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Autor: Betreff: Wie kann das sein?
Lux
Lux


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smilies/question.gif erstellt am: 20/3/2006 um 03:29  
Hallo zusammen...
ich beschäftige mich noch nicht so lang mit dem Tarotspiel. Ich besitze ein Crowley und ein Akrontarot. Legen tu ich selten , meist guck ich mir die Karten nur an.
Neulich nach einem heftigen Streit mit einem alten Freund hab ich sie mir gelegt. Und als Karte für die Situation kam der Turm. Ich fand diese Karte super passend. Tatsächlich war da was zerbrochen und konnte nicht mehr geflickt werden. Eine meiner ältesten Freundschaften im Nu kaputt. Naja - worum es mir geht ist: wie ist das möglich?? woher weiss das Tarot das :D . Ich meine da sind noch 77 andere Karten , einige wären ähnlich treffend , viele aber völlig daneben.
ich bin erstaunt. kann mir das jemand erklären?
werd mich wohl mal genauer mit den Karten beschäftigen.

moony
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Incognitus
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gusion
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red_folder.gif erstellt am: 20/3/2006 um 13:06  
Hallo moony -

das ist ne gute Frage - aber eine letzendliche Antwort kann dir wahrscheinlich niemand geben. Jede Erklärung dieses Phänomens gründet sich in einem Weltbild, und Weltbilder gibt es viele - entsprechend viele Erklärungen wirst du bekommen.

Aber probieren wir es mal damit:
Vielleicht sagt dir der Begriff Synchronizität etwas. Synchronizität bezeichnet das zusammentreffen von zwei oder mehr Ereignissen , die für einen Beobachter subjektiv 'Sinn machen', sich irgendwie aufeinander beziehen.
Ein Beispiel wäre: Du denkst an eine alte Bekannte die du ewig nicht mehr gesehen hast , drei Minuten später ruft sie an. Die Ereignisse hierbei sind deine Gedanken an die Bekannte und der Anruf eben dieser. Das wäre eine einfache Synchronizität. In diesem Beispiel gibt es noch keinen erkennbaren Sinn, nur einen subjektiven Bezug der Ereignisse aufeinander.

Ein anderes Beispiel:
Du schaltest Abends den Fernseher ein und eine angenehme Stimme sagt gerade: Hunde die bellen beißen nicht. Dann fällt das Bild aus , kurze Sendestörung. Der Spruch bleibt dir im Gedächtnis hängen - einmal aufgrund der Umstände (kurzer satz dann Funkstille) , aber auch weil er dich irgendwie anspricht. Dann gehst du ins Bett weil du am anderen Morgen ausgeschlafen sein musst, denn du hast einen Vorstellungstermin.
Morgens auf dem Weg zum Termin springt dich plötzlich ein Hund von der Seite an und bellt dich laut an. Sofort ruft dir der Besitzer aus einiger Entfernung zu: Der bellt nur- der beisst nicht - der will nur spielen. Und tatsächlich erkennst du nach dem ersten Schreck den verspielten Übermut in den Augen des Tieres und streichelst ihn kurz .
Hunde die bellen beißen nicht - denkst du und gehst staunend weiter.
Schließlich kommst du mit einigen Minuten Verspätung zum Termin. Du weisst das die Firma sehr streng in der Personalauswahl ist und rechnest schon mit dem schlimmsten. Du landest im Personalbüro bei einem Herrn Hund. Lustig denkst du, bis Herr HUnd kommt. Ein kleiner ,bulliger Kerl mit hochrotem Kopf.Noch bevor er Guten Morgen sagt bellt er dich an:
Sie sind zu spät. So funktioniert das hier nicht bla,bla,bla.

Normalerweise wärst du jetzt resgniert und genervt abgezogen. Jetzt kannst du allerdings an nichts anderes denken als an den Spruch: Hunde die bellen beissen nicht - und entspannst dich. Tatsächlich beruhigt sich Herr Hund dann relativ schnell und es wird noch ein gutes Gespräch an dessen Ende ein Arbeitsvertrag steht. Und wenn sie nicht gestorben sind.....

Das wäre ein Synchronizitäts-cluster der einen ganz bestimmten subjektiven Sinn hat.
Mit Hilfe des Tarots - und anderer Orakel - provozieren wir Synchronizitäten.

Das erklärt natürlich nicht wie die Synchronizitäten zustande kommen - verdeutlicht aber das sinnvolle Zufälle etwas alltägliches sind.
Ob nun Gott, wir selbst oder nur ein nach Mustern gierendes Gehirn diese Synchronizitäten erzeugt - wer kann das sagen?

Anderes Thema:
Du schreibst du hast den Turm gezogen und tatsächlich ist eine Freundschaft zerbrochen, kaputt gegangen.
Der Turm befreit durch Zerstörung. Wenn wir beim Turm unser Augenmerk nur auf den destruktiven Aspekt ruhen lassen (die Zerstörung der Form) verpassen wir eventuell den therapeutschen Sinn des Turms (die Befreiung von Energie). War eure Freundschaft vielleicht gefangen in Struktur und nur noch ein angewöhntes Beisammensein ohne lebendige Fluktuation? Jeder hat seine eigenen Deutungen - ich sehe den Turm mehr als Heilung denn als Zerstörung....

gruß gusion


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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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smilies/wink.gif erstellt am: 20/3/2006 um 18:12  
Hallo gusion, hallo moony :D

Dieses Phänomen kenne ich sehr gut. Ich habe früher Leute zu ihrem Problem EINE Karte ziehen lassen - und mich meditativ darauf konztentriert daß diese Karte TRIFFT.

Eine Frau war so erschrocken daß sie sagte NEIN - das ist mir zu unheimlich. Andere guckten nur und sagten gar nix mehr - und meinten das wäre SO HAARGANAU getroffen daß sie ganz baff seien.

EINMAL NUR hat es nicht funktioniert. Ich hatte mit einem Arbeitskollegen ne Menge getrunken - er entdeckte bei mir ein Tarotspiel und meinte OJ - machen wa ma!

Hier funktionierte NIX!!! Keine Karte traf irgendetwas.

Und das war sehr LEHRREICH für mich. D.h. MAN MUß IN KONTAKT MIT DER ENERGIE SEIN DAMIT ES FUNKTIONIERT

Das kann durchaus eine Konzentration sein die sich aufgrund der persönlichen BETROFFENHEIT ergiebt.

Aber MACHEN WA MA - unter Alkoholeinfluß nur so zum Ausprobieren - da geht nix mehr.

_________________________________________________________________

Ja - mit welcher Energie eigentlich in Kontakt? Wir nennen das feinstoffliche Energie - ok.

Und hier möchte ich mal moonys Frage von der ganz anderen anderen Seite angehen. Nicht - wie ist das möglich - sondern -

WIESO IST ES FÜR UNS UNMÖGLICH????

Wissenschaftshistorisch liegt das an einem PARADIGMA in unserer Kultur - mit dem wir sowohl historisch als auch in der Welt eine totale MINDERHEIT darstellen - ohne es zu wissen.

Wir leben von unserem kulturellem Muster her in einer TOTALEN TRENNUNG von Geist und Materie. Eine ABSOLUTE DUALITÄT OHNE ZWISCHENSTUFEN. Hier eine entseelte leblose geistlose Materie, die nach Naturgesetzen FUNKTIONIERT wie ein Computerprogramm - welches die Wissenschaft zu entziffern sucht.

Dort ein vollig entkörperter GEIST - unfaßbar für Wissenschaft und für uns.

ALLE ANDEREN KULTUREN KANNTEN ZWISCHENSTUFEN ZWISCHEN GEIST UND MATERIE - und das ist eben die FEISTOFFLICHE MATERIE UND ENERGIE. Und alle hellsichtigen Wahrnehmungen - Pendeln - Tarot - sind EREIGNISSE auf diesen Zwischenstufen zwischen Materie und Geist - welche unsere westeuropäische Kultur AUSGEBLENDET HAT - und zwar TOTAL.

Wenn unsere Kultur irgendeine Magie hervorgebracht hat - dann die: diese Wahrnehmungen total zu unterdrücken und zu verdrängen.

Daher mache ich in allen meinen Seminaren einen MAGISCHEN BASISKURS - den übernimmt gerade Genia und spezialisiert sich darauf - wo es mit praktischen Übungen zu einer ERFAHRUNG dieser Zwischenstufen kommt - und zu einem KONTAKT mit feinstoffliche Energie.

SPÜREN LERNEN.

Ist dieser KONTAKT hergestellt - können die Leute SOFORT pendeln - und WISSEN was sie tun. OHNE DIESEN KONTAKT wissen sie nicht was das ist - und warten auf irgendwas Geheimnisvolles.

PENDELN UND TAROT SIND WEITGEHEND SYNONYM. TAROT IST WIE PENDELN MIT ARCHETYPEN.

Die Archetypen haben eine FEINSTOFFLICHE STRAHLUNG - EINE FEINENERGETISCHE SIGNATUR.

Mit meiner Frage ziehe ich durch SPÜREN - ohne daß ich mit dem Verstand weiß wie es geht - ich ziehe die Karte deren feinstoffliche Signatur zu meiner Frage in RESONANZ steht.

Dies funktioniert - wie auch viele andere ANWENDUNGEN von feinstofflicher Energie.

Aufgrund unserer KULTURELLEN PRÄGUNG - alle Zwischenstufen zwischen Geist und Materie AUSGEBLENDET ZU HABEN - aufgrund dieser BLINDHEIT fragen wir dann verblüfft WIE IST DAS MÖGLICH.

Fragen wir lieber - wieso ist UNS das unmöglich :D

Alle anderen Kulturen - Germanen - Griechen - Ägypter - Araber - Afrikaner - Chinesen - Japaner - kannten Konzepte wie Lebensbäume - Kabbalah - Dreiteilungen mit Zwischenglied -

es ist GANZ SPEZIELL NUR DIE MINDERHEIT unserer Kultur die davon nix wissen will. Uns ist nicht einmal klar was für eine MINDERHEIT wir damit darstellen.

Platon - Aristoteles - die Vorsokratiker - Plotin - der heilige Paulus - ... sie alle haben sich mit diesen Zwischengliedern befaßt.

SELBST UNSERE HISTORISCHEN WURZELN MÜNDEN IN DIESER REALITÄT FEINSTOFFLICHER ZWISCHENBEREICHE.

Wann wrden diese Wurzeln zuerst GEKAPPT?

Nein - es war NICHT die Entwicklung von Wissenschaft.

Diese Zwischenbereiche wurden zuerst von der KIRCHE auf verschiedenen Konzilen VERURTEILT. Dann wurde diese ABSOLUTE DUALITÄT von Geist und Materie eingeführt. Aus der DREIHEIT wurde eine DUALITÄT. Die Dreiheit - die Paulus noch gepredigt hat - wurde verurteilt zugunst3en einer absoluten Dualität ohne ein DAZWISCHEN.

Auf dieser Grundlage haben sich dann die Wissenschaften auf die Seite der Materie geschlagen (klar - was ist denn jetzt auch Geist) - und versuchten GEiST mehr und mehr zurückzudrängen. Erklären wir alles neurologisch - chemisch - physisch - genetisch - bis nix mehr übrigbleibt-

_____________________________________________

Die Realität ist aber keine absolute getrennte Dualität - sondern die SPEKTRUM mit VIELEN ZWISCHENSTUFEN.

Und wenn man diesen KONTAKT zu den energetischen Zwischenstufen wiedererlangt - deshalb mein Basiskursus -- dann kann man mehr und mehr VERSTEHEN was da vor sich geht - es sind die ZWISCHENGLIEDER DER WAHRNEHMUNG die uns verlorengegangen sind - und OHNE DIESE KÖNNEN WIR NICHT VERSTEHEN. Wir verstehen weder Tarot - noch Pendeln - noch warum bei FAMILIENAUFSTELLUNGEN jemand sich so in eine Person hineinversetzen kann - die er nie gesehen hat.

Auch hier werdden durch den systemischen Aufbau FEINENERGETISCHE FELDER erzeugt.

grüssli merlYnn



[Editiert am 21/3/2006 von GeorgeTheMerlin]
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GeorgeTheMerlin
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smilies/bigsmile.gif erstellt am: 21/3/2006 um 00:20  
Nochmals zur Frage

WIE KANN DAS SEIN???

Stellen wir uns eine Kultur vor die das Wissen und die Wahrnehmung von elektrischen Strom total unterdrückt. Ich meine jede andere Kultur unserer Zeit kennt elektrischen Strom - nur eben diese EINE unterdrückt dieses Wissen und die Wahrnehmung davon - und hält sich gleichzeitig für die TOTALE WISSENSELITE. D.h. IHR WISSEN ist das EINZIGE was als Wisssenschaft zählt - alle anderen Kulturen haben eben keine Wissenschaft - sondern primitive kulturelle Handlungen und religiösen Aberglauben.

Klar - in unseren Augen wäre eine solche Kultur in heutiger Zeit TOTAL WAHNSINNIG. Aber machen wie mal weiter mit dem Gedankenexperiment.

Es gibt in dieser Kultur keinen Strom. Und keine Wahrnehmung davon bei ihren Mitgliedern.

Nur einige Esoterikkaufhäuser verkaufen für viel Geld Batterien und Glühbirnen.

Dann schreibt jemand ins Forum: Ich verband mit Draht einen viereckigen Kasten mit einem runden durchsichtigen Glaskörper:

UND ES WAR LICHT!!!

Wie kann das sein? Jeder weiß doch daß Licht von den STERNEN kommt und nicht von der Erde - und keiner weiß was ein STERN ist oder war schonmal dort. Auch Feuer kommt als Blitz von den Sternen wie jedes Schulkind weiß..

Wie kann es Licht geben wenn ich ausgerechnet diese beiden Dinger verbinde? Wie ist das möglich?

Ich meine ich kann doch tausend andere Dinger verbinden und es gibt KEIN Licht.

:D :D :D

_________________________________________

Unsere Kultur scheint etwas zu unterdrücken - was ALLE anderen Kulturen kennen in ihrer Realität - und anwenden:

Prana - Chi - Reiki - Akupunktur - feinstoffliche Botschaften (Orakel) ....

Da uns diese WAHRNEHMUNGEN total abgehen fragen wir andauernd - WIE IST DAS MÖGLICH?

:) merlYnn

[Editiert am 21/3/2006 von GeorgeTheMerlin]
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Incognitus
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anialem
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red_folder.gif erstellt am: 21/3/2006 um 11:44  
hallo moony,
das kartenlegen funktioniert für mich, mehr als ein dolmetscher unseres unterbewußtseins. die sprache des unterbewußtseins ist nicht an das wort, vielmehr an das bild gebunden. als bildmedium können wir über die karten in (verstands dominierten) momenten in kontakt mit unserem unterbewußtsein treten. je lockerer wir dabei sind um so deutlicher sind die aussagen. ich bin der meinung, das es völlig wurscht ist ob man mit der linken / rechte hand zieht, beide füsse geerdet hat oder in die luft streckt. denn die antwort weiß man immer schon bevor man die karte zieht.
:phantom:
lieber gruß
anialem

[Editiert am 21/3/2006 von anialem]
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 21/3/2006 um 17:45  
Hallo anialem

Was du schreibst erinnert mich an gusion, wie er das Legesystem die schwarze Spirale aus dem Akron Tarot ausprobierte - und oft schon irgendwie vorher wußte welche Karte er ziehen würde.

Zuviel BIMBROSIUM oder Vorstellungen welche BEDINGUNGEN sein SOLLTEN finde ich auch nicht unbedingt hilfreich oder gar notwendig. Hochstens vielleicht weil man durch das TUN solcher Dinge ernsthafter und tiefer bei der Sache ist.

Ich bin zwar der Meinung daß einen die FRAGE bewegen sollte. Aber auch hier habe ich gegenteilige Erfahrungen gemacht. Da haben Leute so ganz oberflächlich gesagt - na gut - probier ich mal aus - mit der und der unwichtigen Frage - und erhielten eine Antwort die bei ihnen einen sehr tiefen KONFRONT ausgelöst hat. Da wars plötzlich gar nicht mehr oberflächlich - sondern ging echt zur Sache.


grüssli merlYnn
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Incognitus
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anialem
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red_folder.gif erstellt am: 21/3/2006 um 18:16  
hallo merlin,
gebe ich dir voll und ganz recht. meist stürzen sie in unglaubliche unsicherheiten und legen dann auf teufel komm raus die karten.... der kopf will nicht akzeptieren was der bauch schon weiß. aus meiner erfahrung werden sie in gewisser weise abhängig von dem legen der karten. sie entfremden sich gegenüber dem eigenen gefühl und können irgendwann nicht mehr entscheiden ob sie kaffee oder tee zum frühstück wollen...
grüßli
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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 21/3/2006 um 20:49  
Hallo -
vielen Dank für die Antworten. Hab mich mit diesen Themen nochnicht so intensiv beschäftigt.
Finde es allerdings auch ziemlich daneben wegen jeden Mist erstmal die Karten zu fragen. Man muss ja auch irgend ne Meinung in sich haben. Bei diesem Streit hab ich halt gemerkt das ich gar nicht mehr klar denken konnt und nur noch Hass hatte.
Da haben mich die Karten ganz schön runtergeholt .
Von daher stimmt es schon was Gusion über den Turm schreibt, das er auch Heilung und Freisetzen von Energie bedeutene kann.

Mit feinstofflichen Energien hab ich mich noch gar nicht beschäftigt. Hab auch gar nicht gedacht das das was mit Tarot zu tun hat.

:idea:

bis dann
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 22/3/2006 um 01:33  
Hallo moony!

Ja - um den Turm als BEFREIER wahrzunehmen ist allerdings ein Perspektivwechsel erforderlich. Wie du schön sagst - ist man IM Turm gefangen steckt man IN diesen Emotionen der Zerstörung fest, in diesem Falle Haß.

Das Tarot läßt einen vielleicht etwas DISTANZ gewinnen - und man kann die Perspektive ändern.

Dann sehe ich: ist der Turm doch ein KÜNSTLICHES GEBILDE mit dem wir versuchten den Himmel zu erreichen. Oder eine VORSTELLUNG von der wir glaubten daß sie immer weiter nach oben führte.

Was zusammenbricht ist ja nicht unser Zugang zum Himmel (höherem Selbst) - sondern

eine FALSCHE VORSTELLUNG - irgendein falscher GLAUBESSATZ der IN WIRKLICHKEIT mit unserem höherem Selbst oder unserem WIRKLICHEM ZIEL gar nicht übereinstimmt.

Gehtz es vielleicht um ein FALSCHES ZIEL?

Hier ist es wichtig diese VERBLENDUNG zu durchschauen.

Da kommen wir zu einem interessanten Punkt beim Turm.

OBERFLÄCHLICH:

besteht die VERBLENDUNG darin an eine Freundschaft geglaubt zu haben die nicht der Wirklichkeit entsprach. An ETWAS gelaubt zu haben was so nicht stimmte -

und der Turm war eine ENTLADUNG VON ENT-TÄUSCHUNG.

Frage: WAS GENAU wurde Ent-Täuscht?

TIEFER GEHEND:

Es wurde ETWAS ent-täuscht und ent-tarnt was SO nicht stimmte. Die tiefergehende Frage ist: Warum wurde das nie gesehen vorher? Anders gesagt: Vorher wurde so an einer EIGEN-SINNIGEN VORSTELLUNG von Freundschaft FESTGEHALTEN - daß die WIRKLICHKEIT gar nicht wahrgenommen werden konnte -

eine klassische PROJEKTION also. Und bein Turmthema geht es ganz besonders um PROJEKTIONEN. Vielleicht sogar um gegenseitige Projektionen.

Bei der oberflächlichen Betrachtung des Turmes lag der Fehler natürlich beim Freund - bei der tieferen Betrachtung schaue ich mir MEINEN EIGENEN SCHATTENANTEIL an. Beim Turm ist dies die EIGENE PROJEKTION über das Thema Freundschaft - die mich lange Zeit für etwas BLIND gemacht hat (ich habe die Dinge nicht sehen KÖNNEN wie sie wirklich sind) - was nun in einer gewaltsamen Entladung sich Enttarnt hat.

Da ist zuerst die Frage - welche VORSTELLUNG, welches KONZEPT von DIR wurde hierbei zerstört? Zweitens ist dann die Frage nach dem FESTHALTEN - warum wurde diese Vorstellung DERART festgehalten - EMOTIONAL! - daß dieses Festhalten blind für Realität machte?

Anders gefragt - dieses KONZEPT ÜBER FREUDSCHAFT - dieser Glaubenssatz über Freundschaft der nicht erfüllt wurde - wie ist er EMOTIONAL in mir eingebunden? Wie RE-AGIERE ich wenn er NICHT erfüllt ist? Wie ALT ist dieses SPEZIELLE Gefühl der Enttäuschung? Wieweit und bis zu welchen frühesten Kindheitserfahrungen kann ich dieses spezielle Gefühl zurückverfolgen?

Hier wirds dann SPANNEND - weil man dann den Turm als TRANSFORMATIONSAUFGABE wahrnimmt. Und es entstehen dann vielleicht Fragen - wo man hier und da noch eine weitere Karte ziehen könnte.

Aber du merkst - Tarot kann tief gehen wenn man seine Archetypen in aller Tiefe kennt.

grüssli merlYnn
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Incognitus
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gusion
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red_folder.gif erstellt am: 23/3/2006 um 12:17  
Sevus-

also der Zusammenhang von feinstofflichen Energie und Tarot ist vielleicht nicht sofort offensichtlich.
Fängt man an sich mit dem Tarot zu beschäftigen erwartet man zunächst sicher Zukunftprognosen und Schicksalstipps. Die TV-Wahrsager tun ihr übriges um ein bestimmtes Bild der Orakelkunst zu vermitteln. Die Deutungen die du im Fernsehen zum Teil mitbekommen kannst sind zum größten Teil banal, mitunter aber auch bedenklich und schlichtweg dumm. Das Augenmerk wird nur auf äußere Ereignisse gelenkt ( in drei Monaten kommt ein möglicher Partner, vorsicht vor Intrigen auf der Arbeit, im Februar gibt Geld ...).
Dagegen ist zunächst mal nichts zu sagen - aber es handelt sich dabei quasi um die Symptomebene. Spannend wird es ,wenn wir den Blick über die Karten nach innen wenden und zu ursächlicheren Ebenen vorstoßen - die inneren Bilder erfahren, die unser Schicksal formen und tragen. Schnell merkt man dann: Schicksal ist nichts was mir widerfährt, etwas das ich bezwingen muss damit es mich nich bezwingt. Vielmehr ist Schicksal eine Interaktion zwischen meinem gesamten Wesen und der Welt.
Die Symptomebene ist meist banal (Turm = Freundschaft kaputt, klar das sieht man ja).
Auf ursächlicherer Ebene kommen wir aber in Kontakt mit uns selbst ( Turm = ihr habt es geschafft eure Freundschaft zum Gefängnis werden zu lassen um dann die Befreiung zu erfahren. Was wurde befreit und was musste zerstört werden? Wie kann das Befreite jetzt wirken?).
Durch eine solche Betrachtung wächst unsere Fähigkeit Schicksal zu akzeptieren und das was möglich ist anzupacken und zu ändern.
Bleiben wir auf der Symptomebene fühlen wir uns ehr wie das Kaninchen , daß von der Schlange hypnotisiert wird. Wir sind dann den Schicksalsmächten ausgeliefert.

Eigentlich wollt ich ja über feinstoffliche Energie und Tarot schreiben,,äh...
später dann wohl,

jetzt muss ich zum Zahnarzt - mich auf Symptomebene behandeln lassen :D


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anialem
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smilies/wink.gif erstellt am: 25/3/2006 um 15:12  
hallo guison,
sitzen die zähne? ;) (ganz heikles Thema...)
finde dein posting super! mir stellt sich dabei die frage warum überhaupt karten ziehen?es ist sicher spannend, sich diese frage vor einer legung zu stellen.
und die antwort des kopfes zur seite nehmen und das "herz" dies beantworten zu lassen.
grüßli
von der, die den horror vor dem zahnarzt hat
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gusion
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red_folder.gif erstellt am: 27/3/2006 um 12:56  
Hallo Anialem,

danke der Nachfrage - er hat gebohrt und gefüllt - und es tat tatsächlich nicht weh! Ich bin auch kein Freund von Zahnarztbesuchen - aber immer wieder dankbar im 21.Jahrhundert zu leben und mich nicht irgendeinem mittelalterlichern Quacksalber anvertrauen zu müssen, der mit mittelalterlichen Methoden behandelt. Dieser Gedanke lässt mich unterm Strich dankbar für die heutige Zahnmedizin ( und ihren Methoden der Betäubung) sein :D .

Das Herz vor jeder Befragung fragen -- halt ich auch für sehr wichtig. Ich spür während des Mischens in mich hinein und nicht selten ändert sich die Frage aufgrund dessen was ich dann Spüre...

grüße
gusion


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anialem
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red_folder.gif erstellt am: 28/3/2006 um 07:16  
ola,
wenn jemand mich anfragt, ob ich ihm/ ihr die karten lege, frage ich immer zuerst warum er überhaupt legen möchte? was verbirgt sich dahinter? haben wir diesen punkt geklärt, so darf er/ sie nur eine frage stellen. diesen punkt finde ich sehr spannend, da es ähnlich wie bei einem magischen wunsch ritual ist ...
grüßli
anialem
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