Thema: DIE REISE ZU DEN AHNEN - DER HOHEPRIESTER

Forum: Tarot

Autor: GeorgeTheMerlin


GeorgeTheMerlin - 13/4/2006 um 20:23

Gyatso hatte ja bei dem Legesystem schwarze Spirale aus dem Akron Tarot den HOHEPRIESTER gezogen.

Erinnern wir uns was das bedeutet. Die schwarze Spirale ist eine VERDICHTUNG in eine negative Situation. Die letzte Karte - für die Gyatso den Hohepriester zog - zeigt eine Lösung - speziell zeigt sie ETWAS was am ANFANG der negativen Entwicklung noch nicht sichtbar war.

Als LÖSUNG ist der Hohepriester eine zunächst schwierige Karte. Unter Lösung verstehen wir etwas auf Zukunft gerichtetes - aber der Hohepriester weist als Hüter der Tradition, der Moral - auf die VERGANGENHEIT. Ja - scwierig.

Was heißt das? Handelt es sich hier um einen positiven oder negativen Aspekt des Hohepriesters?

Wir wissen - wir können bei unseren Ahnen viel KRAFT UND WEISHEIT finden wenn wir es nur wahrnehmen könnten. Wenn ich mit dem PENDEL Hühnengräber - Obeliske - Pyramieden erforsche - kann ich über diese ausgefeilten FEINSTOFFLICHEN ENERGIEANLAGEN nur staunen!

Der positive Aspekt des Hohepriesters ware also das ALTE WISSEN.

Der negative Aspekt ist natürlich HEMMENDE Fixierung auf Vergangenheit und blinder übernommener Glaube. Oder hemmende Glaubenssätze - von der Familientradition übernommen. Man denke nur an all die Sprüche - Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr. Schuster bleib bei deinen Leisten. Wer den Pfennig nicht ehrt ist des Talers nicht wert.

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Hier könnten wir - als experimentelle Methode - mal eine AHNENBILLANZ machen.

Wir nehmen drei Zettel - schreiben auf den ersten WERTVOLLE POSITIVE GLAUBENSSÄTZE UND WERTE - auf den zweiten NEGATIVE GLAUBENSSÄTZE UND WERTE und auf den dritten FÜR MICH GLEICHGÜLTIGE NEUTRALE GLAUBENSSÄTZE UND WERTE.

Dann sammelt man mal ALLES woran man sich erinnern kann - all die LEBENSWEISEITEN und EINSTELLUNGEN der Eltern und der Familie.

Was sie über das Leben sagten (das Leben ist hart) über Frauen und Männer und Beziehungen - über Arbeit - über Ethik - über Individualität - über Magie und Esoterik - über Sex - über Gott - über Religion - über Ausländer und Fremde (trau keinem Fremden ...) - über Geld - über den Selbstwert - über was einem zusteht im Leben -

Dies sollte man mal EINE WOCHE LANG machen. Weil es nämlich einen Prozess in Gang setzt - und von Tag zu Tag fällt einem da mehr ein. Man kann alles aufschreiben was einem ZUFÄLLIG kommt - aber einmal am Tag sollte man sich 20 Min mindestens mal hinsetzen und konzentriert suchen.

Interessant ist auch die neutrale Rubrik - wo Vater immer sagte Frauen sind - und man sagte ja ja ... vielleicht stellt man später beim VERGLEICH fest daß diese neutralen Sätze doch nicht so neutral sind :D

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Jo - danach kommen wir dann zum VERGLEICH.

Wir lesen diese Glaubenssätze durch und vergleichen sie mit unserem Leben - unseren Beziehungen - unseren MUSTERN (was uns immer wieder zustößt) Wir vergleichen diese Glaubenssätze und Werte auch mit den Glaubenssätzen unserer Freunde - Partner - Kollegen - Chefs - also mit den Leuten mit denen wir ZUFÄLLIG zusammen sind :)

Dies wäre mal ein Beginn Erfahrungen mit dem FUNDUS des Hohepriesters zu sammeln.

TIEFERE Erfahrungen und Lösungen sind möglich wenn man mit den PERSÖNLICHKEITS-TEILEN kommuniziert die diese Glaubessätze irgendwie verinnerlicht haben. Wobei wir emotionale Ablehnung auch zu einer Form der Verinnerlichung zählen.

Doch davon später mehr.

Der erste Schritt wäre diese ganzen Glaubenssätze zu sammeln!


grüssli merlYnn

gusion - 14/4/2006 um 21:44

Hallo Merlynn,

der Hohepriester als Lösung ist vor allem für einen Menschen im Kraftfeld des Narren und des Sterns eine schwierige Karte. Narr und Stern als ursächliche Karten zeigen einen Freigeist und Rebell der Freiheit. Der Hohepriestér verlangt aber , bevor er seine Güte zeigt, Unterordnung und Demut. Dürfte also einen schmerzhaften Punkt zum Klingen bringen.

Aber eine spannende Übung die du da vorstellst. Der Hohepriester ist natürlich auch ein Verwalter der Glaubenssätze und Richter über Richtig und Falsch. Da ist es sicher auch spannend zu schauen bei welchem Hohepriester wir im Leben schon zu Füssen gesessen haben. Beim Pfarrer Brösel oder bei Osho, bei Crowley oder bei Hubbard, bei Papa oder bei Ozzy Osbourne. Welchem Glaubensätzen stimmen wir zu welche lehnen wir ab.

Jane Roberts Seth schlägt das Untersuchen unser Glaubenssätze als ständige Psychohygiene vor.

Das Gemurmel des Hohepriesters hält die Kultur zusammen.

gruß gusion

Eizi - 14/4/2006 um 22:42

...so gesehen erkenne ich im Hohepriester Gott.

Zumindest was jeder persönlich darunter versteht.

...ich erkenne die Tradition, das Ritual.

...auf der Ebene der Beziehungen die Hochzeit.

Heirat als Lösung?

...Eizi

Tide   - 15/4/2006 um 08:58


Zitat:
...so gesehen erkenne ich im Hohepriester Gott.

Zumindest was jeder persönlich darunter versteht.

...ich erkenne die Tradition, das Ritual.

...auf der Ebene der Beziehungen die Hochzeit.

Heirat als Lösung?

...Eizi



Benedikt, der von mir geschätzte Christenpapa, meinte, eine Ehe wäre nicht leichter als das Zölibat. Ein kluger Mann.

:D :D :D

Gyatso - 15/4/2006 um 23:20

Hi merlYnn
Dein ansatz ist interessant und aus neugierde verfolge ich ihn weil es immer spannend ist zu schauen was man alles so mit sich trägt und es sich bewust macht.

Zitat:
Jane Roberts Seth schlägt das Untersuchen unser Glaubenssätze als ständige Psychohygiene vor.

-> einverstanden, nick-nick das ist wahr

Die sache beim hohpriester ist nach meiner jetzigen meinung damit aber noch nicht abgeschlossen. Für mich war wichtig zu verstehen, dass der hohepriester seine glaubenssätze eben 1 zu 1 umsetzt - seine welt wird wie er sie sich vorstellt, dass sie zu sein hat
Und das zu verstehen ist ein grosses ding!!!! und geht sehr tief. Und mit diesem hintergrund ist es sehr wichtig sich im klaren zu sein was für glauben und überzeugungen man hat.

Dabei spielen die überzeugungen der Ahnen und Verwanten, meiner meinung nach keine rolle. Nur die eigenen Glaubenssätze die man als wahr mit sich trägt sind von relevanz, das so als anmerkung meiner seits, da du empfiehlst auch die Lebenweisheiten und einstellungen der Familie zu erkunden.
Die unterscheidung ob ein glaubensatz positiv oder negativ ist finde ich sehr schwierig - wer ist das gericht meiner eigenen glaubenssätze..

Doch der Grundgedanke ist wahr, wenn immer man mit dem hohpriester zu tun hat sollte man sich im klaren sein über seine glaubenssätze. 100 Punkte für merlYnn :-)



Ah eizi, du kannst dir gar nicht vorstellen wie schön ich die lösung heirat in dieser sache gefunden hätte - doch so etwas ist nun wirklich nicht denkbar ;-) Versuche mal ne frau zu heiraten die will und doch nicht will wobei sie mehr nicht will als als richtig will und dabei nicht sicher ist und einen starken willen hat.... Heirat ist wahrscheinlich nie die lösung, sondern das ziel wenn alles gelöst ist.

Griessly Gyatso

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