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Autor: Betreff: schwarze spirale
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 23/4/2006 um 17:52  
hallo,

würde mich über deutungshilfe bei der "schwarzen spirale" freuen.
einerseits habe ich die karten rein gefühlsmässig sofort verstanden, finde, dass das legebild ein genaues abbild zeigt, andererseits hapert es beim verständnis der 6. karte. die 8. glaube ich nachvollziehen zu können.

meine frage bezog sich auf meine jetzige innere/äussere situation. wie konnte ich nach einem inneren erleben meines wahren selbst so dermassen auf die schiefe bahn von depression, hoffnungs-und sinnlosigkeit geraten ?


1= das universum
2= könig der kelche
3= die schwarze göttin
4= sieben kelche
5= vier kelche
6= fünf kelche
7= königin der schwerter
8= fünf scheiben

ja, freue mich schon über eure wahrnehmung des bildes und hoffe, dass die lösung der 8. karte mir dadurch klarer wird. verstehe sie als einen notwendigen zusammenbruch aller sicherheit versprechenden illusionären selbstbilder, um dann noch einmal "das universum" klarer betrachten zu können.

danke im voraus und grüsse anshu
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 23/4/2006 um 17:58  
blöd, jetzt hab ich mir gerade die umgekehrte deutung der 6. karte durchgelesen und dann verstehe ich auch den zusammenhang mit der platzdeutung, glaube ich. festhalten an schmerz und leid bedingt fehlverhalten in konkreten situationen.

anshu
Antwort 1
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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smilies/smile.gif erstellt am: 23/4/2006 um 21:36  
Holla anshu

Die schwarze Spirale habe ich ja kreiert - deshalb wede ich mal hier ein wenig deine Legung skizzieren - und gusion wird dann noch tiefer drauf eingehen.

Messe ich eine gegen den Uhrzeigersinn laufende Spirale mit dem Pendel - so strahlt sie äußerst negative Energie ab. Ziehe ich in dieser Spirale einen Strich vom Mittelpunkt zum Angfangspunkt, so verwandelt sich diese Zeichnung in ein heilendes Symbol - strahlt also positive Energie ab.

Diese Transformation eines Symboles habe ich für ein Legesystem benutzt. Eine Spirale beschreibt eine VERDICHTUNG zum Mittelpunkt hin. Sie ist hier ein Symbol, wo sich eine hoffnungsvolle Ausgangsposition zu einer Negativität hin verdichtet. Am Anfang eine tolle Geschäftsidee - am Ende der Ruin.

Wichtig ist die 8. KARTE - die die negative Verdichtung mit dem positiven Anfang verbindet. Hier ist ein ERLÖSENDER LERNPROZESS - eine ERKENNTNIS die am Anfang noch nicht da ist - die in der Verdichtung zur Realität hin jetzt DEUTLICH wird.

Mit dieser Erkenntnis machen wir denselben Fehler nicht mehr wieder - d.h. wir sind nun fähig aus einer inpirierenden IDEE eine weiße Spirale zu kreieren - eine Verdichtung in die Realität die positiv verläuft - ganz REAL.

Bei dir stand AM ANFANG eine Art Satori - eine absolute Gewißheit von WER BIN ICH. Dies wird durch die höchste Trumpfkarte des Tarot angedeutet - das Universum, in der Bedeutung von Ganzheit - Vollendung - Transtzendenz.

Das sieht nach Erfüllung aus - trotzdem gab es eine FALSCH DREHUNG - eine falsche Richtung - Hoffnungslosigkeit und Depression. Dies liest man auch oft in der ZEN Literatur - ein Satori kann verlorengehen. Oder Osho unterschied Satori von Samadhi - Satori als KURZER EINBLICK - Samadhi als VERWEILEN IN DER TRANSZENDENZ. Bei einem Satori erfährt man häufig die schwarze Spirale - aber jedes ERKENNEN der 8. Karte ist ein echter Lernprozess der einen dem Ziel in der Transzendez UND in der Realen Welt verweilen zu können näher bringt.

Daher ist das hier eine äußerst spannende Legung - die auch gusion sehr interessieren wird nehme ich mal an :)

Die 2. Karte ist die FASSADE - das äußere Trugbild hinter dem das eigentliche Problem steckt. König der Kelche - der Unio Mystiker. Das kann eine reale Person sein - auf die wir unser Problem projezieren - oder eine VORSTELLUNG von Einheitsverlust wobei das eigentliche Problem sich hinter diesem ganzen Spiel der Vorstellungen verbirgt.

Karte 3: Der erste Schritt in die falsche Richtung - eine sehr wichtige Karte. DIE SCHWARZE GÖTTIN. Hier würde man vermuten daß die Selbsterkenntnis, die am Anfang stand - ins EGO ging. Die wirkliche Göttin ist JENSEITS des Egos. Die schwarze Göttin verdrängt die ERKENNTNIS der eigenen Egoquellen - SCHMERZ - UNTERDRÜCKUNG - aber damit VERFÄLLT sie wieder dem Ego in einem unbewußten Göttinenwahn - der sich als DOMINANZSTREBEN - unbewußte Rache und Spitzen gegen anderer äußert.

Das ist ein ÄUßERST INTERESSANTER PUNKT wenn man DAS LICHT gesehen hat. Dieses Licht muß dann noch ERARBEITET werden - es gibt ein WEITERGEHEN - sonst bemächtigt sich das EGO dieser Lichterkenntnis und das Ergebnis ist nicht die Göttin - sindern die schwarze Göttin die ihren ANSPRUCH auf Göttlichkeit, den sie doch GESEHEN hat in diesem besonderen Erlebnis - durch äußeren Kampt durchzusetzen sucht. Der erste falsche Schritt - aber sehen wir weiter.

Karte 4 - was mich festhält - was mich anzapft: sieben Kelche. Die Flucht vor der LEERE. Die Flucht vor SINNLOSIGKEIT.

Hier müssen wir transzendente Leere unterscheiden von einem LEEREGEFÜHL welches aus unserem Unbewußten kommt und das Ergebnis von UNTERDRÜCKUNG UNSERER MOTIVATION ist.

Der Weg hinaus wäre hier das Rehabilitieren der ursprünglichen Motivationen. Das Wiederfinden solcher Gefühle in der Vergangenheit - in der Kindheit - die ursprüngliche Motivation wiederfinden und erkennen WER und WIE diese KRAFT AUS DEM INNEREN unterdrückt wurde. Auch der Core Transformation Prozess aus dem NLP ist hier sehr hilfreich.

Karte 5 - wie KOMPENSIERE ich meine Mängel in der Außenwelt? Kelche 4, Stabilisierung der Gefühle zeigt in diesem Zusammenhang an daß gefühlsmäßige Situationen VERMIEDEN werden. Emotionale SICHERHEIT hat Vorrang. Eine SICHERE SITUATION ohne viel BERÜHRUNG wird hier angestrebt.

So viele Gefühlskarten korrespondieren auch mit dem Herzchakra. Wenn wir diese Hinweise VERSTEHEN können wir damit einen Beitrag zur Heilung des Herzchakras erbringen.

Erkennen müssen wir daß dies Verhalten aus der KINDHEIT kommt - aus vergangenen Situationen wo Gefühle UNSICHER waren. Diese Situationen sollten aufgearbeitet werden - anstatt LEBENDIGKEIT zu vermeiden.

Karte 6: was ist der Motivator hinter meinen falschen Entscheidungen? WAS ist die tribende Kraft die mich in die falsche Richtung drängt? Wo laufe ich vor mir selber weg?

Hier schon wieder eine Kelchkarte (Kelch - Gefühle) - fünf Kelche - Sehnsucht des Schmerzes. Hier ist der Schmerz bereits zur HEIMAT geworden - eine Schablone der PErsönlichkeit zu der wir immer wieder zurückkehren. Wenn die die wir liebten (Eltern) uns immer Schmerzen zufügten dann identifizieren wir unbewußt Liebe mit Schmerz - und werden in späteren Liebesbeziehungen diesen Schmerz SUCHEN und vor allem unbewußt selber VERWIRKLICHEN. Wir können uns gar nicht mehr vorstellen daß es ANDERS SEIN KÖNNTE daß wir selber unbewußt die Situation so kreieren daß sie in RESONANZ zu unserer Erfahrung steht.

Hier müssen wir verstehen daß wir oft nicht das Gute suchen und wirklich machen - sondern das was zu uns in RESONAZ steht. RESONANZ bestätigt uns und unsere Projektionen - deshalb fühlen wir uns paradoxerweise bei RESONANZ gut - obwohl es Resonanz zu einer Negativität ist. Auch das ist ein eigenartiges SPIEL welches das Unbewußte mit uns spielt.

Karte 7 - der Endpunkt der Verdichtung - die konkrete materielle Situation. Königin der Schwerter: DIE SCHARFRICHTERIN. DAs ist eine interessante Karte im Zusammenhang mit den vielen Kelchkarten vorher. Es zeigt eine verstandesmäßige HÄRTE an - eine Art sicherheit vor emotionalem FLIEßEN indem man sich in den Verstand flüchtet und VERURTEILT.

Und nun die Karte 8 - die ERLÖSUNG - die Brücke zwischen Anfang und Ende: fünf Scheiben - DER PREIS DES UMBRUCHES. Am Anfang sind wir mit dem Satori in ungeahnte Höhen geschossen. ABER - wir sind multiple Persönlichkeiten - wir haben ein UNBEWUßTES welches die ungewußte Quelle des Egos ist.

Schauen wir in die MYTHEN so hat der Held dort immer auch der UNTERWELT einen Besuch abzustatten. Und die Germanengötter, welche alle unliebsame VERWANDTEN (Persönlichkeitsanteile) nach unten verfrachteten und selber OBEN blieben in Asgard - erleben am Ende Götterdämmerung und Untergang.

Da gibt es unbewußte PERSÖNLICHKEITSANTEILE welche diese Erfahrung NICHT assimilieren konnten - die dunkle Göttin - das verletzte Kind - der verletzte Säugling - die verletzte Liebe - Überforderung - Unterdückung - Betrogensein - die ganze UNTERWELT ist voll davon. Und neben der TRANSZENDENTEN LEERE - welche Himmel und Fülle verspricht - kommt eine LEERHEIT aus der Unterwelt - und diese ist GEFÜHL. Einsamkeit - Verlassenheit - Herzensbrüche. Brüche von Beziehungen. Brüche in der allerfrühesten Liebe.

DER PREIS DES UMBRUCHES ist das wir hier noch lange nicht fertig sind - sondern daß es eine UNTERWELT gibt die auch nach oben will - oder nicht mehr will - aber hier gibts noch ne Menge Schattenarbeit zu leisten. Der Gewinn des Annehmens des Umbruchpreises wäre eine Heilung der Gefühle der auf den Verstand zurückgezogenen Scharfrichtrerin.

________________________________________

Soweit erstmal zur Deutung. Nochmals - eine Deutung bist nicht du - eine Deutung ist eine Deutung. Sie kann vielleicht etwas in dir anregen - etwas bewegen - etwas inspirieren.

Dazu ist sie da.

So - mal gespannt was Gusion noch meint.

Grüße auch an den König der Kelche - :) - äh Pragyano! Und UMA! **** merlYnn




[Editiert am 23/4/2006 von GeorgeTheMerlin]
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Incognitus
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gusion
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red_folder.gif erstellt am: 23/4/2006 um 22:41  
Hi Anshu,
Hallo Merlynn,

auch dir Anshu erstmal ein Dankeschön das du deine Legung hier mit-teilst. Es fällt mir bei dieser speziellen Legung immer schwer aus dem Stehgreif zuschreiben, werd mich aber schnellstmöglich mit meinem Kartendeck ins Grübelzimmer zurückziehen und das Bild mal auf mich wirken lassen.
Ich denke was Merlynn geschrieben hat will ja auch erstmal verdaut werden.

Interessant ist das auf den ursächlichen Postitionen zwei Trümpfe liegen --> Universum und Schwarze Göttin.
Du fragst: wie konnte ich nach einem inneren erleben meines wahren selbst (Universum) so dermassen auf die schiefe bahn von depression, hoffnungs-und sinnlosigkeit (Schwarze Göttin!) geraten ?

Deine Frage wird deutlich durch die Karten gespiegelt. Auf Anhieb würd ich sagen die Erfahrung war zu stark, eine Integration in den Alltag war nicht möglich und der Archetypus der schwarzen Göttin wurde aktiviert. Durch eine Infaltion der Gefühle (Kelchemehrheit) wird diese Erfahrung kompensiert. Der graue Alltag (5 Scheiben) ist die Medizin und das was erlöst werden kann. Die 5 Scheiben ist eine der spirituellsten Scheibenkarten.

OK - wie gesagt , werde schnellst möglich mehr schreiben.
lg
gusion

[Editiert am 23/4/2006 von gusion]


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 24/4/2006 um 06:38  
hallo merlynn,

danke für die arbeit, die du dir gemacht hast.
ja, so wie du schreibst habe ich es auch in etwa aufgenommen. mit der erkenntnis der 8. karte hapert es noch ein wenig, die muss ich noch auf mich wirken lassen.

ach, glaubst du tatsächlich, der könig der kelche sei ein konkreter mann, hinter dem das eigentliche problem steckt...könntest du das bitte konkretisieren :) als äussere fassade, hinter der sich doch der glaube an den einheitsverlust versteckt, kann ich es gut nachvollziehen....

Zitat:
Karte 7 - der Endpunkt der Verdichtung - die konkrete materielle Situation. Königin der Schwerter: DIE SCHARFRICHTERIN. DAs ist eine interessante Karte im Zusammenhang mit den vielen Kelchkarten vorher. Es zeigt eine verstandesmäßige HÄRTE an - eine Art sicherheit vor emotionalem FLIEßEN indem man sich in den Verstand flüchtet und VERURTEILT.


diese karte kenn ich doch gut, der könig der kelche sicher auch....

Zitat:
DER PREIS DES UMBRUCHES ist das wir hier noch lange nicht fertig sind - sondern daß es eine UNTERWELT gibt die auch nach oben will - oder nicht mehr will - aber hier gibts noch ne Menge Schattenarbeit zu leisten. Der Gewinn des Annehmens des Umbruchpreises wäre eine Heilung der Gefühle der auf den Verstand zurückgezogenen Scharfrichtrerin.


mir ist gerade ein satz in der beschreibung der karte ins auge gesprungen : ...nicht das scheitern wäre das problem, sondern die tatsache, das scheitern, das nicht in unser erfolgskonzept passt, verdrängen zu wollen. so verstehe ich die platzdeutung....als erlösung dem scheitern ins auge zu blicken. denn das ist etwas, was ich weder vor mir noch vor anderen wirklich eingestehen will. der kampf dagegen zerrt allerdings an meinen kräften und macht mich unwirklich.

hallo gusion,

Zitat:
Der graue Alltag (5 Scheiben) ist die Medizin und das was erlöst werden kann. Die 5 Scheiben ist eine der spirituellsten Scheibenkarten


meine materielle situation passt auch recht gut zu dieser karte, meine schulden wachsen und wachsen....in dem zusammenhang die frage : ...sind wir der klugen aufforderung der letzten karte nicht gefolgt, hinter die materiellen werte in unser inneres zu blicken... was ich meinem inneren an aufmerksamkeit schulde, manifestiert sich im aussen ?

danke euch beiden für die hilfe

anshu
Antwort 4
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 25/4/2006 um 00:04  

Zitat:
ja, so wie du schreibst habe ich es auch in etwa aufgenommen. mit der erkenntnis der 8. karte hapert es noch ein wenig, die muss ich noch auf mich wirken lassen.

ach, glaubst du tatsächlich, der könig der kelche sei ein konkreter mann, hinter dem das eigentliche problem steckt...könntest du das bitte konkretisieren :) als äussere fassade, hinter der sich doch der glaube an den einheitsverlust versteckt, kann ich es gut nachvollziehen....


Hallo anshu

Jo - bei der 8. Karte hapert es oft bei dieser Legung - und so ists auch interessant auch die Deutungen anderer Leute und Perspektiven mit einzubeziehen.

Das Problem ist daß man vielleicht noch zu sehr darinsteckt - mit anderen Worten würde hier die SCHARFRICHTERIN versuchen das Problem zu lösen. Durch SELBSTVERURTEILUNG - z.B. ich MUß noch illusionäre Selbstbilder loswerden - klar hier spricht die Scharfrichterin und mit solchen Verstandestätigkeiten kennt sie sich bestens aus.

Die vielen KELCHE deuten aber doch darauf hin GEFÜHLE fließen zu lassen und zu befreien. Dort kann die SCHARFRICHTERIN mit ihren Gedankenschwertern wenig ausrichten. Im Gegenteil - sie müßte etwas zurücktreten ... Am ANFANG der Spirale war das Universum, so begann es - am Ende der Spirale die Scharfrichterin.




FASSADE eines Problems. Das Problem ist IN mir - die Lösung hat meist mit eigener Vergangenheitsbewältigung zu tun.

Die Fassade eines Problems ist schon ein kleiner Verdrängungsakt. D.h ich MONTIERE mir in der Außenwelt ein Problem zusammen, welches eine gewisse emotionale Resonanz zu meinem wirklichen Probelm darstellt - aber nicht das wirkliche Problem ist.

Genauso wie ein Traum, der aus einem UNDEUTLICEN GEFÜHL ganze Kulissen von Szenerien montiert - und man AGIERT innerhalb dieser Fassaden und Kulissenwelten um dieses undeutliche Gefühl zu erlösen - meist vergeblich und man wacht auf.

So montieren wir aus unseren unbewußten Problemen in der Außenwelt FASSADEN und KULISSENWELTEN dieser Probleme - um zumindest eine reale faßbare ENTSPRECHUNG dieser Probleme zu haben - und den ANSCHEIN daß sie DORT lösbar sind.

Nun - sie sind NICHT DORT lösbar - und so kleben wir lange an diesen selbstgeschaffenen Fassaden fest. Sie sind doch wenigstens etwas Sichtbares - Faßbares und geben den SCHEIN wir könnten innerhalb dieser Kulissen HANDELN.

Diese Legung geht gar nicht davon aus daß unsere selbstmontierten FASSADENPROBLEME die wirklichen Probleme darstellen. Trotzdem schauen wir uns diese Fassaden an - aber eben als Fassaden - um tiefergehen zu können.

Wir verurteilen diese Fassaden nicht - fallen wir nicht auf die Scharfrichterin herein - wir sehen sie uns genau an - aber eben als selbstmontierte Fassaden - und dann gehen wir einige Schritte weiter...

wo wir der Scharfrichterin ins Angesicht schauen!


grüssli merlYnn
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 25/4/2006 um 09:06  

Zitat:
Hallo anshu

Jo - bei der 8. Karte hapert es oft bei dieser Legung - und so ists auch interessant auch die Deutungen anderer Leute und Perspektiven mit einzubeziehen.

Das Problem ist daß man vielleicht noch zu sehr darinsteckt - mit anderen Worten würde hier die SCHARFRICHTERIN versuchen das Problem zu lösen. Durch SELBSTVERURTEILUNG - z.B. ich MUß noch illusionäre Selbstbilder loswerden - klar hier spricht die Scharfrichterin und mit solchen Verstandestätigkeiten kennt sie sich bestens aus.


verstehe sie als einen notwendigen zusammenbruch aller sicherheit versprechenden illusionären selbstbilder, um dann noch einmal "das universum" klarer betrachten zu können.
da war kein muss und auch keine verurteilung drin, sondern mein empfinden, beim anblick des gesamtbildes. im erleben des 'universums' oder 'hinter den schleier blickens', lösen sich ja alle selbstbilder auf, sie werden als nicht wirklich erkannt.
der verstand erschafft sich aber ganz schnell wieder ein neues bild, was als die 'schwarze göttin' in erscheinung tritt, oder auch als spirituelles ego bekannt ist. ( die entscheidung geht entweder in richtung stille, oder in richtung verstand, eine alternative gibt es da nicht )

Zitat:
Die vielen KELCHE deuten aber doch darauf hin GEFÜHLE fließen zu lassen und zu befreien. Dort kann die SCHARFRICHTERIN mit ihren Gedankenschwertern wenig ausrichten. Im Gegenteil - sie müßte etwas zurücktreten ... Am ANFANG der Spirale war das Universum, so begann es - am Ende der Spirale die Scharfrichterin.


genau. 'was mich bindet' war ja die karte der illusionen, phantasiewelten, rauschzustände, als flucht vor der leere, die sieben kelche. die immer wiederkehrende hoffnung auf rettung, die sich abwechselt mit dem gefühl von verlorensein. 'wie kompensiere ich, wo zapfe ich andere an' die vier kelche der emotionalen sicherheit, bindungen ( unter anderem an den könig der kelche, vielleicht verstecke ich mich ja hinter seiner fassade ) 'warum tue ich das, was verstecke ich ' die angst vor dem alleinsein, dem schmerz, fünf kelche. 'wohin hat mich das gebracht' zur schwertkönigin, die es vermieden hat, diesen schmerz zu fühlen.

die beiden fünfer karten, kelche und münzen, haben ja mit dem scheitern übertriebener vorstellungen und erwartungen zu tun. die lösung liegt da meinem verständnis nach im annehmen dessen. auf dem spirituellen pfad gibt es niemanden, der irgendwas erreichen oder nicht erreichen könnte. kein Ich, das verloren gehen und gerettet werden könnte.


Zitat:
FASSADE eines Problems. Das Problem ist IN mir - die Lösung hat meist mit eigener Vergangenheitsbewältigung zu tun.

Die Fassade eines Problems ist schon ein kleiner Verdrängungsakt. D.h ich MONTIERE mir in der Außenwelt ein Problem zusammen, welches eine gewisse emotionale Resonanz zu meinem wirklichen Probelm darstellt - aber nicht das wirkliche Problem ist.

Diese Legung geht gar nicht davon aus daß unsere selbstmontierten FASSADENPROBLEME die wirklichen Probleme darstellen. Trotzdem schauen wir uns diese Fassaden an - aber eben als Fassaden - um tiefergehen zu können.

Wir verurteilen diese Fassaden nicht - fallen wir nicht auf die Scharfrichterin herein - wir sehen sie uns genau an - aber eben als selbstmontierte Fassaden - und dann gehen wir einige Schritte weiter...

wo wir der Scharfrichterin ins Angesicht schauen!


ahso, diese karte versucht also den blick auf das eigentliche problem, 4,5+6, zu verschleiern, indem ich mit meiner aufmerksamkeit dort hängen bleibe. spiegelt mich aber auch gleichzeitig, in gewisser weise.

danke und grüsse anshu
Antwort 6
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 26/4/2006 um 00:45  
Hallo anshu

bedenken müssen wir aber auch, daß die schwarze Göttin nicht einfach als Bild oder Selbstbild in Erscheinung tritt - sondern als die unbekannten Motivatoren und verdrängte Emotionen die sich HINTER all diesen Selbstbildern befinden. Als DIE Kraft welche der Motivator für das scheinbar automatische Montieren solcher Selbstbilder ist.

In der Eso Szene wird sooft gesagt DER VERSTAND ist TRICKY -dauernd erschafft er Selbstbilder ...

Nun führt solches die GEMEINDE der Esoteriker ganz schön in die Irre oder in eine Sackgasse - wie Don Qichotte kämpft man gegen Windmühlen um STILLE im Verstand - doch der Verstand als solcher ist im Grunde genommen GAR NIX - nichtmal tricky - aber DIE KRÄFTE die an unserem Bewußtsein VORBEI sich dieses Verstandes auch BEDIENEN - DAS sind unsere verdrängten Persönlichkeitsanteile die eigentlich in die Integration des GANZEN SELBST zurückwollen.

Tricky ist nicht der Verstand - sondern ICH SELBER in meiner Unwilligkeit zu dieser Integration und Erlösung ungeliebter schmerzhafter Persönlichkeitsanteile. Es sind nicht die Bilder - sondern die Kräfte hinter den Bildern und äußeren Fassaden.

________________________________

DU BIST ES!

_________________________________

Das alles ist doch ganz schön spannend! Schauen wir mal was Gusion so weiter herausgefunden hat wenn er aus seiner Grüblerecke zurückkommt.
:)

liebe Grüße merlYnn





[Editiert am 26/4/2006 von GeorgeTheMerlin]
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 26/4/2006 um 09:44  

Zitat:
Hallo anshu

bedenken müssen wir aber auch, daß die schwarze Göttin nicht einfach als Bild oder Selbstbild in Erscheinung tritt - sondern als die unbekannten Motivatoren und verdrängte Emotionen die sich HINTER all diesen Selbstbildern befinden. Als DIE Kraft welche der Motivator für das scheinbar automatische Montieren solcher Selbstbilder ist.
In der Eso Szene wird sooft gesagt DER VERSTAND ist TRICKY -dauernd erschafft er Selbstbilder ...


hallo merlynn,

ich bringe mit diesem legebild eine ganz bestimmte situation in verbindung, die jahre zurückliegt. ich habe nicht die stille gewählt, sondern den verstand und zwei jahre geschrieben. es sind nicht so sehr die texte, vielmehr die energie dahinter, die ich mit der "schwarzen göttin" in verbindung bringe.
vielleicht ist das auch blödsinn, und die karten spiegeln einfach die motivation des kartenlegens selbst wider. der verstand wird in der „satsangszene“ ja mit dem teufel gleichgesetzt. und so versucht man im verstand eine lösung zu finden für ein problem, das er selbst erschaffen hat.


Zitat:
Nun führt solches die GEMEINDE der Esoteriker ganz schön in die Irre oder in eine Sackgasse - wie Don Qichotte kämpft man gegen Windmühlen um STILLE im Verstand


das würde ich nicht sagen, dass es in die irre führt. die stille ist ja die grundlage, der hintergrund, das wahre ich. wenn man den hinweis versteht, kann man aufkommende gedanken beobachten, und auch die neigung, sich mit ihnen zu identifizieren.


Zitat:
Tricky ist nicht der Verstand - sondern ICH SELBER in meiner Unwilligkeit zu dieser Integration und Erlösung ungeliebter schmerzhafter Persönlichkeitsanteile.


da verwechselst du etwas. das, was du als ICH SELBER bezeichnest, ist nichts anderes als die falsche identität. jemand, der etwas will oder nicht will. das ist der verstand.
er klammert sich an jede form von trennung schaffender identität, da erlösung für ihn den tod bedeutet.


Zitat:
________________________________

DU BIST ES!

_________________________________


DU AUCH ! :D

Zitat:
Das alles ist doch ganz schön spannend! Schauen wir mal was Gusion so weiter herausgefunden hat wenn er aus seiner Grüblerecke zurückkommt.


ja, da bin ich auch gespannt drauf.

grüsse anshu
Antwort 8
Incognitus
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gusion
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red_folder.gif erstellt am: 26/4/2006 um 13:28  
Hallo ihr zwei,

also ich wollt mich nur mal kurz zwischenmelden - diese Woche gehts bei mir (oder besser bei fast allen die mir nah stehen) drunter und drüber. Dazu kommt der Semesterbeginn und ein Studentenansturm der mich bis Abends im Geschäft hält .
Aber zum Glück seh und lese ich ja das ihr schon ganz schön tief gebuddelt habt - ich werd das Projekt 'Anshu schwarze Spirale' bis zum Wochenende aufschieben müssen.
Aber der Schatten läuft einem ja zum Glück nicht weg....
Hoffe das bis dahin noch etwas für mich zu sagen bleibt:) .

LG
Gusion


____________________
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Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 9
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 26/4/2006 um 23:40  
huh - Erlösung bedeutet für den Verstand den tod!?! Der Verstand will ...

Er wird wohl sprachlich-irrtümlich als Subjekt deklariert - sollte wieder ein TÄTIGKEITSWORT werden - und zu diesem kann man dann das oder die Subjekte finden :)
Aber oki - da fehlt noch die letzte Karte - und mal gespannt was Gusion am Wochenende aus dem Hut zaubert. Bin auch am WE weg und komme erst Mittwoch wieder.


grüssli merlYnn
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 27/4/2006 um 06:26  

Zitat:
huh - Erlösung bedeutet für den Verstand den tod!?! Der Verstand will ...

Er wird wohl sprachlich-irrtümlich als Subjekt deklariert -


ja, in dieser form :
Zitat:
Tricky ist nicht der Verstand - sondern ICH SELBER in meiner Unwilligkeit zu dieser Integration und Erlösung ungeliebter schmerzhafter Persönlichkeitsanteile.


da setzt das erforschen dieses sogenannten ICHs an. WER IST UNWILLIG ?

grüsse anshu

[Editiert am 27/4/2006 von anshu]
Antwort 11
Incognitus
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gusion
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red_folder.gif erstellt am: 2/5/2006 um 21:24  
Hallo Anshu,

Etwas verspätet nun noch ein paar Gedanken von mir zu deiner schwarzen Spirale. Die Tatsache das ich dir erst jetzt schreibe bringt vielleicht einige Vorteile mit sich. Ich hatte dein Kartenbild nun für ungefähr 5 Tage immer mal wieder , Tag für Tag , vor Augen und glaube meine Wahrnehmung der ganzen Sache hat sich im laufe dieser Zeit vereinfacht.

Nun, du und Merlynn seit ja schon auf mögliche Satsang-Glaubenssätze eingegangen und ich bin mir ziemlich sicher das da der Hund auch begraben liegt.
Also ich starte mal mit der Wiederholung deiner ursprünglichen Frage:

meine frage bezog sich auf meine jetzige innere/äussere situation. wie konnte ich nach einem inneren erleben meines wahren selbst so dermaßen auf die schiefe bahn von Depression, Hoffnungs- und Sinnlosigkeit geraten ?

Das Universum , denke ich , steht für die Erfahrung , die du als Erfahrung des wahren Selbst beschreibst. Jede Tarotkarte stellt eine Erleuchtungssituation dar. Die Erleuchtung des Universums ist das EINS werden , die Erfahrung der ALL-Seele und die Auflösung des individuellen Ichs in der Gesamtheit der Schöpfung. Sicher keine angenehme Erfahrung aus diesem ‚grenzenlosen Space‘ in die Grenzen des Alltags zurückzukehren, wieder ‘Ich‘ zu werden, agieren zu müssen.
Die mystischen Traditionen kennen diese Erfahrung der Depression und Dunkelheit und nennen sie die ‚Dunkle Nacht der Seele‘. (Im Prinzip kannst du also vollkommen beruhigt sein - völlig normal was dir da geschieht ;-))

Karte 3 zeigt die erste Entscheidung Richtung Verstrickung an. In diesem Fall ist es wohl keine Entscheidung sondern ein Reflex. Du (oder besser ES ) reagierst auf diese Erfahrung der totalen Weite als dunkle Göttin. Es handelt sich bei dem Archetypen der Dunklen Göttin um ein destruktives Muster das sich vor allem aus weiblichen, kompensierten Minderwertigkeitskomplexen zusammensetzt. Unsere Kultur kennt wenig offizielle weibliche Archetypen die nicht auf Mutter, Heilige oder Hure hinaus laufen (Hure ist natürlich weniger Wahl als vielmehr gesellschaftliche Stigmatisierung).
Die dunkle Göttin steht nun für all diese Aspekte ,die frau auch ist, aber nicht sein darf : Die Mutter die ihre Kinder nicht lieb hat, die Frau die sich den Mann wählt, die Frau die geil ist, die Frau die Macht will, die Frau die macht, was sie will....
Im Energiefeld dieser Karte leben wir aber diese Dinge nicht auf eine gesunde Art und Weise aus, sondern , wenn überhaupt, auf eine verzerrte, kraftzehrende und verschämte Art (Scham und die Angst vor sozialer Ächtung spielen hier auch eine wichtige Rolle).

Karte zwei zeigt die vordergründige Fassade: König der Kelche. Bei diesem König handelt es sich um den sanften Mystiker. Verschmelzung und doch unberührt sein , das ist seine Botschaft. Keinen Widerstand, sanft, wie Wasser , let it go, flow , wow.... spürst du auch wie sich dein Herz öffnet? Wenn du mal den Widerstand aufgibst...oh ja , ich kanns fühlen....
So und so ähnlich spricht er , der König der Kelche und Kraft seines Charisma erzeugt er die Illusion von Einheit.
Statt die dunkle Göttin zusuchen, sich ihr zu stellen und sie zu erlösen, wird lieber zu Füßen des Königs der Kelche Platz genommen und gehofft , er könne die ursprüngliche Erfahrung wiederaufleben lassen. Der König der Kelche kennt die Abgründe der dunklen Göttin aber nicht, all seine Ergüsse werden von ihr konsumiert und nähren nur ihre Dunkelheit. Sie hat keine Erlösung verdient (so denkt sie) und so kann er reden und reden , jedes Wort und jede spirituelle Erfahrung die er teilt führen immer weiter weg vom Universum und der Schatten der Göttin wird immer dichter.

Der Rest ist schnell erzählt - die vielen Kelche Karten zeigen das es um gegenseitige emotionale Stabilisierung geht. Das müssen keine angenehmen emotionalen Zustände, sie müssen halt stabil sein. Was man kennt gibt Sicherheit und das Wasserprinzip verlangt nach der Wiederholung des Ähnlichen.
Der Konflikt wird auf einer rein emotionalen Ebene gelebt. Auch die Königin den Schwerter ist eine Wasserkarte! Wasser der Luft um genau zu sein. Eine Frau die Kopf und Gefühl zusammenbringen kann, die aber auch ihren Verstand (Schwert) zielsicher in das Herz des Gegenübers stoßen kann, weilt sie fühlt wo er am verletzlichsten ist. Die Karte zeigt auch das du wahrscheinlich in der Lage bist deine Emotionen relativ gut zu kontrollieren. Bei dem was unter der Oberfläche brodelt eine erstaunliche Leistung.

Interessant ist das Anfang und Ende durch Erdkarten gekennzeichnet sind. Und zwar Erdkarten die gegensätzlicher nicht sein könnten. Das Universum (Saturn zugeordnet) und Fünf der Scheiben (Merkur in Stier) . Von der Weite in die Enge, könnte hier das Motto sein. Das akzeptieren der Enge und der Düsternis des Alltags. Erst wenn wir diese Schatten anschauen und akzeptieren können wir das Licht in der Dunkelheit erkennen.

Fazit : Ich würde mich vor allem auf die Karten Universum , Dunkle Göttin, König der Kelche und Fünf der Scheiben konzentrieren. Die ganzen Kelchkarten sind interessant wenn du genau wissen willst wer genau welche Verantwortung im emotionalen Geplänkel zu übernehmen hat. Das würde aber vielleicht der Schwerter Königen zu sehr entgegen kommen ;-) .

Zu guter letzt kommen mir grad noch zwei Lesetipps. Einer davon offensichtlich der andere nicht so ganz.
Zur dunklen Götten kann ich dir das Buch ‘Der Lilith-Komplex’ von Hans-Joachim Maaz anraten.
Und zur 5 Scheiben das Buch Kohelet. Das findest du in der Bibel, im alten Testament. Ich finde ganz passend zur Fünf der Scheiben - nur so ein Gedanke. (ich würde die Gute Nachricht- Übersetzung empfehlen, liest sich am besten).

Ok - das waren meine Gedanken, ich hoffe es ist was dabei für dich. Ich finde es immer etwas abstrakt so im Netz zu deuten. In einem Live-Dialog kommt man da oft weiter.

Ach so, zu deiner Fragestellung oben:
Was der einen eine Schiefe Bahn ist, ist der anderen der schnellste Weg zur Erleuchtung!

LG
Gusion


Kleiner Nachtrag: Merlynn hatte den Gedanken König der Kelche - Pargyano .
Dabei ist aber zu beachten es geht um das Prinzip(!) des Kelchkönigs, und das finden wir auch bei Samarpan und anderen GentleTeachern.....


[Editiert am 2/5/2006 von gusion]


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 3/5/2006 um 11:43  
hallo gusion,

danke für deine mühe.....
für mich hat sich im laufe der zeit auch einiges geklärt.
das altchristliche thema der verdammnis und erlösung habe ich zeitgleich an meinen „gentle master Samarpan“ abgeschickt und irgendwie hat sich da etwas verabschiedet.

der verstand ist wirklich hartnäckig....das problem ist nicht das empfinden verdammt und verloren zu sein, sondern die geschichte des „ichs“, das verloren sein könnte, die der verstand immer wieder aufwärmt und wiederkäut.
hatte auch zu dem zeitpunkt bei „eckhart tolle“ etwas über den schmerzkörper gelesen, der sich, wohlgenährt durch solche geschichten und alte oder neue verletzungen, zu einem scheinbar eigenständigen wesen entwickelt, das förmlich um seine existenz kämpft. ist schon spannend, das zu beobachten. wie ein dämon, von dem man besessen ist....

Zitat:
Die ganzen Kelchkarten sind interessant wenn du genau wissen willst wer genau welche Verantwortung im emotionalen Geplänkel zu übernehmen hat. Das würde aber vielleicht der Schwerter Königen zu sehr entgegen kommen ;-)


ägypten????klär mich auf, den wink hab ich nicht verstanden....

Zitat:
Ach so, zu deiner Fragestellung oben:
Was der einen eine Schiefe Bahn ist, ist der anderen der schnellste Weg zur Erleuchtung!


das gefällt mir!

Zitat:
Kleiner Nachtrag: Merlynn hatte den Gedanken König der Kelche - Pargyano .
Dabei ist aber zu beachten es geht um das Prinzip(!) des Kelchkönigs, und das finden wir auch bei Samarpan und anderen GentleTeachern.....


ich würde doch auch lieber wirkliche personen aus meinem kartenbild heraushalten.
ich verstehe deinen absatz weiter oben, dass man sich lieber zu füßen des meisters setzt, oder auch an anderen beziehungen festhält, um „sicher“ zu sein, als sich wirklich dem gesehenen allein-sein mit allen konsequenzen zu stellen. die entscheidung die man trifft, zeigt einfach nur an wo man tatsächlich in seiner entwicklung steht. und ja, die tollen erfahrungen möchte der verstand auch wieder haben...abgehoben sein....da passt dann die erlösung im einfachen alltag.

ansonsten ist das thema meister oder satsang nichts, was sich diskutieren liesse, da es eine sehr persönliche und für aussenstehende nicht nachzuvollziehende angelegenheit ist.
ich bin manchmal überrascht, wie oder was manche menschen im satsang oder bei dem satsanggeber selbst wahrnehmen, was ja abhängig von der jeweiligen person und der richtung ihrer aufmerksamkeit ist....

grüsse anshu
Antwort 13
Incognitus
Incognitus

gusion
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red_folder.gif erstellt am: 3/5/2006 um 11:59  
Hallo Anshu,

das wollt ich eigentlich auch noch nachtragen:
Selbstverständlich ist das keine Kritik oder Abwertung von Satsang generell. Jeder Weg hat Fallen und Schatten und jeder Weg führt zu Türen die uns neue Welten zeigen.
Und gerade die Satsang-Szene ist ja nun nicht einheitlich sondern vielschichtig. Ich selber mag Osho und Tolle sehr gern.

Das mit dem emotionalen Geplänkel ist vielleicht etwas rotzig dahergesagt...ich meine damit das die vielen Kelchekarten zeigen das diese 'Problematik' sich vor allem im Emotionalkörper manifestiert. Analyse als Lösungsmittel ist nicht angezeigt. Auch wenn die Analyse (Luft) der Gefühle (Wasser) der Königin der Schwerter (Luft und Wasser) entgegenkommen würde.
Stattdessen ist Arbeit mit dem Körper und dem Körperhaften (Erde) wichtig.

lg
gusion

[Editiert am 3/5/2006 von gusion]


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 3/5/2006 um 14:43  

Zitat:
Hallo Anshu,

das wollt ich eigentlich auch noch nachtragen:
Selbstverständlich ist das keine Kritik oder Abwertung von Satsang generell. Jeder Weg hat Fallen und Schatten und jeder Weg führt zu Türen die uns neue Welten zeigen.
Und gerade die Satsang-Szene ist ja nun nicht einheitlich sondern vielschichtig. Ich selber mag Osho und Tolle sehr gern.


das habe ich auch nicht so verstanden...ich habe es angehängt, weil der ein oder andere satz in den vorangegangenen postings mich an verschiedene gespräche erinnerte, die ich auch mit merlynn hatte bez. satsang oder samarpan, nur um dann zu sehen, dass das gar nichts bringt, denn über so etwas intimes lässt sich nunmal nicht diskutieren. da weiss der verstand einfach nicht, was sich unter der oberfläche abspielt, genaugenommen bekommt er davon gar nichts mit.....
das der verstand missversteht oder sich etwas zurechtzimmert, was in die irre führt, ist wohl zwangsläufig so, hat aber nunmal nichts mit dem lehrer oder meister zu tun, sondern mit den eigenen wünschen und programmen.


Zitat:
Das mit dem emotionalen Geplänkel ist vielleicht etwas rotzig dahergesagt...ich meine damit das die vielen Kelchekarten zeigen das diese 'Problematik' sich vor allem im Emotionalkörper manifestiert. Analyse als Lösungsmittel ist nicht angezeigt. Auch wenn die Analyse (Luft) der Gefühle (Wasser) der Königin der Schwerter (Luft und Wasser) entgegenkommen würde.
Stattdessen ist Arbeit mit dem Körper und dem Körperhaften (Erde) wichtig.


ne, dann hatte ich das doch schon richtig aufgenommen, das die verantwortung bei meinem gefühlsleben liegt. ich gestatte mir ja nicht so gern sentimental und gefühlsduselig zu sein, weil ich es bin. und versuche dann über die gefühle hinwegzukommen, indem ich sie analysiere. schmarrn. die aufforderung kommt von allen seiten....endlich einfach fühlen, nicht nachdenken....

ich danke dir anshu
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