Thema: I-Ging

Forum: Tarot

Autor: Shem69


Shem69 - 14/9/2018 um 17:50

Hat jemand schon mal das I-Ching von Crowley gelesen? Habe ich gerade entdeckt, Da verbindet er gleich in der Einleitung Kabbala und Taoismus. Scheint interessant.

Hat hier irgend jemand Erfahrung mit I Ging? Halt auch eine Orakeltechnik mit dem gleichen Denkanstoß-Effekt wie Tarot oder tatsächlich irgendwie magisch?

Hephaestos - 15/9/2018 um 16:22

Das ist bestimmt 10 oder 15 Jahre her, aber damals hats mir gut gefallen.

Ich denke Magie mittels Tarot ist einfacher als mit dem I Ging, obwohl ich das heute nach ein Paar Jahren TaiChi vielleicht noch mal ausprobieren sollte, man lernt ja dazu. Mal schauen wo die Stäbchen gelandet sind. Bei Crowley waren es aber - glaube ich - Münzen.

Danke für die Anregung!

20-1-30-40 - 17/9/2018 um 08:23

Ich habe mich eine Weile mit dem I-Ging befasst. Für mich ist bei sowas der "In die Zukunft" schauen aspekt langweilig. Mir hat die Beschäftigung mit den Trigrammen spaß gemacht.
Besonders der Tanz des Yü war eine sehr interessante Übung die ich über einige Zeit durchgeführt habe.

Shem69 - 20/9/2018 um 22:39

Crowley geht von Münzen aus, aber Stäbchen sind auch ok:

"Hast no coins? Six sticks will serve.", schreibt er.

GeorgeTheMerlin - 24/10/2018 um 21:00

Crowley war öfters mal knapp bey Kasse ... da scheint Erfahrung zu sprechen :D

Jo - I GING - da wird mit Zahlen - Entwicklung - Dualität gespielt.

1: lange Linie

daraus Dualität

2: zwei Kurze Linien, zwei gleiche, Dualität von Gleichheit

daraus

3: Trigramm

daraus:

6 und 2, zwei Trigamme,
zwei verschiedene Trigramme möglich, als Weiterentwicklung von Dualität.

Interessantes System ...


:)

20-1-30-40 - 6/11/2018 um 09:40

Hallo George,
ich bin nicht so ganz sicher ob der Begriff Dualität so wie wior Ihn verstehen ganz zutreffend ist.
Im Asiatischen und gerade beim I-Ging sind die beiden "Pole" nicht unvereinbare Gegensätze wie die bei uns übliche Betrachtung. Die Extreme können in das jeweils andere Extrem hinüberfallen. Das Ying Yang zeigt auch das die Extreme das jeweisl andere selbst enthalten.

Die Betrachtung ist eher "Die Schatten und die Sonnenseite des selben Berges". Was mit unserem Dualitätsbegriff imhO nicht zusammen passt und auch gerne zu Fehlinterpretationen der asiatischen Symbolik führt.

Shem69 - 6/11/2018 um 22:00

@20-Zahl. Vielen Dank! Tolle Ausführungen. Anregend. Danke.

20-1-30-40 - 7/11/2018 um 12:12

Den Tanz des Yü habe ich mal beschrieben ... auf Englisch allerdings. Quelle ist unter anderem Jan Fries living midnight
https://lifestylemagick.com/2011/.../dance-the-dance-empero r-yu/

20-1-30-40 - 12/11/2018 um 15:53

@shem69
welche Reihung nimmst Du denn? Ich habe mich als letztes mit dem Mawangdui I-Ging befasst.

Bist Du am HoTu Symbol mal vorbei gekommen und hast über den Kreis in der Mitte nachdenken können?


[Editiert am 14/11/2018 um 11:14 von 20-1-30-40]

Shem69 - 13/11/2018 um 23:12

@Zahl Bin leider in letzter Zeit nicht dazu bekommen, mich eingehender damit zu beschäftigen... immer nur bissi gelesen. Habe noch keine Ahnung von Zuordnungen oder tiefergehnderen Dingen. Versuche den Grundansatz anhand einzelner Trigramme nachzuvollziehen. Fand deine Ausführungen dafür bestätigend und anregend. Die von dir jetzt angebrachten Hinweise muss ich dann mal checken, wenn ich eine Basis habe, die mir jetzt noch fehlt. Ich komme darauf zurück. Aber Danke, für die Fragen. Möchte sie mal beantworten können. Ein guter Anspor, tiefer einzusteigen. Hast du Literatur Empfehlungen ?

Dieses Thema kommt von : Magie-Com & Templum Baphomae
https://magie-com.de

URL dieser Webseite:
https://magie-com.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread&fid=14&tid=1200