte ich echt Actionfilme gucken, als "Ersatzbefriedigung".

Ohje, jetzt verstehe ich, was in manchen Menschen vorgeht, die gerne Sport oder Action gucken. Sie leben so Ersatzweise die Aggressionen aus, die unsere Kultur anders nicht zulässt.


[Editiert am 30/3/2007 um 13:30 von Idan]



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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 31/3/2007 um 09:32  
wobei wir bei der frage wären - braucht stefan raab eigentlich alle paar jahre so richtig eins auf die omme :D ?


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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 31/3/2007 um 09:38  
Ersetze das Jahre durch Minuten und ich stimme dir zu ;)

Übrigens mache ich mal übers Wochenende eine Invokationspause, ich muss Kräfte sammeln ^^


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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 31/3/2007 um 17:18  
Mmmh... warum Filme schauen? Gibt's bei Dir keinen Wald zum rumtoben?

Und irgendwie klingt es fast so, als würdest Du einen Geschmack für Pogo, den beliebt-punkigen Gruppentanz, entwickeln...
:thumbup: :)

Zitat:
Die Katzen sind bisher DAS Tier meines Selbst gewesen und waren magisch das wichtigste Bindeglied auf tierischer Ebene für mich.

Dass nun die Katzen vor dem Eber "flüchten", die Göttin also dem Gott Platz macht, das zeigt - wie du schön gezeigt hast - dass ich mich zur Zeit mit dem Gott beschäftige und versuche, seine ungeheure Gewalt unter Kontrolle zu kriegen.


Das meinte ich mit: Er (der Eber) stellt die Kraft dar, die Du durch diese Arbeit in Dir entdeckst und "entfesselst". Die Katzen stellen den Stellenwert dar, den die tierische Seite (Deiner selbst oder auch aller Menschen) bisher für Dich hatte.

Hepha erwähnte die Panik, und irgendwo fiel das Wörtchen "Wut"... Nun, die Panik befällt den Schäfer, der Pan erblickt. Pan ist ein Symbol der Lebenskraft, oder der "Lebenswut", nebenbei bemerkt wird er symbolisch dargestellt mit den Hörnern und dem Unterleb eines Ziegenbockes. Und einer starken Körperbehaarung.

Da Du öfters die... sagen wir mal "graphische Qualität" Deiner Träume erwähnst, Idan, wie wär's mit malen und zeichnen des Geträumten? Eventuell sogar mit rituellem Rahmen beim Festhalten der Eindrücke?


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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 31/3/2007 um 18:12  
Zum Wald:

Ichwohne in der kölner Innenstadt ^^

Zu den Bildern:

Ich erwähne das mit der grafischen Qualität deshalb, weil gerade mir als Hobby-Künstler die "Grafik" besonders auffällt. Meine Träume sind normalerweise komplett scharf und naturalistisch, so wie wenn ich es live erleben würde oder im Kino gucken würde. Wenn dann Bilder in "Comic-Qualität" in meinem Kopf spuken, dann fällt mir das krass auf, denn sonst ist das gar nicht meine Art zu denken oder träumen.


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Magister Templi
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DerWeiseMitBart
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red_folder.gif erstellt am: 1/4/2007 um 04:37  
vielleicht mal ne Anregung von mir
versuchen's doch ma folgendes.

A Begib Dich in eine Sportliche Situation,
oder falls das nicht geht, denk Dir'n paar Gymnastische Übungen oder sowas aus.
Ideal wär natürlch nen Boxsack.
Und dann halt einfach mal alles rauslassen,
und schauen, was es ist, was Du da rauslässt.

ODER

B Mach ne Trance-Reise , evokiere Deinen Gott,
sei also er selbst, und erlebe irgend etwas aus seiner Sicht.
Begib Dich Beispielsweise nochma in Deine Traum Situation rein, und stell Dir vor, DU wärst das Wildschwein.
Mag natürlich Sinnvoll sein, vorher die Katzen in Sicherheit zu bringen.
Vielleicht lässt sich das ganze sogar noch Schattenarbeitstechnisch ergänzen.
Wenn Du z.B. schon ma Alpträume hattest,
in denen Du von irgendwelchen Monstern verfolgt wurdest,
so wär es natürlich recht lustig, sie mal aus der Sicht des Wildschweins zu erleben, und dort mal -
man möge mir diesen Wortwitz verzeihen :
"Die SAU rauslassen" :D
Wie auch sonst so oft ist auch hier der Volksmund mal wieder ne feine Erfindung, und nicht so ganz aus der Luft gegriffen.

Ansonsten wunder ich mich ein wenig über Deine Formulierungen :
INvokation, das heist doch, sich selbst Besessen machen mit dem zu rufendem wesen,
im gegensatz zur Evokation, wo man des Wesen einfach nur beschwört ?!
Jaja, es lebe die lateinische Sprache , hrmpf!

Ich frage nur so nach, weil mir Deine Beschreibung eher nach evokation klingt,
denn sonst hättest du doch, wie von mir vorgeschlagen,
deine Träume aus der Sicht dieser Wildsau erleben müssen,
zumindest rein theoretisch.

Mfg,
Ich :)


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red_folder.gif erstellt am: 1/4/2007 um 06:48  
Zu deinen Vorschlägen:

Das mit der sportlichen Aktivität klingt gut. Das werde ich ausprobieren, danke!

Zu den Begriffen:

Also, im Latein ist es so:

In-vokation - setzt sich zusammen durch "in" was eine Bewegung nach Innen bedeutet und "vocare" was rufen, sagen bedeutet. Verwendet wird der Begriff in etwa synonym mit "Ein-Ladung". Wenn ein Hausherr beispielsweise einen Gast in sein Haus bittet, ist das eine "Invokation".

E-vokation setzt sich zusammen durch "e-", was eine "Bewegung nach Außen" bedeutet, oft in der Bedeutung von "Leeren". Es ist damit vergleichbar mit der deutschen Silbe "aus-"
(Beispiele: bibere - trinken; ebibere - austrinken; dentus - bezahnt, edentus - zahnlos)
Vocare s.o. Verwendet wird "Evokation" im lateinischen dann, wenn durch das "Sagen" etwas im "Außen" passiert. "Evokation" ist in etwa vergleichar mit dem Begriff "Hervor-rufen".

In der Magie gibt es viele verschiedene Verwendungsweisen dieser beiden Begriffe:

- Einladung: ich bitte den Gott in einer Invokation freundlich, zu kommen. Im Gegensatz dazu wäre eine Evokation ein willentliches herbeibeschwören unter Zwang.

- Besessenheit: in einer Invokation rufe ich den Gott IN mich hinein. Im Gegensatz dazu wäre eine Evokation eine Einladung, außerhalb des Körpers zu erscheinen (z.B. in einem magischen Kreis oder Dreieck).

Ich habe den Begriff im zweiten Sinne verwendet, ich habe versucht, den Gott direkt in mich hinein zu rufen, um ihn ganz direkt zu erfahren. Die Anrufung verlief nach dem Schema:

"Gehörnter Gott, ich rufe dich,
gehörnter Gott, erhöre mich

...

ich bin du, du bist ich

....

ich bin der gehörnte Gott!"

(habe keine Lust, alles reinzusetzen, das wären über vier Seiten. Aber das Schema ist deutlich). Ich habe also genau das gemacht, was du vorgeschlagen hast und genau das ist auch passiert. Traumwelten sind Innere Welten, ich sehe, was in meinem Inneren vorgeht. Der Gott kommt vor, er ist in meinem Inneren, meine Psyche setzt sich mit ihm auseinander.


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red_folder.gif erstellt am: 1/4/2007 um 19:09  
hm, ist nur ne detailsache ,
die anrufung klingt gut,
aber ich meine halt, komplett seid ihr nicht verschmolzen,
sonst hättest du ihn nicht IN deiner inneren welt gesehen,
sondern deine innere welt DURCH IHN gesehen.

Das von Dir beschriebene, ihn in Dir zu sehen,
ist immer noch eine art abgetrenntheit - denn in dem moment wo du in dich hinein reist, ist ja auch dein inneres durch 'den beobachter' getrennt, der es sieht.
k.a. ob das verständlich ausgedrückt ist.

Sport :
Hab ma nen Bären invoziert, also 'richtig' reingerufen,
und nen händedruck getestet an freiwilligen.

zuerst : So fest ich konnte.

Dannach : so fest wie ich konnte als er da war.
Das ergebnis war 'ziemlich erdrückend', laut ihrer Einschätzing das 2,5x Fache
dessen, was das normale maximum ist.
Ich fand es beeindruckend.

Mfg


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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 1/4/2007 um 20:14  
Du musst unterscheiden zwischen dem TRAUM und dem ALLTAG. Im Traum erlebe ich ihn als Teil meiner Persönlichkeit, genauso wie ich auch jeden anderen Teil meiner Persönlichkeit wahrnehme. Ich bin in meinem Träumen noch NIE, NIE, NIE eine andere Person gewesen! Entweder war ich unsichtbarer Beobachter oder aber als "ich" beteiligt.

Im Alltag sieht das wieder ganz anders aus. Wenn ich im Alltag den Gott invoziere, dann BIN ich der Gott, dann spüre ich seine Kraft und Macht als MEINE, seine Aggression und Gewaltbereitschaft als MEINE, sein unbändiges Temperament als MEINE.

Das habe ich aber auch oben beschrieben, wenn du nochmal genau liest.

Zitat:
erstellt am: 29/3/2007 um 07:50
Aktualisierung:

Nach 4 Tage Invokation des Gottes merke ich, wie ich zunehmend aggressiv werde. Ich lege mich ständig mit Leuten in meiner Umgebung an, flippe regelrecht aus und erschrecke manchmal selbst vor mir. Mein Blutdruck ist gestiegen, mein Herzschlag beschleunigt sehr viel schneller. Ich muss mich nochmal ganz neu in Ruhe und Gelassenheit üben, diese Energie des Gottes zu kontrollieren, sie zuzulassen, ohne Möbel zu zerschlagen *g*


Zitat:
erstellt am: 30/3/2007 um 13:28
[...]
(oder Herzrasen zu bekommen. Heute habe ich richtiges Herzflattern bekommen, obweohl ich ganz ruhig im Seminar saß, hatte ich einen Puls von 108 -.-)



[Editiert am 1/4/2007 um 20:15 von Idan]



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Magister Templi
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DerWeiseMitBart
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red_folder.gif erstellt am: 2/4/2007 um 17:09  

Zitat:
Ich bin in meinem Träumen noch NIE, NIE, NIE eine andere Person gewesen! Entweder war ich unsichtbarer Beobachter oder aber als "ich" beteiligt.


Genau das wiederrum schlug ich ja vor.

Und ich habe deine postings schon gelesen.
Da wiedersprach sich etwas, einerseits wurde er zu dir,
andererseits aber erschien er dir in deiner traumwelt.

Ich denke in einer trancereise trennt man sich ein stück weit von sich selbst ab, es gibt dort dann einmal das 'ich' was sich auf den traumkörper beschränkt , also der beobachter,
und die Umwelt auf der anderen seite,
auch wenn diese umwelt wiederum die eigene psysche ist.

Was ich nun halt meinte, was aber schwer zu erklären ist,
ist dass es da nur annährend zu einer Verschmelzung kam.
Wäre es eine 100%, dann , so glaube ich,
hättest du die sache aus der perspektive Z.b. des Wildschweins gesehen.

Aber wie dem auch sei, das alles erklärte ich ja schon,
betrachte es als Anregung,
aber mehr auch nicht.
Viel glück jedenfalls und berichte mal weiterhin davon ;-)


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Das was hier unten steht, hat mit nichts irgend etwas zu tun, also muss man es auch nicht lesen, danke!
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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 2/4/2007 um 18:08  
Ich verstehe schon was du meinst. Aber wir reden von zwei unterschiedlichen Dingen.

Ich bin mit dem Gott verschmolzen.

Punkt. Ende.

Diese Verschmelzung wiederum verarbeitet mein Unterbewusstsein in meinen Träumen.

Das Wildschwein in meinem Traum war nicht DER Gott selbst, sondern es war die Verarbeitung meines Unterbewusstseins mit der Erfahrung der Gottesverschmelzung.
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Vielleicht schreibe ich nur zu kompliziert oder zu implizit. Aber bei der Verschmelzung, wie du sie ansprichst, bin ich bei Bewusstsein. Und ja, wenn ich bei Bewusstsein bin, dann BIN ich der Gott, dann empfinde ich seine Energie als meine, seine Kraft als meine, seine Gedanken als meine.

In meinen Träumen wiederum verarbeite ich diese Erfahrung als z.B. "Kampf" mit einem Wildschwein.

edit:
Ich versuch es mal umgekehrt zu erklären:

In ALL meinen Träumen erlebe ich die verschiedenen Aspekte meiner Persönlichkeit, meine verschiedenen Ich's als Personen, mit denen ich kommuniziere. Wenn mein Unterbewusstsein sich im Traum mit etwas auseinandersetzt, was ich getan, gedacht, gefühlt, etc. habe, dann verarbeitet es das stehts so, dass ich das an einer äußeren Person sehe. Wenn ich also mehrere Personen im Traum begegne, dann kann es sein, dass all diese Personen ICH sind. Aber da ich über mich selber reflektiere, wird es im Traum als eine andere Person dargestellt.

wieder anders gedreht:

Wenn ich der Logik deines Satzes folgen würde, dann hätte ich keine Persönlichkeit.


[Editiert am 2/4/2007 um 18:21 von Idan]



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