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Autor: Betreff: Guten Tag!
Lux
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Lucy DeLunatic
Beiträge: 5
Registriert: 28/5/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 28/5/2006 um 17:35  
Bei meinen weitläufigen Streifzügen durch die virtuelle Netzkommunikation hier gelandet, verweile ich, angetan vom freundlichen Umgangston, in dieser Runde.
Auf das sich viele interessante Gespräche ergeben mögen.

Mein Interesse liegt zur Zeit in der Frage, was "Menschlichkeit" ausmacht, und inwieweit diese Menschlichkeit konditioniert, also auch dekonditionierbar ist.
Was liegt ausserhalb des von uns Menschen durch ästhatische Kanäle für wahr Genommenen?

Mit lieben Grüßen

Lucy DeLunatic
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Super Moderator
Artifex

Lussia
Beiträge: 140
Registriert: 2/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 28/5/2006 um 20:07  
Hallo Lucy

Erstmal herzlich willkommen bei uns! Mögest du interessante Themen finden, bei denen du dich einbringen und/oder etwas für dich abholen magst.

Ja, was bedeutet Menschlichkeit? Ich hab mir so bewusst noch nie darüber Gedanken gemacht, könnte mir aber vorstellen, dass sie je nach Kultur verschieden gehandhabt und interpretiert wird. Im Islam bedeutet Menschlichkeit wahrscheinlich etwas anderes als bei den Indianern und im Westen vermutlich wird Menschlichkeit anders interpretiert als in Asien. Menschlichkeit, denke ich, ist die Art und Weise, wie Menschen miteinander umgehen.
"Tierlichkeit" oder "Pflanzlichkeit" demnach, wie Tiere oder Pflanzen miteinander kommunizieren. Mir ist schon bewusst, dass wir hinläufig Menschlichkeit so verstehen, dass wir mit Verständnis, Toleranz und Liebe auf Menschen reagieren, doch ist dies vermutlich nur die eine Seite der Medaille. Menschlichkeit, wie ich es interpretiere, ist die Art, wie der Mensch aufgrund seiner sozialen und kulturellen Prägungen, sowie seiner Erbmasse gezwungen ist, mit Menschen zu interagieren...

Ganz liebe Grüsse
Lussia


____________________
Geteiltes Leid ist halbes Leid,
geteilte Freude ist doppelte Freude.
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Incognitus
Incognitus


Beiträge: 96
Registriert: 5/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 28/5/2006 um 22:44  
Hallo Lucy , hallo Lucia,
.....menschlich im positiven Sinn ist für mich die Bereitschaft sein Eigenes soweit anzunehmen, daß keine großen Strategien nötig sind. Dies hab ich mir heute unter Inspiration meiner Kunden ergrübelt und ergründelt. Wir alle gehen nur im Vertrauen weiter . Klingt so allgemein .
Tschau-Orphea


____________________
Made in heaven
mad on earth
yeah yeah yeah
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Lux
Lux

Lucy DeLunatic
Beiträge: 5
Registriert: 28/5/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 28/5/2006 um 23:01  
Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für die Begrüssung! da fühlt man sich doch gleich richtig aufgehoben ;)

Ah, ich sehe, ich hab nur ungenügend formuliert...
Mal sehen, ob ich das genauer hinkriege:

ich bin nicht auf der Suche nach einer Definition der Menschlichkeit im sozialen, soziologischen oder kulturellem Sinne.
Was mich interessiert ist der Aspekt, der uns Menschen dazu bringt, Zeit und Raum zu erschaffen, ergreifbar zu machen, Realität zu erzeugen und vor allem: was sich in der Weite und Tiefe des ewigen Moments befindet.

Jede Kultur hat selbstverständlich eine völlig andere Auffassung von Menschlichkeit, oder besser: eine spezifische Prägung.
Und sicherlich unterscheiden wir uns von anderen daseinsformen, wie Tieren oder Pflanzen.
Gibt es etwas, was, nimmt man alle kulturellen Unterschiede Weg, das alle Menschen eint?
Wie weit geht der Geist?
Sind wir, Bewusstheit vorausgesetzt, in der Lage unser Menschsein über die Grenzen von raum und Zeit hinaus zu gestalten, und zwar nach völlig selbsterschaffenen Parametern?

Ich hoffe auf eine spannende Diskussion
Mit Lieben Grüße

Lucy DeLunatic
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Super Moderator
Artifex

Akron
Beiträge: 107
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 29/5/2006 um 09:00  
Was mich interessiert ist der Aspekt, der uns Menschen dazu bringt, Zeit und Raum zu erschaffen, ergreifbar zu machen, Realität zu erzeugen und vor allem: was sich in der Weite und Tiefe des ewigen Moments befindet.

Hi Lucy,
Ist das nicht der Trick des Egos, der uns das glauben macht?
Ich denke, alles was wir „draußen“ ausmessen, ist der Maßstab der menschlichen Vorstellung, den sich der Mensch im Laufe seiner Entwicklung "innen angesammelt" hat. Nicht, dass da draussen nichts wäre. Aber um das, was er sieht, in seinem Bewusstseinsfond "anzusiedeln", muss er es erst in eine Form bringen, in der er sein Sehen "verstehen" kann, und damit zieht, und damit verkleinert er es auf die Frequenz seines Maßstabes.

Liebe Grüße

PS. Für Erkenntnisse, die gewissermaßen über das eigene Denken hinausgehen wollen, also das Bündel der anerlernten Denkmodelle sprengen wollen, halte ich gewisse fernöstliche oder schamanische Techniken für sinnvoller.


[Editiert am 29/5/2006 von Akron]

[Editiert am 29/5/2006 von Akron]
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Artifex
Artifex

effx
Beiträge: 181
Registriert: 6/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29/5/2006 um 11:08  
Hye Lucy, schön, dass Du den Weg auch hierher gefunden hast!

"Gibt es etwas, was, nimmt man alle kulturellen Unterschiede Weg, das alle Menschen eint?"

Hmm, evtl. die Tatsache, Sender und Empfänger zu sein? Die Prägungen gleichen da wohl der eingestellten Bandbreite gleich einem Radio/Funkgerät. Werden die Prägungen bearbeitet, verändert, so verändert sich auch der Empfang, die Erfahrung und die Sendung. Der Geist ist Raum und Zeitlos, die Mentalebene ist Raum und Zeitlos, Parameter lassen sich verändern, der Emotionalkörper wird sie jedoch wieder in sehr menschliche duale Bilder bringen, funktionale Parameter erstellen für den Körper, an den er gebunden ist. Das ist seine gewählte Raum-Zeit-Erscheinung: Mensch Sein.
Wohin zielst Du? Auf „göttliche“ Erfahrungen? Sicher nicht im Tag-Bewusstsein zu erleben. Ich kann doch nur verstehen, was ich mit irgend etwas vergleichen kann, oder?

Liebe Grüße, effx
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Lux
Lux

Lucy DeLunatic
Beiträge: 5
Registriert: 28/5/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 29/5/2006 um 16:03  

Zitat:
Hi Lucy,
Ist das nicht der Trick des Egos, der uns das glauben macht?
Ich denke, alles was wir „draußen“ ausmessen, ist der Maßstab der menschlichen Vorstellung, den sich der Mensch im Laufe seiner Entwicklung "innen angesammelt" hat. Nicht, dass da draussen nichts wäre. Aber um das, was er sieht, in seinem Bewusstseinsfond "anzusiedeln", muss er es erst in eine Form bringen, in der er sein Sehen "verstehen" kann, und damit zieht, und damit verkleinert er es auf die Frequenz seines Maßstabes.

Liebe Grüße

PS. Für Erkenntnisse, die gewissermaßen über das eigene Denken hinausgehen wollen, also das Bündel der anerlernten Denkmodelle sprengen wollen, halte ich gewisse fernöstliche oder schamanische Techniken für sinnvoller.


Hallo Akron,

ich danke dir für deine Antwort.
Darf ich zusammenfassen?
Du sprichst von "Wahrnehmung" als Interpretation der ästhetischen (sinnlichen) Eindrücke (Signale) ausgesandt von einem, wie auch immer gearteten "Nicht-Ich". Dabei wird jeder Eindruck gefiltert von der Summe des bisher Erlebten, der Konditionierungen und anderer Parameter, die üblicherweise unter der Kategorie "Mensch" laufen. Sozusagen kann der Mensch nur Er-kennen, was er in gewisser Weise kennt. Habe ich dich da richtig verstanden?
Nehmen wir an, es gelänge mir, sämtliche Filter aufzuweiten, quasi aufzulösen (transzendieren), was bliebe dann übrig?
Absolute Kreativität (im Sinne von Schöpfung)?

Zu dem Trick des Egos: Was genau ist ein Trick des Egos, der uns was glauben macht?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich da richtig verstanden hab.
zu den Techniken: ich stimme zu. reine intellektuelle Spielerei führt nicht wirklich zum Ziel, birgt aber dennoch gewisse Möglichkeiten.


Zitat:
Hye Lucy, schön, dass Du den Weg auch hierher gefunden hast!

"Gibt es etwas, was, nimmt man alle kulturellen Unterschiede Weg, das alle Menschen eint?"

Hmm, evtl. die Tatsache, Sender und Empfänger zu sein? Die Prägungen gleichen da wohl der eingestellten Bandbreite gleich einem Radio/Funkgerät. Werden die Prägungen bearbeitet, verändert, so verändert sich auch der Empfang, die Erfahrung und die Sendung. Der Geist ist Raum und Zeitlos, die Mentalebene ist Raum und Zeitlos, Parameter lassen sich verändern, der Emotionalkörper wird sie jedoch wieder in sehr menschliche duale Bilder bringen, funktionale Parameter erstellen für den Körper, an den er gebunden ist. Das ist seine gewählte Raum-Zeit-Erscheinung: Mensch Sein.
Wohin zielst Du? Auf „göttliche“ Erfahrungen? Sicher nicht im Tag-Bewusstsein zu erleben. Ich kann doch nur verstehen, was ich mit irgend etwas vergleichen kann, oder?

Liebe Grüße, effx



Hallo Effx!
Danke für die Begrüssung!
Worauf ich ziele?
Wenn du so willst:
Wenn Mentalebene und Geist Raum und Zeitlos sind, wäre es dann möglich, sich aus dem Moment heraus völlig neu zu erschaffen, also auch die Form seiner Erscheinung, sowie die Einflussmöglichkeiten (Interaktionen) die man sich gestattet? Ich rede jetzt nicht von Materialisationen, wobei das in der letzten Konsequenz auch möglich sein müsste.

Mir gehts eher um eine Grenzsuche, wo hört das Individuum auf? Sind diese Grenzen selbstgewählt, oder Objektiv gesetzt? Wenn ja, von wem?
Alles um mich herum ist quasi ein system, (mein menschliches verarbeitungsvermögen der ästhetischen Eindrücke klassifiziert es, wie ich Akron zu verstehen glaube) Was ist jenseits des Systems? Und: wie komm ich dahin (ich beziehe die Möglichkeit der "Ich-Auflösung", also den Tod im klassischen Sinn mit ein)

Danke für eure Antworten, bin gespannt auf mehr.

Liebe Grüße

Lucy DeLunatic
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Super Moderator
Artifex

Akron
Beiträge: 107
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 30/5/2006 um 00:09  
Hi Lucy,

Absolut richtig in dem Sinne, dass ich, selbst wenn ich den Stein des Weisen in Händen hätte, nicht wissen kann, dass es der Stein des Weisen ist. Ich kann aber annehmen, dass es eine Form ist, die wir mit dem Begriff „Stein des Weisen“ behaftet haben. Du kannst die Filter nicht auflösen, weil sie ja keine Gebundenheit darstellen. Das Ego ist nicht durch die Filter von der Wirklichkeit getrennt, sondern die Filter sind alles, was es hat und was es ist. Das Ego in seinen Filtern ist keine Abgrenzung von der Wirklichkeit, sondern eine eigene Realität, der man nicht wie durch Mauern entwischen kann, höchsten durch eine Art Syphon unten heraus, nämlich dann, wenn man das Ego Ego sein lässt. Wollen wir etwas von dem erfahren, was jenseits der dualen Realität ist, dann müssen wir nicht mit dem Ego nach dem Schlüssel unter der aristotelischen Laterne suchen (weil wir einerseits nur da suchen können, wo wir etwas sehen können, umgekehrt das, was wir suchen, da verloren haben, wo es dunkel ist), weil wir sonst in unseren Bilder immer differenzierte Ausformungen finden, die aber im Grunde nur von der Wirklichkeit ablenken (was nur dadurch nicht stört, weil es keiner merkt. Was glaubst du, wie unsere Wirtschafts- und Geldverteilungssysteme in der Wirklichkeit funktionieren würden? Richtig, wie ein Computer in der heißen Badewanne!), sondern – im Gegenteil – das Ego zurückfahren und zu dem kommen, was wir unterhalb des Gefühls, „Ich“ oder „Du“ zu sein, spüren. Das tönt komplizierter, als es ist, weil die Sprache als Werkzeug der Dualität nicht geeignet ist, Mechanismen zu bebildern, die versuchen, von der Dualität wegzuführen. Das ist jedenfalls meine Meinung.

Liebe Grüße
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Lux
Lux

Lucy DeLunatic
Beiträge: 5
Registriert: 28/5/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 30/5/2006 um 07:57  
Guten Morgen Akron,

wohl wahr, Sprache ist per se schon zu begrenzent, um das "sich-jenseits-von-allen-Grenzen"-Befindliche beschreiben zu können, ist doch jede Wendung, jedes Wort,sogar jeder Buchstabe schon ein Symbol (das Zusammengefügt, griechisch, glaub ich Zeichen + Bedeutung), also ein reines Sinnbild, dass das eigene Ego (auch das Selbst?) mit Bedeutung verknüpft, und zwar nur rein subjektiv.
Dabei stiften gemeinsame Erlebnisse, ähnliche Erinnerungen: Kultur als sinnstitendes Moment ist erfunden, wir sind nicht mehr einsam. (Daher auch der Irrwitz einer nationalen Identität *kopfschüttel*)
Nun denn meine Frage nach den KOnditionierungen von Anfang an wieder aufgegriffen:
Ist Menschlichkeit in dem Sinne, eine reine Eigenschaft des EGOs, als willkommene Identifikationsfläche mit Filtern zur transsubjektiven Kommunikation die sich auf einzelne Kanäle beschränkt (Schall, Druck, etc) oder haftet der Subebene schon charackteristisch menschliches an?
Und gibt es abseits von den üblichen noch andere, eventuell direktere Kanäle des transsubjektiven Austausches, da Sprache doch so begrenzt ist?
Und: Ist Ego formbar? Müsste es ja eigentlich sein, und zwar beliebig. Und auch noch ohne Mühe.
Ist dies alles überhaupt der Schritt in die "richtige" Richtung, oder reine Illusion gesponnen von einem Ego, das sich selbst nicht aufgeben will (das System erhält sich selbst)?

Da wirds doch erst mal Zeit für den Morgentee.

Danke für die Antwort und auf bald

Lucy DeLunatic
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