Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Dualität im Tarot
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1499
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 6/9/2007 um 00:01  
Im Tarot gibt es ja die Tradition, umgekehrte Karten negativ zu deuten, aufrechte positiv. Interessant ist hier, daß dasselbe archetypische Bild eine positive UND eine negative Wende erfahren kann.

Tera hatte uns ja hier eine interessante Deutungshilfe gegeben - in welcher JEDE Karte sowohl eine positive als auch eine negative Deutung hat. Ich greife mal dreie heraus:

Zwei der Schwerter: Freundschaft - Falschheit

Königin der Stäbe:hübsche Frau - Rachsucht

König der Stäbe: guter Mann - gewalttätiger Partner.

Mit dieser Deutungshilfe könnte man sehr OBERFLÄCHLICH das Tarot spielen: Was bringt meine Zukunft? - ah - aufrechte Königin der Stäbe - also eine hübsche Frau! Juhuuu! Soll ich ein gewisses Angebot annehmen? Zwei der Schwerter umgedreht - Falschheit - also nein.

________________________________________

tiefer - aber WEITAUS BEUNRUHIGENDER - ist die ERKENNTNIS - daß jede Person von uns ALLE Karten enthält - sowohl in positier Wende als auch in negativer Wende.

Dann offenbaren sich in aller Tiefe unsere verdrängten Licht und Schattenseiten.

Ein guter Mann kann erfolgreich seine innere Wut verdrängt haben - die äußert sich dann vielleicht in einer späteren Krebskankheit. Seine Frau hat dann den aufrecht steheneden König der Stäbe gezogen - aber ist das Glück, wenn der Partner dann nach Jahren der Güte stirbt?

Ein gewalttätiger Mann mag erfolgreich seine guten Seiten abgespalten haben. Es ist ein beliebtes Thema vieler Weihnachtsmärchen, wie sich hinter dem bösen Verhalten ein abgespaltenes Gutes verbirgt. Dann ist das Gute im Schatten des Bösen.

Das Licht im Schatten des Dunkeln.

Jede Freundschaft enthält eine Falschheit oder Illusion - jede Falschheit enthält in sich den Keim einer Liebe.

Interessant wird es, wenn sich positiv und negativ miteinander verbinden. Schönheit kann - gepaart mit Unnahbarkeit - Rache sein. Zum Beispiel die karmische Rache eines Wesens, welches sich in einem früheren LEben in einer schweren Krankheit im Stich gelassen fühlte.

Hier wird dann der Zusammenhang: hübsche Frau - Rachsucht - besonders deutlich.

Viele wenden Gewalt oder negative Kräfte an, um Gutes zu bewirken. Trauriges Beispiel ist eine gewaltsame Kindererziehung, um sie ins (zwanghaft) Gute zu bewegen. Oder Krieg im Zeichen des Guten.

_______________________________________

Jetzt greift das Tarot sehr viel tiefer und beunruhigender. Es zeigt mit einer Karte nämlich BEIDE SEITEN - eine offensichtliche Lichtseite - UND eine darunterliebende hassende Schattenseite.

Eine solche Deutung erfordert eine hohe geistige Reife - und die Fähigkeit sich und andere mit allen Licht und Schattenseiten ANZUNEHMEN. Es erfordert einen hohen Grad an spiritueller und persönlicher liebender OFFENHEIT.

In der Liebe den Keim der Lieblosigkeit zu erkennen - in der Lieblosigkeit den Keim der Liebe.

Die Falschheit in der Freundschaft zu SEHEN - die Freundschaft in der FAlschheit zu SEHEN.

Die verdrängte Gewalt in der Güte zu SEHEN - die verdrängte Güte in der Gewalt zu SEHEN.

Das ist ein sehr schonungsloses SEHEN - aber es ist auch eine Gradwanderung. Auch hier kann es oberflächlich werden - durch unbewußte Beschuldigung oder durch Projezierung des eingenen Negativen in einen anderen - oder durch die Perspektive der Schuldgefühle. Oder durch oberflächliche Ablehnung.

Wenn es aber ein tiefes liebendes SEHEN ist, dann bewirkt es VERÄNDERUNG.

SCHATTEN SIND VERDRÄNGTE ERKENNTNIS! ERKENNTNIS BEWIRKT VERÄNDERUNG.

Sprich: Heilung vom unbewußten Schicksal.

Und jeder Schatten - ins Licht der Erkenntnis gehoben - bewirkt Veränderung - Befreiung - und stärkt das, wovon Kaffejunkie im Zusammenhang mit dem Tarot gesprochen hat - unsere Intuition oder unseren sechsten Sinn..


liebe Grüße merlYnn


[Editiert am 6/9/2007 um 00:09 von GeorgeTheMerlin]
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Lux
Lux

Helga Fatima
Beiträge: 10
Registriert: 5/9/2007
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 6/9/2007 um 00:21  
na ja,einmal sind sie negativ,einmal positiv.nach den
bildern gehe ich eigentlich nicht.auch wenn eine
karte verkehrt herum liegt muß sie nicht unbedingt
negativ sein.es kommt immer darauf an wie
man es lernt.ich habe die geistige welt
zur verfügung.



Helga Fatima :)


____________________
jenseitsmedium
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Lux
Lux

Penthesileia
Beiträge: 5
Registriert: 9/6/2006
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
smilies/smile.gif erstellt am: 9/9/2007 um 13:40  
Ob man die Karte als positiv oder negativ "ablesen" soll, entscheide ich immer aus dem Bauch heraus. Wenn ich die Karten mische und dann eine beim Legen falsch herum ist, sagt mein Gefühl mir irgendwie meistens automatisch, wie ich es zu verstehen habe. Dann kommt es vor dass ich die Bedeutung der Karte umkehre und sie so lese, aber genauso kommt es vor dass ich dann keine Bedeutung auf die Karte lege und sie einfach zähle, als wäre sie nicht vorhanden.
Vielleicht ist es nicht richtig, die Karte dann nicht zu beachten^^ korregiert mich, wenn ich hier einen Fehler mache ;) wie gesagt, das sind bei mir reine Impulse, aus dem Bauch heraus.
freue mich auf Antworten,
liebe Grüße
Leia


____________________
"Ich bin die Königin der Amazonen,
er nennt sich marserzeugt, mein Völkerstamm
Otrere war die große Mutter mir,
und mich begrüßt das Volk:
Penthesilea."
Heinrich von Kleist
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Lux
Lux

Helga Fatima
Beiträge: 10
Registriert: 5/9/2007
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 9/9/2007 um 18:26  
jeder legt die karten so wie er es kann.nur die karte auslassen
bringt glaub ich auch nichts.und ich muß dir sagen du
bekommst ja die antworten von der geistigen welt,also von
engeln.nur muß man auf die antworten aus der anderen
welt zu achten.da hatte ich am anfang auch so meine
probleme.gehe nach dem was du als erstes rüberkriegst
und nicht überlegen hab ich jetzt recht oder nicht.
hab vertrauen in dich selbst.




Helga Fatima :)


____________________
jenseitsmedium
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 9/9/2007 um 20:40  
hallo merlynn,

Zitat:
In der Liebe den Keim der Lieblosigkeit zu erkennen....


ach nein,.....die liebe, die sich erst dann offenbart, wenn du jenseits der dualität bist....

so sind es wohl eher gefühle, von bedingungen abhängig, aus der bahn zu werfen und fälschlicherweise als liebe bezeichnet.

grüsse von hier anshu
Antwort 4
Lux
Lux

Helga Fatima
Beiträge: 10
Registriert: 5/9/2007
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 9/9/2007 um 20:50  
die liebe kann auch vorher schon kommen.aber gut ist es wenn
sie dann noch ausgepreckter ist oder liege ich da falsch.
also ich glaube nicht,denn das ist eine kraftvolle energie




Helga Fatima :heartpump: :heartpump:


____________________
jenseitsmedium
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 10/9/2007 um 14:37  

Zitat von Helga Fatima, am 9/9/2007 um 20:50
die liebe kann auch vorher schon kommen.


die liebe bist du selbst.

liebevoll-lieblos, gewalttätig-gewaltlos, gespaltenheit, dualität gibt es nur im verstand.

anshu
Antwort 6
Incognitus
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Orvio
Beiträge: 62
Registriert: 8/9/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11/9/2007 um 18:57  
Die Liebe ist in deinem Selbst. Der Weg führt zum Ziel. Der Weg ist nicht das Ziel.
Dualität gibts nicht nur im Verstand. Es gibt eine ganz reale und nicht zu unterschätzende Dimension der Dualität. Sie regiert momentan in vielen Köpfen der Wesen auf dieser Erde. Nur Regieren ist nicht Wahrheit. UND Wahrheit ist nicht Realität. Gesunder Menschenverstand macht den Unterschied, nicht Wissen und schöne Sprüche. Individualtät ists Zauberwort. Her liegt auch der Stein in seinen verschiedenen Nuancen. Lebt, das ist Magie. Darin hat auch die Dualität platz.


____________________
Sobald Magie oder Liebe definiert wird, z.B. mit Farben, verschwindet SIE ! Magie und Liebe gelebt, z.B. durch Rituale, macht SIE zu dem was SIE ist !
Feuer ist einer der einzigen Gegenstände, die ich kenne, das keinen Schatten wirft, wenn man es beleuch
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Incognitus
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Orvio
Beiträge: 62
Registriert: 8/9/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11/9/2007 um 19:02  
Wieso bin ich hier eigentlich "nur" Lux ?


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Sobald Magie oder Liebe definiert wird, z.B. mit Farben, verschwindet SIE ! Magie und Liebe gelebt, z.B. durch Rituale, macht SIE zu dem was SIE ist !
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Lux
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Helga Fatima
Beiträge: 10
Registriert: 5/9/2007
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 14/9/2007 um 13:02  
man kann es aber auch anders formulieren.sicher
bin ich die liebe selbst,aber es ist schön wenn
man von jemand anderen auch liebe erfährt.
sicher kann sie zerstörerisch sein,oder agressiv
machen.es kommt aber auch auf sich selbst draufan.
wenn man nur alles negativ sieht,dann kann man
auch was schlechtes sehen im tarot.sorry.


Helga Fatima :) :question:


____________________
jenseitsmedium
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Lux
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liliana
Beiträge: 23
Registriert: 28/6/2003
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 5/10/2007 um 16:01  
Nochmal zum Anfangsthread...

Grundsätzlich interessiert es mich eben aufgrund dieser ohnehin gegebenen Dualität jeder Karte nicht, ob sie so oder so herum liegt. Gleich der Karte "der Tod" - mögliche Deutung: jedes Ende bedeutet auch einen Anfang, etc. - so kann man die Umkehrung einer Bedeutung jeweils als Möglichkeit, Hinweis, Weg, etc. hinzunehmen. Bei gezielten Legungen kann man noch einen Schritt weiter gehen und in eine innere und äußere Seite nach dem Motto Schein und Sein differenzieren, Kehrseiten erfragen, die Suche nach dem Verborgenen eben...

Gruß, Liliana


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Liliana


La oscuridad me calienta y empiezo a vivir.
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Incognitus
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Idan
Beiträge: 71
Registriert: 31/8/2002
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 5/10/2007 um 19:08  
Kann mich Liliana da voll und ganz anschließen, denn jede Karte kann den Zustand beschreiben, wie er gerade IST, wie er sein SOLL oder eine Warnung sein, was NICHT sein SOLL.


[Editiert am 24/11/2007 um 08:23 von Idan]



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Lux
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K Rae
Beiträge: 2
Registriert: 18/11/2007
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red_folder.gif erstellt am: 20/11/2007 um 22:21  
Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit eben dieser Methode gemacht, umgekehrte Karten als eine Art "SOLL" zu sehen; wobei die 'aufrechte' Bedeutung in diesem "SOLL" bereits enthalten ist - nur eben unkontrolliert, verdrängt, in unausgeglichener oder pervertierter Form. Wie auch immer man es ausdrücken will.

Ist natürlich nur der Grundansatz. Die endgültige Deutung - egal in welcher Divinationsform - ist und bleibt mE nach eine Sache der Intuition. Die ist letztendlich durch keine Erklärung, keine Theorie und keinen Ansatz zu ersetzen...

Mein (kurzgefaßter) Senf dazu :cool:

Gruß,
K'Rae.


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Simulacrum
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red_folder.gif erstellt am: 23/11/2007 um 23:05  
Hier etwas spät ein paar ironische Narren-Gedanken hierzu, zu dem Thema ob man auch umgedrehte Karten in einer besonderen Art interpretieren sollte oder nicht.

Wie immer gibt es keine direkte Antworten... aber um es zuerst systematisch und raiotnell zu betrachten:

falls man umgedrehte Karten wirklich konsekvent als ein bestimmtes Omen betrachten sollte, sollte man dann nicht auch die Karten vorher nicht nur nach Reihenfolge, sondern auch nach Kopf-Ende mischen? ... und so ganz nebenbei, natürlich geht es nur bei Karten wo man nicht den Kopf oder das Ende auf der Rückseite erkennen kann (so wie es bei den Crowley Karten sind - bei den meisten anderen Karten geht das nicht)?

Intuitiv würde ich schon eine umgedrehte Karte als solche wahrnehmen - als etwas besonderes - aber wie ist dann eine andere Frage.... und je mehr ich hierüber nachdenke, umso mehr sehe ich ein dass es nichg so einfach ist zu interpretieren - voralledem wenn alles seine an sich und in sich Dualität hat.

Also im Grunde geht es ja dohc nur darum WIE man es interpretiert - wenn man genügend offen ist, könnte man wohl bei der gleichen Karte, unabhängig von seiner Stellung, zu den gleichen, verschiedensten Aussagen kommen.... bis man verwirrt ist.... aber nur so lange der Verstand hier zu viel herrschen darf....wie es nun dem Luft Element so typisch sein kann - es kann eben alles sein....

und das führt uns dann zurück zu der Frage selber - und zu sich selber - fokusieren wir uns nun zu viel auf die Karte - also wir suchen nach einem Omen der uns die intuitive Enthscheidung für eine Antwort erleichtern soll oder sogar hiervon entführen soll? hm... dann haben wir uns von der Frage entfernt, die doch das wichtigste in allem ist - und vielleicht wäre es nicht so verkehrt sich noch tiefere Fragen über die eigene Frage zu stellen - statt sich zu viel auf eine Karte zu fokusieren - dann klären sich die vielen möglcihen Paradoxa auf.... oder eben nicht wenn man es so lieber haben sollte

wahrschienlich ist es ein Wechselspiel... die Frage reflektiert sich in der Karte, und umgekehrt... und so liegt es nur an uns selber - an unserer Bereithschaft und Phantasie wie hoch wir hiermit erklimmen wollen - zu einer einfachen Antwort, oder zu einer schönen, inspirierenden multidimensionalen Antwort...

oder was meint ihr?
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Simulacrum
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fox
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red_folder.gif erstellt am: 25/11/2007 um 17:30  
Bin auch der Ansicht von Sternwanderer. Die Karte spiegelt mir meine Frage, mein Anliegen, meine Verfassung - insofern habe ich mindestens eine Dualität mit einer Ziehung hergestellt.

Gerade die Crowley-Karten sind sehr komplex. Allein ihrer Symbolik einen allein und immer gültigen Gehalt ihrer Bedeutung zuzuschreiben wäre einseitig.

Man könnte sich fragen, ob umgedrehte Karten ihre Dualität in sich umdrehen sollten, wenn ich z.B. eine ohnehin eher negativ zu interprtierende Karte erhalte.

Sicherlich erfreulich, wenn man dazu neigt, immer das Beste für sich aus einer Karte zu lesen - doch muß sie hierfür wirklich umgedreht sein?

Oder zeigen sie einen Anhaltspunkt, eine Tendenz auf?

Als Pragmatiker ist mir das zuviel Gespiegel - außerdem müßte ich die Karten vor jedem Mischen wieder neu umdrehen oder Chaos-Mischtechnik anwenden, was irgendwie nicht so meins ist :)

Offenbar wird diese Methode aber nicht selten praktiziert und in vielen Büchern sind Interpretationsmöglichkeiten aufgeführt. Vielleicht stellen umgedrehte Karten wirklich eine interessante Erweiterung einer "normal" dualen Betrachtung dar.

Wenn jeder ein Stern ist, dreht der eine sein Universum vielleicht ganz gerne mal um, der andere vielleicht lieber sich selbst.


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Simulacrum
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red_folder.gif erstellt am: 25/11/2007 um 17:58  
Ja Fox, das ist gut ausgedruckt! Nur ein Kommentar zu dem:

"Sicherlich erfreulich, wenn man dazu neigt, immer das Beste für sich aus einer Karte zu lesen - doch muß sie hierfür wirklich umgedreht sein?"

Aber, wissen wir denn was das Beste für einen ist? Spiegelt sihc hier nicht wieder das kleine Ego das doch lieber alles nach seinem Belieben haben möchte? Oft habe ich erlebt dass die Deutung wird nur durch unser Ego und wohl oft egoistischen WÜnscher verzerrt - und dann sucht man nach dem kleinsten Omen das dies nur weiterunterstützen würde - wie oft ist man wirklihc für eine wahre Antwort offen? Wie oft dreht man doch nciht die karten und hofft auf eine andere Antwort... einen anderen Hinweis?

Andererseits, ist es auch so dass es zu jeder Antwort wieder neue Fragen und dann wieder neue Antworten geben wird... alleine die eigene Reaktion - ob egoistsch oder demütig - beeinflusst die näcshten Sekunden wie man dies interpretieren wird oder könnte...

Manchmal erlebe ich da so eine regelrechte Diskussion - ein lebendiges Dialog - und vielleicht wäre es besser, nicht nach DER Antwort zu suchen - sondern wirklch nach dieser Diskussion / Dialog, das sich dann ständig hinpendelt zwischen Antwort und Frage aus immer anderen Facetten...klar, natürlich muss man irgendwann stopp sagen - damit man weg von den karten kommt und zurück ins Leben kommt um dort die Komplexion der Karten Deutungen zu leben...
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Lux
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K Rae
Beiträge: 2
Registriert: 18/11/2007
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 27/11/2007 um 17:32  

Zitat:
und so liegt es nur an uns selber - an unserer Bereithschaft und Phantasie wie hoch wir hiermit erklimmen wollen - zu einer einfachen Antwort, oder zu einer schönen, inspirierenden multidimensionalen Antwort...


Exakt. Und eine wahrhaft 'inspirierende multidimensionale' Antwort kann mE nur aus der reinen Intuition kommen; das Kartenbild sehen - die Antwort kennen ... gerade bei den Crowley-Karten (ich nutze sie seit über 5 Jahren) braucht man an und für sich kein System. Nur Übung.

Das Problem (zumindest bei mir) ist nur, daß das bei mir nur für wirklich tiefgehende Fragen auf seelisch-energetischer Ebene funzt; nicht bei 08/15 - Ereignis - Vorhersagen. Und wer will schon seine eigenen innersten Seelenwahrheiten um die Ohren gehauen bekommen?

Da ich aber auch diesen Bereich in mein Repertoire aufnehmen wollte, blieb mir nichts übrig, als ein möglichst passendes System für die Ereignis-Deutung zu finden.

Klappt (in Verbindung System - Intuition) auch erstaunlich gut. Obwohl es fast schon "Perlen für die Säue" ist, das schöne Crowley-Deck in seiner Deutung derart einzuschränken...

In jedem Fall wäre es für mich undenkbar (zumindest beim Crowley-Deck), ohne umgedrehte Karten zu arbeiten; die Symboliken entwickeln z.T. tatsächlich deutlich andere Energien, und für eine wirklich tiefgehende Analyse benötigt man mE nach alle Möglichkeiten, die das Divinationmedium zuläßt.

Liegt aber wohl auch daran, welches Deck man verwendet...

Übrigens: Gegen evtl. Verfälschungen bei der Deutung kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen, vorher möglichst vollständige Gedankenleere herzustellen; oder zumindest ein kleines Eingangsritual, ein Schutzkreis o.Ä., um entspannt und 'mit Abstand' deuten zu können.

Hat bei mir zumindest Wunder gewirkt :) .

So, genug gesenft... :cool:

Gruß,
K'Rae.


[Editiert am 27/11/2007 um 17:41 von K Rae]



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