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Autor: Betreff: Dankbar fürs Leben?
nachdenkend
nachdenkend


Beiträge: 29
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 31/1/2009 um 01:52  
Wen ich mich in der Welt umschaue und all die schlimmen dinge sehe die passieren, dann frag ich mich, ob man seinen Eltern dankbar dafür sein muss dass sie einem das Leben geschenkt haben.
Diese Frage werden sich den wenigsten stellen, in einer Wohlstandsgesellschaft wie unserer hier in Europa.
Ein Paartausend Kilometer weiter Südlich ist die Situation eine ganz andere.
In einigen Kulturen war es eine Überlebensstrategie der Menschen, möglichst viele Kinder in die Welt zu setzen, dass einige davon überleben und der Familie bei der Arbeit helfen könnten.
Zwischen den Zeilen dieses Satzes läst sich ein sehr hartes Leben für die Menschen in den Kulturen herauslesen.


MÜSSEN diese Kinder dankbar sein für das Geschenk des Lebens.


Ist es denn nicht so, dass die Eltern in der Schuld der Kinder stehen, dafür dass ins Leben gebracht wurden.
Warum setzten Menschen Kinder in die Welt?
Auch wenn es den Eindruck hat aber das ist meist keine selbstlose Tat.
Wenn auch nicht so schlimm wie oben beschrieben, ist es dennoch auch in reichen Ländern, meist ein egoistischer Beweggrund Kinder zu bekommen.


Wer die Welt mit dem Gedanken betrachtet wird sich fragen ob die Welt nicht eher ein Großes Gefängnis ist.
Man wird hineingezwungen und daran gehindert wieder zu gehen.



Habt ihr Euch diese Frage schon mal gestellt?

MUSS ich für das Leben DANKBAR sein?
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Majestät
Forumsinventar

Silva
Beiträge: 449
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 31/1/2009 um 12:32  
ich bin deiner mienung, daß die intention immer das entscheidende ist und vor allem in diesem fall essentiel.

die eltern eines kindes stehen "in schuld", weil sie ein leben gezeugt habe, für dessen entwicklung sie absolute prioriät in der verantwortung nehmen müssen, bedeutet, die eigene persönlichkeit kommt ab jetzt an zweiter stelle.

außerdem ist es die pflicht, daß ein kind auf einen eigenen, moralischen und gesunden weg geführt wird, damit es in dieser welt unterscheiden, entscheiden kann, wie SEINE welt aussehen soll.

das hier beschriebene ist der beste fall, aber leider zeigt uns die realität, daß es menschen gibt, die kinder in die welt setzen, weil sie in erster linie ihr eigenes leben ersetzen wollen, negieren wollen und dann in kürzester zeit bemerken werden, daß ohne eigenen lebensweg es für keinen auch nur einen schritt weitergeht.

die werte gehen verloren, die moral geht verloren, der gesunde menschenverstand....gerade jetzt wird die "spreu vom weizen" getrennt..und ob man im kröpfchen oder töpfchen landet, ist die entscheidung eines jeden. diese entscheidung auch von den kindern mitgetragen werden.

die eigene individualität der eltern, muss das gerüst für ein kind sein. und da sind zur zeit viele zu bequem dem eigenen aufbau genüge zu tun
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 31/1/2009 um 12:41  
also ich lese aus deinen beitrag,
das böse europa und das arme afrika...
sorry, da bin ich anderer meinung.
Wir verhädschel unsere kinder und im süden werden sie verhauen , oder wie..???
Man kann doch so etwas nicht über eien kamm scheren. jeder mensch ist anders.
nicht den eltern sollte man dankbar sein, sondern sich, das man leben darf.
Antwort 2
nachdenkend
nachdenkend


Beiträge: 29
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red_folder.gif erstellt am: 31/1/2009 um 13:19  
Genau das meine ich, Silva.

Wenn der Wunsch nach Kindern kommt, dann sollte man sich auch über die Verantwortung im klaren sein die man sich damit auferlegt.
Es ist eine der Wenigen Verantwortlichkeiten die man sich selbstauferlegt.
Genau aus dem Grund, gibt es keine Entschuldigung für mangelnde Verantwortung.

Anu-Sol.

Aus deinem Beitrag entnehme ich, dass du keinen Zweifel, an der selbstgetroffenen Entscheidung ins Leben zu gehen hast, unabhängig von gut oder schlecht.
Dieses Gedankenmodell erscheint mir durchaus plausibel. Auch ich glaube an eine höhere Wahrscheinlichkeit deiner Ansicht dass wir uns unser Leben noch vor der Geburt aussuchen.

Wenn wir uns solch ein negatives Leben geben (z.b. als Kind verdursten in Afrika), dann stellt sich mir doch die frage, warum wir uns nicht einfach ein schönes Leben aussuchen?
Die Antwort erscheint logisch, Licht ohne Schatten, lässt genauso wenig erkennen wie Schatten ohne Licht.
Mit anderen Worten, wir brauchen Negatives genauso wie Positives um uns entwickeln zu können.


Ich sträube mich allerdings gegen den Gedanken, dass meine Seele mich in solch schreckliche zustände schickt.
Das würde im Endeffekt bedeuten, dass man niemandem als sich Selbst die schuld für all die furchtbaren zustände geben kann.


Noch ne Frage.
Kann es sein dass man seine Sterbezeit verpasst und ab dem Zeitpunkt keinen richtigen Sinn im Leben mehr sehen kann?
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LadyLuna
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red_folder.gif erstellt am: 31/1/2009 um 14:31  
Ich denke nicht, dass man den Eltern dankbar sein MUSS.
Eher im Gegenteil ... da die Entscheidung für ein Kind, ein Stück weit, immer eine egoistische Entscheidung ist, können die Eltern noch etwas lernen.

Wie sehe denn die Welt aus, wenn sie Kinder regieren würden .....

Was ich damit sagen will ... ich bin froh darüber, dass ich geboren wurde.
So erhalte ich auch eine Chance mich (meine Seele) zu entwickeln.

Und ich bin auch froh, dass ich die Liebe erleben darf.
Natürlich muss man dafür nicht unbedingt Mensch sein.

Das Leben an sich ist eine sonderbare/wunderbare Sache ... (m.E.)


Die Sterbezeit verpassen ???
Nein, ich glaube nicht, dass das geht.

*lol* Sinn des Lebens .... für mich eine reine Illusion, der die Menschheit nachjagt.


____________________
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 31/1/2009 um 17:51  
Leben und Tod sind ein Kreislauf.
Leben egal ob Mensch oder Tier, heißt leiden. Tod, sterben heißt wiedergeboren
zu werden undzu leiden.Das Rad von Leben, Tod und Wiedergeburt, Samsara genannt,
dreht sich endlos weiter.Erlösung ist durch Erleutung möglich.
Erleutung ist das Tor zum Nirwana.Das sagt der Buddhismus
Antwort 5
nachdenkend
nachdenkend


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red_folder.gif erstellt am: 1/2/2009 um 19:36  
Ihr solltet wissen, dass ich nicht vorhabe, mit dem Thema eine Depressive Stimmung zu verbreiten.
Ich möchte auf ein Stück Realität aufmerksam machen, die nun mal auch deprimierende Seiten hat.
Darüber nachzudenken sensibilisiert für die Sorgen anderer.
Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen die daraus hervorgehen.
Wenn jemand den Eindruck eines schlechten Menschen macht, dann muss man sich bewusst machen, dass niemand einfach so ist wie er ist.
Jeder durchlebt einen Entwicklungsprozess, der zum größten Teil verantwortlich ist und das ist kaum beeinflussbar.

Ladyluna

>Die Sterbezeit verpassen ???
>Nein, ich glaube nicht, dass das geht.
>
>*lol* Sinn des Lebens .... für mich eine reine Illusion, der die Menschheit nachjagt.

Nicht der Mystische "Sinn des Lebens", ich meinte, dass man zwar noch alle Gefühle hat aber nichts erfüllt dich nichts suchst du und nichts ergibt mehr einen Sinn.
Der Mensch hat einfach keine Lust mehr zu leben.

Anu-Sol

Ein Erleuchteter, wie steht der zu seinem eigenen Leben?
Ihn erwartet das Nirwana, ihn sollte eigentlich nichts mehr halten.
Kann es sein dass das der Grund ist für diese Lustlosigkeit im Leben?
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
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Damona
Beiträge: 61
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 1/2/2009 um 20:01  
Mal eine Frage, warum schauts du so negativ
in die Welt?
Ist deine Persönlichkeit im Dunkeln??
Du öffnetes dich nicht so ganz, habe ich den eindruck,
kommt mir vor als ob deine Aura dunkel ist, und das du dir darum solche
Gedanken machst?!
Ein wenig verwirrend ist das alles, du gibts mir persönlich Rätsel auf.
Das Leben ist wie eine Achterbahn fahrt, es gibt immer höhen und tiefen.
Aber warum nur alles Schwarz/Weiß sehen, es gibt auch Grautöne.


[Editiert am 1/2/2009 um 20:07 von Damona]



____________________
Schatten und Licht
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Gast
red_folder.gif erstellt am: 1/2/2009 um 21:19  
Die buddhistische Lehre besagt das wir Wiedergeboren werden.Buddhisten wie auch Hindus
glauben an Seelenwanderung. Jene Seelen die alles Karma
abgetragen haben, erreichen dann das Nirwana.
Einen Zustand des Verschmelzens mit der transzendenten All -Einheit u. der
Losslösung vom endlosen Kreislauf des Todes u. der Wiedergeburt.
Die reife Seele kann dann wählen, ob sie ins Nirwana gehen oder im Rat
der Wiedergegeburt bleiben will, um anderen Seelen zu helfen, Erleutung zu erlangen.


[Editiert am 1/2/2009 um 23:10 von Anu-Sol]
Antwort 8
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 1/2/2009 um 23:28  
warum sollten sie nicht zufrieden sein?

Also die grundlehren des buddismus, die auch besagen, das leiden durch das
Ichbewusstsein, die illusionäre unterscheidung zwischen dem Selbst und dem andern-verursacht wird. Budda lehrt, das kein gott helfen wird, die fesssel der illusion abzustreifen.
Du als Mensch bestimmst dein Schicksal selbst u. schaffst durch dein Denken u. Tun
das Karma, das den weg zur erleuchtung bestimmt.
Der weg kann unberechenbar sein u. viele leben als Mensch in dieser
u. in anderen welten erfoderlich machen.
Antwort 9
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LadyLuna
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red_folder.gif erstellt am: 2/2/2009 um 20:27  

Zitat von Neugier, am 1/2/2009 um 19:36
Ihr solltet wissen, dass ich nicht vorhabe, mit dem Thema eine Depressive Stimmung zu verbreiten.
Ich möchte auf ein Stück Realität aufmerksam machen, die nun mal auch deprimierende Seiten hat.
Darüber nachzudenken sensibilisiert für die Sorgen anderer.
Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen die daraus hervorgehen.
Wenn jemand den Eindruck eines schlechten Menschen macht, dann muss man sich bewusst machen, dass niemand einfach so ist wie er ist.
Jeder durchlebt einen Entwicklungsprozess, der zum größten Teil verantwortlich ist und das ist kaum beeinflussbar.


Ja, ich weiß, was du meinst.
Und ich denke, dass jeder "vernünftige" Mensch durchaus abwägt, ob er seinem/seinen Kind/Kindern Leben "schenkt".
Ob es immer die richtige Entscheidung ist, sei mal dahingestellt.
Da jeder seine Prioritäten und seine Realität anders wahr nimmt. :)


Zitat von Neugier, am 1/2/2009 um 19:36
Ladyluna

>Die Sterbezeit verpassen ???
>Nein, ich glaube nicht, dass das geht.
>
>*lol* Sinn des Lebens .... für mich eine reine Illusion, der die Menschheit nachjagt.

Nicht der Mystische "Sinn des Lebens", ich meinte, dass man zwar noch alle Gefühle hat aber nichts erfüllt dich nichts suchst du und nichts ergibt mehr einen Sinn.
Der Mensch hat einfach keine Lust mehr zu leben.

....


Wenn du nichts mehr fühlen kannst, bist du schon halb tot.
Kommt natürlich darauf an, aus welchen Gründen man das so empfindet.
Kann doch auch sein, dass es nur eine Phase ist !?

Ob deine Aura dunkel ist oder nicht .... (wie Damona schrieb)
Du wärst nicht der Einzige, der sich über solche Dinge Gedanken macht.
Ich kenne das auch ... habe aber selbst wieder da raus gefunden und freue mich auf die Zukunft.


____________________
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nachdenkend
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red_folder.gif erstellt am: 5/2/2009 um 05:53  
:) Nein, meine Persönlichkeit ist nicht im Dunkeln.

Lediglich mein Horizont erstreckt sich bis ins Dunkel.
Ich bin der Meinung, wer die Augen vor dem Dunkeln verschließt, kann kein guter Mensch sein.

Warum?
Versetzt euch doch mal in einen Menschen, dem es nicht so gut geht, in jemanden der fürchten muss zu verhungern.
Wird euch dann von dieser Welt hier erzählt, dann seht ihr nicht einen Haufen gute Menschen, weil sie nur gutes in ihr leben lassen.
Ihr würdet einen Hass auf diese Menschen bekommen, basierend auf Neid.

Anu-Sol

Natürlich ist der Buddhist zufrieden wenn er die Erleuchtung erreicht hat.
Wenn mir der Gefängniswärter sagt dass ich jetzt frei bin und gehen kann, dann sag ich doch auch nicht, diesen Gefängnistag möchte ich noch zu ende bringen bevor ich gehe.
Und das leben vergleiche ich mit dem Gefängnis, da es hauptsächlich nachteile bringt.
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Majestät
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red_folder.gif erstellt am: 5/2/2009 um 11:08  
@neigier: bin deiner meinung, daß nur der schmerz erkenntnis bringt, deswegen auch gerade im dunkeln das liegt, was sich zu betrachten lohnt.

dunkelheit bedeutet auch, daß das wesentliche "sichtbar" wird, wenn es ganz bewusst wahrgenommen wird, und alles unwesentliche verdeckt ist. besonders das eigene ich eben..und das ist der größte angstfaktor für viele, das erkennen des eigenen schattens.

ganz pauschal bin ich der meinung, wer werte in seinem leben hat und auch nur ein ganz klein wenig dazu beiträgt sein direktes umfeld lebens/ liebenswert zu gestalten, hat sich nichts vorzuwerfen.
letztendlich geht es immer darum, daß zu beeinflussen, wo handlungsspielraum besteht - und nicht in theortischen grübeleien übder das wohl der welt zu verfallen.
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nachdenkend
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red_folder.gif erstellt am: 5/2/2009 um 20:28  
Wer über diese Frage nachdenkt, sollte eigentlich, über einige Umwege zum Ergebnis kommen, dass jeder, egal wie schlimm der Mensch auch immer sein sollte, niemals die schuld an seinem Charakter hat.

Es ist sicher nicht einfach aber wer bewertet und Hasst, wird auch sich selbst und alle anderen Hassen müssen.
Die Umgebung, von der wir alle Teil sind, ist der Dominierende Faktor, wenn es um die Formung des Charakters geht.

Auch mich betrifft dieses aber ich wollte zu keiner zeit über mich Sprechen, sondern zum nachdenken anregen.
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Majestät
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red_folder.gif erstellt am: 5/2/2009 um 20:47  
das mit dem theoretischen grübeln habe ich nie auf dich bezogen, neugier, sondern ganz allegmein geäußert.

das was über haß geschrieben hast, teile ich nicht, haß ist wie liebe, auf ein "objekt" gerichtet. ich muss nicht mich hassen, um irgendjemandem dieses gefühl entgegenzubringen. ich muß ihm aber die emotionale kraft, bzw verbindung zu mir zugestehen, damit diese große emotion gefühlt wird. und die frag ist immer: ist er/ sie mir das wert? oder eben so mit der liebe, die man doch recht suggestiv beeinflussen kann/ könnte.

und genau diese werte beginnen mit dem wert, den ich mir selbst gebe. und zu mir selbst gehört ein gewisses umfeld...und genau das ist auch wieder beeinflussbar, bzw veränderbar, indem ich mich zb von jemandem trenne, der mir nicht gut tut, oder das umfeld stört
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nachdenkend
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red_folder.gif erstellt am: 5/2/2009 um 21:50  
Silva

Du hast nichts auf mich bezogen, da hast du recht.
Aber andere Forenteilnehmer schon.

Das mit dem Hass muss ich noch genauer erklären.

Du, ich und auch jeder andere, ist immer an der Charakterbildung eines jeden beteiligt, mit dem man auf welche Art auch immer in Interaktion tritt, auch indirekt.

Ein Beispiel:
Ich habe mich im Supermarkt, in die Schlange einer Kasse gestellt.
Jetzt kommt der nächste und entscheidet sich für eine andere Kasse, da die Schlange dort kürzer ist.
Währe ich nun nicht da gewesen und die Schlange dadurch kürzer gewesen, dann hätte sich der nachfolgende Kunde für diese Kasse entschieden.
Der Kunde hätte mit der Kassiererin geflirtet und es währe eine Beziehung entstanden.
All das ist leider nicht passiert da ich nunmal an der Kasse stand.
Somit habe ich den Charakter, ja das ganze Leben eines mir unbekannten Menschen verändert.

Wird nun dieser Kunde irgendwann später von jemandem gehasst?
Würde dieser Kunde auch dann von jenem gehasst werden hätte ich nicht in der Schlange gestanden?


Du siehst also, niemand kann mit Sicherheit von sich behaupten, nicht daran schuld zu sein dass jemand gehasst wird, was sich natürlich nicht auf den Hass beschränkt.


Aber jetzt nochmal, wenn du jemanden hasst, kann es durchaus sein dass du verantwortlich bist dass der Mensch so geworden ist, dass du ihn Hasst.
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Majestät
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Silva
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red_folder.gif erstellt am: 6/2/2009 um 09:13  
naja, ich gebe mich fast geschlagen ;-), neugier.

ich hab , ich gestehe, die anderen posts wenn dann nur überflogen, also nicht direkt jemand angesprochen diesbezüglich. aber ganz pauschal ist es eben schon so, daß theoretische lethargie micht nicht ganz so antörnt. vorallem eben dann nicht, wenn in der unmittelbarkeit das eine oder andere schief läuft. ich gehe davon aus, neugier, daß du genau weisst was ich meine.

diese beispielsituation, die du geschildert hast, ist eher ein alltagsgeplänkel und da von so emotional starken gefühlen wie hass zu sprechen, halte ich, du entschuldigst, für etwas pathetisch.

aber natürlich obliegt es mir immer gans suggestiv oder aber auch objektiv meine mitmenschen zu beeinflussen, von "formen" oder charakterisieren würde ich auch da nicht unbedingt sprechen, zumindest nicht bei menschen, die werte und einen gefestigten charakter haben. dazu gehört zb auch die frage, die ich mir stelle: wie bewerte ich menschen, die ich mal kurz im vorbeigehen sehe und dann evt nie wieder? welche macht über michräume ich diesen zufallsbekanntschaften ein?

aber der alltag, und da gebe ich dir recht, hat mir zumindest gezeigt, wie leicht man menschen suggerieren kann, wie sie sich zu fühlen haben *zwinker*,

wobei ich mich oute und hier ein geständnis mache, das der eine oder andere vielleicht verwerflich finden wird: ich "spiele" genau in dieser art und weise mit meinen mitmenschen, ab und zu, zb auf meiner arbeitsstelle, wo ich mit kollegen und besuchern zu tun habe. mein "training" besteht zb darin, daß ich mir eine zeit setze, meist sind es nur minuten, einen menschen, der mies gelaunt zu mir kommt, umzupolen, so daß er seinen gefühlszustand vollkommen ändert - oder eben umgekehrt.

das ganze ist wie gesagt eine art "training" und es amüsiert mich enorm, wie manipulierbar menschen sind...teilweise ist das aber auch erschreckend...

interessiert hat mich dieses spielchen erst dann, als mir wirklich klar wurde, daß der mensch ein muster hat, wobei es nichtmal ganz so viele variationen gibt...und wenn man ein wenig empathie hat, ist es recht leicht durch deduktion herauszufinden, wie man es anfängt, den menschen zu beeinflussen.
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Majestät
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Silva
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red_folder.gif erstellt am: 6/2/2009 um 09:20  
ich schon wieder...

vielleicht mal ein beispiel aus meinem alltag, um zu erklären, wie ich das meine mit dieser theoretischen lethargie:

wir haben um die weihnachtszeit eine spendenaktion für unser kinderhospiz gemacht und ich zu verschiedenen einzelhändler gegangen, um sachspenden (die wir auf einem flohmarkt verkauft haben) zu erbetteln.

da hält mir einer, hoch-philosophisch einen emotional/ politischen vortrag darüber, wie mies es inzwischen auch den kindern generell in deutschland gehe und den kindern insbesndere, die in afrika verhungern..und da ist er im stadtrat und setzt sich da ein...?!?! und so blabberte er dahin, bis mir die ohren anfingen zu bluten. irgendwann habe ich dem redeschwall widerstanden und gefragt wie das denn wäre mit den spenden...."er ruft mich an und bringt es mir höchstpersönlich vorbei"....

und was meinste?---also nur soviel: er plappert weiterhin im stadtrat darüber, was "man" denn so alles tun könnten, wenn denn.....

und ich warte dann weiterhin auf die spenden...

ein ganz klares :thumbdown: für diese lethargische theorie, eben sein muster

ps_ wir haben übrigens 1020,00 an das kinderhospiz überwiesen, weil es, danke dafür, auch menschen gibt, die wenig reden und viel tun!
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nachdenkend
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red_folder.gif erstellt am: 8/2/2009 um 07:36  
hi Silva

Es gibt nicht viel im Leben, das nicht schief gehen kann.

Wer den 2. vor dem 1. schritt mach fällt vermutlich um.
Sich über eine Sache zuvor Gedanken gemacht zu haben, ist die Grundvoraussetzung dafür, dass gehandelt wird.
Andersrum... naja muss ich euch wohl nicht sagen.

Die Persönlichkeit eines Menschen ändert sich permanent.
Meist so langsam, dass es, genau wie das wachsen des Grases, nicht wahrgenommen wird. Oder, durch einen Schicksalschlag beispielsweise, kann es auch sehr schnell gehen.
Du kannst dir sicher sein, dass du deine Mitmenschen, ob bewusst oder unbewusst veränderst.

Was mein Beispiel angeht.
Hier entscheidet sich, ob der Mann nun die Kassiererin heiratet und mit ihr vielleicht in eine andere Stadt oder Land zieht. Oder dieser Mann die Kassiererin nicht trifft und weiter in seine Depressionen versinkt und sich unter Umständen selbst umbringt.
Dabei von so starken Gefühlen wie Hass oder Liebe zu reden, finde ich nicht übertrieben. Auch dass der Mensch dadurch geformt wird, kann man eigentlich nicht verneinen.

Deine Übungen die du da erwähnst, finde ich im Grunde nicht verwerflich.
Da greift das, sehr beliebte und zutreffende Beispiel, um die Begriffe schwarze- und weiße Magie zu differenzieren, sehr gut.
Wie ein Messer, zum Töten oder auch zum Leben retten benutzt werden kann, ist auch Magie durch den Verwendungszweck einzustufen.

Aber eben deshalb, ist es wichtig, über solche Dinge nachzudenken.
Mit der macht, sollte auch die Persönlichkeit wachsen.
Gäbe es Situationen, in denen du deine macht aus Rache einsetzen würdest, noch dazu wenn keine Sanktionen zu erwarten sind?

Wer eingesehen hat, dass keiner so ist wie er ist, weil er eben so ist, sondern jeder erst so wird wie er ist und dass er nicht das geringste dafür kann so zu sein wie ihn die Welt geformt hat (natürlich auch entsprechend handelt) der ist auch bereit, macht über andere Menschen zu haben.


Noch ne frage.
Beeinflusst du die Emotionen anderer Menschen nur durch Kommunikation oder auch Telepathisch?
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Majestät
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Silva
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red_folder.gif erstellt am: 8/2/2009 um 22:11  
ich würde unter bestimmten umständen auch rache üben, wenn sanktionen zu erwarten wären.

beeinflussung von menschen geht am einfachsten über kommunikation, über gestik und mimik, eben das äußerliche. schwieriger ist es telepathisch zu suggerieren, tue ich dann, wenn ich gerade sehr konzentriert bin oder ein paar minuten mehr zeit zur verfügung habe.

ich kann die persönlichkeit natürlich ändern, gerade durch solche manipulationen, wenn ich mein gegenüber aus seinem muster damit heraushole. eine wirklich wirkung erziele ich/er/ sie aber nur dann wenn er/sie es bedenken, warum das gerade passiert ist. manchen oder eher die meisten merken nichtmal daß er/sie gerade manipuliert wurden, obwohl doch viele recht verwundert über sich selbst wirken.


[Editiert am 8/2/2009 um 22:28 von Silva]
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nachdenkend
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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2009 um 20:56  
Ich hoffe du fühlst dich nicht angegriffen Silva, das hatte ich nicht vor.
Dass ich immer etwas Zeit verstreichen lasse bevor ich antworte, da ich eigentlich keinen Dialog führen mochte. Eher einen Multilog. ich Hoffe immer wieder dass es auch noch andere gibt, die daran interesse haben und mitreden wollen.

Mit jeder neuen Antwort wächst auch mein eigener Horizont ein wenig.
Wenn ich wiederspreche oder etwas kommentiere, dann heißt das nicht, dass es nicht wichtig oder vernünftig war was geschrieben wurde.
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Majestät
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Silva
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red_folder.gif erstellt am: 10/2/2009 um 21:31  
du brauchst dir absolut keinen gedanken wegen meinem ego zu machen, ich kann sehr gut und auch gerne auch mit vetos umgehen ;-). darum soll es ja hier gehen, verschiedene meinungen sollen zusammengetragen werden, auch gerne zusammenprallen. nur durch diskussion, und da schließ ich mich dir an, wird entweder die eigene these bestätigt oder aber muß revidiert werden. so ensteht ein lebendiger austausch, dem, im besten falle, jeder etwas abgewinnen kann.

wie es aussieht halten wir uns wirklich grade einen dialog...aber gerne, neugier!
obwohl natürlich weitere "mitstreiter" spannender wären....
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antwortend
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rockit
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red_folder.gif erstellt am: 21/2/2009 um 23:09  

Zitat von Silva, am 8/2/2009 um 22:11


ich kann die persönlichkeit natürlich ändern, gerade durch solche manipulationen, wenn ich mein gegenüber aus seinem muster damit heraushole. eine wirklich wirkung erziele ich/er/ sie aber nur dann wenn er/sie es bedenken, warum das gerade passiert ist. manchen oder eher die meisten merken nichtmal daß er/sie gerade manipuliert wurden, obwohl doch viele recht verwundert über sich selbst wirken.


dann will ich mich mal in euren dialog einklinken :)
ich glaube nicht, dass man die persönlichkeit eines menschen mithilfe rudimentärer manipulationspraktiken ändern kann, zumindest nicht im alltäglichen leben z.b. im Supermarkt an der Kasse o.ä.
das sind kurzweilige situationen, in denen menschen vielleicht ihre tagesform ändern z.b. lächle zu deinem gegenüber und er/sie/es lächelt zurück - frei nach dem motto: wie du mir so ich dir.

eine persönlichkeitsänderung durch andere ist m.e. nur möglich z.b. bei Gehirnwäsche unter Zwang, bei repressiver Beinflussung z.B. durch Sekten und nach Erleiden persönlicher Schicksalsschläge.

ich denke auch, dass sich ein mensch grundlegend selbst ändert.
Meist etwa dreimal in seinem Leben (wenn man bei der fast fertig ausgebildeten Persönlichkeit zu zählen anfängt): etwa zwischen dem 10. und 20., zwischen dem 20. und 40. und zwischen dem 40. und 80. Lebensjahr.

Als Ausgangspunkt für diese Überlegung kann man feststellen, dass das Gehirn prinzipiell komplett neu "konfiguriert" werden kann und sich die Verhaltensweisen des Menschen dadurch entsprechend ändern.
Ganz von selbst kommen diese Veränderungen aber auch nicht, immer sind neue Erfahrungen oder Einflussnahme der Außenwelt beteiligt. Ein Vorurteil wird seltenst durch vollständig eigene Schlussfolgerung überwunden.
Jedoch bestimmt nicht durch die o.b. kurzweiligen manipulationen bei menschen, die man vielleicht nur ein einziges mal in seinem leben im supermarkt an der kasse sieht......

lg rockit


____________________
Tue Gutes und rede darüber!
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nachdenkend
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2009 um 16:23  
Hallo Miteinander

Ich habe mich in der letzten Zeit auf andern Foren Rumgetrieben, auf denen ich über dieses und andere Themen Geschrieben habe.

Danke rockit,

dass du dich an der Diskusion darüber beteiligst.
In meinem Beispiel mit dem Supermarkt, ändere ich ja nicht direkt den Mann, der jetzt an der Weiche steht, die in 2 komplett andere Lebenswege führt.
Gehe ich an die Kasse, mit der besagten Kassiererin, so erscheint diese Kassenschlange etwas länger und somit entscheidet er sich für die andere Kasse.
Er trifft die Kassiererin, in die er sich verlieben würde nicht und gründet mit ihr keine Familie, die sein Lebensglück bedeutet hätte.
Das heißt, dass er mich noch nichtmal so richtig wahrnehmen muss und trotzdem stelle ich damit die Weiche auf ein unglückliches Leben des Mannes.

Auch für deine Beispiele Sekte und persönlicher Schicksalsschlag, kann ich dir verbinden mit dem von mir angedeuteten.
Ich kann einen persönlichen Schicksalsschlag, bei jemandem unbekannten verursachen, den ich noch nichtmal kenne.
Nehme ich jemandem versehentlich oder absichtlich die Vorfahrt, baut dieser einen Unfall und verliert ein Bein oder ist gelähmt.
Dann habe ich verursacht dass sich dieser Mensch, grundlegend ändert, in dem ich seinen weiteren Lebensweg beeinflusst habe.
Oder ich Breche jemandem das Herz, da ich seine Liebe nicht erwidere.
Voller Trauer und Hoffnungslosigkeit, wendet die betroffene Person, sich Hilfesuchend, einer Sekte zu, die dann viel Zeit hat, den Betroffenen zu verändern.

-etwa zwischen dem 10. und 20., zwischen dem 20. und 40. und zwischen dem 40. und 80. Lebensjahr.-
Meinst du, dass die Veränderungen fließend oder abrupt ablaufen.
Ich denke fließend.
Und ich denke, dass es diese Lebensjahre sind, weil sich das Gehirn, mit zunehmendem Alter, immer langsamer verändert.


Ich habe ja schon angesprochen, dass ich in anderen Foren darüber geschrieben habe.(Unter dem Nahmen Azteke) Wer sich dafür interessiert, hier der Link.

http://www.wer-weiss-was.de unter --Forum - Wissenschaft - Sozialwissenschaften allgemein - Wer ist schuld--
Und
http://www.selbstmord.de/forum/thread.php?threadid=8400

Das Thema findet leider keinen besonders guten Anklang.
Ich habe es nun auf verschiedene weißen angesprochen.
Es scheint, als hätten die Menschen angst darüber nachzudenken,
hört sich aber auch nicht gerade einladend an.
Hauptsächliche Reaktionen sind Verleumdung und Verdrängung.
Das zeigt sich darin, dass teile meiner erläuterungen entweder überlesen oder verdreht werden, ohne ernsthaft darauf eingehen zu können.

Ich bin ab jetzt auch in diesem Forum wieder Aktiv.
BB
Neugier


[Editiert am 25/2/2009 um 16:25 von Neugier]
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rockit
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2009 um 17:33  
Hi Neugier,
ich hatte auch eigentlich Silva zitiert und mein "Statement" bezog sich auch eher auf bewusst versuchte Manipulationen, die Silva da des öfteren zu praktizieren scheint wie sie schreibt.

Ich verstehe genau, was Du meinst mit den Beispielen der Kassiererin, Unfall etc.
Diese Vorgänge würde ich allergings eher (wie auch von Dir im letzten Thread beschrieben) als Schicksalsänderung sehen, die niemand bewusst vornehmen kann, bzw. bewusst beeinflussen kann.
Aber, kann man Persönlichkeiten bewusst ändern oder darauf Einfluss nehmen (Gehirnwäsche unter Zwang, repressive Beinflussung z.B. durch Sekten mal außen vorgelassen)?
Ich denke nicht. Persönlichkeit umfasst m.E. die gesamte psychologische Eigenart einer Person (Charakteristika).

Um Dir aber auch mal meine wirkliche Meinung auf Deine 1. Frage im Thread zu geben :) - ja, wir sollten dankbar sein fürs Leben! Egal aus welchem Gerüst (Eltern) wir wachsen und egal was wir mit unserer eigenen Persönlichkeit daraus machen (lt. Forschung hat man die ja schon etwa ab 3.LJ), mit Motivationsantrieb und einer gewissen Portion Selbstliebe ist das Leben doch wunderbar!
Und mal ehrlich, würden wir nicht leben, würden wir die "guten" und "schlechten" Dinge wie Liebe, Trauer etc., die das Leben doch erst interessant machen, gar nicht erfahren.

Ich hoffe, ich bin nicht allzu sehr abgedriftet :)
LG rockit


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