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Autor: Betreff: Merlins Deutung als Verbindung von Elementen, Astrologie und Tarot
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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smilies/smile.gif erstellt am: 21/12/2007 um 02:33  
Hallo!

Schaut man sich einmal Akrons ‚Arbeitskreisstruktur an http://www.peregrinus.ch/index.php?id=52 , kann man mit dem Cursor die kleinen Kreise aktivieren und erhält dort verschiedene Bewußtseinsstufen magischer Arbeit. Stufe IV auf der rechten Ebene heiß 4° Netzach und beinhaltet die klassischen Kopfmodelle der Deutung; Astrologie, Tarot usw. Stufe III 3° Hod beinhaltet die INTUITIVEN Methoden wie Pendeln, Spüren, Meditation. Und hier liegt meine Affinität beim Arbeiten.

Wenn ich nun Tarot deute, würde ich dabei IN VERBINDUNG mit Astrologie und Pendeln immer die Verbindung zu einem größeren Ganzen suchen. Diese Art Deutung lebt von der VERBINDUNG verschiedener archetypischere Deutungsmustern – und ich will es einmal an einem Beispiel ein wenig demonstrieren.

Ich nehme dabei mal einige Daten von Mondwoelfin heraus. Wir sind uns aber dabei im klaren, daß wir bei diesen archetypischen Bilddeutungen von Astrologie, Elementen, Tarot NICHT die Person deuten – sondern eben nur diese Energien, die wir sehen. Wir vermeiden daher solche Ausdrücke wie DU BIST – DU HAST .... sondern sagen daher lieber – IM TAROTBILD SEHE ICH dies und das ....Die Person hat in diesem BILD die und die Eigenschaften ...

Eine Deutung ist somit die KUNST DER INSPIRATION – die der Betreffende dann selber MIT SICH ERKENNEND IN BEZIEHUNG setzen muß. Dieser EIGENE ERKENNTNISPROZESS ist sehr wichtig – und der Deuter sollte diesen Prozess nicht durch autoritäre (und damit falsche!) Zuschreibungen übergehen.

Zuerst pendele ich, was für ein Elementarwesen eine Person ist. Unsere menschliche Form dagegen, unsere augenblickliche Inkarnation, hat, wie unser Horoskop, eine Verteilung von vier Elementen – aber niemals ein Element mit 100%.

Die Wesenheit aber, die durch viele Inkarnationen und Horoskope hindurchgeht – hat nach bisherigen Forschungen immer ein Element mit 100% stabil. Wir kommen also geistig aus verschiedenen ELEMENTARWELTEN – und das hat auf unsere BEZIEHUNGEN Auswirkungen – wo wir uns verstehen und wo nicht.

Jedes der vier Elemente hat nämlich völlig andere WAHRNEHMUNGEN, völlig andere FÄHIGKEITEN – und eine eine völlig andere ETHIK.

Wasser ist Verbundenheit - für mich als Wasserelementarwesen bricht die Welt zusammen wenn die Verbindung gekappt wird. Daraus ergibt sich dann eine spezielle Ethik in Bezug auf Beziehungen. Das Luftelement bricht zusammen wenn Ideen nicht mehr realisiert werden können oder sich als falsch herausstellen. Dann bricht es Beziehungen ab. Das Erdelement bricht zusammen, wenn die Sicherheit einer bestehenden Form bedroht ist, oder eine Abgrenzung durchbrochen wird. Das Feuerelement bricht zusammen, wenn es klein gemacht wird – wenn WAHRHEIT verletzt wird, wenn seine IDEALE verletzt werden.

Was den einen gar nicht besonders berührt - läßt unverständlicherweise für den anderen seine Welt zusammenbrechen. Einem Erdwesen ginge z.B. beim Fremdgehen die Sicherheit vor – er würde der Partnerin nicht unbedingt die Wahrheit auftischen. Seine Partnerin, ein Feuerwesen, wird ihm diese Sicherheitslüge mehr verübeln, als das Fremdgehen. Was das Erdwesen in seiner Wahrnehmungswelt gar nicht verstehen kann. Man kann das richtig mit dem Pendel messen. Bei einer Lüge bricht bei einem Feuerelement die ganze feinstoffliche Lebensenergie zusammen – es ist wie Sterben – bei einem Erdelement bricht sie zu 30% zusammen – nicht schön aber verschmerzbar. Bei einem Erdelement bricht die ganze Lebensenergie zusammen, wenn Sicherheit bedroht ist – was das Feuerelement wiederum verschmerzen kann. Das Erdelement versteht nicht, warum das Feuerelement ihn nicht verstehen kann.

Dieses Bewußtsein, was für ein Elementarwesen ich bin, sagt schon viel über meine Beziehungen und meine Lebenseinstellung aus. Aber auch meine HAUPT-TRAUMENTHEMEN werden durch das spezielle Element berührt. Beim Wasserwesen liegen diese in zerbrochenen Beziehungen – beim Feuerwesen in zerbrochenem Stolz, Lüge, Erniedrigung – beim Luftwesen wenn Projekte an der Realität gescheitert sind oder Ideen sich als unrichtig herausstellen – bei Erde wenn eine Stabilität gefährdet wurde oder eine Grenze verletzt wurde.

Mit diesen Erkenntnissen geht’s in der Deutung dann weiter zum Horoskop, womit man sich ja so sehr identifiziert. Aber wie kann das sein, wenn ich weiß, daß ich VIELE LEBEN hatte? Dann hatte ich doch viele Horoskope.

Für mich wird das Horoskop somit zur KARMISCHEN REAKTION. Ich bin vom Horoskop Stier – aber BIN ich das? Vom Pendeln her ist meine WESENHEIT, die durch so viele Horoskope gegangen ist – WASSERELEMENT. Habe ich im letzten Leben ein entbehrungsreiches Leben als Soldat im Krieg erlebt, wo alle festen Strukturen zusammenbrachen, werde ich für mein nächstes Leben die SONNE IM STIER ersehnen und auch bekommen – Friede, Stabilität, in sich Ruhen können, Fruchtbarkeit .... hier sieht meine Seele dann das LICHT für eine neue Inkarnation und meine Geburt erfolgt zum Zeitpunkt Sonne im Stier. Nicht weil ich Stier BIN – sondern weil dieses LICHT und diese die neue Hoffnung für ein neues Leben ist. Oder eine versuchte LÖSUNG nach meinen karmischen Erlebnissen. Oder eine angenommene Lernerfahrung, mit dieser oder jener Energie auszutzen im nächsten Leben.

In diesem Sinne würde ich das Horoskop in Verbindung mit meinem Element deuten – und in Verbindung damit auch Tarotziehungen.



Beginnen wir im zweiten Teil mit den Daten von Mondwoelfin – wobei diese Deutung nur rudimentär bleibt aus Zeitgründen :)


[Editiert am 21/12/2007 um 02:53 von GeorgeTheMerlin]
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 21/12/2007 um 02:36  
Beginnen wir mit den Daten von Mondwoelfin – wobei diese Deutung nur rudimentär bleibt aus Zeitgründen:

Elemente: diese aber unter Vorbehalt, da es Fernpendeln ist – oder mit einen Text. Fehlerquellen beim Elementpendeln sind: Überlagerung mit den Elementen der menschlichen Form – Überlagerung mit einem Energiefeld von jemand anderem – usw usw.

Elemente des Wesens:
Erde : 15%
Feuer : 3%
Wasser :3o%
Luft : 100%

Astrologische Daten: Sonne in Jungfrau – Mond in Waage

Tarotlegung:

Vier Elemente:
Erde: Zwei der Scheiben
Feuer: Zwei der Kelche
Wasser : Ritter der Kelche
Luft: Ritter der Schwerter


Reise ins Erdelement – Berg, oben Gebäude mit offenen Türen, drin eine Gemeinschaft, lebhaftes Treiben (Feuer), aber Person steht außen vor.

__________________________________________________________

Die geistige Heimat für diese Seele ist also das Luftelement. Die BEGEGNUNG und das LERNEN mit anderen Elementen lief bei Wasser am erfolgreichsten – Erde mittelmäßig und bei Feuer meist negativ oder destruktiv. Feuer ist hier im Ungleichgewicht, ein energetisches Loch, mit schweren Lerninhalten, die nicht gemeistert wurden. Im Zusammenhang mit der Erdreise würde man nach folgenden traumatischen Geschehnissen im Leben suchen, die die Person durch Erkennen der inneren Strukturen (Jungfrau) zu meistern sucht:

Mit Sonne in Jungfrau hatte diese Seele traumatische Erfahrungen von UNBERECHENBARKEIT gemacht und sieht das neue Licht für sich in der Fähigkeit, Strukturen erkennen zu können.

Das negative Feuerelement deutet auf eine Einstellung hin, womit die Person Geschehnisse mit negativem Feuerelement anzieht: Gewalt – Lüge – Entehrung – Abwertung – klein gemacht werden, Niederlagen - Zerstörung .... Im Zusammenhang mit Unberechenbarkeit wären das Alkoholprobleme in der Familie (Elternteil verhält sich emotional total unberechenbar, nicht nachvollziehbare Wutausbrüche) – Zerstörung der Familie – Alkohol, Drogenprobleme in Beziehungen, Kontakt mit Kriminalität und gewaltsamer Unterdrückung, Außenseitertum ... all das sind MÖGLICHKEITEN nach denen wir suchen könnten.

Diese Zersetzungen im Leben versucht die Person durch Strukturerkenntnis und magischem Energieausgleich (Mond in Waage) zu heilen. Hierbei wird der Fokus des Lernens auf die Außenwelt gerichtet. Das ist richtig – aber die andere Seite ist der nach innen gerichtete Fokus – auf das EIGENE Feuerelement.

Hier wurde die Karte Zwei der Stäbe für das eigene Feuerelement gezogen. Rudimente dazu aus dem Akron Tarot:

Zwei der Stäbe:

-Traditionell die Partnerschaft zwischen zwei Kräften, die sich auf ein Ziel hin vereinen und eine KONSTRUKTION bilden, ...
-Im Bild einen Mann und eine Frau, die sich ihre Umgebung aufgrund ihrer IMAGINATION bebildern, sie tun das genauso unbewußt wie sie atmen. Sie erbauen sich ihre Realität aufgrund ihrer zur Gewißheit erhärteten ERWARTUNGEN (Luft!)...
- andererseits geht es auch darum, ein Vorstellungskonstrukt zu erschaffen, um es mit Mut und Tat verändern zu können um damit die Illusion eines freien Willens zu erzwingen.
- Auf der Ebene dieser Karte ist das Wollen wichtiger als das Handeln ... wir konzentrieren uns auf ein Ziel und bündeln alle uns zur Verfügung stehenden Kräfte ..
- In Liebesdingen die Kraft, unausgesprochene Dinge zu formulieren und negative Situationen rechtzeitig zu entschärfen. Im positiven Fall die Verbindung zweier Seelen in einer Partnerschaft oder Freundschaft zu dem Zweck, ein gemeinsames Ziel zu erreichen.
- Spirituell- den persönlichen magischen Weg mag man zwar finden wollen – doch wollen bedeutet nicht zugleich auch finden. ... der Wille zur Tat, wir haben noch nicht gehandelt, aber sind bereit, eine bestimmte IMAGINATION im Leben durch aktives Handeln sichtbar zu machen.
- Umgekehrt: schlägt die Absicht des Wollens in einen Rohrkrepierer um. ... Kampf im Außen ... oder einen inneren Machtkampf unserer verschiedenen Persönlichkeitsanteile: Unser Wille und unsere Fähigkeit, den Schritt in die Manifestation zu tun, werden durch die sich bekämpfenden Energien blockiert. Ein Teil der streitenden Energien will mit Gewalt erreichen, was der andere sich nicht gewaltsam entreißen lassen will. So wird das an zwei Polen schmerzhaft aufgespannte, entgegengesetzte und deshalb sich selbst desauvierende Wollen zum Inhalt der umgedrehten Zwei der Stäbe. DARÜBER VERLIEREN WIR MEISTENS UNSERE EIGENTLICHE ABSICHT AUS DEN AUGEN.

Hi – das ist doch sehr interessant in Verbindung mit einem LUFTWESEN. Luft hat die Fähigkeit, IDEEN real werden zu lassen – und bricht zusammen, wenn dies nicht gelingt. Oder seine Ideeen sich als falsch herauskristallisieren. Bei Stäbe Zwei ist das Thema IMAGINIEREN und WOLLEN – wobei wir im negativen Sinn im WOLLEN steckengeblieben sind. In der Außenwelt erleben wir dann negative Feuerenengie – unser Wollen mündet in Rohrkrepierern des Schicksals – im INNEREN sind es wohl zwei unterschiedliche Meinungen, die sich bekämpfen, wobei der innere Kampf in der Außenwelt gespiegelt wird. Vielleicht ist die eine ja bewußt – die andere unbewußt.

Hier wäre mal nach einem INNRERN Kampf zu suchen.

Das können widerstrebende Willesnabsichten sein wie z.B. Eins-Sein Wollen und sich dann aber total vereinahmt fühlen - oder andere widersprüchliche Lebensabsichten. Es können aber auch antagonistische Persönlichkeitsanteile sein, z.B. von Minderwertigkeit – ich kann ja nichts – alles was ich mache geht kaputt – oder Teile mit Schuldgefühlen – ich muß büßen – ich habe nichts Gutes verdient ...

Beim NLP ist es der ÖKOLOGIE CHECK, der fragt, ob es einen Teil in mir gibt, der gegen – das Ergebnis, die Absicht – ist. Diese Teile lassen sich gut mit dem Core Prozess erlösen.

Das deutet aber an, daß das Luftwesen in dieser irdischen Dimension, wo es auch mit anderen Elementen konfrontiert wird um zu lernen über die eigene Welt hinauszublicken und die Realität über allen Elementen zu finden, sich noch gar nicht richtig durchsetzen konnte, - und wir schauen mal die Karte für das Luft Element an.

Akron Tarot – Prinz der Schwerter – Der ewige Jüngling:

-Luftikus des Denkens, der jede emotionale Einbindung ablehnt. ... die unpersönliche Aura wirkt wie ein kühler Hauch, der die Herzen der Betroffenen schmerzhaft berührt. ... trägt er den Wolfskopf auf dem Haupt, das heilige Krafttier der keltischen Seher. Daran erkennenwir, daß er die Wurzeln seiner seherischen Kräfte nicht vergißt (der Nickname Mondwoelfin :) ). ... sieht das, was auf ihn zukommen wird, und zwar auf der Erfahrung dessen, was er aufgrund seiner Suche nach Erkenntnis und Lösungen schon gefunden hat. ... Die Tatsache, daß er seine Gefühle nicht lebt, sondern nur DENKT, mag dabei der Schlüssel seiner oft rücksichtslosen Haltung gegenüber den Gemütsbewegungen seiner Mitmenschen sein. ... das sich beständig ausgleichende Ungleichgewicht (siehe Mond in Waage!) ... die Wirklichkeit .. die in der eigenen Vorstellung sitzt, die es im Kopf ständig auszubalancieren gilt ... zeigt aber an, daß er bereit ist, die Balance der Balance mit seiner Berührung auszusteuern, wenn die Welt seiner Vorstellung Gefahr läuft, aus dem Bild zu fallen.

.... liegt die Spannfeder seiner Kraft in der Motivation des Geistes, sich selbst zu überwinden, um endlich erwachsen werden zu können, denn die Spaltung seiner Person zwischen Unreife und Verstandesschärfe ist unübersehbar.

... Man könnte seine Perspektive des Lebens mit einem stillen Teich vergleichen, in dem er seine Welt erblickt, deren Spiegelbild er aber zerstören würde, falls er wirklich ins Wasser des Lebens springt. ... Tiefe Gefühle kommen in seinem Bewußtseinshaushalt nicht vor, daher ignoriert er sie nicht nur bei sich, sondern auch bei anderen. Bekommt er nicht, was er will, kann er skrupellos vorgehen (siehe magische Rituale ...).

In Sachen Liebe entpuppt sich der kluge Rösselspringer häufig als ein feiger Ritter, denn hier kommt er mit seinen größten Ängsten in Berührung. Daß er Gefühle nicht ernst nimmt, sich aber gleichzeitig nach ihnen sehnt, bringt ihn in eine emotionale Zwickmühle, die auch seine Partner und Freunde zu spüren bekommen, ... Kälte und Verachtung für seine Empfindungen, besonders wenn es sich um niedere Gefühle wie beispielsweise Eifersucht oder Besitzansprüche handelt.

Der flatterhafte Prinz kann wunderbare geistige Paläste konstruieren, doch wenn er dann vom anderen beim Wort genommen wird, peitscht der Abwehrmachanismus seinen mentalen Motor zu beängstigenden Umdrehungen ohne Rücksicht auf Überhitzung hoch. .. ein Visionär auf der Suche nach sich selbst.... in der Lage, weit nach vorne zu sehen .. solange er jedoch die Auseinandersetzung mit seinen inneren Ängsten ablehnt, kann seine Suche weder über das Anfangsstadium hinausgehen noch lassen sich seine Ziele erreichen.

Oki – im Zusammenhang mit dem Luftwesen und dem Pendeln eines relativ hohen Wasserelementanteiles erkennen wir hier einen guten verstandesmäßigen Zugang zu Gefühlen – soweit das Luftwesen meint, die Gefühle oder den anderen über Gefühle kontrollieren zu können. Eine Gefühlskommunikation gelingt hier sehr gut durch das VERSTEHEN von Gefühlen. Es ist aber immer die Angst da, daß das Spiegelbild zerbricht, wenn man ins Wasser des Lebens springt, also nicht mehr im Verstand ÜBER die Gefühle ist sondern körperlich MIT ihnen. Es kann sein, daß ein Lernen über Gefühle, um sie zu kontrollieren, ein wichtigeres Ziel ist, als eine Gefühlsbeziehung oder ein Leben IN Gefühlen.

Vielleicht entdecken wir die inneren Ambivalenzen, auf die wir beim Feuerelement hingewiesen wurden, ja im Bereich der Gefühle – wir ersehnen sie – aber wenn sie da sind fühlen wir uns zu sehr vereinahmt. Der Wunsch, Gefühle unter Kontrolle zu haben, könnte auch zu Beziehungen führen mit Partnern die bedürftige Emotionen haben oder Probleme – Alkohol, Drogen – um sich in der emotionalen Beziehung überlegen zu fühlen. Oder zu Beziehungen, die von vornherein destruktiv sind, um wenigstens immer den Aus-Schalter in der Hand zu haben – auch wenn es für einen selbst immer so aussieht, als wäre es der andere, der den Aus-Schalter betätigt. Wird er mit überwältigenden Emotionen konfrontiert – dreht der Motor zu beängstigenden mentalen Umdrehungen ohne Rücksicht auf Überhitzung. – und hier haben wir dann das negative Feuer- Element. Wie beim Feuer Element – Steckenbelieben im Wollen – haben wir im ewigen Jüngling eine Karte, wo Entwicklung behindert wurde – wo innere Ambivalenzen da sind.

Ein tiefes Verstehen der emotionalen Mond-Natur wird auch im Kopntakt mit der Tierwelt erreicht und einem verstehenden Mit-Leben in solchen Welten. Hinter dieser magischen Suche nach der Einheit mit der Natur steht aber – wie die Stern Karte in einem anderen Zusammenhang zeigte – die Sehnsucht nach der Einheit mit der Mutter. Andererseits zeigt die Tarotkarte DER STERN aber auch bereits aufgestiegene Persönlichkeitsanteile an, die eine Ahnung eine höheren Dimension von Leben und Natur durchscheinen lassen, als es unsere gesellschaftliche Konditionierrung zu vermitteln mag. Auch die Stern Karte zeigt eine Ambivalenz in den Motivkräften des Wollens an – eine tiefe unbewußte Sehnsucht nach der Einheit mit der (nichtvorhandenen) Mutter, die aus der Vergangenheit kommt – und Seelenanteile aus dem über-bewußten, die nach einem höheren Sinn des Lebens rufen.

Dies könnte vielleicht eine spirituelle Beschäftigung mit DER GÖTTIN sinnvoll machen – nicht für das Ego im Sinne von ICH bin die Göttin – sondern ein lebendiger Kontakt mit ihrem Bewußtseinsfeld. Hier gibt es viele Zugänge – ich praktiziere das z.B. mit Runenenergien – man kann Runen auch wie ein feinstoffliches Telefon benutzen.

Bei all diesen Verbindungen wird’s jetzt interessant, die Karte fürs Wasser-Element zu deuten.

Akron Tarot – Prinz der Kelche – der Selbsterlöser:

(hier geht es um Identität und um abgespaltene Persönlichkeitsanteile, die in Angst traumatisch geboren werden und im Unbewußten gegen ihren Erzeuger arbeiten. Erst, wenn diese willenlosen Werkzeuge selbst zu Prinzen geworden sind, begreifen sie die Spielregeln, die einen in traumatischen Situationen zwingen, zu verdrängen und solche abgespaltenen Teile im Unbewußten selbst zu erzeugen)

Energetisch strebt der Filius über die Selbstaufopferung die Heimkehr zum Lichte des Geistes an. Die Suche nach Geborgenheit und die feuchten Bereiche der Emotionen haben ihm die erlösende Antwort verweigert. Die Liebesfähigkeit des Prinzen geht zwar tiefer als die der Prinzessin, doch das ständige Gründeln in den Sümpfen seiner Mitmenschen hat ihn gegenüber den wirklichen Bedürfnisssen seiner Mitmenschen (und wohl auch seiner eigenen Bedürfnisse!) empfindungslos gemacht. .. die Saugnäpfe des Abgründigen haben sich fest um seine Seele gelegt. ... es ist seine unbewußte Sucht nach Vernichtung, die sein Hingabeverlangen verstärkt (!!!).

(keine Angst – das Folgende ist vielleicht zu abstrakt, aber ich erkläre es nachher noch ganz konkret ..):

Was soll er tun? Er muß sich dem Schatten seiner verkopften Anima (Hier Ritter der Schwerter) opfern . Erst die Bereitschaft zum Opfer an ihrem Schatten im Wissen, daß es eine Täuschung ist, die sich in ihren Augen spiegelt, und es ist die Täuschung der Täuschung im Opfer ist, die dies durch den Akt des Erkennens ent-täuscht, kann die ganzen Wirren lösen. Somit kann der Held, der sterben soll, durch bewußte Hingabe zum dunklen Erlöser werden ...

Die Persönlichkeit ist zärtlich und mitfühlend .. empfindsam, voller romantischer Herzenswärme, neigt zur Erlösung durch Selbstaufopferung, besitzt die Gabe, Emotionen und Motivationen seiner Mitmenschen zu spüren. Die Suche nach Liebe und Sinn steht bei ihm im Vordergrund.Oberflächlich gessehen beschäftigt er sich mit dem Finden eines höheren Lebenssinnes, um sein Verlangen nach Emotionen zu stillen. Dahinter verbirgt sich ein ihm unbewußter Zweck: weil er nicht wissen kann, daß er im Grunde nur auf der Suche nach sich selbst ist, muß er den Schatten seiner Seele nach und nach durch die Schmerzen und Opfer seiner Enttäuschungen erfahren.

In Beziehungen opfert er seine Liebe und seine Hingabe. Weil er seine raffinierten Verhinderungsmechanismen noch nicht kennt und einfach so seinen emotionalen Impulsen folgt, landet er gerne in den schillernden Fängen seiner verkopften Anima, die seine Liebe widerum ihrem Vater schenkt.

(Die Stelle geht tief – ich will sie daher mal andersherum und konkret darstellen. ALS FRAU wird diese Person sich Männer aussuchen, die irgendwelche brilliant-revolutionäre Ideen haben. Als Luftwesen fühlt sich die Frau davon angezogen – aber diese Männer sind emotionsgestört durch ihre Mutter. (Männer mit Suchtproblemen, oder infantiler Gewalt). Diese Männer füttern mit der Liebe der Frau ihr inneres defizitäres Mutterbild – und die Sehnsüchte, die daraus entstehen. So opfert die Frau ihre Liebe den abwesenden Müttern dieser Männer. Das könnte in der Frau ein tiefes Schuldgefühl sein, sich den abwesenden Müttern (der eigenen – und stellvertretend den Mutterbildern ihrer Partner) zu opfern, um die Liebe der Mütter (stellvertretend Liebe durch die Partner) zu erhalten. Dieses unbewußte Spiel ist natürlich etwas ganz anderes, als eine Liebesbeziehung, wo die Partner Liebesenergie UNTEREINANDER austauschen. Mit anderen Worten – die Liebesbeziehung findet nur im Kopf statt – UNTERIRDISCH läuft ein ganz anderes unbewußtes Spiel. Es ist klar, daß dies nach einiger Zeit immer in eine ENT-TÄUSCHUNG mündet, für beide Seiten. Dann reagiert die Frau als Luftwesen vielleicht mit verbalen Attacken – der Partner vielleicht mit Gewalt. Es ist aber Gewalt, die der Partner GEGEN SEINE EIGENE MUTTER AUSÜBT – wofür die Frau nun stellvertretend da ist, da sie sein inneres defizitäres Mutterbild nicht mehr MIT LIEBESENERGIE FÜTTERT und seine defizitären Gefühle TRÖSTET – wie am Anfang der Beziehung. Das kann sie auch nicht mehr, denn indem ER sich von ihr abwendet, hat er ihr nur bestätigt, was ihr Unbewußtes als traumatische Wahrheit abgespeichert hat und sich unbewußt selbst immer wieder zu bestätigen sucht: DIE MUTTER IST UNERREICHBAR. Das ist IHRE eigentliche Enttäuschung: die vergebliche Opferung ihrer Liebes-Energien. Lösung wäre, diese Opferung der Liebe, diese Hoffnung auf Selbsterlösung, in der Reflexion bewußt nachzuvollziehen)

Die umgekehrte Karte zeigt, wie der empfindsame Ritter der Kelche (bei Enttäuschung) umschlägt und Züge gewinnt, die wir vom Ritter der Schwerter schon kennen:

Umgekehrt dreht sich die Feinfühligkeit des Prinzen von der Liebe schnell in kalte Empfindungslosigkeit um. ... so daß der Lockruf des Ritters statt zur Liebe zur Abtötung unserer eigenen Gefühle führt und er vom Herzensstreiter zum bedrängenden Todesengel wird. ... die Person ihr Leben dadurch inszeniert, indem sie mit Dunkelheit und Depression einen makaberen Flirt eingeht oder einen verbitterten Liebhaber abgibt, der im Gestänge seiner Enttäuschungen den Pfad in sein Inneres nicht mehr erkennen kann.


Luft lebt in Ideen-Reichen – Feuer und Wasser haben sich nun als schwierige Verbindungsglieder herausgestellt, um auf die Erde zu kommen – oder einen Realitätskontakt für das Luftelement der Person herzustellen. Wie sieht es nun mit dem Erd-Element aus?


Die Zwei der Scheiben für das Erd-Element heißen im Akron Tarot: Das Gesetz es Ausgleichs. Das mögen wir vielleicht ein wenig mit Mond in Waage assoziieren.

Die Karte zeigt eine gestürzte Vergangenheit – und den Versuch, wieder dazu Kontakt aufzunehmen. ... vielleicht steht hier der Pharao und erinnert sich als mittelloser Penner seiner alten Größe, als die Geigen und Bläser in seinem Orchester noch seinem Taktstock folgten. Außer in Erinnerung lebt hier nichts mehr, aber selbst in der verblassenden Form sind die Artefakte säuberlich in Reih und Glied gestellt, um das Zerfallende in seiner leeren Hülle zu verwalten ...

Wenn sich aber die Materie in sich selbst erkennen soll, so bedarf es der Rückerinnerung an die ätherischen Wandlungsprinzipien und die Erkenntnis des Zusammenhanges zwischen Diesseits und Jenseits der Form. (Beispielsweise sind die Mütter diesseits der Form – die Göttin als zusammenhaltende Bewußtseins-Kraft der Natur jenseits der Form).

Energetisch liegt das Geheimnis der Polarität in den Prinzipien des Ausgleichs verborgen, denn die Karte versinnbildlicht das Verwaltungssystem der sich in allem spiegelnden und durch alles hindurchwirkenden Karmagesetze. .. Je tiefer der Mensch in die Materie eindringt, umso heißer (Feuer Element!) brennt das Feuer seiner Kriegerseele in der Brust, und so versucht er unermüdlich, sich Form um Form zu erobern, ohne je an das Ziel seiner Wünsch zu kommen (vergebliches Feuer).

... Der wichtigste Hinweis dieser Karte ist, daß dieser ewige Wandel etwas Natürliches ist .... In der Liebe fällt uns das recht schwer, zumeist wenn der Wechsel eine Neuerung ankündigt, die uns keinen emotionalen Zuwachs beschert. Während wir einer größeren Vielfalt in der neuen Beziehung vielleicht mit Interesse und Wohlwollen begegnen, ist es damit schnell vorbei, wenn wir ALTVERTRAUTES (vertraute Ideen) aufgeben müssen. Die Karte repräsentiert generell die permanente Veränderung eines jeden Zustandes als Grundgesetz des Lebens.

Umgekehrte Karte: Entweder haben wir uns zu sehr auf die unabänderliche Veränderung eingestellt, daß wir unbeständig werden und uns nie wirklich auf etwas einlassen wollen – oder wir versuchen sie aufzuhalten. In den beiden Fällen liegen eine große Angst und ein starkes Mißtrauen gegenüber unseren Fähigkeiten zu Grunde, die Einheit zu erkennen, die auf dem Weg zum ganzheitlichen Erleben gerade in der Einsicht der Notwendigkeit der ewigen Umschichtung liegt.


Im Zusammenhang mit den anderen Karten und Elementen ist das spannend. Luftelement ist die Fähigkeit, Ideen in die Realität umzusetzen – und bricht zusammen, wenn das nicht gelingt. Hier können karmische Erfahrungen vorliegen, wo das Erdelement dem WANDEL unterworfen war – und nicht das Versprechen von Stabilität hielt, was man angenommen hatte. Man mag mit einem Liebhaber die Idee der ewigen Liebe verwirklichen wollen – er wird krank und stirbt nach kurzer Zeit. Oder man hat zu den Höhlenmenschen gesprochen: geht raus in die Ebene und baut euch Holzhäuser. Ein Blitz, der das ganze Dorf niederbrennen lies, vernichtete diese gute Idee. (Das mal so grob aus dem Ärmel geschüttelt ...)

Im Zusammenhang mit der Reise ins Erdelement ist dieses Erd-Element aber auch die kollektive Realität – die Person scheint außen vor zu stehen, und ihr Wollen findet keine Verbindung zu einer Verwirklichung in Kollektiv (siehe Stäbe Zwei! Wollen kommt nicht ins Handeln). In Verbindung mit dem gependelten relativ hohen Wasseranteil hat die Person vielleicht Strategien entwickelt, durch emotional Verbündete, Freunde, Partner, Tiere – ihre Ideenwelt zu realisieren bzw. sich eine kleine kollektive Umwelt selber zu erschaffen. Nur scheinen diese Verbündete – sei es die ausgesuchte Familie oder wohl auch Partner – ebenfalls im kollektiven Randmillieu zu leben, denn hier findet die Person eine innere Resonanz zu sich selber, wobei diese Resonanz sich oft als Enttäuschung herausstellt und das Blatt sich gegen sie wendet. So sucht sie jetzt die Strukturen des Lebens und der Kollektive zu verstehen (Sonne in Jungfrau) – um einen Zugang zum Kollektiv zu finden.

Vielleicht gibt es aber in Wirklichkeit einen inneren Persönlichkeitsanteil, der diesen Zugang überhaupt nicht will und dabei aus dem Unbewußten heraus gegen das bewußte Wollen der Person ankämpft, weil er die menschliche Realität intellektuell zutiefst verachtet (Prinz der Schwerter) – aber nur, weil er in Wirklichkeit Angst vor dem Leben hat. Mit Mond (Wasserelement) in Waage (Luftelement) sucht das Luftwesen einen harmonischen Ausgleich der emotionalen Gezeiten zu erreichen, um sich auf das Leben einlassen zu können.

Neben all den Strategien, das Leben in den Griff zu bekommen, wäre auch eine tiefere Auseinandersetzung mit inneren, manchmal sich widerstreitenden Persönlichkeitsanteilen erfolgreich, um die unbewußten SPIELE erkennend aufzulösen, die man unbewußt gegen sich selber spielt.


Soweit mal eine noch rudimentäre Deutung, die verschiedene archetypische Deutungsmethoden in Verbindung setzt – und die Deutungen mehr in den Verbindungen liest als in den Einzelereignissen der Karten oder Sterne oder Elemente. Ich glaube aber man versteht durch dieses Beispiel ein wenig, wie es gemeint ist – aber auch, wie tief das dann gehen kann.

Liebe Grüße - merlYnn


[Editiert am 21/12/2007 um 02:52 von GeorgeTheMerlin]
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Simulacrum
Simulacrum

Mondwoelfin
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red_folder.gif erstellt am: 23/12/2007 um 15:48  
chichi...also wenn das die rudimentäre Deutung war, möchte ich ja nicht wissen wie tiefgreifend die ausführliche Deutung ist...

Erstmals hallo George!

Natürlich verfolge ich dieses "Beispiel" subjektiver, als Diejenigen, denen es "nur" als Muster, und Beispiel dient.
Ich denke, schön langsam verstehe ich die Bandbreite einer Deutung und daß jeder Faktor wichtig ist, um ein möglichst detailiertes Bild zu erhalten. Dein Beispiel unterscheidet sich ganz schön von dem was mir bisher an "klassischen" Varianten bekannt war.

Ich gehe jetzt mal davon aus: Wie kommt es bei mir an?

Zum Teil werden Bereiche, die mir schon bewußt waren "besser ausgeleuchtet", bzw. die Verbindungen untereinander aufgezeigt, was für mich wieder neue Möglichkeiten bietet an mir und meinen Schatten zu arbeiten.
Andere Dinge entzogen sich bisher meiner Kenntnis, sind aber absolut schlüssig und rational, sowie emotional nachvollziehbar.

Die "Treffer" werden meist von einem "unangenehmen" Gefühl begleitet, für mich ein Zeichen daß Schatten getroffen wurden (erinnert mich gerade an Schiffe versenken, nur mit dem Unterschied, daß, obwohl es mein Spielfeld ist, ich die Position der Schiffe selbst nicht so genau kenne...). Ein leises Stimmchen in meinem Kopf meinte zwischendurch mal: Das klingt aber nicht so toll...wo bleibt das Happy End?

Mit deiner "rudimentären" Deutung, bin ich erstmal für die nächsten Monate versorgt, denn wie ich dir sagte, habe ich begonnen, die Dinge die ich in den paar Tagen in denen ich hier bin "erkannt" habe, umzusetzen. Und es ist mehr als spannend, denn ich habe gleich zu mehreren Themen, einen Spiegel und Prüfstein ins Team bekommen. Die letzten Tage habe ich ihn nun umkreist, ausgelotet, und mich auf die Suche nach den Entsprechungen in mir gemacht....schon allein dafür werde ich noch einiges an Zeit brauchen... und du hast mir nun so viel "Brennmaterial" gegeben, daß mir die nächste Zeit sicher nicht langweilig wird.

Alles in Allem kann ich nur sagen, daß du, verglichen mit einem Arzt, ein sehr guter Diagnostiker bist, der nicht nur die Diagnose stellt, sondern auch die Symptome erklärt, die Ursachen aufzeigt, weshalb diese "Krankheit" aufgetreten sein kann, und dem Patienten somit die Möglichkeit gibst diese Krankheit zu heilen.
Ich finde es wirklich erstaunlich, so eine "Bestandsaufnahme" mit Werkzeugen möglich ist, die mir zwar nicht vertraut, aber doch bekannt sind.


Was mich nun interessieren würde... obwohl du eigentlich über die Elemente reingegangen bist, kann ich mir jetzt alle möglichen Fragen selbst beantworten die in ganz andere Richtungen gehen. Sprich: Eigentlich ist eine neuerliche Deutung, egal mit welcher Frage kaum notwendig, außer eben nach der Zeit, wo all das Brennmaterial verheizt ist.
Wie arbeitetest du üblicherweise für Andere wenn du daraum gebeten wirst? Ich könnte mir vorstellen, daß es Menschen gibt, die dann immer wieder auf der Matte stehen und Fragen, lange bevor das Material aus der ersten Deutung aufgebraucht ist.


Übrigens meinen herzlichsten Dank, für die Arbeit die du dir gemacht hast. :thumbup: Das hilft mir wirklich weiter, auch wenn ich damit nicht gerechnet hatte, und mich fühle als würde ich jetzt nackt mitten im Forum stehen...aber was solls, wer den Anblick nicht erträgt kann ja weg schauen ;)

Ich schlepp mir erstmal meinen Brennstoff nach Hause und sag nochmal danke!

LG
Mondwölfin

PS. Da fällt mir ein...
Zitat:
Dies könnte vielleicht eine spirituelle Beschäftigung mit DER GÖTTIN sinnvoll machen – nicht für das Ego im Sinne von ICH bin die Göttin – sondern ein lebendiger Kontakt mit ihrem Bewußtseinsfeld. Hier gibt es viele Zugänge – ich praktiziere das z.B. mit Runenenergien – man kann Runen auch wie ein feinstoffliches Telefon benutzen.


Nicht nur der Wolf ist in meinem Nick, ich verbinde den Mond (die Mondin) mit der Göttin...hatte da mal ein äußerst intensives Erlebnis, im Prinzip kann man sagen, daß mich diese "Energie" erst auf den Weg gebracht hat, auf dem ich mich derzeit befinde...
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 24/12/2007 um 21:56  
Hallo Mondwoelfin

hi - erstmal vielen dank, dass du hier so offen mitgemacht hast. Das ist nicht selbstverständlich - auch nicht die F$higkeit, mit so einer Schattendeutung umgehen zu können. Na, ich erinnere mich, wie ich vor 20 Jahren ein Schattenhoroskop bestellte - das war lang nicht so tief wie unsere Deutungen hier - aber es stimmte alles. Nur - was jetzt? Ich fühlte mich 2 wochen nicht gut - trank dann eine Flasche Whisky - dann gings wieder. :) jo - war man da noch jung. Es waren aber auch Schatten - ohne tiefe Zusammenhänge zu zeigen - ohne EIGNE Möglichkeiten zu zeigen, was zu verändern.

Wie kommt es nun zu einem HAPPY END? Nun - hier hat man vielleicht die Kräfte gesehen in sich, die einen Teil des SCHICKSALS geformt haben. Man sieht hier, dass Schicksal MIT EINEM SELBST mhr zu tun hat - als man dachte. Und das, finde ich, söhnt mich mit dem Schicksal wieder aus.

Man kann nun aufhören, wig so weiterzumachen.

Dann aber gibt es auch PRAKTISCHE METHODEN, die Teile, die man nun gesehen und gespürt hat, zu erlösen. Früher habe ich nur mit diesen Methoden gearbeitet - ohns solche Analyse. Der Nachteil ist, man kann dann nur den klitzekleinen Teil erlösen, den man bewusst SIEHT - und das ist meistens - der und der hat mich verletzt. Den TIEFEREN Teil - warum man selbst den anderen unbewu't VERANLASST hat, einen zu verletzen - oder man sich jemanden GESUCHT hat, der einen verletzt - oder wie sehr man andere verletzt - das sieht man nicht. Daher bevorzuge ich jetzt BEIDE SEITEN - diese SICHT in die Tiefe - und dann die praktischen Methoden, diese Teile zu erlösen.

Praktisch arbeite ich mit Core Transformation, wo ein verletzter Teil schrittweise in sein Ursprungslicht zurückgeführt wird, dann mit der Kraft des URsprungslichtes diese Verletzung konfrontiert wird - diesmal ohne dass man verletzt wird. Dann arbeite ich mit Methoden, innere Gegensätze zu vereinen, in Verbindung mit EMDR. Dies alles sind Prozesse, wo man wieder mit seiner magischen Lichtenergie in Verbindung kommt.

Hi - wenn man sich viel mit Mustern beschäftigt, verändert sich das Empfinden dazu. Zuerst füllt man sich vielleicht wie nackt - aber nach einiger Zeit merkt man, dass gerade diese Muster wie KLEIDER oder Zwangsjacken sind, die dem wahren Selbst übergestülpt wurden. Es sind innere Kräfte, die den Zwang auslösen, sich so zu verhalten, wie man sich verhält. -wenn man diese durchschaut - sich befreit - merkt man dass LIEBE übrigbleibt - und sehr viel Licht. Und diese Muster sind wie ein Tuch, die dieses Licht verdecken.

Dass du dir jetzt auch alle möglichen anderen Fragen beantworten kannst - finde ich sehr schön. DAmit ist man ja mehr an seine ESSENZ herangekommen - und erreicht sie damit. ICh finde es toll, wenn eine Deutung zum SELBERWEITERARBEITEN hilft und ermutigt.

Ja - und wer steht da bei mir immer wieder auf der Matte und stellt all diese Fragen?

ICH SLEBST.

grynnnnns

Jo - den Prinzen der Kelche, den konnte ich mir - etwas anders natürlich - auch selbst ganz gut zu Gemüte führen.

Hi - hier gibts jetzt Weihnatsessen - Lussia ruft zu Tisch - es gibt Thailändisches Essen - eben war ich mit Akron und Illuma in einer Schlucht bei Vollmond - gutes Fest - bis später ....


liebe Grüsse merlYnch
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red_folder.gif erstellt am: 25/12/2007 um 11:47  
Hallo George!


Zitat von GeorgeTheMerlin, am 24/12/2007 um 21:56
erstmal vielen dank, dass du hier so offen mitgemacht hast. Das ist nicht selbstverständlich - auch nicht die F$higkeit, mit so einer Schattendeutung umgehen zu können.


*grinst* Das ist so ähnlich, wie damals als ich im Spital lag und mit meiner Tochter schwanger war. Die Türe ging auf und ein Rudel Weißgewandeter kam rein, so 12 Mann hoch. Der Arzt unterhielt sich mit ihnen, hob nebenbei mein Nachthemd hoch, und guckte "da unten" nach, wie es denn aussehe.
Ich hatte zwei Möglichkeiten, die erste wäre gewesen, vor Scham auf der Stelle tot umzufallen, oder den Arzt bis ans Lebensende zu hassen, für diese Situation. Ich entschied mich dafür es als Möglichkeit zu sehen, die ich den Praktikanten bot um zu lernen. Seitdem sehe ich das nicht mehr so eng, über traumatische Erfahrungen zu sprechen hilft schließlich auch mir, und Andere sehen darin vielleicht ein: Ich bin mit der und der Erfahrung nicht allein. Außerdem wird erst die Zeit zeigen, ob ich mit der Deutung wirklich umgehen kann...


Zitat:
Wie kommt es nun zu einem HAPPY END? Nun - hier hat man vielleicht die Kräfte gesehen in sich, die einen Teil des SCHICKSALS geformt haben. Man sieht hier, dass Schicksal MIT EINEM SELBST mhr zu tun hat - als man dachte. Und das, finde ich, söhnt mich mit dem Schicksal wieder aus.


Stimmt, aber genau das ist auch der unbequemste Teil daran, denn es gibt keine Ausreden mehr. Es gibt kein grausames Schicksal, keine Zufälle, sondern nur Dinge die ich selbst anziehe oder abstosse.
Zumindest klärt sich so die unnütze Frage nach dem: Warum immer ich?, und man kann sich getrost an die Lösung des Knotens machen.

Woran ich an der Deutung am meisten zu kauen hatte, war das Gefühl der Unzulänglichkeit. Du hast ja durchwegs Dinge aufgezeigt, die mir nicht fremd sind, die ich aber einfach_noch_nicht angepackt habe. Es war ein Gefühl des: Vieles hätte ich mir ersparen können wenn.... Aber ich habe verinnerlicht, daß diese Deutung nicht gelesen werden soll als: Mann bist du doof weil du immer wieder die selben Muster strickst; sondern es als eine Art Landkarte sehe. Ich gehe nach wie vor meinen Weg, in dem Tempo in dem ich ihn derzeit zu gehen vermag, aber ich habe nun eine Karte, die mir mehr Infos über die Umgebung gibt. Es liegt nach wie vor in meiner Verantwortung, wann ich bereit bin die Karte zu nutzen.


Zitat:
Praktisch arbeite ich mit Core Transformation, wo ein verletzter Teil schrittweise in sein Ursprungslicht zurückgeführt wird, dann mit der Kraft des URsprungslichtes diese Verletzung konfrontiert wird - diesmal ohne dass man verletzt wird. Dann arbeite ich mit Methoden, innere Gegensätze zu vereinen, in Verbindung mit EMDR. Dies alles sind Prozesse, wo man wieder mit seiner magischen Lichtenergie in Verbindung kommt.


Wieder mal ein Hoch auf Google! Core hatte ich ja schon davor mal nachgeschlagen, du erwähntest es in irgendeinem Posting, jetzt habe ich mir auch EMDR angeguckt. Klingt Beides sehr interessant, und ich finde es klasse, daß es sich so gut mit der "magischen" Arbeit verbinden lässt. Was mich daran stört ist, daß das Ganze wieder nur mit einer anderen Person zusammen geht, oder mit viel Geld um es in die Ausbildung zu stecken. Vielleicht gibt es ja auch Möglichkeiten das Ganze "allein" (als ob wir das jemals wären...) und ohne Geldaufwand hinzubekommen. Kennst du Methoden mit denen ich mich erstmals vertraut machen kann?

Zitat:
ICh finde es toll, wenn eine Deutung zum SELBERWEITERARBEITEN hilft und ermutigt.


*lach* Ich finde nicht daß es ermutigt...es zwingt, vorausgesetzt es ist einem ernst damit "weiterkommen" (oder zurück?) zu wollen.


Zitat:
Hi - hier gibts jetzt Weihnatsessen - Lussia ruft zu Tisch - es gibt Thailändisches Essen - eben war ich mit Akron und Illuma in einer Schlucht bei Vollmond - gutes Fest - bis später ....


Schöne Grüße unbekannter Weise auch an die Anderen! Ich wünsche Euch eine schöne Zeit, interessante Gespräche, und tiefgreifende Erfahrungen!

Schlucht bei Vollmond..... *lächelt*


Mondwölfin
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red_folder.gif erstellt am: 31/12/2007 um 17:47  

Zitat:
Der Arzt unterhielt sich mit ihnen, hob nebenbei mein Nachthemd hoch, und guckte "da unten" nach, wie es denn aussehe.
Ich hatte zwei Möglichkeiten, die erste wäre gewesen, vor Scham auf der Stelle tot umzufallen, oder den Arzt bis ans Lebensende zu hassen, für diese Situation. Ich entschied mich dafür es als Möglichkeit zu sehen, die ich den Praktikanten bot um zu lernen.


hallo mondwölfin,

ich würde den arzt mittlerweile auf seinen mangel an feingefühl aufmerksam machen.

grüsse deva anshu
Antwort 5
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 1/1/2008 um 17:00  
Hallo Mondwoelfin

Hi - ich hoffe ja, daß du nicht auch bei mir vor der Entscheidung standest, mich bis an dein Lebensende zu hassen. Das ist natürlich zweischneidig - auf einem Forum gute, tiefe Gespräche zu führen, die dann aber zu persönlich werden könnten ab einem bestimmten Punkt - oder dieses oberflächliche Eso-Ego Zeugs, was ich auf Dauer nicht mehr mag.

Wichtig bei einer Deutung ist auch immer dieser Punkt - DU BIST DAS NICHT! Das sind Felder, Resonanzen, die gespürt, wahrgenommen werden - die inspirieren können, alte Pfade zu verlassen - oder auch nicht. Den LEBENDIGEN DIALOG mit sich selbst - das ersetzt ein solcher Spiegel von Strukturen nicht.

Diesen Ärzten im KH gehören allerdings die Leviten gelesen - da hier jeder menschliche LEBENDIGE Umgang abgetötet ist in ihnen - und Lebendigkeit zum Stoffwechsel degradiert wird. Man kann dann nur hoffen, daß die Geburt nicht genauso lieblos verlief. Es wäre gut, wenn diese Leute aich mal realisieren würden, daß das unbeborene Kind solch eine Kommunikation durchaus auch mitbekommt - über die Mutter.

Ich finde, wir hatten sehr gute Gespräche miteinander - und ohne einen gewissen Draht zum anderen und zurück wird auch eine Deutung weder gelingen noch ansprechen können. Mir hat dieser Austausch hier jedenfalls viel Freude gemacht. Ich finde diese Wege sehr spannend, die einen die Magie schauen lassen, die hinter dem eigenen SEIN wirkt - von Mustern, die uns zwingen, so zu sein, wie wir sind - bis hin zu einem Bewußtsein, welches immer schon da ist, von allem unberührt bleibt. DAS GANZE LEBEN IST MAGIE!

Unbewußte Seelenanteile werden erlöst, wenn sie ihren INHALT löslassen können. Sie sind wie kleine Kinder, die dauernd kommen und uns beim FERNSEHGUCKEN stören. Wir schicken diese vermeintlichen Störenfriede verärgert in unser Dunkles - und starreren lieber gebannt auf den Bildschirm, wo die Soap Opera unseres Lebens und unserer Sehnsüchte läuft.

Ein Kind aber,dem einfach zugehört wird: der und die hat mich gehauen - da hab ich mich gestoßen - ich fühle mich alleine - kann das LOSLASSEN. Kinder, denen wir nicht zuhören, die wir stattdessen in einen dunklen Keller sperren - können diese Inhalte nicht mehr loslassen.

Verdrängte Seelenanteile sind wie Kinder, die in einen dunklen Keller (das Unbewußte) gesperrt wurden. Um doch noch gehört zu werden, inszenieren sie, unbemerkt von uns, auf dem Bildschirm des Lebens, unser Schicksal - und wir wundern uns, daß uns immer wieder dasselbe passiert.

Es gibt sehr gezielte Möglichkeiten, diese Seelenanteile schrittweise ins Licht zu führen, daß sie ihren begrenzten Inhalt loslassen können - subkektiv erlebt man das oft als eine Zunahme von Bewußtheit, man nimmt dann sinnlich Qualitäten wahr, die vorher verschlossen waren. Das will aber gekonnt sein, denn Dinge auf halbem Wege hochholen, dann wieder zurückstoßen - ist schädlicher als gar nix machen. Besser ist es, in sehr kleinen Schritten zu arbeiten.

Core ist ein schöner lichtvoller Kommunikationsprozess mit Persönlichkeitsanteilen, man kann es zu zweit, zur Not auch alleine machen, es stört nur dann ein bischen weil man die Antworten aufschreiben muß um später damit weiterzuarbeiten - aber im Prinzip geht es. Habs früher sogar in der S-Bahn gemacht - obwohl ich dann einige Antworten vergessen hatte.

EMDR würde ich alleine nicht machen - ohne eine andere Technik zu kennen, wenn da mal was übrigbleibt. Da ist Core unproblematischer. Ich habe eine Technik entwickelt, um mit EMDR innere Gegensättze zu integrieren - beispielsweise den gefühlsvollen und den kalten abwertenden Ritter - das gibt viel Power, hab es aber noch nicht mit anderen Leuten probiert.

In der Schweiz haben wir solche Methoden mal in kleineren Kreisen eingeübt. Wenn du da Interesse hast, kannst du mich ja mal anrufen, wie man das praktisch machen kann - aber erst ab nächste Woche. *lach ich bin grad im Sauerlande bei Freunden - mit einem dicken DRÖHN-Kopf, tränenden Augen und einer Schniefnase.


Vielen Dank für die Grüße. Hoffe, du hattest auch einen spannenden Jahreswechsel.

liebe Grüße merlYnn
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Mondwoelfin
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red_folder.gif erstellt am: 4/1/2008 um 13:11  
Chichi...die neuen Beiträge sind irgendwie durchs Raster gefallen...lustig...vielleicht deshalb auch die PN? ;)

Erstmal an deva anshu. *nick* so kann ich es sehen, ich kann mir auch denken, er hatte einfach seine Schützlinge über meine Emotionen gestellt, oder ich kann mir denken, daß ich damals so wenig an Selbstbewußtsein ausgestrahlt habe, daß er mich kaum als Mensch wahrnahm. Im Prinzip ist es egal, es ist zu seinem Lerninhalt geworden, und nicht zu meinem, denn weder grolle ich ihm, noch fühle ich mich im Nachhinein unwohl bei der Erinnerung daran. Es diente mir nur als bildlicher Vergleich des vollkommen nackt dastehens und der Wahl zwischen Flucht, oder annehmen. *grinst*


Zitat von GeorgeTheMerlin, am 1/1/2008 um 17:00
Hallo Mondwoelfin

Hi - ich hoffe ja, daß du nicht auch bei mir vor der Entscheidung standest, mich bis an dein Lebensende zu hassen.


*herzlich lach* Nein, keine Sorge George, du hast ja nur die Muster gedeutet, daß ich mich davon getroffen fühle liegt nicht in deinem Einflussbereich. Und ich glaube auch sagen zu können, daß ich nicht mehr hasse. Nach meiner ersten erlebten sexuellen Missbrauch, hasste ich den Täter, ich wünschte ihm nicht den Tod, sondern alle vorstellbaren Qualen. Mit der Zeit bemerkte ich, daß dieser Hass mich an ihn bindet, daß ich ihm damit einen Stellenwert gebe, den er nicht verdient, und der mir auch in keinster Weise dienlich ist. Soviel nur am Rande zum Thema Hass.

Zitat:
Wichtig bei einer Deutung ist auch immer dieser Punkt - DU BIST DAS NICHT! Das sind Felder, Resonanzen, die gespürt, wahrgenommen werden - die inspirieren können, alte Pfade zu verlassen - oder auch nicht. Den LEBENDIGEN DIALOG mit sich selbst - das ersetzt ein solcher Spiegel von Strukturen nicht.


Vielleicht missverstehe ich da etwas, aber ich würde sagen: Doch, das bin ich! Zwar nur im Moment, und es ist vielleicht nicht mein Kern, nicht das Wesen das zu sein ich die Anlagen mitbekommen habe, aber ich bin die Summe meiner Schatten und meines "Kerns". Vorallem dann wenn ich einzelne Schatten kenne, und mich, auch wenn es dem Muster folgend und damit nicht ganz freiwillig ist, dafür entscheide sie nicht aufzuarbeiten.
Ich weiß nicht ob es jeder hat, aber zumindest ich, diese leise Stimme, dieses Gefühl im Bauch, wenn ich eine falsche Entscheidung treffe, oder mich gerade mit einem Lächeln im Gesicht selbst belüge. Es fühlt sich an, als würde man kurz vor dem Aufwachen stehen, sich dabei ertappen, und entscheiden weiterzuschlafen, augenblicklich driftet man in einen in Watte gepackten Zustand. Ich sehe das als bewußte Entscheidung an.


Zitat:
Ich finde, wir hatten sehr gute Gespräche miteinander - und ohne einen gewissen Draht zum anderen und zurück wird auch eine Deutung weder gelingen noch ansprechen können. Mir hat dieser Austausch hier jedenfalls viel Freude gemacht. Ich finde diese Wege sehr spannend, die einen die Magie schauen lassen, die hinter dem eigenen SEIN wirkt - von Mustern, die uns zwingen, so zu sein, wie wir sind - bis hin zu einem Bewußtsein, welches immer schon da ist, von allem unberührt bleibt. DAS GANZE LEBEN IST MAGIE!


*nick* Auch ich finde diese Gespräche äußerst angenehm und lehrreich und möche mich gleich nochmals dafür bedanken...bei wem auch immer... ;)

Glaubst du gibt es einen Punkt, an dem man seine Schatten wirklich alle verarbeitet hat, und nur mehr
Zitat:
dieses Bewußtsein, welches immer schon da ist, von allem unberührt bleibt.

da ist? Kann man da denn als Mensch jemals sicher sein? Oder ist der Glaube eines Menschen der meint alle Schatten verarbeitet zu haben, nur ein weiterer Schatten? Der Weg ist das Ziel?

Zitat:
Unbewußte Seelenanteile werden erlöst, wenn sie ihren INHALT löslassen können. Sie sind wie kleine Kinder, die dauernd kommen und uns beim FERNSEHGUCKEN stören. Wir schicken diese vermeintlichen Störenfriede verärgert in unser Dunkles - und starreren lieber gebannt auf den Bildschirm, wo die Soap Opera unseres Lebens und unserer Sehnsüchte läuft.

Ein Kind aber,dem einfach zugehört wird: der und die hat mich gehauen - da hab ich mich gestoßen - ich fühle mich alleine - kann das LOSLASSEN. Kinder, denen wir nicht zuhören, die wir stattdessen in einen dunklen Keller sperren - können diese Inhalte nicht mehr loslassen.

Verdrängte Seelenanteile sind wie Kinder, die in einen dunklen Keller (das Unbewußte) gesperrt wurden. Um doch noch gehört zu werden, inszenieren sie, unbemerkt von uns, auf dem Bildschirm des Lebens, unser Schicksal - und wir wundern uns, daß uns immer wieder dasselbe passiert.


Ein herrlich bildhaftes Beispiel, damit kann ich etwas anfangen.



Zitat:
Das will aber gekonnt sein, denn Dinge auf halbem Wege hochholen, dann wieder zurückstoßen - ist schädlicher als gar nix machen. Besser ist es, in sehr kleinen Schritten zu arbeiten.


*hust* Ähh, das weiß ich jetzt auch....

Zitat:
Core ist ein schöner lichtvoller Kommunikationsprozess mit Persönlichkeitsanteilen, man kann es zu zweit, zur Not auch alleine machen, es stört nur dann ein bischen weil man die Antworten aufschreiben muß um später damit weiterzuarbeiten - aber im Prinzip geht es. Habs früher sogar in der S-Bahn gemacht - obwohl ich dann einige Antworten vergessen hatte.


*lächelt* Gut zu wissen, danke!

Zitat:
*lach ich bin grad im Sauerlande bei Freunden - mit einem dicken DRÖHN-Kopf, tränenden Augen und einer Schniefnase.


*mit dem erhobenen Zeigefinger wackelt und grinst* Jaja, das kommt davon! :P Da wünsche ich dir gleich nochmal viel Spaß....viel "gesunden" Spaß...

Zitat:
Hoffe, du hattest auch einen spannenden Jahreswechsel.


Nicht nur einen spannenden Jahreswechsel, seit einiger Zeit ist wohl jeder Tag spannend. Ich bin immer noch dabei einen sehr knackigen Lerninhalt aufzudröseln, noch kann ich nicht alle Fädn greifen, aber vielleicht komme ich ja mit CORE besser an die einzelnen Fäden ran. Ich habe mir zu Silvester die Karten "gelegt" mit der Frage unter welchem einfluss das Jahr für mich stehen wird. *hust* Ich sollte solchen Zukunftsscheiss bleiben lassen... *grinstbreit* Die Karten meinten recht deutlich, daß ich megamäßig auf die Fresse fallen werde, weil ich mich so vehement dagegen wehre bestimmte Verhaltensmuster von selbst abzulegen, und als Nachsatz kam sowas wie: Aber freue dich darüber, denn es bedeutet Wachstum, einen großen Schritt nach vorne.

Als Ratio und mein Bauch so richtig schön dabei waren sich deswegen zu kabbeln, beschloss ich mir einen Begleiter für diesen Lerninhalt zu ziehen... es kam: Der Turm, ein guter Bekannter von mir und mehr als passend.

Jetzt bin ich am überlegen ob ich die gezogenen Karten einfach verdränge, um eine selbsterfüllende Prophezeihung zu vermeiden, oder ob ich versuchen soll den Lerninhalt aus eigener Kraft aufzudröseln um mir den Aufprall zu ersparen, oder einfach weiterzumachen, und den Knall, falls er denn kommt, einfach hinzunehmen.

Bis jetzt agiere ich nach Punkt zwei, und sage mir, wenn der Lerninhalt gelernt ist, brauchts auch den Lehrherren nicht mehr.

Ich wünsche dir noch einen schönen Urlaub!
LG
Mondwölfin
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Zitat von Mondwoelfin, am 4/1/2008 um 13:11
Chichi...die neuen Beiträge sind irgendwie durchs Raster gefallen...lustig...vielleicht deshalb auch die PN? ;)


Klaro - dachte ich frag mal vorsichtshalber nach, ob das hier überhaupt so erwünscht ist.

Zitat:
Es diente mir nur als bildlicher Vergleich des vollkommen nackt dastehens und der Wahl zwischen Flucht, oder annehmen. *grinst*


Das Thema Wahl ist interessant. Oft bin ich verstrickt zwischen zwei Möglichkeiten - eine Auflösung dieser Verstrickung zeigt mir oft, daß es nicht zwei Möglichkeiten gibt - sondern sehr viele: annehmen, sich fühlen wie man ist, sich wehren, spiegeln, schweigen, verschwinden, da sein, trennen, verbinden, weinen, schreien, anklagen, verstecken, veröffentlichen, verheimlichen, klären, auflösen, heilen, verstärken, verleugnen, mißbrauchen für andere Zwecke, Schuldgefühle erzeugen, verwenden zum Lernen ... ....

Zitat:
Wichtig bei einer Deutung ist auch immer dieser Punkt - DU BIST DAS NICHT! Das sind Felder, Resonanzen, die gespürt, wahrgenommen werden - die inspirieren können, alte Pfade zu verlassen - oder auch nicht. Den LEBENDIGEN DIALOG mit sich selbst - das ersetzt ein solcher Spiegel von Strukturen nicht.


Das ist für den Deuter wichtig - was er deutet, IST nicht der andere. Der andere muß sich erst darin wiederfinden - eine Deutung sagt nicht im profanen Sinne die Zukunft vorraus, sondern gibt eine Möglichkeit an die Hand, seine Zukunft zu verändern.

Zitat:
Glaubst du gibt es einen Punkt, an dem man seine Schatten wirklich alle verarbeitet hat, und nur mehr da ist, von allem unberührt bleibt.

dieses Bewußtsein, welches immer schon da ist?

Kann man da denn als Mensch jemals sicher sein? Oder ist der Glaube eines Menschen der meint alle Schatten verarbeitet zu haben, nur ein weiterer Schatten? Der Weg ist das Ziel?


Es gibt z.B. einen Punkt, an dem man mitten im Schatten sich selbst erblickt. Und es niemanden mehr gibt, der an einem Schatten arbeiten könnte.

Beispiel - ein Schatten ist meine Einsamkeit, die ich fülle - und das kommt daher daß ich früher nach der Mutter rief und die war nicht da ... usw usw usw

irgendwann erkenne ich, daß ich nicht nach der Mutter rief - sondern nach mir selber. Ich wurde niemals verlassen - sondern habe mich selber verlassen. Ich habe mich niemals nach anderen gesehnt - nur nach mir selber (und habe mich nur im anderen gesucht) - wenn ich andere ärgere, will ich im Grunde mich selber ärgern - ich wurde niemals verletzt, sondern habe die Freiheit gelebt, mich selber zu verletzen ...

der Raum, der durch Ich und Du aufgespannt wird, wird zu einem Punkt:
Ich bin der ich bin.

- dann gibt es einen Punkt, wo es niemanden mehr gibt, der einen Schatten bearbeiten könnte. Der Punkt verschwindet auch noch.

Das ist jetzt allerdings ABSTRAKT - und wird somit als abstrakte Verstandesidee immer wieder völlig falsch verstanden. Es sind SEINS Zustände. Schattenarbeit halte ich für sinnvoll - bis sie von selbst eines Tages nicht mehr nötig ist.


Zitat:
Die Karten meinten recht deutlich, daß ich megamäßig auf die Fresse fallen werde, weil ich mich so vehement dagegen wehre bestimmte Verhaltensmuster von selbst abzulegen, und als Nachsatz kam sowas wie: Aber freue dich darüber, denn es bedeutet Wachstum, einen großen Schritt nach vorne.


... bis das ganze Kartenhaus zusammenfällt :D

Zitat:
Als Ratio und mein Bauch so richtig schön dabei waren sich deswegen zu kabbeln, beschloss ich mir einen Begleiter für diesen Lerninhalt zu ziehen... es kam: Der Turm, ein guter Bekannter von mir und mehr als passend.


Ja - wie wäre die Idee, daß du dir selbst dein eigener Turm bist?

*lach jp - lernen heißt, daß der Lerninhalt verschwindet - und es einen Lehrherren nie gegeben hat.

wünsche dir eine luschtige turm Party :Y merlYnn
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bin ich hier richtig george?
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Bestimmt - aber es ist bessser, wenn du ein neues Thema anfängst

:) merlYnn
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