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Autor: Betreff: Tote und Lebendige Strukturen - Biologie versus Magie
Simulacrum
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red_folder.gif erstellt am: 19/12/2007 um 00:38  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 9/12/2007 um 21:22


Nun - Chemie folgt der Physik mit ihrem AUSSCHLUß von Fragen und Wahrnehmungen - ebenso die BIOLOGIE. D.h. Biologie erforscht vom Leben nur noch die TOTEN STRUKTUREN. Und äußerlich auswertbare Verhaltensstatistiken.

Wilhelm Reich hatte die ORGON Energie, Lebensenergie festgestellt. Das aber mit einem speziellen optischen Lichtmikroskop extrem hoher Auflösung. Unter einem Lichtmikroskop sehe ich ein Zittern, ein lebendiges Vibrieren von Wasser und Lebewesen. Alles scheint durch ein geheimnisvolles DYNAMISCHES PULSIEREN miteinander verbunden zu sein - Wasser und Lebewesen.

Unter einem ELEKTRONENMIKROSKOP sehe ich NICHTS mehr davon, kein Vibrieren mehr - nur noch tote STATISCHE Struktueren. Selbst die AUSWAHL der physischen Instrumente bevorzugt die Wahrnehmung des Unbelebten - in der Biologie! Ich empfinde es als ein PROBLEM, daß Biologie als Lehre vom Leben wissenschaftlich ein VASALL der Physik geworden ist, einer Wissenschaft des Unbelebten. Und Medizin behandelt das Leben ausschließlich mit Stoffen und Apparaten und physikalisch bekannte Strahlen. Das bezeichnen die Versicherungen und Geldgeber als wissenschaftlich - nicht als Bevormudung.



Dies stammt zwar aus dem Thema "Weltbilder der Physik", aber ich fand viele der Gedanken in den Kommentaren von Merlin so interessant dass es (wie sonst alles) doch locker ein eigenes Thema bilden könnte. Ich musste hierüber eine Weile nachdenken, und dann fiel mir folgendes ein:

Studiert die Biologie wirklich tote Strukturen? Und studiert die Magie DAS LEBEN AN SICH?

Beim ersten Anschein scheint es ja so zu sein als würde die Biologie im Gegensatz zur Magie eher tote Strukturen studieren (passt ja übrigens fast zu dem anderen Thema von George, wer ist eigentlich tot..). aber andereseits bin ich mir nicht so sicher, ich glaube, es ist eher so dass ihre Vorstellungen vom Leben nicht so lebendig sind wie es hätte sein können. Nicht nur weil sie die Lebewesen leider oft töten müssen um deren Körper studieren können (das biologische Heisenberg Prinzip..), sondern weil:

a) sie von vorne an schon gleich zwischen toter und lebendiger Materie unterscheidet, was doch zu so paradoxalen Schlüssen führt, wie zB dass lebendige Materie aus toten Bausteinen aufgebaut wird... nicht zu vergessen dass das Leben sich ständig von toter Materie ernähren muss (auch wenn so ein Begriff wie "lebendiges Essen" neulich eingeführt worden ist ) ... und hin und wieder krank (oder sogar "getötet") wird von toten Strukturen wie Viren etc.

Also demzufolge wäre das Leben doch ziemlich tot wenn es so abhängig von toter Materie ist.... einfach nur so rein sarkastisch gesehen... klar, durch die Ökologie und das Vernetzsein von allem hat man einen etwas mehr lebendigen Aspekt bekommen... aber dennoch wird die tote Materie nicht an sich als Leben betrachtet (ich meine, es kann ja sein dass sie IHR Leben in einer anderen Art manifestiert die WIR gar nicht wahrnehmen können) - irgendwie haben wir die tote Materie eher zu einem krassem, wortlosem Bediener für UNSER Leben degradiert ... was so typisch für die heutige egoistische Sichtweise wäre wo die Natur nur dazu existiert damit wir ihn nach unseren Wünschen ohne grosses ethisches Bedenken ausnutzen können.

b) sie den Tod nicht als ein natürlicher, zyklischer Teil des Grossen Lebens betrachtet...

c) und dann haben wir die Sache mit dem Bewusstsein, Intelligenz, Psyche, Instinkt, etc - aber laut den heutigen Kriterien gehört dies eher doch am Rande der Biologie und wird eher nur manchen höheren Organismen zugeschrieben.

Wie würde die Biologie bzw unser Konzept vom Leben aussehen, wenn diese 3 Punkte (es gibt sicherlich noch ein paar andere) berücksichtigt würden... dann würde man vielleicht zum ersten Mal LEBENDIG über die toten Strukturen die man studiert, DENKEN UND NOCH WICHTIGER EMPFINDEN?

Stellt euch mal vor, wirklich ALLES als LEBENDIG zu betrachten und zu empfinden ? - Pantheismus im modernen Sinne.... involviert in den verschiedensten Zyklen.... wo Leben und Tod nur die 2 Seiten einer Münze sind...


Übrigens, hier ein kleiner aber vielleicht ein nicht allzu unwichtiger Kommentar zu dem Wasser Buch mit dem sarkastischen Kommentar dass das Elektronenmikroskop nur tote Strukturen sieht (in dem Zitat oben von George). Ich kenne etliche Biologen die alle diesen Satz kritisieren und sagen so ein Schmarn, er hat doch keine Ahnung was er da sagt.... Es ist nämlcih so, dass jeder der sich mit einem Elektronenmikroskop beschäftigt weiss dass die Organismen die man sich anschaut tot sind - es geht technisch nicht anders - obwohl man so gerne möchte dass sie dabei lebendig sein würden - und man bemüht sich wirklich SEHR darum dennoch lebendiges Wissen hieraus zu ziehen.
Anders ist es mit den Proben für ein Lichtmikroskop, wo man "fast" (na, einene Elephanten kriegt man nichts unters Mikroskop) nichts töten muss.... und so benutzt man AKTIV beides um ein ergänzendes Bild zu bekommen vom Leben....

Aus diesem Sinne, erscheint dieses Zitat naiv schwärmerisch und gerade zu verletzend für seriöse Biologen - denn man denkt dieser Mann hat nicht die technsichen Schwierigkeiten begriffen und kritisiert dann die Biologie einfach anhand unfairen kritischen Argumenten - obwohl er es eigentlch gut meint... gerade solche naive Sätze erschweren nur einen seriösen Dialog zwischen materiellen Wissenschaftlern und magischen Philosophen... die Philosophen können ebenso schön einseitig und "blind" sein für die wissenschaftlichen Erkenntnisse, wie die Wissenschaftliche blind für die Magie der Philosophie sein können....

Es wäre wohl besser wenn sich BEIDE Lager sich etwas besser mehr um die jeweiligen Wissensgebiete, die sie so gerne kritisieren möchten (Scahttenseiten!) erkundigen würden... sodass man endlich wahre Inhalte diskutieren kann, statt tote Worte und Begriffe....

Ich wäre daran sehr interessiert wie ihr alle Magier Leben an sich betrachtet versus der Biologie.

Ein Kommentar hierzu noch, früher im Altertum waren alle Naturwissenschaften zu einem Einheitsfach (Physik....Philosophie) gesammelt - dann kam später die Trennung in verschiedene kleinere Fächer, Chemie, Biologie, Physik, Geologie etc etc. Dies hatte wohl seine angebrachten Argumente, aber dabei ist es auch schwer sie wieder zu vereinheitlichen - das ging im Renaissance als das angehäufte Wissen an Fakten nicht so gross war -aber heute ist es schwieriger - obwohl ich nicht denke dass es unmöglich wäre. Mag sein dass die Biologen dafür verantwortlich sind für den heutigen Lebensbegriff -aber warum eigentlich - warum betrachten die Chemiker, Physiker, Geologen etc die Materie an sich tot - und die Biologen dürften sich dann mit dem beschäftigen was sich hierauf krabbelt? Eigentlich ist es ein Wiederspruch an sich...

Würde man es so sehen, dass die Magie - die ursprüngliche, echte - dies alles in sich beinhaltet - die muss ja per Definition ein ganz anderes Natur- Kosmos Verständnis haben als die Wissenschaft? Sonst kann man nicht all deren Unterfächer - Rituale, Alchemie, Tarot, Astrologie etc erklären, denn die setzt ja voraus dass alles zusammenhängt - alles ein Leben ist- oder?


[Editiert am 19/12/2007 um 08:50 von Sternwanderer]
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 19/12/2007 um 12:03  
Im Fernsehen lief mal ein Interview mit Rupert Sheldrake, den ich bis dahin noch gar nicht kannte. Er redete davon, daß Sterne wie "unsere" Sonne vielleicht ein Bewusstsein besitzen würden - in gewissem Sinne Lebensformen wären. Da Sterne einen Lebenszyklus durchmachen und sich durch die in ihnen stattfindende Kernfusion in einem evolvierenden Prozess befinden, scheint mir dieser Gedanke nicht abwegig.

Und irgendwo habe ich mal die Frage gehört (wo genau weiß ich nicht mehr), ob Atome vielleicht ein Gedächtnis haben - Wasserstoff als erste Atomart würde dann die Erinnerung an den Ursprung des Universums beinhalten, oder zumindest die Erinnerung an die Zeit vor der Entstehung der ersten Sterne, "kurz" nach dem Ende der inflationären Phase.

Da stellt sich mir die Frage: warum können wir uns "Leben" nur in Größenordnungen vorstellen, die so Dicht um unsere eigene Größe angesiedelt sind?

Im Zusammenhang mit dem "Bewusstsein der Atome" fiel mir dann eine interessante Sache auf: Allergien! Zum einen kann ein Mensch eine Allergie entwickeln gegen Metalle bzw. Atome, die vom Körper eigentlich gar nicht wahrgenommen werden können, weil diese Atome im Organismus keinen Platz haben, keine Rolle spielen für die biologischen Prozesse des Körpers. Zum anderen: je schwerer ein Atom ist, desto mehr wirkt sich eine (körperliche) Reaktion auf diese Atome psychisch aus. Bei einer Bleivergiftung (ist keine Allergie, aber das sei erst mal egal) wird ein Mensch "verrückt" (z.B. L. v. Beethoven, oder die Besatzung des Schiffes der Franklin-Expedition). Auch der ehemalige Großmeister der Fraternitas Saturni, Meister Daniel, der in einer Tropfsteinhöhle ein magisches Ritual zur Kontaktaufnahme mit "trans-saturnischen Kräften" durchführte und zu diesem Zweck im Weihrauch Spuren von Uran, Neptunium und Plutonium verbrannte, verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in geistiger Umnachtung. Ein besonders krasser Fall war ein junger Mann, der sich von Depressionen getrieben aus dem Fenster stürtzte - erst bei der Autopsie wurde festgestellt, daß er eine Goldallergie hatte und das Gold in seinen Zähnen ihn durch die allergische Reaktion depressiv machte.
Da scheint sich also ein Zusammenhang zwischen komplexeren Atomen und komplexerem Bewusstsein anzudeuten. Die gebräuchliche Einteilung des Periodensystems in "organische" und "anorganische" Elemente ist ja eh nur ein Behelfsmittel, eine künstliche Einteilung. Ebenso sind andere wissenschaftliche Einteilungen Behelfsmittel, um die Forschung in gewissen Grenzen zu halten und nicht ausufern zu lassen. Auch die (teilweise arg chauvinistische) Einteilung der Umwelt in "lebendig" und "nicht lebendig" ist künstlich, also vom Menschen gemacht, zudem eher jüngeren Datums. Wendet man ein animistisches oder dynamistisches Weltbild an, muss man alles im Universum als lebendig anerkennen. Den Dingen diese Anerkennung zu versagen ist lediglich ein Behelf - ein freiwilliges Erblinden.


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red_folder.gif erstellt am: 19/12/2007 um 23:29  

Zitat von Eliphas Leary, am 19/12/2007 um 12:03
Im Fernsehen lief mal ein Interview mit Rupert Sheldrake, den ich bis dahin noch gar nicht kannte. Er redete davon, daß Sterne wie "unsere" Sonne vielleicht ein Bewusstsein besitzen würden - in gewissem Sinne Lebensformen wären. Da Sterne einen Lebenszyklus durchmachen und sich durch die in ihnen stattfindende Kernfusion in einem evolvierenden Prozess befinden, scheint mir dieser Gedanke nicht abwegig...Da stellt sich mir die Frage: warum können wir uns "Leben" nur in Größenordnungen vorstellen, die so Dicht um unsere eigene Größe angesiedelt sind?


Das ist gut gesagt - und vielleicht kann man es so weiterführen dass dies genauso gut in die andere Richtung (kleiner) gilt. Das erinnert mich an ein Zitat (leider in Englisch) von einem Evolutionsbiologen Paul Ewald,

"The attention of biologists was distracted for nearly a century by arguments over whether viruses are organisms. The disagreement stems largely from the generalization put forth in the latter half of the nineteenth century that cells are building blocks of life. Viruses are simpler than cells, so the logic goes, viruses cannot be living organisms. This viewpoint seems best dismissed as semantic dog wagging by the tails of dogma"

Also wenn man nun unbedingt Leben nach Grösse trennen will, bei welcher Grössenordnung sollte man es machen? - klingt also irgendwie irrationell... aber was der Sheldrake angedeutet hat, ist ja ncihts neues, das wussten die alte Philosophen schon !! - da waren die Planeten und der Tierkreis und alles im Weltall lebendig, vom Makrokosmis bis zu Mikrokosmos und zurück ....



Zitat von Eliphas Leary, am 19/12/2007 um 12:03

Und irgendwo habe ich mal die Frage gehört (wo genau weiß ich nicht mehr), ob Atome vielleicht ein Gedächtnis haben - Wasserstoff als erste Atomart würde dann die Erinnerung an den Ursprung des Universums beinhalten, oder zumindest die Erinnerung an die Zeit vor der Entstehung der ersten Sterne, "kurz" nach dem Ende der inflationären Phase.


Keine Ahnung was man hierzu sagen sollte.... und wie dies zu beweisen wäre. Aber wenn es nun so wäre, warum erinnert sich der Mensch so schlecht an seine eigene Vergangenheit, seit seiner Geburt... warum sollte ein Atom dies besser können als ein Mensch? .... der Mensch hat immerhin seine Speicherkörper (Gene, Nervenbahnen, etc) während das Atom dies nciht hat - zumidnest ist dies noch nicht entdeckt worden -aber vielleihct hätte jemand hierzu interessante esoterische Theorien...?



Zitat von Eliphas Leary, am 19/12/2007 um 12:03
Im Zusammenhang mit dem "Bewusstsein der Atome" fiel mir dann eine interessante Sache auf: Allergien! ....Da scheint sich also ein Zusammenhang zwischen komplexeren Atomen und komplexerem Bewusstsein anzudeuten.



Interessant, wobei mir hierzu, dummerweise (nicht negativ gemeint, ich bin eben etwas sarkastisch), ein ironischer Kommentar einfällt, dennoch ist es so dass auch wenn 2 Menschen die gleiche Allergie haben, so können sie unterschiedliche Symptome aufzeigen - wo dies nicht unbedingt mit der Art der Spiritualität des Menschen zusammenhängt... es ist ihr Karma (wobe ein spiritueller Mensch nicht unbedingt gesünder als ein weniger spiritueller sein muss).

Weiter, bei allen Krankheiten, Allergien und giftigen Reaktionen, wird immer gesagt dass das Ding DA draussen giftig oder krankheitserregend wäre...aber das ist so eine relative Sache - ist doch nur wieder so eine Projektion seiner Schatten, oder? Dies Sache da draussen erzeugt ja nicht eine Krankheit bei jedem.. die Giftschlange hat gar kein Problem mit ihrem eigenen Gift...für sie ist dieser Todesspender ihre beste Garantie für ihr Fortleben...

Ich habe mal die sehr sarkastische Hypothese gehört, es ist nicht die Umwelt die giftig ist, sondern der Mensch selber - also, wenn der Mensch giftig gegen seine Umgebung ist, wird er natürlich die Umwelt als gifitg erleben...


Zitat von Eliphas Leary, am 19/12/2007 um 12:03

Die gebräuchliche Einteilung des Periodensystems in "organische" und "anorganische" Elemente ist ja eh nur ein Behelfsmittel, eine künstliche Einteilung. Ebenso sind andere wissenschaftliche Einteilungen Behelfsmittel...Auch die (teilweise arg chauvinistische) Einteilung der Umwelt in "lebendig" und "nicht lebendig" ist künstlich, also vom Menschen gemacht, zudem eher jüngeren Datums. Wendet man ein animistisches oder dynamistisches Weltbild an, muss man alles im Universum als lebendig anerkennen. Den Dingen diese Anerkennung zu versagen ist lediglich ein Behelf - ein freiwilliges Erblinden.


Das ist schön gesagt! Nur so ein Kleinkrahm Kommentar hierbei, zu der künstlichen Einteilung - stimmt einerseits, aber dennoch reflektiert es ETWAS in der Natur.... wo wir als Menschen dies erstmal so betrachten müssen - der springende Punkt ist dann eher, wie flexibel man hiermit im Denken umgehen kann -statt dies zu einer Wertung werden zu lassen, sollte man immer versuchen darüber hinaus zu denken...


[Editiert am 19/12/2007 um 23:36 von Sternwanderer]
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 13/1/2008 um 21:45  
Hi - daß ein Elektronenmikroskop aus TECHNISCHEN GRÜNDEN nur tote Strukturen zeigen kann - ist auch mir bekannt.

Forschungen wie Wilhelm Reich, die die LEBENSENERGIE einführten, sind aber aus der wissenschaftlichen Diskussion ausgeschlossen worden. Übrigends haben diese Forscher mit nicht mit gewöhnlichen optischen Mikroskopen gearbeitet, sondern mit Sonderanfertigungen und extremen ungewöhnlichen Vergrößerungen und Lichtverstärkungen- die wohl ebenfalls nicht weiterentwickelt wurden.

Wilhlem Reich mag damals modern gewesen sein. Aber so ein Ausschluß aus der Diskussion schafft auch Probleme: wird ein Zweig aus der WEITERENTWICKLUNG ausgeschlossen, wird er immer unbrauchbarer. D.h. spezielle Methoden und Denkansätze entwickeln sich weiter - während andere UNBRAUCHBARER werden - nicht, weil sie pere se unbrauchbar sind, sondern weil sie der Entwicklung der anderen Zweige dann nach einiger Zeit nicht mehr standhalten können.

Dassselbe Problem ergibt sich, wenn wir PRANA oder LEBENSENERGIE in die Biologie einführen. Wir haben dann ein total erwachsenes Konzept von Physik und Chemie - und ein absolut infantiles Konzept von Lebensenergie.

Hier wäre es mal lehrreich, die GESCHICHTE DER PHYSIK sich anzuschauen, im Hinblick auf elektrischen Strom. Dort sprach man anfangs z.B. von einem FLUIDUM - es gab von anerkannten Physikern die abenteuerlichsten Theorien. Der Durchbruch kam erst, als ein Physiker eine Kompaßnadel neben einen stromduchflossenen Leiter plazierte, die Magnetnadel reagierte - und einen ZUSAMMENHANG zwischen Elektrizität und Magnetismus entdeckte. Erst da war eine Wahrnehmung und erwachsene Beschreibung von elektromagnetischen Wellen möglich.

Mit der Lebensenergie befinden wir uns jetzt da, wo wir lächeln, wenn wir uns an dieselben ANFÄNGE im Begreifen der Elektrität erinnern - was für einen Aberglauben und was für abstruse Theorien damals kursierten.

Das liegt aber nicht in der Lebensenergie selbst - genausowenig wie damalige infantile Theorien in der Elektrizität selbst begründet waren - es liegt daran, daß Wissenschaftler einseitig gewisse Dinge weiterentwickeln - und andere nicht - und dann diese Dinge einseitig so weit entwickeln, daß sie sich mit den anderen Dingen gar nicht mehr beschäftigen KÖNNEN, wollen sie sich nicht lächerlich machen, oder als Schwärmer gelten.

Was sie nicht sehen wollen ist, daß dies auf diese Weise SELBSTVERURSACHT ist.

Bei Lebensenergie haben wir die unterscheidlichsten traditionellen und kulturellen Konzepte - die man wissenschaftlich gewiß nicht einfach übernehmen kann. Wie ich in meinem Pendelkursus herausgefunden habe, verhindern diese autoritären Konzepte sogar oft den Zugang zu einer meßbaren Wahrnehmung der Lebensenergie.

Man kann diese Traditionen zwar beachten - aber man kann wissenschaftlich nicht unbedingt auf sie bauen. So baut Biologie lieber auf Nicht-Lebendiges wie Chemie - Gehirnströme - Statistiken und äußerliche Verhaltensforschung.

Das eigentliche Leben, die Natur - wird für einen Biologen somit zu einer BLACK BOX - die er mit äußerlichen Verhaltensexperimenten zu beschreiben sucht, in die er aber nie hineinkommt.

Dann werden diese Wissenschaftler - philosophisch gesehen - wie diese Typen am Stammtisch, die sich über Frauen unterhalten. Der eine sagt, im Norden in Ländern wo Schnaps verboten ist - da kriegst du mit ner Flasche Wodka jede Frau ins Bett. Der andere sagt - wenn eine Frau sauer ist, schenk ihr nen Diamanten, das versöhnt mit Sicherheit. Der andere sagt, ein bischen verprügeln ist hin und wieder gar nicht schlecht.

Alle versuchen sie, durch ÄUßERE EXPERIMENTE etwas UNTER KONTROLLE zu bekommen - wozu sie KEINEN INNERERN ZUGANG haben.

Ist das übertrieben?

Nun, im Weinbau und im Gartenbau gibt es durch die Klimaveränderung gerade eine OHRWURMPLAGE. Früher waren es Nützlinge - jetzt aber vermehren sie sich so sehr, daß es SCHÄDLINGE für unsere Nutzpflanzen geworden sind. Und zwar in einem plötzlichen, krassen Ausmaße. Es ist ein völlig neues Problem.

Und ich kriege gerade mit, wie nebenan Biologen versuchen, diese Dinger KAPUTT zu kriegen. Man hat sie schon eingefrohren - krasse Temperaturen unter Null - beim Auftauen lebten sie munter weiter. Zugelassene Chemikalien überleben sie fast lächelnd.

Bei Zikaden hat man eine Lösung gefunden - man gibt Tabletten mit Pheremonen in die Weinfelder, dann finden die Männchen die Weibchen nicht und sie können sich nicht vermehren. Das hatte Erfolg.

Bei den Ohrwürmern hat man noch keinen Erfolg - genausowenig wie der Typ mit dem Verprügeln auf Dauer Erfolg bei Frauen hat. Das mit den Pheremonen bei Zikaden ist schon erfolgreicher, es klappt nicht immer aber hinreichend oft - vergleichbar mit dem Vodka bei Frauen im hohen Norden.

Es sind alles ÄUßERE EXPERIMENTE mit der Natur - ohne einen INNERERN ZUGANG.

Dieser wurde ausgeschlossen wo er auftauchte, z.B. bei Wilhelm Reich - und wurde nie weiterentwickelt.

Wenn unsere Typen aus der Kneipe weiterhin FLEIßIG Versuche mit Frauen machen - werden sie bestimmt nach Jahrzehntelanger Forschung eine Menge herausfinden, was ERFOLG hat.

Aber VERSTEHEN werden sie nie etwas ...

Wünschenswert wäre ein Gleichgewicht von äußerem und innerem Verstehen. Was ich schreibe, heißt jetzt nicht, das äußere Wissen wegzuwerfen - es heißt, das INNERE WISSEN auf den gleichen Stand zu bringen.

Äußeres Wissen ermöglicht uns Gestaltung und KONTROLLE über die Natur. Und jeder Autofahrer weiß, daß Kontrolle auch seine guten Seiten hat.

Inneres Wissen ermöglicht BEZIEHUNG - eine lebendige Beziehung mit der Natur. Es ginge darum, daß Wissenschaftler BEZIEHUNGSFÄHIGER werden.Man wird übrigends zwischen äußerem Wissen und innerem Verstehen oder Mit-Sein viele ANALOGIEN entdecken - beipielsweise zwischen Chemie und innerer (magischer, tantrischer) Alchemie.

Schaue ich mir aber die medizinische Entwicklung an - Heilung=Tablette - oder die Situation für Studenten der Pharmazie an den Unis - wo es nicht mehr um VERSTEHEN geht, sondern um reines Repitieren - wo der Professeor schonmal fragt - was, sie DENKEN etwa nach?

Hier wird eine zunehmende Entwicklung deutlich, die ich BEZIEHUNGSUNFÄHIG nenne ... ähnlich der Typen in der Stammkneipe, die über Frauen reden. Wir leben also in einer Kultur von zunehmender BEZIEHUNGSUNFÄHIGKEIT, einer zunehmenden WAHRNEHMUNG DES LEBENS VON AUßEN. Und wissenschaftliche Methodik spiegelt sich in dieser Kultur.

Magie KANN Beziehungsfähigkeit wiederherstellen - wenn sie nicht aus halb destruktiven halb konstruktiven Quellen kommt (Crowley)' - oder aus einem Dogmatismus. Sie kann, wenn sie mit lebendiger Erkenntnis kommuniziert.


grüssli merlYnn


[Editiert am 14/1/2008 um 00:01 von GeorgeTheMerlin]
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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 14/1/2008 um 09:56  
oh welch chaos! tohu und wabohu!

erst mal - selbstverständlich ists möglich, mit technischen geräten lebendige materie zu untersuchen. ein computertomogramm beziehungsweise ganz normale optische mikroskopie leisten da brauchbare dienste, und polarisations- und lasermikroskope zeigen auch heute noch "neue" dinge. wer spannde sachen sehen will, soll sich mal die Laserfluoreszensmikroskopischen bilder von zellen angucken, solche hier, beispielsweise.

LFR-bild

die sehen aus wie galaxienhaufen. spannend, oder?

wie will man den "prana" oder "lebensenergie" ind ei physik, chemie oder biologie einführen? setz 5 "esoteriker" zusammen, und sie sollem einem biologen eine schlüssiger definition von lebensenergie geben - sie werden sich nicht nur untereinander, sondern auch noch mit dem biologen verstreiten. wenn ich sage (ich erfinde mal eine für mich passende definition) : "lebensenergie ist die fähigkeit zu struktureller selbstorganisation im sinne der system- und chaostheorie, welche allerdings noch die ebene einer interaktion vermittels allegorien mit "höheren" ebenen beinhaltet" so werden mich wahrscheinlich sowohl du als auch der biologe angucken, als hätte ich gerade drogen genommen. und da ist die andere hälfte des kybalion noch nicht dabei, geschweige denn der taoismus. oh, doch, wenn man den noch in die "selbstorganisation" hineindefiniert.

und - ich kann mich solange ich will in einen ohrwurm hineinfühlen - er frisst trotz allem meinen wein auf. dafür wird er von vögeln gefressen, die fütter für katzen sind..... alora, räuber-beute-gleichungen -> selbstorganisation.


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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 15/1/2008 um 00:40  
Hallo Hephaestos

hi - solche Bilder finde ich auch spannend!

Meine kleine Kritik war allerdings, daß diese Bilder STATISCH sind - während Leben doch VIBRATION, PULSIEREN ist. Eine Filmaufnahme würde zeigen, daß alle abgegenzten Teilstrukturen (Membran, Zellkern - auch Umgebung) - in einem PULSIERENDEN Austausch miteinander stehen. Dieses MEER AUS SCHWINGUNGEN unter dem Mikroskop finde ich fast noch spannender als die Strukturen. Diese Schwingungsmusik wird gerade immer offensichtlicher, je stärker die Vergrößerung ist - Reich meinte dann sogar Energie wahrgenommen zu haben. Das geht allerdings nur, wenn diese Instrumente unter extrem starker Vergrößerung auch BEWEGUNGEN sichtbar machen.


Hättest du vor so 300 Jahren Physiker und andere Wissenschaftler an einen Tisch gesetzt und gefragt, was ELEKTRIZIZÄT ist - du hättest dasselbe Chaos und Gestreite gehabt wie jetzt mit feinstofflicher Energie.

Eine weithergeholte Definition dieser Energie finde ich aber sinnlos, wenn

- diese Energie nicht wahrgenommen wird

- Qualitäten und Stärken nicht gemessen oder zumidesten grob wahrgenommen werden können

- nicht die Fähigkeit da ist, OPERATIONEN mit dieser Energie durchzuführen

Das heißt -

Wahrnehmen kann man diese Energie auf verschiedendste subjektive Weisen - spüren - sehen - ..... es gibt mindestens 10 hellsichtige Sinne dafür.

MESSEN kann man diese Energie mit dem Pendel - Stärke und Qualität und Frequenz. Wobei man die Fehlerquellen kennen muß - und die subkjektiven Überlagerungen.

Operationen heißt z.B. Eine Wasseraderkreuzung wahrnehmen, die Energie wahrnehmen (=schädlich für uns von der Frequenz, Energieabsaugend von der Stärke) - und wie die Alten mit Hilfe einiger Steine aus dieser Wasseraderkreuzung einen positiven Kraftort zu erstellen. Dann: Sender für diese Energie bauen können. Steinkreise und Hühnengräber haben sehr genaue Frequenzen und Energien - meßtechnisch kann man das nur bewundern.
Fließende Energiekreisläufe herstellen können (Pyramiede - ein Metallkontakt an der Spitze - ein Metallkontakt am Bodenblech z.B. - am Boden saugt es ab - an der Spitze gibt es Energie)

- den Unterschied zwischen Prana und sogenannter Tachyonenergie kennen - und wissen wie beide zusammenwirken (zum Senden)

- die Qualität dieser Energien für biologische Systeme bestimmen können (Heilende Energien - schädigende Energien) und Experimente dazu beschreiben ...

- diese Energien geistig beeinflussen und programmieren kann

Wenn man mit diesen Energien experimentiert und operiert hat - bestimmte Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge gefunden hat usw - dan kann man VORSICHTIG beginnen mit vorläufigen Definitionen.

Also - aus dem praktischen UMGANG und KONTAKT damit ergibt sich dann eine vorläufige Definition - aber nicht aus KONTAKTLOSIGKEIT und Nicht-Wahrnehmung.

Wir SIND diese Energien - aber wir sind auch eine QUELLE solcher Energien und können sie geitig bewußt herstellen und beeinflussen und transformieren.

_________________________________

Das ist wohl in der Physik nicht anders: Der PRAKTISCHE UMGANG mit Elektrizität führte zur Erkenntnis - nicht die bloße Philosophie darüber.

*lach es würde mich aber nicht wundern, wenn sich unsere derzeitigen Definitionen für Elektrizität ebenfalls eines Tages als VORLÄUFIG herausstellen.

grüssli merlYnn


[Editiert am 15/1/2008 um 00:48 von GeorgeTheMerlin]
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Hephaestos
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Dann: Sender für diese Energie bauen können. Steinkreise und Hühnengräber haben sehr genaue Frequenzen und Energien - meßtechnisch kann man das nur bewundern.

anbei - ich hab grad "hühnergräber" gelesen. aber egal.

problematisch ist halt, das diese experimente nicht im physikalisch-chemichen sinne wiederholbar sind, da man ja ausgebildete medien (heisst das "medium" bei pendlern?) braucht, um da irgendwelche resultate zu bekommen. sowohl mich (geschweige denn eine messaparatur) könntest du drei wochen auf ein hühnengrab setzen, das pendel würde dasselbe anzeigen wie in der mannheimer innenstadt. problematisch ist halt, das man wahrscheinlich einen lebendigen geist am ende des pendels braucht, der mit sowas was anfangen kann. ansonsten bekommt man ähnlich sinnlose resultate, wie wenn man an einem computer kartenlegeprogramme startet. der PC ist einfach nicht "Spiri-Web-tauglich" :)

und, siehst du: ich verstehe auch nichts von "prana"- oder "tachyonenenergie". kenn gerade mal das "chi" oder die "kundalini-energie". für mich ist das irgendwie alles dasselbe: elektrische energie, wärmeenergie, kinetische energie, potentielle energie, chemische energie sind alles ausdrücke (naturwissenschaftliche), welche in gewissem maße dasselbe beschreiben, und in vielen gesichtspunkten garnicht. sooo einfach ist das auch in den naturwissenschaften nicht.


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red_folder.gif erstellt am: 17/1/2008 um 14:06  
@ Merlin und Hephaestos und sonst alle:

Super interessante und tolle Gedanken – ich habe mich darüber gefreut – es wäre schön wenn mehr Leute auch so hierüber nachdenken könnten!

So toll man auch hierüber philosophisch diskutieren könnte, ab irgendeinem Punkt wird es dann aber immer komplizierter und ich frage mich ob wir uns nicht hierbei lustig machen... ob alles doch nicht eigentlihc einfach sehr einfach ist.... denn dennoch ist es so, auch das einfachste Lebewesen kennt dennoch das Leben genauso gut wie wir ohne so viel hierüber akrobatisch nachdenken zu müssen – es existiert einfach und lebt und stirbt etc. als wäre es die natürlichste Sache des Lebens…

Wir Menschen mit unserem Intellekt machen es vielleicht alles manchmal etwas zu kompliziert… (aber natürlich können wir es auch noch phantastischer mit unserem Geist und Intellekt zum Ausdruck bringen können!). Jedes Wissens-System mit ihren Unterteilungen und immer den Wunsch alles durch Definitionen abzugrenzen, immer auf der Suche ist nach EINER Weltenformel die alles in einem Satz, am besten mit hoher Voraussagbarkeit, zusammenfasst, hat dann alles so überaus kompliziert gemacht, dass wir fast unsere Natürlichkeit verloren haben...

Und hier sitzen wir dann und versuchen das Leben erneut zu definieren – einzugrenzen? – ein Phänomen das wir nicht erzeugt haben – noch es tun werden können, trotz aller Versuche mit Hilfe der neugewonnen Erkenntnisse wie zB die Entschlüsselungen der Strukturen von den Genomen verschiedener Lebewesen.

Kurz zur Geschichte der Naturwissenschaften: Es ist interessant zu notieren, dass vorher waren alle heutigen Naturwissenschaftlichen Fächer in einem Fach, Physik verbunden - nachher wurde es dann immer mehr aufgeteilt – wahrscheinlich aus praktischen Gründen – aber irgendwann ging dann der verbindende Faden zwischen allen Unterfächern verloren. Aber zum Glück dreht sich der Wind nun etwas – aus den einfachen Fächern wie Physik, Chemie, Biologie, Geologie, gibt es nun heute wieder z.B. physikalishe Chemie, Biochemie, ja sogar Biogeochemie…und in manchen wissenschaftlichen Kreisen wird wieder über das ökologische Gaia Prinzip nachgedacht etc., also hoffentlich bleibt der Trend so weiter… Übrigens, kann man nicht das Gleiche Muster auch in der Geschichte der "Magie" sehen? - auf jeden Fall, vielleicht können sich alle Wissenszweige –auch Wissenschaft versus Magie und Okkultismus einmal wieder sich gegenseitig eröffnen zum Austausch…und so wieder die Einheit in allem mit den diversen Sinnen, die jedes Wissenszweig zunutzen macht, wiederfinden…

Zu den Methoden die ihr da aufgelistet habt zum Studium vom "lebendigen Leben" – hierzu gibt es noch mehr Methoden, aber dabei enstand bei mir nun plötzlich die Frage, ob es dann doch wirklich relevant ist zu diskutieren welche analytischen Tools man benutzen soll um das Leben besser zu studieren – ob es mit der einen Methode wirklich besser klappen wird als eine andere?

Ich glaube es eher nicht - es geht ja um die Interpretation – die Bilder die man in sich geprägt hat – wie es schon von euch in anderen Zusammenhängen gesagt wurde. Ich denke, man kann ebenso in toten Strukturen was lebendiges finden – es hängt nur davon ab wie….

Für mich ist z.B. Chemie nicht „tot“ – wenn man sie und ihre Objekte - Elemente und Mineralien etc - näher studiert entdeckt man wie phantastisch es ist- es krabbelt doch von Leben und Aktivität, in ständigen Dialog mit seiner Umwelt– es ist aber nur in einer anderen Art –auf subelementarer, atomarer und molekularer Art – und in anderen Zeitdimensionen.

Ein Geochemiker studiert gewisse Aspekte von dem Mineral – und lässt dann andere aus. Ein Heilsteinkundler ertastet ganz andere Dinge wie die Heilkräfte in dem Mineral. Würden wir sagen dass der Steinheilkundler ein mehr lebendinges Empfinden für sein Mineral hat als der Geochemiker? Die erste Antwort wäre vielleicht ja, aber ich bin mir nicht so sicher, denn ich frage mich ob der Heilsteinkundler auch nicht das Mineral EBENSO abgrenzend von anderen Dingen oder Lebewesen betrachtet – nur in einer anderen Art als der Geochemiker…

Denn warum sollte so ein kleines Stück Stein mehr heilend/lebendiger wirken als anderes – mag sein dass es so ist – momentan ist –aber es heisst nicht dass es so hätte sein müssen…. Und die Gefahr hierin besteht dass man dann ein Dogma aus einer momentanen Heilkraft, deren Geschichte wir nicht kennen, entwickeln ohne den Hintergrund zu verstehen – und wie sein Platz in dem grossen ständig entwickelnden Leben ist.

Ich denke das Problem ist dass man etwas (ob Biologie oder was auch immer) „totes“ für „zu tot“ hält oder es einfach abgrenzt von anderem Dingen und Phänomenen – es als eine Sackgasse betrachtet – und wenn man die eine Hälfte der Münze ignoniert, wie kann man dann die andere Hälfte genügend gut studieren?

Das Leben das wir versuchen zu studieren ist vermutlich viel, viel grösser als wir es je versuchen könnten zu erfassen da wir nur gewisse Sinnes-Tools zur Verfügung haben, und unser Gehirn zu endlich ist um die Unendlichkeit zu erfassen – ebenso wie wir dies in Zusammenhang mit der Urknalltheorie diskutiert haben.

Je mehr ich hierüber nachdenke, umso mehr frage ich mich ob wir uns nicht zu diktierend auf die Natur hinwenden… immer sind es wir mit unseren Fragen, Definitionen und Prägungen die versuchen es alles zu verstehen/kontrollieren….

Ich hätte gerne gewusst wie alles sich entwicklen würden, wenn wir AUCH HIERZU lernen würden, mehr auf alles zu hören… so wie z.B. Momo´s besondere Zuhörerfähigkeit in dem Buch von Michael Ende (diese Seiten wo dies beschrieben wird finde ich wunderbar…. Wie das Beispiel mit dem verschwiegenen Kanarienvogel der nicht singen wollte… und Momo eine ganze Woche auf sein Schweigen hören musste bis es wieder singen konnte….).

Ich glaube es gibt Leben innerhalb Leben…. Und das Leben das wir mit unserem Intellekt versuchen zu verstehen und mit unserer Wahrnehmungsfähigkeit sehen ist eigentlich nur ein einfacher Schatten… wie in Platos Höhlengleichnis…. Das eigentliche Leben steht dahinter…. Und wir können es nur verstehen wenn auch wir selber in uns ebenso lebendig sind….

Es ist alles ein Spiegelbild von allem- und so wird es wohl auch verschiedene Lebensauffassungen geben, verschiedene Namen- ob Prana oder Wärmeenergie, so wie Hephaestos es vorher ausdruckte - jenachdem wer dies von sich gibt - oder? Das erinnert mich etwas an den Tao Begriff - Das Tao das mit Worten ausgedruckt werden kann ist nicht das ewige Tao....

Vielleicht habt ihr dies schon alles gesagt…. irgendwo zwischen euren Zeilen - entschuldige falls ich irgendwas wiederholt habe – oder eben anders ausgedruckt.


[Editiert am 17/1/2008 um 18:54 von Sternwanderer]
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Das Tao das mit Worten ausgedrückt werden kann ist nicht das ewige Tao....

eben :)

der menschliche geist schafft sich seine "worte/definitionen" ja nicht deshalb, weil er phänomene aus purer bösartigkeit zerstückeln will. das alchemistische "solve", das auf-lösen ist nötig, um die bestandteile sowohl untersuchen wie auch kommunizieren zu können - ich kann ja schlecht über die schönheit einer geode reden, wenn ich nur das wort "stein" zur verfügung habe :)

dennoch ists einfach notwendig, einzelne begriffe auseinander zu halten, schnittmengen von begriffen oder zusammenhänge zu verstehen etc. auch wenn ich dann das "tao" in Yin und Yang teilen muss. aber das emfinden bleibt hoffentlich ganzheitlich, sonst geht uns unsere magie und natürlichkeit verloren. wenn jemand mal einen kristallgarten gezüchtet hat, weiss er, wie faszinierend auch banalste chemie sein kann.

Zitat:
Ich glaube es gibt Leben innerhalb Leben…. Und das Leben das wir mit unserem Intellekt versuchen zu verstehen und mit unserer Wahrnehmungsfähigkeit sehen ist eigentlich nur ein einfacher Schatten… wie in Platos Höhlengleichnis…. Das eigentliche Leben steht dahinter…. Und wir können es nur verstehen wenn auch wir selber in uns ebenso lebendig sind….


denn wie oben, so unte.. oder so ähnlich war das doch? wenn ich zurückblättere zu dem zellfoto, finde ich, das es einem foto einer galaxie gar nicht so unähnlich sieht. es gibt schon prinzipien, odnungs - und unordnungsstrukturen die wir überal finden. das erzeugt in uns ein gefühl der vertrautheit, so das wir "leben" und "schönheit" in allen möglichen dingen entdecken können. ob es nun planeten oder atome sind. was dahinter steht, wie in platons höhle, können wir nicht kommunizieren, weil wir duch unsere sprache nur über die "schatten an der höhlenwand" reden können.

dennoch: wenn ich es jemandem begreiflich mache, warum dieser schatten soundso ist, und das meiner meinung nach "mehr" dahinter steckt, als nur das bild an der wand, benötige ich die zerstückelung in bausteine. die sprache der wissenschaft oder des glaubens oder der magie...


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