Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Glaubt ihr an das Leben? (Umfrage rechts)
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Forumsinventar

Snowwulf
Beiträge: 328
Registriert: 30/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
smilies/question.gif erstellt am: 24/3/2010 um 15:55  
Glaubt ihr an das Leben?

Nein.. es ist alles nur Täuschung

Ja.. es ist die Wahrheit..

Weiß nicht.. vielleicht bin ich ja gar nicht ich....

egal. wir sind sowieso schon tod..




Ich bin mal gespannt auf Eure Antworten.. was meint Ihr?? Ist das Leben im Philosophischen Sinne einfach nur eine Irriatation oder eine Illusion??


Meine Gedanken dazu mal in Emotionen ausgedrückt -

wind in den segeln..

fahren wir dahin..

glauben in der seele..

folgt hoffnung uns dem weg...

freunde an der seite..

ist der weg leichter zu beschreiten..

lieb im blick ..

ist die welt bunter im erleben..

ABER...


Tod im herzen...

ist dies alles sinnlos


[Editiert am 27/3/2010 um 00:24 von JessayahX]



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nachdenkend
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Aszan
Beiträge: 37
Registriert: 18/3/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 25/3/2010 um 22:07  
also meine vorstellung vom leben ist im grunde ganz einfach,
für mich ist alles energie, und jede konzentration von energie ist der anfang von leben, und auch jede verbindung.
für mich ist leben energie die sich in einem verbund zusammengeschlossen hat, man könnte es auch so sehen, jedes programm in einem computer ist ein eigenständiges wesen, und der computer selbst das system in dem diese wesen leben.

manchmal hab ich einen traum in dem ich in einem meer aus energie tauche, das kommt meinen vorstellungen sehr nahe.

also für mich ist leben bewegung und konzentration in einem meer aus energie.


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Es ist egal wie die Welt ist wenn man nur selber tief genug ist um eine Welt zu sein.
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nachdenkend
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KellyJohnson
Beiträge: 30
Registriert: 6/3/2008
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 25/3/2010 um 23:12  
Das Leben gibt es dort, wo es auch den Tod gibt.
Leben und Tod sind die sich gegenseitig bedingenden Aspekte in einer dualen Welt.
Im Alleinssein bzw. im Tao bzw. in dieser einen Urenergie gibt es weder Leben noch Tod, sondern nur bewegte Energie. Diese Urenergie umgibt uns. Energie geht nie verloren, es verändert lediglich die Form.

Die Frage war, ob ich an das Leben glaube? Ist das alles sinnlos?
Da wir Leben, glaube ich schon, daß unser Leben nicht sinnlos ist. Mit unserem Leben werden aus dieser Urenergiesuppe unendlich viele verschiedene Kombinationen erschaffen, die wieder zerfallen, damit wieder etwas Neues entstehen kann.


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Ich bin Dein Spiegel, in meinen Augen siehst Du Dich.Ich bin Dein Spiegel, zeig Dir Dein ungeliebtes Ich. Schau mich nur an der Clown bist Du! Clown sieh Dir selbst beim Tanzen zu. Wenn ich in Tränen bin, wer weint? Glaub mir, der nicht zu weinen scheint!
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beteiligt sich
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Beiträge: 40
Registriert: 23/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 26/3/2010 um 10:15  
Ich Lebe, also "bin ich"!

Hat jemand von Euch eine Erinnerung an "Nicht-Existenz"?
Selbst bezogen auf den Schlaf ist ein Wissen da, dass "ich bin".


[Editiert am 26/3/2010 um 16:43 von Alles und Nichts]
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Buchstabenmagier
Buchstabenmagier


Beiträge: 128
Registriert: 20/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/3/2010 um 22:44  
@KellyJohnson:Das Paradigma der Dualität ist der Rollator des verunsicherten Geistes.
In diesem Sinne sind meiner Ansicht nach Tod und Leben keine Gegensätze, sondern Tod und Stagnation, zumindest auf physischer Ebene.Wer nicht stirbt und nicht gebiert,
lebt ewig!-und verneint jede Entwicklung.Desshalb sind die Elben umgezogen.
Vielleicht ist Entwicklung mehr als ein Begriff, der einen Prozess benennt, sondern eine weitere immanente Dimension, neben Zeit und den 3 des Raumes?

@Alles und Nichts:Das Wissen, dass du bist, könnte auch vom Band kommen.
Erinnerung an Nicht-Existenz ist notwendigerweise "nicht-existent".Das warst du
womöglich lange bis unendlich lange, wohingegen "jetzt" die Ewigkeit bezeichnet,
wo du dich zurzeit aufhältst,ohne dies vollständig zu verinnerlichen (ich schliesse ein wenig von mir auf Andere).
"Alles"ist ein ein wenig verzögertes, reparaturbedürftiges "Nichts"?
Wem nutzt Religion?
Wenn sie nur den Menschen nutzt;warum sollten sich Götter dafür interessieren?
Wenn sich kein Gott damit helfen kann,welche Bedeutung kann R. dann noch für Menschen haben?
Fazit:Leben ist ohne Bedeutung,und "Dinge" wie :Bedeutung finden nur Lebendig statt.


[Editiert am 26/3/2010 um 23:16 von Vau]
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Ds kAoS
Forumsinventar

JessayahX
Beiträge: 619
Registriert: 8/10/2004
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 27/3/2010 um 00:24  
Ich habe eine Umfrage dazu geschaltet
(Rechts auf der Seite)
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Forumsinventar

Serafia_Serafin
Beiträge: 382
Registriert: 4/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 27/3/2010 um 00:43  
Kennt ihr jene, die vielmals Weisen
die ohne einen Hauch von Wissen
ohne Bücher und Gelehrte
doch begriffen; zutiefst verstanden, was das Leben ist?

Es ist kaum menschenmöglich.
Denn die höchste Erkenntnis
birgt der Goldfisch in seinem Glas:
Zu sein, wie wir nicht können.

Und verachten schon seit Generationen,
diese Krone auf unserem Haupt
um dem unsäglichen Apfel
Halt zu geben, auf unseren Köpfen

Wir suchen nach allem
und finden immer wieder nichts.
Denn das, was unser unermesslicher Geist
den Menschen, der Welt bietet
ist ewige Nabelschau.

Und Richtung Mitte
Blickt man nur zu Boden.
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Aszan
Beiträge: 37
Registriert: 18/3/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 27/3/2010 um 02:01  
die welt ist ein käfig und wir versuchen zu schützen was uns an ihr liegt,
ich kann nicht ändern was geschah und auch nicht was geschehen wird,
doch eines bleibt immer gleich ich lebe in dem traum selbst einen grund zu leben zu haben und das ist es was mich am leben hält.
und genau diesen traum werde ich beschützen auch wenn er die welt selbst fordert.


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Hephaestos
Beiträge: 869
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 27/3/2010 um 11:55  
nun, offensichtlich existiert etwas, das der meinung ist, das "ich selbst" (was immer das "ich selbst" ist) vorhanden bin und eine umwelt wahrnehme.

da das "selbstbild" ja nicht identlisch mit dem "selbst" ist, ist das selbstbild konstruktion, und damit anzweifelbar. dennoch muss es ja irgendetwas geben, das dieses selbstbild konstruiert hat, sonst wäre es ja nicht vorhanden...... (das ist die augustinus-variante von descartes, falls sie jemand wiedererkannt hat).... was uns gewisserweise zu gott macht (erste ursache.... und so.... naja, ist irgendwas philosophisches.)

demnach: ja, meinem verständnis von leben nach gibt es leben, und das ist eher unzweifelhaft. denn mein verständis von lebendigkeit trifft auf mich zu, und ich bin existent.

für meine selbst- und wirklichkeitskonstruktion gilt, das meine definition von "leben" auf etwas passt, was ausserdem "da draussen" ist, tiere bspw. und ich selbst. wobei "da draussen" noch zu präzisieren wäre....

noch ein paar fragen hinterher:

wo genau soll man die grenze zwischen "leben" und "nicht-leben" ziehen?

sind das wirklich duale, oder eher komplementäre begriffe?
oder ists ein kontinuum?

ist die frage nach dem "ausgeschlossenen dritten" (tertium non datur) somit beantwortbar?


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Serafia_Serafin
Beiträge: 382
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 27/3/2010 um 20:47  
Kein schlechter Denkansatz!

Wäre demnach Existenz und Leben trennbar voneinander? Will sagen, Leben bedingt Existenz, Existenz jedoch nicht unbedingt Leben?

Aber was ist, wenn auch die Dinge leben, die nach unseren Maßstäben kein offensichtliches Selbstbewusstsein besitzen?

Ist dieser Gedanke unvernünftig?

An das Leben kann man aus meiner Sicht nicht glauben. Man kann nämlich auch nicht daran zweifeln... man ist. Das ist für mich eine Tatsache.


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Hephaestos
Beiträge: 869
Registriert: 23/1/2005
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red_folder.gif erstellt am: 28/3/2010 um 09:39  

Zitat:
Aber was ist, wenn auch die Dinge leben, die nach unseren Maßstäben kein offensichtliches Selbstbewusstsein besitzen?

Ist dieser Gedanke unvernünftig?



nein, bestimmt nicht. mein gedenkengeng belegt nur, das es "irgendetwas" geben muss, was lebt (nämlich "ich"). ihr alle könntet künstliche intelligenzen sein und garnicht lebendig ;)

sozusagen: "es existiert mindestens ein lebendiges wesen" :)

ansonsten....:

aus "selbst-bewusstsein" folgt meiner meinung nach leben, nur eben nicht im strikt biologischen sinne. meine interpretation lässt folgende spielräume:

=> auch "geister", sofern existent und sich ihrer selbst bewusst sind, könnten "leben" obwohl in (meinem) biologischen sinne kein leben in ihnen vorhanden ist. ich weiss nicht - man müsste einen geist fragen, ob er sich selbst für lebendig hält. oder für was sonst. und warum.....

=> unselbstbewusste wesen (pflanzen? ich weiss es nicht. bakterien?) gehören im biologischen sinne zum leben, weil meine definition von leben auf sie passt. sie können es nur nicht erkennen.

ausser der "mindestens ein" - theorie ist es schwer, anderes "lebendiges" zu beweisen, aber wir können es, sagen wir, über eine ähnlichkeitsrelation belegen:

ich gehe davon aus, das ich selbst lebe (siehe oben). (1)
und es gibt objekte der wahrnehmung, die mir (darin) ähnlich sind.(2)

aus (1) & (2) folgt:

es gibt andere wesen (*), die mir darin ähneln, das ich sie auch für lebendig halte.

aber das wäre sehr formal. viel interessanter ist doch die frage, ob leben und nicht-leben dual, polar oder komplementär sind: ist leben das gegenteil von tod? gibt es nur die möglichkeiten "tot ODER lebendig"? wir tendieren sehr schnell dazu, dinge in "entweder-oder" zu klassifizieren, weil das das denken ungemein vereinfacht. ist jemand, der sich nicht bewusst ist (ein schläfer bspw.) tot, weil er nicht erkennen kann, das er lebendig ist? (oh.... hypnos, morpheus und thanatos, ich hör euch trapsen....)

(*) exakter: wahrnehmungsgegenstände


[Editiert am 28/3/2010 um 09:39 von Hephaestos]



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Serafia_Serafin
Beiträge: 382
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red_folder.gif erstellt am: 28/3/2010 um 10:18  
Wackelige Gründe...

Tatsächlich wäre aus diesem Gedankengang heraus "Ich bin, der Rest ist ungewiss" gar nichts zu schlussfolgern. Denn würde man das auf die Spitze treiben, könnte ebensogut gesagt werden: Meine Wahrnehmung ist ungewiss.
Ist meine Wahrnehmung ungewiss (weil sie nicht auf Realität beruht, sondern nur auf Einbildung), bilde ich mir die Realität also ein, bin auch ich ungewiss, denn auch ich bin Wahrnehmung.
Also nicht: "Ich denke, also bin ich".
Und auch nicht: "Ich nehme wahr, also bin ich."
Sondern eher Rückwurf auf: "Bin ich?"

Zu den Geistern: Wäre hier das Bewusstsein getrennt vom Leben zu sehen?
Und den Unkommunikativen: Das Leben ohne Bewusstsein?

Gehört also beides eigentlich gar nicht ausschließlich zueinander?
(Dies eigentlich nur als Hypothese, meine Auffassung ist hier schon gefestigt: Bewusstsein ist überall, aber nicht ständig artenkompatibel kommunizierbar.)

Um antworten zu können auf die Frage nach Tod und/oder Leben, wäre vielleicht zu definieren, was Tod eigentlich ist.
Ein Zustand? Oder der reinste aller Nichtzustände?
Ein Ebenenwechsel oder ein Verschwinden?
Transformation oder absolutes Vergehen?


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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 28/3/2010 um 10:48  

Zitat:
Also nicht: "Ich denke, also bin ich".


eben, solipsismus führt kaum irgendwo hin - weswegen ich einen kompletten solipsismus auch ablehne.

ausserdem hat - wie schon gesagt - auch descartes das ganze nicht auf die spitze getrieben:

ein "ich denke" führt nicht zu "also bin ich" sondern nur zu "also muss es etwas geben, das denkt, das es ein ich gibt, welches denkt", sozusagen ein transpersonales wesen, das eine illusion von selbstidentität erleidet... äh, ja.

Zitat:
Gehört also beides eigentlich gar nicht ausschließlich zueinander?



genau:
es gibt nur eine schnittmenge, die mindestens ein lebe-wesen enthält:

mich selbst :)

/tod und leben/

wir "lebendige" haben ja nur sehr selten- wenn überhaupt - gelegenheit mit "den toten" zu kommunizieren. ich bin da ziemlich skeptisch. selbst wenn von solchen kommunikationen berichtet wird, können wir selbst anscheinend nicht erfahren, wie es ist, tot zu sein. ob das nun eine andere ebene ist....? wer weiss. vielleicht ist da auch garnix. an sowas wie eine hölle oder ein strafgericht oder so glaub ich nicht, auch wenn es schick wäre, zu wissen, das einigen leuten für ihre weltlichen taten der hintern versohlt wird :D


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red_folder.gif erstellt am: 28/3/2010 um 15:40  
zitat Vau: "wo du dich zurzeit aufhältst,ohne dies vollständig zu verinnerlichen (ich schliesse ein wenig von mir auf Andere)".

hallo vau, korrekte schlussfolgerung, ich arbeite immer intensiver daran, wobei sich dann die frage stellt, wer daran arbeitet :-)

du gabst auch ein stichwort, welches leben und tod, meiner meinung nach, in einen neuen kontext setzt, nämlich jetzt.

wir erinnerung uns an vergangenheit und wir planen für die zukunft. wann erinnern wir uns, wann planen wir für die zukunft, wenn setzen wir den ersten schritt für die umsetzung der planung, wann werden wir geboren, wann sterben wir? jetzt!

selbst wenn ich tatsächlich als biologische form mit der üblichen vorstellung von einem individuum durch die zeit reise, egal an welchen punkt der zeit, wird dieses erleben in einer anderen zeit, genau jetzt sein.

die erfahrung von jetzt in einer achtsamkeitsmediation (gibt ja unterschiedliche formen von mediation) ist relativ einfach zu erfahren. wer weiter geht kann auch die erfahrung machen, dass alle epochen, alle welten genau jetzt existieren.

natürlich kann ein individuum sagen, ein konstruierter realitätstunnel. wer im jetzt verweilt, lernt zu unterscheiden, ist es konstruktion oder eine direkte erfahrung. bildlich gesprochen, bin ich gerade eine wolke, oder der himmel. nur wenn ich aufwache und zum himmel werde, sehe ich den unterschied.

wenn aber alles jetzt ist, leben wie tod, was ist dann leben und tod überhaupt?
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 28/3/2010 um 21:25  

Zitat von Alles
wenn aber alles jetzt ist, leben wie tod, was ist dann leben und tod überhaupt?


Für die Menschen, für die eine Definition wichtig ist, etwas über das sich zu diskutieren lohnt. :D

Ich gerate gerade auf Abwege, und denke, dass Definitionen gleichgültig sind, weil sie nur helfen, sich gemeinsam auf Kommunikationsebenen zu bewegen. Aber so gesehen sind sie abstrakt. Hilsmittel. Krücken, um etwas auszudrücken, was unausprechlich ist. Leben ist alles. Tod ist nichts. ?


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Buchstabenmagier
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red_folder.gif erstellt am: 29/3/2010 um 00:21  
Gewagt, aber schön.
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Forumsinventar

Hephaestos
Beiträge: 869
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 29/3/2010 um 08:16  

Zitat:
Ich gerate gerade auf Abwege, und denke, dass Definitionen gleichgültig sind, weil sie nur helfen, sich gemeinsam auf Kommunikationsebenen zu bewegen. Aber so gesehen sind sie abstrakt. Hilsmittel. Krücken, um etwas auszudrücken, was unausprechlich ist.


wie alle philosophie :)


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KellyJohnson
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red_folder.gif erstellt am: 29/3/2010 um 16:21  
@ Vau

Ich schrieb nicht, daß Leben und Tod Gegensätze seien, sondern sich bedingende Aspekte ....

Eine ganze Pflanze ist im Samenkorn enthalten.
Das Gesamte einer Person ist in einem Ei enthalten.
Alles Lebendige in der Welt entsteht aus einem Samen, einem Ei.
Und alles Lebendige in der Welt stirbt und verfällt der Erde.
Körper verrotten, nur um die Erde zu nähren, aus der neues Leben entstehen kann.

Jedes Samenkorn, jede Eizelle enthällt eine enorme Energiekonzentration, die Leben möglich macht.


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