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Autor: Betreff: Ego & Schatten für Dummies
Lux
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Daenerys
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red_folder.gif erstellt am: 6/4/2015 um 12:08  
Also ich hab jetzt nachgelesen, das der "Schatten" nach Jung unsere ungeliebten (und eventuell unbewussten) Teile sind, während das Ego unsere bewussten (und von uns akzeptierten Seiten sind. Ist das soweit richtig?

Ist das dann bei mir als Frau ähnlich zu dem "Animus"? Ich finde Jungs Archetypenlehre sehr, naja, irgendwie schwammig, also die Begiffe überschneiden sich da ziemlich, irgendwie.

Bspw. sagt Jung, das ich "Schattenteile" bastle, wenn irgendwelcher Kram nicht gesellschaftlich akzeptiert wird. Ich hab aber durchaus schlechte Eigenschaften, die ich bei mir kenn, die aber gesellschaftlich nicht akzeptiert sind, und daher ja im unbewussten landen müssten, oder wie? Oder sind das dann keine Schatten?
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20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 8/4/2015 um 09:27  
Befasse Dich doch einmal mit dem Begriff der "Individuation" in diesem Zusammenhang.
Es ist eine Frage der eigenen Reflektion (bzw. der eigenen Individuation) was Du in Dein Unter- oder Unbewußtes schiebst.


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Lux
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Daenerys
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red_folder.gif erstellt am: 8/4/2015 um 09:36  
Mach ich. Mir ist nicht so ganz klar was das mit Magie zu tun hat.
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20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 8/4/2015 um 09:38  
Ein mögliches Erklärungsmodell für Magie basiert auf Psychologie.
Wie jedes Paradigma trägt auch dieses nur so und so weit.


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Lux
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Daenerys
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red_folder.gif erstellt am: 8/4/2015 um 10:02  
Hmm. Naja, ich seh's halt noch nicht. Also zu was das gut sein soll.

Ich mein, klar, bestimmt ist ein Mensch, der mit sich im Reinen ist, "fortgeschrittener" als jemand, der sich nicht mal in der eigenen Psyche auskennt, aber wozu ist das gut?
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20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 8/4/2015 um 10:08  

Zitat von Daenerys, am 8/4/2015 um 10:02

Ich mein, klar, bestimmt ist ein Mensch, der mit sich im Reinen ist, "fortgeschrittener" als jemand, der sich nicht mal in der eigenen Psyche auskennt, aber wozu ist das gut?


Wer sagt denn das die "eigene Psyche" ein abgeschlossenes Eiland im Ozean des Seins ist?


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20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 8/4/2015 um 10:33  
P.s.:
Meine Antworten fallen nicht deswegen so sparsam aus, weil es zum Thema nichts zu sagen gäbe. Im Gegenteil ist das ein recht umfassendes Thema und ich möchte Dich nicht mit meiner Meinung belästigen bevor Du eine Chance hattest Dir selber eine Meinung zu bilden.


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Incognitus
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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 8/4/2015 um 15:04  
Ob dir das magisch "was bringt" oder nicht, hängt wohl von deiner Definition von Magie ab.

Allerdings ist es wohl so dass es dir in dem Moment was bringt, in dem du anfängst an dir Selbst zu arbeiten. Und das ist m.M.n. ein wesentlicher Bestandteil der Magie.

Aber das sehen andere sicher auch wieder anders. Deswegen kann ich 20 nur zustimmen, bilde dir selbst deine Meinung.


Gruß
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Artifex
Artifex


Beiträge: 122
Registriert: 20/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 17/4/2015 um 13:48  
Für Jung gibt es, anders als für Freud ,keine abgeschlossene psychische Entwicklung.
Ziel ist die Eroberung des "Selbst",gleichbedeutend mit Integration (nicht:Bekämpfung)der/des Schatten(s).
Dementsprechend ist auch die Teilhabe an überindividuellen Bewußtseinsinhalten jenseits des gewöhnlichen "ich"möglich,kollektive Inhalte (Archetypen)sind für Jung nicht nur Ursachen von Verhalten, sondern auch Wege, mit dem gesamten Sein in Interaktion zu treten.
Magie,zeitunabhängiger Kontakt zu prinzipiell Allem (z.B.Präkognition,Reisen in die "Anderswelt")sind Optionen des Geistes,ohne Widersprüche zum "aufgeklärten Denken"sein zu müssen.Jung beschreibt z.B. auch Alchemie als einen Weg zur Entwicklung des "Selbst".
"Schutzengel" sieht er als personifizierte Hinweise des Selbst an den Adressaten , dem der willkürliche Zugriff auf deren Kräfte und Wissen noch versagt ist.
Zwischen dem , was wir bewußt beherrschen, und dem, was noch integriert werden kann, gibt es den Wächter der Schwelle, der verhindert, das wir mit Dingen herumspielen, die wir noch nicht sind;er ist jedesmal angsterzeugend, konfrontiert uns mit dem Teil von uns, der mit dem aktuellen Selbstbild nicht vereinbar ist.
Der Wächter verhindert ,bremst,aber erhält den Geist gesund und überlässt uns den handlebaren Teil unserer Psyche.
Hebelt man ihn , z.B. mit halluzinogenen Drogen aus,hat man womöglich ein Süppchen auszulöffeln, das sich schlecht schlucken lässt.
Anima/Animus verkörpern den Teil von uns, den wir kurz halten, um uns als Männchen/Weibchen zu definieren.Es ist möglich, mit diesem Teil des eigenen Wesens zu kommunizieren, es ebenfalls zu integrieren, ohne dabei zum Neutrum oder Hermaphroditen zu werden(Hermes),was die eigenen denk-und-Handlungsoptionen immens vermehrt.

Schattenarbeit ist Selbst-werdung.
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