Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Lebenszyklus
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Mondscheinbluete
Beiträge: 54
Registriert: 8/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 2/1/2006 um 20:16  
für manchen von euch wird der folgende text, die folgenden gedanken, vielleicht zu simpel oder zu trivial erscheinen, kaum der rede wert, dies hier niederzuschreiben. doch vielleicht verinnerlicht es doch jemand oder denkt meinen gedanken weiter, berichtigt mich oder liest es im stillen...

...das leben eines baumes ist geprägt von dauer, ruhe und langer gelassenheit. Er ist ein wesen, welches, gemeinsam mit den blumen, den wandel der zeit am intensivsten erlebt. blumenstöcke bleiben erhalten, doch ihre blüten und knospen sterben im winter ab und blühen im frühling bis sommer wieder auf.
der baum jedoch lebt am längsten in seiner gesamtheit und doch stirbt er bereits nach einem jahreszyklus, erfährt den wandel der zeit in den jahreszeiten. er lebt im saftigsten grün im sommer, um dem winter mit dem tod zu überdauern. die blätter werden welk, die äste knochig, der strom des lebenssaftes versickert im grund. im frühling blüht er im würdevoller pracht wieder auf, erstrahlt in all seiner schönheit wie kaum ein anderes wesen, und lernt im herbst das sterben.
Jahr um Jahr erlebt er den Zyklus der Geburt, des todes und der wiedergeburt, bis all seine "leben aufgebraucht sind". in ihm verbirgt sich die trinität der existenz.

der mensch erlebt bewußt (im geiste) nur ein einziges mal das wunder des lebens (von reinkarnation abgesehen). mit dem tod endet dies irdische sein. an eine wiedergeburt erinnern wir uns meist nicht. ergeht es dem baum da genauso?

wie soll der mensch die absolute wahrheit herausfinden, wenn er nicht einmal den zyklus des lebens/ der existenzspüren und bewußt ergreifen kann?
die jahreszeiten gehen an uns vorüber und mit ihnen beklagen sich so viele menschen, über die vielen raschen jahre seines einzigen leben im diesseits... .

blüte


____________________
Weisheit ist nicht mittelbar.
Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit!

(Hermann Hesse- Siddhartha)

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peshtar
Beiträge: 53
Registriert: 3/2/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 5/1/2006 um 12:31  
Da ich an die Reinkarnation glaube...erinnern sich Bäume an jedes einzelne Jahr?


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Ich bin der Tod, der alle gleich macht.
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Administrator
Forumsinventar

Serafia_Serafin
Beiträge: 382
Registriert: 4/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 8/1/2006 um 00:54  
Aber wieso denn ausgerechnet die absolute Wahrheit, und welche von den vielen Mondblüte?
Und worüber?

Vielleicht haben wir einen Körper mit nur einem kurzen Leben weil alles andere unser Bewusstsein wahnsinnig machen würde.


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Mondscheinbluete
Beiträge: 54
Registriert: 8/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 8/1/2006 um 20:47  
Ich betrachte die abwolute Wahrheit aus zwei Blickwinkeln:
An sich gibt es nur eine ABSOLUTE wahrheit. Es gibt mehrer große Wahrheiten. Doch die absolute Wahrheit gibt die Antworten auf all die Fragen, die sich der Mensch stellt. Wir denken nach, konstruieren Gedankengerüste in unserem Kopf, stellen Theorien auf etc. Es gibt nur eine Wahrheit, die uns alle Anworten liefert, nach denen wir streben.

Der zweite Aspekt ist aus der Philosophie:

Um den Terminus absolute Wahrheit richtig zu verstehen, muss man, wie Narski bemerkt, bedenken, dass dieser Terminus mehrere Bedeutungen hat:

1. Absolute Wahrheit ist absolutes Wissen über die Wirklichkeit insgesamt, d. h. über die ganze Welt.
2. Absolute Wahrheit ist jener Teil der relativen Wahrheiten, die erhalten bleiben und im Prozeß der Erkenntnisentwicklung anwächst.
3. Absolutes Wissen ist endgültiges Wissen über einige bestimmte Aspekte der Wirklichkeit.
4. Die absolute Wahrheit umfaßt gewisse unwiderlegbare Resultate der Erkenntnis über einzelne Seiten untersuchter Objekte oder Klassen von Objekten in Form von Konstatierungen und Beschreibungen.

Alle diese Bedeutungen stehen miteinander in Zusammenhang, aber nur in der ersten Bedeutung ist die absolute Wahrheit erschöpfendes, allgemeines, absolutes Wissen.


Jedoch geht es mir speziell darum, dass der Mensch biologisch nicht im stande ist, den Wandel der Zeit bewusst mitzuerleben. Wir sind ungebunden von den Jahreszeiten, von dem Wandel des Lebens. Vielleicht sind nicht wir die höher entwickelten Wesen, obwohl es unser Ego gern hätte, sondern die Pflanzen. Sie können vielleicht nicht ihre“Gedanken“ festhalten wie wir, oder eben biologisch nicht denken. Vielleicht müssen sie es nicht, weil sie mit dem Gefüge des gesamten Lebens verbunden sind und das leben, was wir suchen.


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Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit!

(Hermann Hesse- Siddhartha)

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interessiert
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Meo_Corpus_Mortui
Beiträge: 7
Registriert: 6/8/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 8/8/2006 um 00:24  
hmmmmmm......... ich persönlich fände das seltsam. weil man pflanzen genauso töten kann wie jedes andere lebewesen. (guuut. man kann sie nich unbedingt erschießen) aber man kann sie vergiften, abhacken und entwurzeln. das ergebnis: eine tote pflanze.
schließlich sind pflanzen auch nur lebende wesen.
ich will nicht sagen, dass diese theorie unmöglich ist. ("unmöglich" findet sich seit geraumer zeit nicht mehr in meinem wortschatz) aber nehmen wir doch mal folgende tatsachen (ich hätte nich gedacht, dass ausgerechnet ICH mal mit "tatsachen" daher komme <-< ) :
im herbst lernt der baum zu sterben. könte soviel heißen wie: er bereitet sich auf den winterschlaf vor.
eine pflanze mag kein biologisch nachweisbares hirn haben aber ich glaube, dass sie dennoch denken und sogar miteinander kommunizieren. (so doof das klingt, es is mir wurscht)

gott ich sollte besser ins bett gehen. ich weiß kaum noch was ich vor zwei minuten geschrieben habe o.O

gutz nächtle ^^

[Editiert am 8/8/2006 von Meo_Corpus_Mortui]


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"Phantasie ist wichtiger als Wissen. Denn Wissen ist begrenzt." -Albert Einstein

Das sollte selbst ein Magier nicht vergessen.
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Mondscheinbluete
Beiträge: 54
Registriert: 8/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 11/8/2006 um 17:22  
...schön, dass jemand sich hierzu nach so langer zeit noch gedanken macht *lächel* auch ich bin in meinen überlegungen ein wenig weitergekommen.

was sind also bäume, blumen, menschen, steine? im grunde sind wir alle materie, geformt aus atomen, molekülen, etc...doch vorallem bestehend aus energie. betrachtet man diese gesamte energie, so formt sich ein allumfassendes gesamtes, in dem es keine unterteilung in baum, blume ,mensch, strauch etc. gibt..denn alles ist eins. wir können uns energetisch auflösen und uns mit den energien des baumes verbinden... wieso? weil in der allumfassenheit, im sein, wir alles ein und die selbe materie sind. wir leben diese eine materie nur auf unsere spezielle form, jeder nimmt seinen platz im sein ein. so wird es seinen grund haben, wieso der baum seine existenz innerhalb der materie so lebt, wie er es lebt..und wir menschen unser leben so leben, wie wir es tun. am ende... ist es egal..denn das ende ist immer gleich... .das ..ist materie, die alles zusammenhält...jeder vollbringt seinen teil daran.

hierzu gibt es eine wunderbare geschichte von der autorin vicky gabriel: die Hüterin des Weges:
" Die Welt ist groß und die Welt ist weit. Oh nein, das ist nichts Selbstverständliches. Viele Leute sagen zwar, die Welt sei groß, doch sie wissen nicht, wie groß sie ist, denn sie haben nie mehr als den Weg vom Dorf bis zum Markt oder die Blüte der heimatlichen Bäume gesehen. In Wirklichkeit aber ist die Welt noch viel, viel größer! Und es gab da jemanden, der wußte, wie groß sie wirklich ist, und dieser Jemand war eine Schildkröte.
Warum gerade eine Schildkröte? Nun, Schildkröten leben sehr sehr lange- und diese eine ganz besonders- und sie haben immer Zeit. Langsam und gemächlich ziehen sie über das Land, so langsam, daß sie alles sehen können und nichts ihrem Blick entgeht. Der so wandert, der kennt die Welt und weiß, wie groß sie wirklich ist.
Diese besondere Schildkröte also zog seit vielen, vielen Jahren über das Land. Sie hatte viel gesehen: die Geburt eines Kindes, zwei Menschen, die umeinander in Liebe warben, eine Hochzeit (in Wirklichkeit sogar sehr viele Hochzeiten) und einen Trauerzug, und immer saß sie am Wegesrand, sah zu uns sagte: „Es wird, wie es werden soll.“ Auch sah sie einen Mann, der einen anderen bestahl, einen, der ein Kind rettete, das ins Wasser gefallen war und einen, der seinen Nachbarn tötete. Sie saß da und sagte: „Es wird, wie es werden soll.“ Sie sah einen Hafner, der alle Menschen um sich herum mit seinem verzauberten Lied glücklich machte, sah Menschen beim Tanz und Menschen im Streit. Sie sah Länder blühen und andere unter dem Joch der Hungersnot verdorren, doch immer sagte sie nur diesen einen Satz: „Es wird, wie es werden soll.“
Nun, so eine Schildkröte, die Jahr um Jahr durch die Welt zieht, fällt irgendwann auf. Die Menschen begannen sich zu fragen, wann sie sie denn zum ersten Male gesehen hätten, und als sie es nicht sagen konnten, fragten sie ihre Eltern und als auch diese es nicht wußten, wieder deren Eltern... . Also, um es kurz zu machen: Bald war allen klar, daß die Schildkröte schon sehr, sehr lange in der Welt umherzog und sehr, sehr viel gesehen haben mußte.
So begannen die Menschen also, die Schildkröte aufzusuchen und um ihren Rat zu bitten. Die Schildkröte hörte sich die Geschichten, die ihr so am Wegesrand erzählt wurden, aufmerksam an; doch ihre Antwort lautete immer: „Es wird, wie es werden soll.“ Das verwirrte die Menschen, die nicht recht wußten, wie dieser eine Satz ihnen in all ihren verschiedenen Lebenslagen von Nutzen sein sollte, und so kam es, daß die Schildkröte bald wieder allein und unbehelligt ihres Weges zog, weil die Menschen diesen Rat nicht hören wollten.

Eines Tages aber kam ein Mann zu ihr. Seine Eltern hatten ihm die Geschichte von der Schildkröte erzählt, die immer nur diesen einen Satz sagte, was immer sie auch sah oder hörte, und so war er neugierig geworden und hatte sich aufgemacht, dieses Rätsel zu lösen. In all den vielen Jahren war er der erste, der die Schildkröte nicht nach seinen Problemen fragte, sondern etwas über sie selbst wissen wollte. So ging er also hin und sagte:

>> Die Menschen haben mir seltsame Dinge über dich erzählt. Warum sagst du zu allem immerzu: „Es wird, wie es werden soll.“?<<

Da lächelte die Schildkröte, erhob sich und bedeutete dem Mann, ihr zu folgen. Sie führte ihn an ein weites Gräberfeld und sagte:

„Siehst du, hier liegen all jene, die ich gesehen und gehört habe. Und es wurde immer, wie es werden sollte.“

Sie zeigte ihm das Grab des Kindes, das aus dem Wasser gerettet worden war und erzählte ihm, daß es seinen Tod nur wenige Jahre später auf dem Schlachtfeld gefunden habe. Und dann das Grab des Mannes, der seinen Nachbarn im Zorn getötet hatte; sein Leben endete nach vielen, vielen Jahren, die er in Wohlstand und Glück erleben durfte. Und dann das Grab des jungen Paares, das umeinander warb, als die Schildkröte vorbeikam; die Braut starb noch im Kindbett, doch der Bräutigam fand bald eine andere Frau, mit der er viele Kinder hatte.
Und das Grab des Diebes, der kurze Zeit später ein Mönch geworden war, um für seine Sünden zu sühnen und den Menschen fortan nur noch Gutes zu tun.

„Nur das Ende ist immer und überall gleich“, sagte die Schildkröte. „Gewiß ist jedem nur der Tod!“

Der Mann fand dies grausam und ungerecht und fragte die Schildkröte, warum sie ihm auf seine Frage denn geantwortet habe, wenn sie nur Tod und Ungerechtigkeit vorweisen könne. Da lächelte die Schildkröte wieder ihr leises, altes Lächeln und sagte:

„Was weißt du denn darüber, wie die Welt wirklich ist? Wie lange bist du denn langsam gewandert und hast gesehen? Die Gerechtigkeit, die ihr Menschen immer so ehrt und selten beachtet, gibt es gar nicht. Gerecht ist nicht, was euch zusteht, sondern was geschehen muß. Jeder Mensch nimmt seinen Platz im Plan der Welt ein, und all jene, die du gesehen hast, haben ihren Teil daran getan, und sie haben ihn gut getan.“

Der Mann war mit dieser Antwort aber nicht zufrieden und fragte abermals:
>> Aber wozu waren all diese Leben, all diese Freuden, Mühen und Schmerzen dann gut?<<

Da blickte die Schildkröte hinauf zu ihm und sagte:
„Damit ich wachsen, lernen, mich wandeln und verwandeln kann.“

Und dann verschmolz sie vor den Augen des Mannes mit dem Boden unter ihren Füßen, löste sich einfach auf und ging ein in die Erde. Einen ganz, ganz kurzen Augenblick lang leuchtete alles um ihn herum- der Weg, auf dem er stand, die Wiesen, die Felder mit dem jungen Korn, ja, sogar die waldbedeckten Berge und der See- im Muster ihres Panzers auf; dann war auch das verschwunden. Der Mann aber konnte Zeit seines Lebens nie wieder einen Schritt tun, ohne zu wissen, auf welch weises Wesen er seine Füße setzte und daß alles so wird, wie es werden soll."


alles liebe


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