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Autor: Betreff: Ist Erleuchtung - DIE LÖSUNG für Liebe oder Beziehungsfähigkeit?
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1467
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11/3/2008 um 02:05  
(Hi - hier ergab eine Antwort im Post "Physikalisches Experiment zum Thema Liebe" für BRIGH ein neues Thema)

Hi Brigh!

Ich finde es sehr schön, daß du (endlich mal :) ) den Humor dieses Gedankenexperimentes mit der Badewanne auch als Humor verstanden hast!
Ja - hier wurde viel gestritten - geht es doch um eine heilige Kuh oder um heilige Werte wie Liebe und Erleuchtung.

Seltsamerweise aber vernebeln gerade diese heiligen Werte und verrinnerlichten Ideale die Sicht auf WAS IST. Diese Sicht wäre aber doch gerade die VORRAUSSETZUNG für Liebe oder sowas wie Erleuchtung. So scheinen diese heiligen Werte als ROSAROTE DAMPFWOLKEN ihrer eigenen Realisierung eher im Wege zu stehen.

In der Liebe wollen wir am Angfang den Himmel - was rauskommt nach längerer Zeit ist oft eine Hölle. WORAN LIEGT DAS?

Du schreibst so schön - der Mensch meint, mit dem DU zu reden - redet aber letztendlich doch nur mit sich selbst. Und seine Liebe ist oft nur Eigenliebe. Aber warum? Was steckt dahinter?

Was dahinter ist, ist nichtmal Eigenliebe. Eigenliebe wäre dagegen schon so hoch, daß es fast schon Erleuchtung ist. :)

STEIGEN WIR ABER MAL HINAB.

Wir sind multiple Wesen - das Bewußtsein dabei im ICH gebündelt. Viele Teile enthalten Schmerz, Verlust, Selbsthaß, Minderwertigkeit, negative Selbstbilder. Wir sind gar nicht in der Lage, uns wirklich selbst zu lieben. Ganz im Gegenteil: unser ganzes Menschsein basiert auf VERDRÄNGUNG. Unser gesamtes Unbewußtes ist Resultat von VERDRÄNGUNG schmerzhafter Seelenanteile - und Verdrängung und ABSPALTUNG ist schon die EXTREMSTE FORM DER SELBSTABLEHNUNG.

Abgespaltene Seelenanteile, die unser Unbewußtes bevölkern, sind das Resultat einer äußerst extremen Form der SELBSTABLEHNUNG. Und in dieser krassen Form ist uns das nichteinmal bewußt!!! Zu sehr haben wir gelernt, uns von uns selber abzulenken.

Wir fühlen uns gut, wenn wir uns durch Konsum von uns selber ablenken. Wir können Liebe IN UNS fühlen, wenn wir ein ideales Bild von jemanden verinnerlichen, welches wir IN UNS lieben können. Dann fliegen wir wieder für kurze Zeit. Leider sabotieren unsere negativen Selbstbilder dieses Idealbild im anderen - und dann spüren wir Verlust - Wut - Vorwürfe. Diese Vorwürfe beinhalten dann sogar Ideale wie bedingungslose Liebe usw. In solchen Situationen neigen wir dazu, uns IDEALE in vorwurfsvoller MORALISCHER FORM gegenseitig um die Ohren zu hauen.

WIR WEHREN UNS MIT IDEALEN GEGEN UNSEREN INNEREN SEELISCHEN SCHMERZ.

Wir können gar keinen Menschen lieben, wie er ist - aber wir können Ideale lieben, um uns von uns selber abzulenken.

Es geht aber noch weiter hinunter - INNERE WIDERSPRÜCHE. Kraß merken wir das beim Borderliner, wenn wir mit Lebenskonzepte oder Beziehungskonzepte konfrontiert werden wie: ICH HASSE DICH - VERLAß MICH NICHT. Was ist da los? Einmal fragte ich jemanden, der nur noch rumlief und erzählte, wie toll es ist, sich von Frauen auspeitschen zu lassen - ich fragte ihn, wie denn Liebe und Zärtlichkeit für ihn sind. Er sagte, das wäre das Grausamste, was man ihm zufügen könnte.

Zärtlichkeit wäre grausam schmerzhaft für ihn.

Da erkannte ich, daß wir - mehr oder weniger deutlich - widersprüchliche BEFEHLE in unserem Unbewußten haben. Das sind Zuordnungen wie: Liebe=Schmerz, Schmerz=Liebe. Oder: Liebe=Tod, Tod =Liebe (Schwarzromantik). Hier wurde Liebe im traumatischen Zusammenhang erlebt - und unbewußt solche INNEREN Verküpfungen verdrahtet. Liebe=Lüge, Lüge=Liebe usw. Man kann sich vorstellen, was solche unbewußten Befehle einen Einfluß auf unsere Beziehungen bewirken.

Das ist krass. Hatte ich ein schmerzhaftes Erlebnis mit einer früheren Bezugsperson, die ich sehr liebte, dann kann unter Umständen im Unbewußten: Liebe=Schmerz - aber auch Schmerz=Liebe verdrahtet werden.

Da sagt eine Frau zu ihrem Mann - wie schön es für sie ist, daß er ihr vertrauen kann, umarmt ihn dabei ganz lieb - und geht gleichzeitig fremd. Lüge=Liebe, Liebe=Lüge. Gerade solche unbewußten INNEREN VERDRAHTUNGEN machen uns oft so fassungslos - wir verstehen die Welt nicht mehr. Und verhalten uns destruktiv und scheinbar irrational - trotz bester Absichten.

Weiter gehts - diese Frau kann sich selber ja auch nicht mehr verstehen. Mit ihrem VERSTAND versucht sie nun laufend ein SELBSTBILD von sich zu produzieren, in dem SIE vor sich selber als RATIONAL erscheint. Rational vor sich selber erscheint man, indem man dem anderen irgendwie die Schuld bzw. Ursache für sein Verhalten zuschreibt.

Der Verstand produziert eine verstehbare Ursache für einen irrationalen unbewußten Befehl. So erhalten wir destruktives irrationales Verhalten, Schuld sind die anderen - aber alle wollen BEWUßT doch eigentlich nur Liebe und Lieben.

DAS SIND DIE VRRAUSSETZUNGEN, UNTER DENEN WIR VERSUCHEN ZU LIEBEN.

EIGENLIEBE würde ich unter dieser Sichtweise - viele weigern sich schlichtweg, diese Abgründe der Liebe SEHEN zu wollen - Eigenliebe würde ich da schon fast so hoch wie Erleuchtung ansetzen.Von wirklicher Eigenliebe sind wir AEONEN entfernt.

Eigenliebe wäre schon ein erster Schritt, WIRKLICH einen anderen lieben zu können.

Was wir Liebe nennen, ist ein versuchter ERSATZ für Eigenliebe: über den Umweg eines verinnerlichten Idealbildes von einem anderen. Wirkliche Eigenliebe ist nirgends - aber wir suchen überall einen ESATZ für Eigenliebe zu finden. Wo wir nur können. Wird dieses Idealbild IN UNS zerstört, verlieren wir wieder den Kontakt zur Liebe - wir sind kurz geflogen und äußerst hart auf den Boden, der wir selber sind, zurückgefallen - Liebe, die auf diese Art aber eh nur eine Illusion oder ein Traum war.

__________________________________

Nun kommen wir zu einer äußerst interessanten Frage: IST ERLEUCHTUND DIE LÖSUNG FÜR UNSERE BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT? Oft wird das so hingestellt.

Meine Beobachtungen dazu sagen mir aber ganz klar und ernüchternd: NEIN!

ERinnern wir uns: unerlöste Seelenanteile haben in ihrer Erinnerung das Bedürfnis nach Wiedergeburt, um sich von ihrem Inhalt in einem neuen Erleben zu erlösen. Viele abgeapaltene unerlöste Seelenanteile bündeln sich in einem Bewußtseinsfokus namens ICH und addieren sich zu einer neuen Persönlichkeit, indem sie das ICH nacheinander übernehmen - und sich als Erlebnisse oder unser Schicksal SELBST INSZENIEREN.

Es gibt nun eine Selbsterkenntnis, wo wir dieses Ich und seine Motive als Illusion erkennen, und die Inszenierungen als Traum. Diese Erkenntnis hellt eine Person sichtbar auf - und man ist mehr bereit, sich mit seiner schöpferischen Quelle zu verbinden. Und so erzählen uns Erleuchtete auch viele schöne und kreative Dinge über Liebe und Beziehung.

Die meisten dieser Erleuchtetetn sind allerdings SOLO. Und erzählen und kreieren kann man viel, wenn man sich an diese Schöpfer-Quellen anschließt. Wobei das nichtmal abwertend gemeint ist: es sind ja WIRKLICH kreative und sehr hilfreiche Beiträge. hier kommt oft wirkliche Hilfe und ganz neue lösende Sichtweisen.

Leute, die nach dieser Erkenntnis aber wirklich IN EINER KONKRETEN BEZIEHUNG leben, reden etwas anders. Sie sagen oft, daß nach der großen Selbsterkenntnis die Beziehung noch eine ganz große Herausforderung darstellt.

WARUM?

Nun - diese unerlösten Seelenanteile sind ja durch meine Erkenntnis immer noch nicht erlöst - schwirren herum - übernehmen das Bewußtsein und die SICHT - und GERADE eine Beziehung spült all das in krassester Form nach oben. Bin ich auf einem hohen Berg und schaue auf die Welt hinab - zugegebenermaßen meine LIEBLINGSPERSPEKTIVE, habe früher am liebsten auf hohen Bergen meditiert - passiert da nicht so viel und es gelingt manch kreativer Kontakt mit unserem schöpferischem ELYSIUM.

Befinden wir uns aber nicht auf einem Berg, sondern in einer Beziehung: AUMANNHEY!!!!!

WAS bringt oder hilft diese Selbsterkenntnis dann? Nun - hilfreich ist sie doch. Wir können uns dann etwa mehr VON AUßEN SEHEN. Wir können über Dinge sprechen, die vorher nicht möglich waren weil wir zu sehr in uns EINGESUNKEN waren. Wir brauchen uns nicht mehr in Ideale zu flüchten. Man kann nach Enttäuschungen besser aufeinander zugehen - weil man weiß daß Enttäuschungen aus inneren Inszenierungen kommen und Alpträume legitime Bestandteile unseres Träumens sind. Man kann aufräumen mitseinen unerlösten Seelenanteilen . Relikte früherer unaufgeräumter Spielwiesen, wo die Verletzten einfach liegengelassen wurden und man das Probelm löste indem man woandershinging - ohne zu merken wie man unbewußt noch mit all diesen unaufgeräumten Spielwiesen verbunden ist.

Eine Spielwiese wird durch emotionale Beteiligung zu einem Teil der Seele. Anders gesagt: der Stoff, aus dem eine Spielwiese des Lebens besteht - ist Seele. Unaufgeräumte Spielwiesen oder abgesüpaltene Seelenanteile lassen uns unbewußt immer woandershin fliehen.

Kurz: Erleuchtung IST noch lange keine Lösung für unsere Beziehungsfähigkeit und Liebesfähigkeit - stattet uns aber mit besseren VORRAUSSETZUNGEN dafür aus.

Diese Vorraussetzungen richtig zu nutzen, ist dann immer noch ein Lernprozess.


In diesem Zusammenhang fand ich auch sehr erhellend, was Osho damals sagte, als man ihn fragte, warum er noch meditiert, obwohl er doch erleuchtet sei. Die Antwort war, daß LERNEN niemals aufhört. Wer nichts mehr lernt, ist nicht erleuchtet, sondern TOT.

LEBENDIGSEIN heißt aber LERNEN. Und eine Selbsterkenntnis darüber, wer man wirklich ist, bedeutet nicht, daß lernen aufhört. Oder die Entwicklung damit aufgehört hat.

Könnte Liebe auch LERNEN sein?


liebe Grüße merlYnn


PS *lach - klar wollte ich hinter die Sicherheitszone mit meinem Post - durch die Verwirrung hindurch. Dieses Sehen kostet allerdings seinen PREIS - den schützenden Kokon seines ICHS zu verlassen - dann wieder der Preis, zu sich selber und anderen zu stehen, wenn das ICH keinen Schutz mehr hat sondern mehr oder weniger nackt da steht...

Es ist alles eine Frage der persönlichen Kraft, wie weit wir gehen können.Und da zeigt dann jeder seine Grenzen. Liebe bedeutet wohl auch, zu lernen, liebevoll mit diesen Grenzen umgehen und kommunizieren zu können.


[Editiert am 11/3/2008 um 02:15 von GeorgeTheMerlin]
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Lux
Lux

pygalon
Beiträge: 5
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red_folder.gif erstellt am: 11/3/2008 um 08:01  
Hallo merlynn,

bin zwar nicht Adressat, aber fühl mich doch angesprochen


Zitat:

Kurz: Erleuchtung IST noch lange keine Lösung für unsere Beziehungsfähigkeit und Liebesfähigkeit - stattet uns aber mit besseren VORRAUSSETZUNGEN dafür aus.


Erleuchtung ist auch erst der Anfang auf einem langen Weg dahin zu sein, was wir alle sind:
" Eins "

Eigenliebe- Selbstliebe - müsste man in deiner Ausführung in Bezug zur Erkenntnis des eigenen "Wahre" Selbstes sehen (?), dann ist es die Selbstverliebtheit in jenes Bild von uns, das wir uns zusammen geschustert haben, dass uns daran hindert den Anderen in seiner "Wahrheit" zu erkennen. Es ist ja auch dieser "Selbstberug", der uns die Illusion der Getrenntheit aufrecht erhalten lässt.

Beziehungen sind auch erst möglich durch die "Getrenntheit" des Einen zum Anderen.

Da haben mich Jaspers Worte " Zuwendung zum Anderen" , wie er seine Ehe beschrieb, schlicht weg beflügelt: Es ist ein Anfang...

Da fällt mir eine kleine Übung zu ein: " Namaste"

Setzt Euch mal gegenüber, begrüsst Euch, verneigt Euch voreinander und versucht dabei die Bedeutung von " Namaste" zu erfahren, zu verinnerlichen....
Das Herausfinden, was "Namaste" bedeutet, wie es gedeutet und übersetzt wird, ist Teil der Übung *g*

BB

pygalon

P.S:
Das mit der "Zuwendung" praktiziere ich schon seit einigen Jahren, es kann sehr anstrengend sein .....*g*
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 12/3/2008 um 03:51  
Namaste pygalon

*g nein, ich spreche nur persönlich an, wenn ich auf ein Post antworte wie in diesem Fall. Weil das Thema so interessant war und ich nicht wollte, daß es im anderen Schlauch untergeht, habe ich ein eigenes Thema draus gemacht. Die Diskussion ist natürlich für alle da, wie immer.

_______________________________

Natürlich kämpfen wir, wie du es zeigst, auch für uns selber um eine Identität - also um ein Selbstbild, welches wir in uns selber lieben können. Dafür, daß diese ganzen Bilder ein Traum sind, halten uns innere Identitäten und Seelenbilder ganz schön in Bewegung - sowohl auf der bewußten als auch auf der unbewußten Ebene.

Rauskommen tut dabei aber eigentlich nix.

Reife würde bedeuten, mit dem ANDERS.SEIN kommunizieren zu können - das, was dann nicht den inneren Bildern entspricht. Um deinen Hinweis aufzugreifen: Die uranische Bereitschaft, immer wieder am Anfang zu stehen in seinem Erkennen.

Mit anderen Worten, kreativ da weiterzumachen, wo eigentlich eine normale Beziehung aufhört - bei der Erkenntnis (bzw plutonische Ent-täuschung), daß die Realität nicht mit den inneren seelen-Bildern übereinstimmt.

Wenn wir mehr und mehr merken, daß wir es nicht mehr sind, die sterben, sondern lediglich die Selbstbilder und Identitäten, an die sich die Seele gekopppelt hat und so gespalten wird in unendlich viele Bilder, Identitäten, Bedürfnisse und Schicksale.

Dies ist aber nicht wieder abstrakt MORALISCH u verstehen (man soll - soll nicht ... - ätsch das ist ja nur dein Bild) - sondern zeigt, WAS IST, bzw. wie wir uns selber annehmen müssen, womit wir umgehen müssen..

______________

Namaste erinnert mich übrigends an meine Zeit in Nepal. Bei diesen alltäglichen Begrüßungsworten scheint nicht so sehr die Bedeutung wichtig - sondern das, was sie transportieren. Namaste fand ich sehr schön - transportiert Herz-Energie.


grüssli merlYnn


[Editiert am 12/3/2008 um 04:07 von GeorgeTheMerlin]
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Lux
Lux

pygalon
Beiträge: 5
Registriert: 7/3/2008
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12/3/2008 um 12:35  

Zitat:
Mit anderen Worten, kreativ da weiterzumachen, wo eigentlich eine normale Beziehung aufhört - bei der Erkenntnis (bzw plutonische Ent-täuschung), daß die Realität nicht mit den inneren seelen-Bildern übereinstimmt.


Das ist der Punkt, an dem meine Beziehungs-(un)-fähigkeit beginnt ;-)
Aus meiner eigenen Erfahrung musste ich immer wieder lernen, dass die meisten Wesen schlichtweg überfordert sind, über eben diesen Punkt hinaus zugehen.
Erschrocken zurück weichen vor dem Dunkel ihrer Schatten, das nicht widergespiegelt wird. Jenen keine Ressonanz dessen gibt, was Sie ( illusorisch) von sich weisen, um Bestättigung ihre fiktiven Realitäten zu erhalten...

Dabei zeigte uns chon das schöne Märchen "Die Schöne und das Biest" was eine Beziehung ausmacht: "Die Liebe das Anderen um seiner Selbst willen "

Will sagen, die eigene Erwartung aufzulösen ( solve ) , Projektionen zurück zu nehmen, dem Anderen den Platz zugeben, im Erkennen jenes Andere zu sein ( namaste ) um aufs neue mit einander zu verschmelzen (coagula ) .... und noch mals von vorne ( saturnisches Erwachen - immer ein bisschen mehr / und das mit deiner uranischen Sisiphus-Tragödie ? / Wär doch mal ein interessamtes Ritual - bzw. Cheriddwens Kochtopf und der Trieb des Kannibalen ausgeschlossen, da das ja nun mehr abgehackt wäre...*g* ) ...

Problematisch in einer Beziehung ist da hald einfach, dass mensch zu Zweit ( mindestens) sein sollte, und beide mit spielen müssen... was aber die Gefahr einer Psychose in sich trägt ( was zwar Sinn und Zweck der Übung ist *g*)

/* und es eine Hammer Arbeit ist den Prozess wieder auf ein 08/15- Level ab zu bremsen ( teile Dir, lieber merlynn, die Einzelheiten gerne mal persönlich mit, würde den Rahmen dieses Forums etwas überstrapazieren ) */

Zitat:
Namaste erinnert mich übrigends an meine Zeit in Nepal. Bei diesen alltäglichen Begrüßungsworten scheint nicht so sehr die Bedeutung wichtig - sondern das, was sie transportieren. Namaste fand ich sehr schön - transportiert Herz-Energie.


Darauf wollte ich hinaus... denn das Bewusstsein eines Wesens ist soweit , wie sein Herz offen....;-)

BB

pygalon


[Editiert am 12/3/2008 um 14:03 von pygalon]
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/3/2008 um 12:07  

Zitat:
IST ERLEUCHTUNG DIE LÖSUNG FÜR UNSERE BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT?


das ist schon ein widerspruch in sich. nur wenn du jede form von beziehung aufgeben kannst, offenbart sich das, was man als "erleuchtung" bezeichnet. reines bewusstsein. da ist niemand, der zu etwas anderem in beziehung stehen könnte. hier wird der versuch gestartet, die wahrheit innerhalb der illusion (unwissenheit über die eigene wahre natur) zu leben.

anshu
Antwort 4
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1467
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/3/2008 um 23:40  
Hallo deva anshu

Erleuchtung als Lösung für Beziehungsfähigkeit - ist eine Hoffnung, aus einer Illusion geboren - und ein Widerspruch in sich. Dann, auf einer neuen Ebene, kann man diese Frage durchaus wieder stellen:

_____________________________________-

Jede Form von Beziehung aufgeben - was bedeutet das? Es kann mißverstanden werden - wenn das die Ego-Schatten im Verstand für sich aufgreifen und es in IHREM Sinne umdeuten. Daher mal einige Beispiele, was es bestimmt NICHT heißt:

- Ich verlasse die Welt und gehe in ein Kloster oder in die Wüste.

Hier versteht man den Satz ABSTRAKT, ohne den eigentlichen tieferen Sinn. Was man in Wirklichkeit tut, ist, eine Beziehung (Welt) gegen eine andere (Kloster, Wüste) einzutauschen. Man wechselt so lediglich das Kleid der Illusionen.

Der Satz: Jede Form von Beziehung aufgeben, findet ÜBERALL Anwendung, ob in Welt, in Beziehung, im Kloster oder in der Wüste ... er findet im HIER UND JETZT Anwendung, egal in welcher Situation ich gerade bin.

Dann gibt es eine Flucht in Beziehungen - und eine Flucht aus Beziehungen heraus - und eine Flucht vor Beziehungen. Der Satz, jede Form von Beziehungen aufgeben, heißt: ALL DAS aufzugeben.

Selbst Ablehnung ist eine Form der Beziehung. Verändernwollen ist eine Form der Beziehung. Jemanden als Traumbild wahrzunehmen ist eine Form der Beziehung. Der Satz, jede Form von Beziehungen aufzugeben, heißt: ALL DAS aufzugeben.

_______________________________________________

Was kann der Satz aber nun ganz konkret für uns bedeuten, wenn aufgeben NICHT! ablehnen heißt???

Konkret kann ich mich zunächst fragen, WAS ich eigentlich in einer Beziehung SUCHE.

Suche ich z.B. eine HEILE Beziehung?
Suche ich z,B, eine heilende Beziehung?
Suche ich z.B. eine verschmelzende, mich auflösende Beziehung?
Suche ich z.B. eine mich anregende Beziehung?
Suche ich z.B. eine Beziehung, um mich spüren zu können?
Suche ich z.B. eine Beziehung, um mich sicher zu fühlen? usw usw usw ...

Zuerst nehme ich wahr, WAS ICH SUCHE.

Dann erkenne ich, wie mitten in dieser SUCHE das ICH entsteht. Suche und -Sucht haben nicht umsonst die gleiche Wortwurzel. Hinter der Suche steht ein schmerzhaftes Ich. Schmerz erzeugt die Illusion eines Ich.

Ich bin das, was sucht.

Zuerst nehme ich wahr, was ich suche. Dann beobachte ich die Emotionen, die diese Suche-Sucht in mir erzeugt.

Dann nehme ich das wahr, was sucht.

DANN HÖRE ICH MIT DEM SUCHEN AUF.

Damit verschwindet jede Form von Beziehungs-Sucht.

__________________________________________________

Nun könnte ich erneut die Frage stellen - macht mich das beziehungsfähiger?

Ich denke, das bewirkt schonmal eine ganze Menge mehr Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand hinauszugucken. Und ehrlicher zu sein - was man wirklich will. Ob man überhaupt will. Und innere Flexibilität.


Das ist aber nicht alles, finde ich. Kommunikation, die Fähigkeit, gemeinsame Realitäten zu erzeugen usw - da gahört noch einiges mehr an Fähigkeiten und LERNEN dazu ...



grüssli merlYnn


[Editiert am 13/3/2008 um 23:46 von GeorgeTheMerlin]
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 14/3/2008 um 09:06  

Zitat:
Es kann mißverstanden werden.....


offenbar......


es genügt völlig, nur für einen augenblick jede vorstellung, jede form von beziehung ( im verstand ) aufzugeben, um reines bewusstsein zu erfahren.

von da aus kann ich erneut einen blick auf meinen partner werfen.....

Zitat:
DANN HÖRE ICH MIT DEM SUCHEN AUF.

Damit verschwindet jede Form von Beziehungs-Sucht.

Nun könnte ich erneut die Frage stellen - macht mich das beziehungsfähiger?


wenn du im ersten satz erkennen würdest, dass es das ich (der verstand) ist, das sucht, dann würde das ich verschwinden und mit ihm die beziehung.....wer sollte dann noch beziehungsfähiger werden ?
da rollt der verstand wieder das alte problem auf.....

anshu
Antwort 6
Lux
Lux

Brigh
Beiträge: 6
Registriert: 21/2/2008
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red_folder.gif erstellt am: 14/3/2008 um 17:52  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 11/3/2008 um 02:05
(Hi - hier ergab eine Antwort im Post "Physikalisches Experiment zum Thema Liebe" für BRIGH ein neues Thema)

Hi Brigh!

Ich finde es sehr schön, daß du (endlich mal :) ) den Humor dieses Gedankenexperimentes mit der Badewanne auch als Humor verstanden hast!
Ja - hier wurde viel gestritten - geht es doch um eine heilige Kuh oder um heilige Werte wie Liebe und Erleuchtung.

Seltsamerweise aber vernebeln gerade diese heiligen Werte und verrinnerlichten Ideale die Sicht auf WAS IST. Diese Sicht wäre aber doch gerade die VORRAUSSETZUNG für Liebe oder sowas wie Erleuchtung. So scheinen diese heiligen Werte als ROSAROTE DAMPFWOLKEN ihrer eigenen Realisierung eher im Wege zu stehen.

In der Liebe wollen wir am Angfang den Himmel - was rauskommt nach längerer Zeit ist oft eine Hölle. WORAN LIEGT DAS?

Du schreibst so schön - der Mensch meint, mit dem DU zu reden - redet aber letztendlich doch nur mit sich selbst. Und seine Liebe ist oft nur Eigenliebe. Aber warum? Was steckt dahinter?

Was dahinter ist, ist nichtmal Eigenliebe. Eigenliebe wäre dagegen schon so hoch, daß es fast schon Erleuchtung ist. :)

STEIGEN WIR ABER MAL HINAB.

Wir sind multiple Wesen - das Bewußtsein dabei im ICH gebündelt. Viele Teile enthalten Schmerz, Verlust, Selbsthaß, Minderwertigkeit, negative Selbstbilder. Wir sind gar nicht in der Lage, uns wirklich selbst zu lieben. Ganz im Gegenteil: unser ganzes Menschsein basiert auf VERDRÄNGUNG. Unser gesamtes Unbewußtes ist Resultat von VERDRÄNGUNG schmerzhafter Seelenanteile - und Verdrängung und ABSPALTUNG ist schon die EXTREMSTE FORM DER SELBSTABLEHNUNG.

Abgespaltene Seelenanteile, die unser Unbewußtes bevölkern, sind das Resultat einer äußerst extremen Form der SELBSTABLEHNUNG. Und in dieser krassen Form ist uns das nichteinmal bewußt!!! Zu sehr haben wir gelernt, uns von uns selber abzulenken.

Wir fühlen uns gut, wenn wir uns durch Konsum von uns selber ablenken. Wir können Liebe IN UNS fühlen, wenn wir ein ideales Bild von jemanden verinnerlichen, welches wir IN UNS lieben können. Dann fliegen wir wieder für kurze Zeit. Leider sabotieren unsere negativen Selbstbilder dieses Idealbild im anderen - und dann spüren wir Verlust - Wut - Vorwürfe. Diese Vorwürfe beinhalten dann sogar Ideale wie bedingungslose Liebe usw. In solchen Situationen neigen wir dazu, uns IDEALE in vorwurfsvoller MORALISCHER FORM gegenseitig um die Ohren zu hauen.

WIR WEHREN UNS MIT IDEALEN GEGEN UNSEREN INNEREN SEELISCHEN SCHMERZ.

Wir können gar keinen Menschen lieben, wie er ist - aber wir können Ideale lieben, um uns von uns selber abzulenken.

Es geht aber noch weiter hinunter - INNERE WIDERSPRÜCHE. Kraß merken wir das beim Borderliner, wenn wir mit Lebenskonzepte oder Beziehungskonzepte konfrontiert werden wie: ICH HASSE DICH - VERLAß MICH NICHT. Was ist da los? Einmal fragte ich jemanden, der nur noch rumlief und erzählte, wie toll es ist, sich von Frauen auspeitschen zu lassen - ich fragte ihn, wie denn Liebe und Zärtlichkeit für ihn sind. Er sagte, das wäre das Grausamste, was man ihm zufügen könnte.

Zärtlichkeit wäre grausam schmerzhaft für ihn.

Da erkannte ich, daß wir - mehr oder weniger deutlich - widersprüchliche BEFEHLE in unserem Unbewußten haben. Das sind Zuordnungen wie: Liebe=Schmerz, Schmerz=Liebe. Oder: Liebe=Tod, Tod =Liebe (Schwarzromantik). Hier wurde Liebe im traumatischen Zusammenhang erlebt - und unbewußt solche INNEREN Verküpfungen verdrahtet. Liebe=Lüge, Lüge=Liebe usw. Man kann sich vorstellen, was solche unbewußten Befehle einen Einfluß auf unsere Beziehungen bewirken.

Das ist krass. Hatte ich ein schmerzhaftes Erlebnis mit einer früheren Bezugsperson, die ich sehr liebte, dann kann unter Umständen im Unbewußten: Liebe=Schmerz - aber auch Schmerz=Liebe verdrahtet werden.

Da sagt eine Frau zu ihrem Mann - wie schön es für sie ist, daß er ihr vertrauen kann, umarmt ihn dabei ganz lieb - und geht gleichzeitig fremd. Lüge=Liebe, Liebe=Lüge. Gerade solche unbewußten INNEREN VERDRAHTUNGEN machen uns oft so fassungslos - wir verstehen die Welt nicht mehr. Und verhalten uns destruktiv und scheinbar irrational - trotz bester Absichten.

Weiter gehts - diese Frau kann sich selber ja auch nicht mehr verstehen. Mit ihrem VERSTAND versucht sie nun laufend ein SELBSTBILD von sich zu produzieren, in dem SIE vor sich selber als RATIONAL erscheint. Rational vor sich selber erscheint man, indem man dem anderen irgendwie die Schuld bzw. Ursache für sein Verhalten zuschreibt.

Der Verstand produziert eine verstehbare Ursache für einen irrationalen unbewußten Befehl. So erhalten wir destruktives irrationales Verhalten, Schuld sind die anderen - aber alle wollen BEWUßT doch eigentlich nur Liebe und Lieben.

DAS SIND DIE VRRAUSSETZUNGEN, UNTER DENEN WIR VERSUCHEN ZU LIEBEN.

EIGENLIEBE würde ich unter dieser Sichtweise - viele weigern sich schlichtweg, diese Abgründe der Liebe SEHEN zu wollen - Eigenliebe würde ich da schon fast so hoch wie Erleuchtung ansetzen.Von wirklicher Eigenliebe sind wir AEONEN entfernt.

Eigenliebe wäre schon ein erster Schritt, WIRKLICH einen anderen lieben zu können.

Was wir Liebe nennen, ist ein versuchter ERSATZ für Eigenliebe: über den Umweg eines verinnerlichten Idealbildes von einem anderen. Wirkliche Eigenliebe ist nirgends - aber wir suchen überall einen ESATZ für Eigenliebe zu finden. Wo wir nur können. Wird dieses Idealbild IN UNS zerstört, verlieren wir wieder den Kontakt zur Liebe - wir sind kurz geflogen und äußerst hart auf den Boden, der wir selber sind, zurückgefallen - Liebe, die auf diese Art aber eh nur eine Illusion oder ein Traum war.

__________________________________

Nun kommen wir zu einer äußerst interessanten Frage: IST ERLEUCHTUND DIE LÖSUNG FÜR UNSERE BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT? Oft wird das so hingestellt.

Meine Beobachtungen dazu sagen mir aber ganz klar und ernüchternd: NEIN!

ERinnern wir uns: unerlöste Seelenanteile haben in ihrer Erinnerung das Bedürfnis nach Wiedergeburt, um sich von ihrem Inhalt in einem neuen Erleben zu erlösen. Viele abgeapaltene unerlöste Seelenanteile bündeln sich in einem Bewußtseinsfokus namens ICH und addieren sich zu einer neuen Persönlichkeit, indem sie das ICH nacheinander übernehmen - und sich als Erlebnisse oder unser Schicksal SELBST INSZENIEREN.

Es gibt nun eine Selbsterkenntnis, wo wir dieses Ich und seine Motive als Illusion erkennen, und die Inszenierungen als Traum. Diese Erkenntnis hellt eine Person sichtbar auf - und man ist mehr bereit, sich mit seiner schöpferischen Quelle zu verbinden. Und so erzählen uns Erleuchtete auch viele schöne und kreative Dinge über Liebe und Beziehung.

Die meisten dieser Erleuchtetetn sind allerdings SOLO. Und erzählen und kreieren kann man viel, wenn man sich an diese Schöpfer-Quellen anschließt. Wobei das nichtmal abwertend gemeint ist: es sind ja WIRKLICH kreative und sehr hilfreiche Beiträge. hier kommt oft wirkliche Hilfe und ganz neue lösende Sichtweisen.

Leute, die nach dieser Erkenntnis aber wirklich IN EINER KONKRETEN BEZIEHUNG leben, reden etwas anders. Sie sagen oft, daß nach der großen Selbsterkenntnis die Beziehung noch eine ganz große Herausforderung darstellt.

WARUM?

Nun - diese unerlösten Seelenanteile sind ja durch meine Erkenntnis immer noch nicht erlöst - schwirren herum - übernehmen das Bewußtsein und die SICHT - und GERADE eine Beziehung spült all das in krassester Form nach oben. Bin ich auf einem hohen Berg und schaue auf die Welt hinab - zugegebenermaßen meine LIEBLINGSPERSPEKTIVE, habe früher am liebsten auf hohen Bergen meditiert - passiert da nicht so viel und es gelingt manch kreativer Kontakt mit unserem schöpferischem ELYSIUM.

Befinden wir uns aber nicht auf einem Berg, sondern in einer Beziehung: AUMANNHEY!!!!!

WAS bringt oder hilft diese Selbsterkenntnis dann? Nun - hilfreich ist sie doch. Wir können uns dann etwa mehr VON AUßEN SEHEN. Wir können über Dinge sprechen, die vorher nicht möglich waren weil wir zu sehr in uns EINGESUNKEN waren. Wir brauchen uns nicht mehr in Ideale zu flüchten. Man kann nach Enttäuschungen besser aufeinander zugehen - weil man weiß daß Enttäuschungen aus inneren Inszenierungen kommen und Alpträume legitime Bestandteile unseres Träumens sind. Man kann aufräumen mitseinen unerlösten Seelenanteilen . Relikte früherer unaufgeräumter Spielwiesen, wo die Verletzten einfach liegengelassen wurden und man das Probelm löste indem man woandershinging - ohne zu merken wie man unbewußt noch mit all diesen unaufgeräumten Spielwiesen verbunden ist.

Eine Spielwiese wird durch emotionale Beteiligung zu einem Teil der Seele. Anders gesagt: der Stoff, aus dem eine Spielwiese des Lebens besteht - ist Seele. Unaufgeräumte Spielwiesen oder abgesüpaltene Seelenanteile lassen uns unbewußt immer woandershin fliehen.

Kurz: Erleuchtung IST noch lange keine Lösung für unsere Beziehungsfähigkeit und Liebesfähigkeit - stattet uns aber mit besseren VORRAUSSETZUNGEN dafür aus.

Diese Vorraussetzungen richtig zu nutzen, ist dann immer noch ein Lernprozess.


In diesem Zusammenhang fand ich auch sehr erhellend, was Osho damals sagte, als man ihn fragte, warum er noch meditiert, obwohl er doch erleuchtet sei. Die Antwort war, daß LERNEN niemals aufhört. Wer nichts mehr lernt, ist nicht erleuchtet, sondern TOT.

LEBENDIGSEIN heißt aber LERNEN. Und eine Selbsterkenntnis darüber, wer man wirklich ist, bedeutet nicht, daß lernen aufhört. Oder die Entwicklung damit aufgehört hat.

Könnte Liebe auch LERNEN sein?


liebe Grüße merlYnn


PS *lach - klar wollte ich hinter die Sicherheitszone mit meinem Post - durch die Verwirrung hindurch. Dieses Sehen kostet allerdings seinen PREIS - den schützenden Kokon seines ICHS zu verlassen - dann wieder der Preis, zu sich selber und anderen zu stehen, wenn das ICH keinen Schutz mehr hat sondern mehr oder weniger nackt da steht...

Es ist alles eine Frage der persönlichen Kraft, wie weit wir gehen können.Und da zeigt dann jeder seine Grenzen. Liebe bedeutet wohl auch, zu lernen, liebevoll mit diesen Grenzen umgehen und kommunizieren zu können.


Hi MerlYnn,

was für ein tiefgehender Inhalt - sehr wahr und sehr nachvollziehbar.
Dennoch habe ich einiges dazuzugeben - kennst diese ID inzwischen ja - und wer weiß, am Ende könnten wir alles zusammengeben - da ein bißchen raus und da ein bißchen rein - und eine neue spannende Geschichte könnte entstehen, was meinst Du?

Dein Threat ist mir in jedem Fall eine ausführliche Antwort und Würdigung wert (meine Wertschätzung haben er und sein Autor eh schon).

Da die vergangenen Stürme der letzten Woche aber mein Haus grauslich (ach ja, wir werten ja nichts und niemanden mehr... :mad: ) angriffen, z.B. Dach schwer beschädigt ect. - darum renne ich nun ständig mit Eimern durchs Obergeschoss, es regnet an verschiedenen Stellen rein - habe ich im Augenblick keine Zeit, etwas anderes als permanente Schadensbegrenzung vorzunehmen.

Am Mittwoch wird ein Gerüst ums Haus gebaut, (Achtung Dacharbeiten!) damit sitze ich dann im Knast :puzz: und werde mich mit Wonne an Dein Post heranmachen :devil: :angle:
Aber pass auf: Wer anderen eine Kirche baut, muss selbst hinein! Und ich gehe dann mit Dir...

Alles Liebe einstweilen

Brigh :)

(Ein wenig Bedauern über all das, was ich armes Wesen hier mitmache, wäre angesagt!!! :P)


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Zitat von Brigh, am 14/3/2008 um 17:52

Dennoch habe ich einiges dazuzugeben - kennst diese ID inzwischen ja - und wer weiß, am Ende könnten wir alles zusammengeben - da ein bißchen raus und da ein bißchen rein - und eine neue spannende Geschichte könnte entstehen, was meinst Du?


Hi Brigh

genau das finde ich, ist ja der Sinn von Kommunikation. Ich weiß zum Beispiel nicht vorher, was ich schreiben werde. Es erscheind dann einfach, wenn ich mich mit Gedanken anderer auseinandersetze. Das ist viel reicher, als wenn ich nur alleine irgendwo rumsitzen würde.

:D auf die spannende Geschichte mit dir bin ich gespannt!



Zitat von Brigh, am 14/3/2008 um 17:52

(Ein wenig Bedauern über all das, was ich armes Wesen hier mitmache, wäre angesagt!!! :P)


*g wir ZAUBERER sind ja nicht bedauerlich - sondern eher HUMORVOLL. Dieser Humor zeigt sich zum Beispiel, indem wir unsere Lebens-Episoden wie eine Tarotkarte lesen und deuten können. So sehe ich deine Tarotkarte - ein Haus (wie ein Knast) wo es reinregnet - eine Kirche daneben - und deute das wie eine Tartokarte.

Das ist unser magischer Humor. Du kannst es, wenn du magst, im Tarotforum lesen.

liebe Grüße merLynn


[Editiert am 15/3/2008 um 18:19 von GeorgeTheMerlin]
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@ Deva Anshu


Zitat von deva anshu, am 14/3/2008 um 09:06



es genügt völlig, nur für einen augenblick jede vorstellung, jede form von beziehung ( im verstand ) aufzugeben, um reines bewusstsein zu erfahren.

von da aus kann ich erneut einen blick auf meinen partner werfen.....



Das finde ich sehr schön gesagt. Es ist eine Möglichkeit, daß Beziehung immer wieder NEU wird - und aus dieser VERDICHTUNG von Kompromissen zwischen zwei Mustern ausbrechen kann.

Die Alten Konzepte wurden ja den neueren Energien:

Uranus = Veränderung, Revolution
Neptun = All-Liebe
Pluto = Transformation, Stirb und Werde

nicht mehr gerecht. So kommt es dann zu Aussprüchen wie: Liebe ist der Feind einer Beziehung.

Neue Konzepte kamen nie über das Versuchsstadium hinaus.
Was fehlte fine ich, war die Möglichkeit einer wirklichen ERNEUERUNG jenseits von einem verstricktem Nebeneinander von Lebenskompromissen.

________________________________________________

Das mit dem NEUEN BLICK finde ich hingegen spannend. Man zieht sich raus aus der verstrickten Beziehung - geht zurück zur Quelle - und wirft einen NEUEN BLICK auf den Partner - und auf sich selber.



Zitat von deva anshu, am 14/3/2008 um 09:06


wenn du im ersten satz erkennen würdest, dass es das ich (der verstand) ist, das sucht, dann würde das ich verschwinden und mit ihm die beziehung.....wer sollte dann noch beziehungsfähiger werden ?
da rollt der verstand wieder das alte problem auf.....


Klar - das wird er IMMER tun, der Verstand.

Aber wer ist ER - der Verstand? Warum macht er das?

Diese Konzepte vom TRICKY VERSTAND kamen ja von indischen Mystikern rüber - und dort hieß es engl. MIND. MIND ist aber bereits mehr als unser deutscher Begriff VERSTAND, womit man mehr LOGISCHES DENKEN meint. Sanskrit ist dann vielleicht wieder noch differenzierter als das Englische.

Daher vielleicht ein grundsätzliches Mißverständnis. Trick deuten wir vielleicht LOGISCH, wie wenn wir bei einem Geschäft übers Ohr gehauen wurden - aber bei unserem Thema ist wohl mehr WAHRNEHMUNG gemeint, wie bei einem Zaubertrick, wo es um die ILLUSION DER WAHRNEHMUNG geht.

Ebenso rede ich oft von BILDERN. Gemeint sind aber keine Verstandesbilder - sondern SEELENBILDER und SEELENLANDSCHAFTEN, durch Karma geformt. Diese karmischen Seelenbilder sind wir selber - als ICHS aus einer anderen Zeit. Alle diese Seelenbilder haben die Fähigkeit, unbemerkt von mir mein ICH zu übernehmen und die Erfahrung zu FÄRBEN.

Das Ziel dieser Seelenbilder im Geist (Verstand) ist es, ihre karmischen Probleme, auf denen sie SITZEN, zu lösen. Deshalb INSZENIEREN sie in AKTUELLEN Beziehungen ihre ALTEN DRAMEN, um im erneuten Ausleben eine Lösung herbeizuzwingen. Was leider nicht zu einer Lösung führt - sondern nur zu einem neuen ungelösten Beziehungsproblem.


Mit anderen Worten: der Verstand tut wirklich NICHTS ANDERES, als alte Probleme oder Konflikte von hinten wiederaufrollen. WEIL ER LEIDET! Kämpfe ich aber gegen den Verstand - kämpfe ich praktisch gegen mich selber - gegen konfliktgeladene karmische Seelenbilder - und Emotionen und dysfunktionalen Entscheidungen, die ich ja auch bin - nur aus einer anderen Zeit.

Hat man - ohne da jetzt näher drauf einzugehen, das mache ich mal in einem extra Post - irgendwie die Erfahrung gemacht, wer man ist - die Illusion des ICH usw - gibt es immer noch diese abgespaltenen Persönlichkeitsanteile OHNE diese Erfahrung. Karmische Seelenbilder und Landschaften mit einem ALTEN ICH ohne diese Erfahrung. Und in Beziehungen kommen diese alten Seelendramen ganz besonders tricky hoch, indem sie ALTE WAHRNEHMUNGEN und ERLEBENSFORMEN in die Gegenwart hineinschmuggeln.

Allerdings habe ich jetzt die Möglichkeit, sie in die Werbinichwirklich-Erfahrung miteinzubeziehen - und diese DRAMEN, von denen ich nun zumindest weiß, daß sie IN MIR sind, auch in mir aufzulösen, zur QUELLE DES SEINS zurückzugehen - und dann NEU SEHEN und neu auf die Realität zugehen.

Dann wird Beziehung keine Verstrickung, sondern Entwicklung - zu einer Begegnung zweier Quellen.

Oder zur Trennung, wenn Entwicklung keinen realistischen Raum mehr hat. Ich kann immer wieder neu Wahrnehmen, neu kommunizieren, neue Chancen sehen, neue Wege finden, Energien finden - aber auch sehen, wann es einfach unrealistisch ist.

_______________________________________

Ein alter cinesischer MEister meinte einmal, das Leben sei wie ein voller Reistopf - man brauche doch nur den Löffel in die Hand zu nehmen.

Als Schattenarbeiter würde ich sagen - mit einem Reistopf kann man alles Mögliche ANSTELLEN. Man kann sich an dem heißen Reistopf die Hand verbrennen. Man kann Reis zur Erbsünde erklären und Reisessen mit Schuldgefühlen belegen. Man kann den Reis vergiften. MAn kann ihn für andere oder für sich selbst versalzen. Man kann den Reis zum Privateigentum erklären. Man kann den Reis verweigern und bei vollem Topf verhungern. Man kann den Reis für Geld verkaufen. Man kann um Reis Spielen, man kann eine Reis-Lotterie gründen wo einige zu viel und die meisten gar nix kriegen .... es gibt soooooo unendlich viele Möglichkeiten, daß wir für die EINFACHE MÖGLICHKEIT, einen den Löffel in die Hand zu nehmen -

GAR NICHT MEHR OFFEN SIND!!

Nun - genauso ist eine Beziehung für mich ein VOELLER REISTOPF - wo BEIDE nur den Löffel in die Hand zu nehmen brauchen.

Inwieweit wir dafür OFFEN sind - BEIDERSEITS den Löffel in die Hand zu nehmen - oder lieber all die vielen anderen unangenehmen Dinge zu tun - mag jeder anhand seiner Beziehungen selbst beurteilen...


Entwicklung heißt für mich auch, immer mehr erkennen zu können, WIE VOLL der Reistopf des Lebens ist.


:D merlYnn
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Brigh
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Zitat von GeorgeTheMerlin, am 11/3/2008 um 02:05
(Hi - hier ergab eine Antwort im Post "Physikalisches Experiment zum Thema Liebe" für BRIGH ein neues Thema)

Hi Brigh!

Ich finde es sehr schön, daß du (endlich mal :) ) den Humor dieses Gedankenexperimentes mit der Badewanne auch als Humor verstanden hast!
Ja - hier wurde viel gestritten - geht es doch um eine heilige Kuh oder um heilige Werte wie Liebe und Erleuchtung.

Seltsamerweise aber vernebeln gerade diese heiligen Werte und verrinnerlichten Ideale die Sicht auf WAS IST. Diese Sicht wäre aber doch gerade die VORRAUSSETZUNG für Liebe oder sowas wie Erleuchtung. So scheinen diese heiligen Werte als ROSAROTE DAMPFWOLKEN ihrer eigenen Realisierung eher im Wege zu stehen.

In der Liebe wollen wir am Angfang den Himmel - was rauskommt nach längerer Zeit ist oft eine Hölle. WORAN LIEGT DAS?

Du schreibst so schön - der Mensch meint, mit dem DU zu reden - redet aber letztendlich doch nur mit sich selbst. Und seine Liebe ist oft nur Eigenliebe. Aber warum? Was steckt dahinter?

Was dahinter ist, ist nichtmal Eigenliebe. Eigenliebe wäre dagegen schon so hoch, daß es fast schon Erleuchtung ist. :)

STEIGEN WIR ABER MAL HINAB.

Wir sind multiple Wesen - das Bewußtsein dabei im ICH gebündelt. Viele Teile enthalten Schmerz, Verlust, Selbsthaß, Minderwertigkeit, negative Selbstbilder. Wir sind gar nicht in der Lage, uns wirklich selbst zu lieben. Ganz im Gegenteil: unser ganzes Menschsein basiert auf VERDRÄNGUNG. Unser gesamtes Unbewußtes ist Resultat von VERDRÄNGUNG schmerzhafter Seelenanteile - und Verdrängung und ABSPALTUNG ist schon die EXTREMSTE FORM DER SELBSTABLEHNUNG.

Abgespaltene Seelenanteile, die unser Unbewußtes bevölkern, sind das Resultat einer äußerst extremen Form der SELBSTABLEHNUNG. Und in dieser krassen Form ist uns das nichteinmal bewußt!!! Zu sehr haben wir gelernt, uns von uns selber abzulenken.

Wir fühlen uns gut, wenn wir uns durch Konsum von uns selber ablenken. Wir können Liebe IN UNS fühlen, wenn wir ein ideales Bild von jemanden verinnerlichen, welches wir IN UNS lieben können. Dann fliegen wir wieder für kurze Zeit. Leider sabotieren unsere negativen Selbstbilder dieses Idealbild im anderen - und dann spüren wir Verlust - Wut - Vorwürfe. Diese Vorwürfe beinhalten dann sogar Ideale wie bedingungslose Liebe usw. In solchen Situationen neigen wir dazu, uns IDEALE in vorwurfsvoller MORALISCHER FORM gegenseitig um die Ohren zu hauen.

WIR WEHREN UNS MIT IDEALEN GEGEN UNSEREN INNEREN SEELISCHEN SCHMERZ.

Wir können gar keinen Menschen lieben, wie er ist - aber wir können Ideale lieben, um uns von uns selber abzulenken.

Es geht aber noch weiter hinunter - INNERE WIDERSPRÜCHE. Kraß merken wir das beim Borderliner, wenn wir mit Lebenskonzepte oder Beziehungskonzepte konfrontiert werden wie: ICH HASSE DICH - VERLAß MICH NICHT. Was ist da los? Einmal fragte ich jemanden, der nur noch rumlief und erzählte, wie toll es ist, sich von Frauen auspeitschen zu lassen - ich fragte ihn, wie denn Liebe und Zärtlichkeit für ihn sind. Er sagte, das wäre das Grausamste, was man ihm zufügen könnte.

Zärtlichkeit wäre grausam schmerzhaft für ihn.

Da erkannte ich, daß wir - mehr oder weniger deutlich - widersprüchliche BEFEHLE in unserem Unbewußten haben. Das sind Zuordnungen wie: Liebe=Schmerz, Schmerz=Liebe. Oder: Liebe=Tod, Tod =Liebe (Schwarzromantik). Hier wurde Liebe im traumatischen Zusammenhang erlebt - und unbewußt solche INNEREN Verküpfungen verdrahtet. Liebe=Lüge, Lüge=Liebe usw. Man kann sich vorstellen, was solche unbewußten Befehle einen Einfluß auf unsere Beziehungen bewirken.

Das ist krass. Hatte ich ein schmerzhaftes Erlebnis mit einer früheren Bezugsperson, die ich sehr liebte, dann kann unter Umständen im Unbewußten: Liebe=Schmerz - aber auch Schmerz=Liebe verdrahtet werden.

Da sagt eine Frau zu ihrem Mann - wie schön es für sie ist, daß er ihr vertrauen kann, umarmt ihn dabei ganz lieb - und geht gleichzeitig fremd. Lüge=Liebe, Liebe=Lüge. Gerade solche unbewußten INNEREN VERDRAHTUNGEN machen uns oft so fassungslos - wir verstehen die Welt nicht mehr. Und verhalten uns destruktiv und scheinbar irrational - trotz bester Absichten.

Weiter gehts - diese Frau kann sich selber ja auch nicht mehr verstehen. Mit ihrem VERSTAND versucht sie nun laufend ein SELBSTBILD von sich zu produzieren, in dem SIE vor sich selber als RATIONAL erscheint. Rational vor sich selber erscheint man, indem man dem anderen irgendwie die Schuld bzw. Ursache für sein Verhalten zuschreibt

Der Verstand produziert eine verstehbare Ursache für einen irrationalen unbewußten Befehl. So erhalten wir destruktives irrationales Verhalten, Schuld sind die anderen - aber alle wollen BEWUßT doch eigentlich nur Liebe und Lieben.

DAS SIND DIE VRRAUSSETZUNGEN, UNTER DENEN WIR VERSUCHEN ZU LIEBEN.

EIGENLIEBE würde ich unter dieser Sichtweise - viele weigern sich schlichtweg, diese Abgründe der Liebe SEHEN zu wollen - Eigenliebe würde ich da schon fast so hoch wie Erleuchtung ansetzen.Von wirklicher Eigenliebe sind wir AEONEN entfernt.

Eigenliebe wäre schon ein erster Schritt, WIRKLICH einen anderen lieben zu können.

Was wir Liebe nennen, ist ein versuchter ERSATZ für Eigenliebe: über den Umweg eines verinnerlichten Idealbildes von einem anderen. Wirkliche Eigenliebe ist nirgends - aber wir suchen überall einen ESATZ für Eigenliebe zu finden. Wo wir nur können. Wird dieses Idealbild IN UNS zerstört, verlieren wir wieder den Kontakt zur Liebe - wir sind kurz geflogen und äußerst hart auf den Boden, der wir selber sind, zurückgefallen - Liebe, die auf diese Art aber eh nur eine Illusion oder ein Traum war.

__________________________________

Nun kommen wir zu einer äußerst interessanten Frage: IST ERLEUCHTUND DIE LÖSUNG FÜR UNSERE BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT? Oft wird das so hingestellt.

Meine Beobachtungen dazu sagen mir aber ganz klar und ernüchternd: NEIN!

ERinnern wir uns: unerlöste Seelenanteile haben in ihrer Erinnerung das Bedürfnis nach Wiedergeburt, um sich von ihrem Inhalt in einem neuen Erleben zu erlösen. Viele abgeapaltene unerlöste Seelenanteile bündeln sich in einem Bewußtseinsfokus namens ICH und addieren sich zu einer neuen Persönlichkeit, indem sie das ICH nacheinander übernehmen - und sich als Erlebnisse oder unser Schicksal SELBST INSZENIEREN.

Es gibt nun eine Selbsterkenntnis, wo wir dieses Ich und seine Motive als Illusion erkennen, und die Inszenierungen als Traum. Diese Erkenntnis hellt eine Person sichtbar auf - und man ist mehr bereit, sich mit seiner schöpferischen Quelle zu verbinden. Und so erzählen uns Erleuchtete auch viele schöne und kreative Dinge über Liebe und Beziehung.

Die meisten dieser Erleuchtetetn sind allerdings SOLO. Und erzählen und kreieren kann man viel, wenn man sich an diese Schöpfer-Quellen anschließt. Wobei das nichtmal abwertend gemeint ist: es sind ja WIRKLICH kreative und sehr hilfreiche Beiträge. hier kommt oft wirkliche Hilfe und ganz neue lösende Sichtweisen.

Leute, die nach dieser Erkenntnis aber wirklich IN EINER KONKRETEN BEZIEHUNG leben, reden etwas anders. Sie sagen oft, daß nach der großen Selbsterkenntnis die Beziehung noch eine ganz große Herausforderung darstellt.

WARUM?

Nun - diese unerlösten Seelenanteile sind ja durch meine Erkenntnis immer noch nicht erlöst - schwirren herum - übernehmen das Bewußtsein und die SICHT - und GERADE eine Beziehung spült all das in krassester Form nach oben. Bin ich auf einem hohen Berg und schaue auf die Welt hinab - zugegebenermaßen meine LIEBLINGSPERSPEKTIVE, habe früher am liebsten auf hohen Bergen meditiert - passiert da nicht so viel und es gelingt manch kreativer Kontakt mit unserem schöpferischem ELYSIUM.


WAS bringt oder hilft diese Selbsterkenntnis dann? Nun - hilfreich ist sie doch. Wir können uns dann etwa mehr VON AUßEN SEHEN. Wir können über Dinge sprechen, die vorher nicht möglich waren weil wir zu sehr in uns EINGESUNKEN waren. Wir brauchen uns nicht mehr in Ideale zu flüchten. Man kann nach Enttäuschungen besser aufeinander zugehen - weil man weiß daß Enttäuschungen aus inneren Inszenierungen kommen und Alpträume legitime Bestandteile unseres Träumens sind. Man kann aufräumen mitseinen unerlösten Seelenanteilen . Relikte früherer unaufgeräumter Spielwiesen, wo die Verletzten einfach liegengelassen wurden und man das Probelm löste indem man woandershinging - ohne zu merken wie man unbewußt noch mit all diesen unaufgeräumten Spielwiesen verbunden ist.

Eine Spielwiese wird durch emotionale Beteiligung zu einem Teil der Seele. Anders gesagt: der Stoff, aus dem eine Spielwiese des Lebens besteht - ist Seele. Unaufgeräumte Spielwiesen oder abgesüpaltene Seelenanteile lassen uns unbewußt immer woandershin fliehen.

Kurz: Erleuchtung IST noch lange keine Lösung für unsere Beziehungsfähigkeit und Liebesfähigkeit - stattet uns aber mit besseren VORRAUSSETZUNGEN dafür aus.

Diese Vorraussetzungen richtig zu nutzen, ist dann immer noch ein Lernprozess.


In diesem Zusammenhang fand ich auch sehr erhellend, was Osho damals sagte, als man ihn fragte, warum er noch meditiert, obwohl er doch erleuchtet sei. Die Antwort war, daß LERNEN niemals aufhört. Wer nichts mehr lernt, ist nicht erleuchtet, sondern TOT.

LEBENDIGSEIN heißt aber LERNEN. Und eine Selbsterkenntnis darüber, wer man wirklich ist, bedeutet nicht, daß lernen aufhört. Oder die Entwicklung damit aufgehört hat.

Könnte Liebe auch LERNEN sein?


liebe Grüße merlYnn


PS *lach - klar wollte ich hinter die Sicherheitszone mit meinem Post - durch die Verwirrung hindurch. Dieses Sehen kostet allerdings seinen PREIS - den schützenden Kokon seines ICHS zu verlassen - dann wieder der Preis, zu sich selber und anderen zu stehen, wenn das ICH keinen Schutz mehr hat sondern mehr oder weniger nackt da steht...

Es ist alles eine Frage der persönlichen Kraft, wie weit wir gehen können.Und da zeigt dann jeder seine Grenzen. Liebe bedeutet wohl auch, zu lernen, liebevoll mit diesen Grenzen umgehen und kommunizieren zu können.


Hi Wizzard, sei gegrüßt MerlYnn.


Du schreibst:

In der Liebe wollen wir am Anfang den Himmel - was rauskommt nach längerer Zeit ist oft eine Hölle. WORAN LIEGT DAS?

Der Verstand produziert eine verstehbare Ursache für einen irrationalen unbewußten Befehl. So erhalten wir destruktives irrationales Verhalten, Schuld sind die anderen - aber alle wollen BEWUßT doch eigentlich nur Liebe und Lieben.

DAS SIND DIE VRRAUSSETZUNGEN, UNTER DENEN WIR VERSUCHEN ZU LIEBEN.
Leute, die nach dieser Erkenntnis aber wirklich IN EINER KONKRETEN BEZIEHUNG leben, reden etwas anders. Sie sagen oft, daß nach der großen Selbsterkenntnis die Beziehung noch eine ganz große Herausforderung darstellt.
Befinden wir uns aber nicht auf einem Berg, sondern in einer Beziehung: AUMANNHEY!!!!!



Meine Ansicht dazu ist (und dafür möchte ich etwas weiter ausholen):

Natürlich ist jede Beziehung eine ganz große Herausforderung.

Zunächst betrachte man die sog. „normale“ Beziehung (man kann darin sogar eine gewisse Paralele zu einer SM Beziehung sehen, wenn man möchte.):

Diese Beziehungen beginnen meist mit: „Du bist mein Glück,“ dann folgt: „Du machst mich glücklich“ und sie enden mit: „Du bist Schuld, dass...“
Plötzlich ist der andere Schuld, dass sie sich schlecht fühlen. Mit einem Mal ist der andere Schuld, dass sie Mangel leiden.
Dies zeigt, dass sie irgendwann die Verantwortung für das eigene Leben, für das eigene Wohlbefinden, dem Partner auferlegt haben.
Nun bestimmen sie nicht mehr selbst, sondern lassen sich bestimmen. Sie leben ein fremdbestimmtes Leben und wenn man sie darauf anspricht, so tun sie so (Rollenspiel VOR dem Vorhang = unbewusst), als hätten sie das freiwillig auch noch so gewollt. Sie sagen dann: „Es ist halt so...“
Es ist ihnen nicht klar, dass sie es bloß deswegen nicht ändern können (wollen), weil sie nicht auf die Kontrolle und vermeintlichen Vorteile ihres „Besitzers“ verzichten wollen. Und sie haben Fragen über Fragen, und nochmal Fragen bezüglich dieser Fragen...
Da nun jedoch sehr viel Aufmerksamkeit in Überwachungstätigkeiten, Kontrollaktivitäten, sowie auf das Bewahren eigener Geheimnisse und die Vorspiegelung falscher Tatsachen gerichtet ist, bleibt letztendlich nur ein Ausweg offen: Sich selbst als Opfer zu sehen und auch zu fühlen.
Somit ist in Liebesbeziehungen der Umstand, dass man sich als Opfer (Sub) fühlt, der beste Beweis dafür, dass man selbst für alle seine Umstände verantwortlich ist. Da hilft letztendlich nur eins:
Reinen Tisch zu schaffen und damit auch das Risiko eines Beziehungsabbruchs in Kauf zu nehmen.
Aber alles ist besser, als sowas weiterzuführen, denn es endet nie gut.Hier kann man in der Tat das platte (manchmal aber auch nicht) Sprichwort: „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“ gebrauchen.
Und wenn man auf den Straßen der Stadt schon mal solche Paare beobachtet hast – man erkennt sie an daran, dass sie kaum mehr lachen und mit versteinerten Gesichtern ins Leere blicken – dann kann die Entscheidung, ob man ebenso werden möchte, nicht mehr allzu schwer fallen...


Zu den „anderen“ Beziehungen, die es ebenfalls gibt (sehr selten, aber sie existieren und sind somit kein Solotanz auf den Berggipfeln!):

In derartigen Beziehungen gibt es keine Fragen, denn Fragen sind Ausweichmanöver. Sie sind der Versuch, Liebe, Freiheit und Verantwortung auszuweichen. Denn es gibt gar keine Fragen! Sie sind allesamt total nebensächlich.
Man kann nach Liebe fragen oder einfach in sie eintauchen. Jede Frage lässt diese Option offen.
Entweder sucht man nach einer Antwort, oder man taucht ein.
Zu fragen ist eine Technik des Verstandes, um Distanz zu wahren. Der Mind (Verstand) hat Angst vor Nähe. Nähe ist immer eine Sache des Herzens, denn im Herzen ist keine Distanz möglich.
Das Herz - die Liebe – stellt keine Fragen, denn sie ist die Antwort!
So leben und lieben diese Beziehungen.
Mir sind davon 5 bereits in unserem Kulturkreis bekannt, sie tauchten einfach ein...


____________________________________________________


Du schreibst:

EIGENLIEBE würde ich unter dieser Sichtweise - viele weigern sich schlichtweg, diese Abgründe der Liebe SEHEN zu wollen - Eigenliebe würde ich da schon fast so hoch wie Erleuchtung ansetzen.Von wirklicher Eigenliebe sind wir AEONEN entfernt.

Meine Frage dazu ist (nicht wirklich ernst gemeint, aber...):

Meinst Du damit so etwas wie Narziss?! (lach... Ich versteh Dich schon, an Deinen Worten ist was dran.)


____________________________________________________


Du schreibst:

ERinnern wir uns: unerlöste Seelenanteile haben in ihrer Erinnerung das Bedürfnis nach Wiedergeburt, um sich von ihrem Inhalt in einem neuen Erleben zu erlösen. Viele abgeapaltene unerlöste Seelenanteile bündeln sich in einem Bewußtseinsfokus namens ICH und addieren sich zu einer neuen Persönlichkeit, indem sie das ICH nacheinander übernehmen - und sich als Erlebnisse oder unser Schicksal SELBST INSZENIEREN.


Dazu hätte ich folgenden Vorschlag zur Überprüfung bereit:

Zunächst mal eine Frage:

Wer soll sie denn erlösen, wenn nicht Du selbst? Der „liebe Gott“ vielleicht? Oder ein anderes "überirdisches" Wesen? :) Und wann, wenn nicht jetzt? :P

Anbei mal eine interessante Metapher aus einem T.- Channeling. Nennen wir sie:



Die 4 Lichtarbeiter.



4 Lichtarbeiter (2 Frauen mit Namen Aida und Fran, und 2 Männer Tom und Joe), wanderten auf dem Licht-Boulevard Richtung Aufstieg. Sie unterhielten sich miteinander und genossen ihren Weg an diesem sonnigen Tag.
Auf einmal kroch eine Schlange aus dem Dickicht und platzierte sich queer vor die 4 Freunde. Sie kringelte sich zusammen und feuerte ihre Energie direkt in die Augen von Aida. Diese stieß einen lauten Angstschrei aus, machte auf dem Absatz kehrt und rannte, ohne sich nur einmal umzusehen, im Eiltempo in die entgegengesetzte Richtung zurück ins Städtchen, aus dem sie am Morgen aufgebrochen waren. Sie war so schnell weg, dass die 3 anderen keine Chance hatten, sie noch zu erwischen und sie zu beruhigen. Die Schlange hatte sie dermaßen aus der Fassung gebracht, dass sie vergaß, wer sie war und was sie bis jetzt gelernt hatte.

Die Schlange, höchst zufrieden mit ihrem Auftritt und begeistert von ihrer Macht, diesen Menschen in die Flucht gejagt zu haben, glitt schnell zurück ins Gebüsch.

Alle waren traurig, eine Gefährtin verloren zu haben, aber fest entschlossen, ihren Weg fortzusetzen. Sie wanderten weiter.
Plötzlich schoss die Schlange wieder aus dem Gebüsch, direkt auf Tom zu. Sie kringelte sich vor ihm zusammen, riss ihr Maul auf und zischte gar schauerlich.
Der Lichtarbeiter Tom packte sie erbost und sagte: „Jetzt bring ich dich um! Ich habe eine s..wut auf dich. Du hast es gewagt, eine unserer Freundinnen zu vertreiben, Ich werde dich jetzt umgehend töten, dann ist entgültig Schluss mit dir und du jagst niemandem mehr Angst ein!“ Er zog ein Messer aus der Tasche und holte zum tödlichen Hieb aus, als sich die Schlange blitzartig zusammenrollte und sich damit aus Toms Griff befreite. Erfreut schnappte sie zu – und Tom starb auf der Stelle. Da die Wut in ihm hochgekommen war, konnte die Schlange ihm im Augenblick der Unachtsamkeit entkommen. Sie war schneller und hinterhältiger als er...

Danach entfloh die Schlange, höchst zufrieden mit sich selbst, in Windeseile.

Fran und Joe, die verbliebenen 2 Lichtarbeiter, begruben unter Klagen und Trauer ihren Freund. Dennoch beschlossen sie, ihren Weg fortzusetzen.
Sie wanderten im Sonnenlicht und stiegen den Pfad immer höher hinauf, aber die vergangenen Erlebnisse lasteten schwer auf ihnen.
Irgendwann schlängelte sich die Schlange urplötzlich vor Fran und baute sich in ihrer vollen Größe vor ihr auf.
Fran hatte viele lange Jahre alternative Behandlungsmethoden studiert und gelernt, mit dunklen Seiten umzugehen. So beschloss sie, eine Gesprächstherapie als Taktik mit der Schlange zu beginnen. Fran hockte sich zu ihr auf den Boden und sagte: „Liebe Schlange, sicherlich hattest du eine schwere Kindheit, wurdest misshandelt und weißt nicht, was Liebe ist. Ich hebe jetzt meine Hände, aber nicht um dich anzugreifen, sondern um dir die Energie von Liebe zu bringen und um dich von deinen alten Wunden zu heilen. Du wirst dich viel besser fühlen, wenn du deine „innere Schlange“ befreist“.

„Was ist das?“ wunderte sich die Schlange – „ein Mensch, der keine Angst vor mir hat? Ein Mensch, der keine Wut auf mich hat? Hier ist ein Mensch, der MICH ÄNDERN WILL, hahaha“ – ein breites Grinsen zeigte sich auf dem Gesicht der Schlange. Sie sah Fran tief in die Augen und - biss zu! Fran starb sofort.

Die Schlange zog sich wieder ins Dickicht zurück und konnte sich kaum halten vor Lachen. – „ein Mensch, der versucht, MICH ZU ÄNDERN, wenn das nicht zum Lachen ist!!!“

Nun war nur noch ein Lichtarbeiter, Joe, übrig. Tieftraurig begrub er seine Weggefährtin. Er überlegte ernsthaft, ob er auf dem Pfad der Erleuchtung weitergehen sollte.Eine von ihnen war in die Flucht gejagt worden, zwei waren gestorben, aber tief in sich spürte er ein tiefes Seelenbedürfnis, seinen Weg fortzusetzen. Jetzt jedoch achtsamer und vorsichtiger denn je zuvor.

Nun wisst ihr schon was kommt – richtig, die Schlange kroch bei der nächsten Weggabelung aus dem Gebüsch hervor, noch größer, noch furchterregender als die vorausgegangenen Male. Sie kroch Joe direkt vor die Füße und grollte mit einer Höllenstimme: „Keinen Schritt vorwärts, sonst töte ich dich!“ Joe jedoch war ein sehr lernfähiger Lichtarbeiter und erinnerte sich plötzlich an die vielen Lektionen, derer er im Laufe der Äonen schon unterwiesen wurden war. So begann er, tief durchzuatmen und sein wahres Selbst sowie seine Schöpfermacht, in sich hineinzuatmen.

Hoch am Himmel erschien plötzlich ein Adler, Als Samuel wieder einen tiefen Pranazug in sich sog, stieß der Adler herab, ergriff die Schlange mit seinen mächtigen Krallen und schraubte sich mit ihr hoch in die Lüfte. Noch ein tiefer Atemzug Joes, diesesmal aus Erleichterung, und er wanderte zufrieden mit sich und der himmlischen Hilfe weiter. Irgendetwas tief in ihm sagte ihm jedoch, dass noch etwas auf ihn lauern werde...
Zunächst jedoch setzte er seinen Weg, der immer heller und lichtvoller wurde, frohgemut fort.

Da – ohne jede Vorwarnung – stand eine immense, unbeschreiblich bösartige Schlange vor ihm – aufgebaut zu ihrer vollen Größe. Sie überragte die getötete Schlange in allem, was das Schlimmste aber an ihr war, war ihr immenser Zorn. Sie war die Mutter der getöteten Schlange und ihre Gedanken drehten sich nur um Rache. Sie zischte – während der giftige Speichel aus ihrem Maul rann – Joe mit folgenden Worten an: „Jetzt töte ich dich, das ist gewiss. Du hast ein Mitglied meiner Familie umgebracht (indirekt), darum werde ich jetzt Rache üben. So gebietet es der Schlangengott – wir üben Vergeltung an allen, die uns Schaden zufügen!“
Joe hatte das Erscheinen des Adlers als göttliche Aktion gesehen und diese auf seine Entwicklung zum Lichtarbeiter zurückgeführt. Da es jedoch keinen Adler und kein Wesen geben würde, das die riesige Schlange bezwingen würde können, erkannte er, dass es da noch weit mehr für ihn zu lernen gab. Er fragte sich: „was ist es, das ich wissen sollte um all diese Schlangengeschichten? Was ist es, das ich tun kann, um diese Dramen (könnte man als Inkarnationen interpretieren / Brigh) ein für allemal zu beenden?“

Und die Antwort stieg in ihm hoch – denn genau das passiert, wenn man eine Frage nach Innen stellt – die Antworten tauchen genau dort auf!
Joe wusste mit einemmal, dass er jetzt, wo er vor diesem furchterregenden Monstrum von Schlange stand, nicht einfach die Augen zukneifen und hilfesuchend zum Himmel aufblicken konnte in der Hoffnung, einen weiteren Adler „hinaufzuatmen“, der zu seiner Rettung erscheinen würde.
Joe wusste, jetzt war es an der Zeit, die volle Verantwortung zu übernehmen und sein wahres, göttliches Selbst sprechen und handeln zu lassen (d.h. alle unerlösten oder sonst herumschwirrenden Seelenteilchen zuerst zu bündeln und dann zu integrieren und Selbstverantwortung für sie zu übernehmen).

Er blickte der Schlange tief in die Augen und fragte sie:
„Liebe Schlange, was willst du eigentlich von mir? Warum liegst du mir im Weg? Warum willst du mich töten? Wer bist du? Was willst du von mir – sag es mir AUF DER STELLE!!!“

Die Schlange war schockiert. Noch NIE hatte ein Mensch diese Frage gestellt. Menschen pflegten mit Angst, mit Wut oder mit Dummheit zu reagieren, aber keineswegs mit dieser Frage.

Jetzt war es an der Schlange zu Reagieren und sie sprach:
„Lieber Joe, ICH BIN DU! Ich bin nichts anderes als du! Ich lebe nicht außerhalb von dir – denn ICH BIN DEINE DUNKELHEIT, DEINE ANGST, DEINE MACHT – DIE DU MIR FREIWILLIG DURCH DIE ABSCHIEBUNG DEINER VERANTWORTUNG ÜBERLASSEN HAST! Und ich bin jetzt gekommen, um dir im Wege zu stehen, warum? Weil du, Joe, Veränderungen nicht magst, weil du dich weigerst, Selbstverantwortung zu übernehmen und alles, was dir irgendwie nicht passt, auf Umstände und / oder Personen überträgst und weil du noch ein paar Themen hast, die angesprochen werden müssen. Ich bin hier als Botschafter, als Katalysator, wenn du so willst, um Dich dazu zu bringen, dich mit deiner dunklen Seite auseinanderzusetzen.“

Joe überlegte eine Weile und sagte zu ihr:
„Wenn das so einfach ist, warum musste dann deine Verwandte – die tote Schlange – den Menschen so große Angst einjagen und einige sogor umbringen? Wieso könnt ihr es uns nicht einfach erklären, was ihr wollt und um was es geht?“

Die Schlange schüttelte ihren Kopf und antwortete:
„Weil so Erkenntnis und Energie nicht funktionieren. Nur wenn gefragt wird, nur wenn die volle Verantwortung übernommen wird, nur wenn die Tür geöffnet wird, indem diese Frage gestellt wird, können wir antworten. Wir wünschen nicht, dass man uns bekämpft, wir wünschen nicht, dass man uns therapiert und versucht zu ändern – aber wenn der Mensch den Mut hat, sich an seine eigene innere Schlange zu wenden und sie direkt anzusprechen – dann MÜSSEN wir antworten, dann müssen wir es mitteilen – so lauten die Spielregeln im Spiel der Dunkelheit und dem Licht, das ihr seit Äonen spielt. WOLLT IHR ES BEENDEN?“


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Du schreibst:

Nun kommen wir zu einer äußerst interessanten Frage: IST ERLEUCHTUND DIE LÖSUNG FÜR UNSERE BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT? Oft wird das so hingestellt.

Meine Beobachtungen dazu sagen mir aber ganz klar und ernüchternd: NEIN! Kurz: Erleuchtung IST noch lange keine Lösung für unsere Beziehungsfähigkeit und Liebesfähigkeit - stattet uns aber mit besseren VORRAUSSETZUNGEN dafür aus.


Mein Vorschlag:

Wenn jeder der Schöpfer seiner Wirklichkeit ist (sag ich mal so, REIN HYPOTHETISCH, natürlich) müsste folgendes Ergebnis zutage treten:

Überzeugungen, die Du wirklich hast, an die Du entschieden glaubt, die Dein Glaube sind, werden Dich dazu bringen, Dir Erfahrungen zu erschaffen oder an Dich zu ziehen, durch die sie bestätigt werden.
Um etwas zur Wirklichkeit zu machen, musst Du an es glauben. Damit es für andere zur Wirklichkeit wird, müssen sie an es glauben.

Deinen letzten Absatz:
"Kurz: Erleuchtung IST noch lange keine Lösung für unsere Beziehungsfähigkeit und Liebesfähigkeit - stattet uns aber mit besseren VORRAUSSETZUNGEN dafür aus. "
würde ich als eine persönliche Erfahrung von Dir einstufen. Dazu hätte ich folgendes zu bemerken:

Erfahrung ist das Gegenteil des Erschaffens.
Du erschaffst eine Möglichkeit, indem Du Dich in sie hineinglaubst, und Du löst Begrenzungen auf, indem Du Dich aus ihnen herauserlebst.


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Du schreibst:


Weiter gehts - diese Frau kann sich selber ja auch nicht mehr verstehen. Mit ihrem VERSTAND versucht sie nun laufend ein SELBSTBILD von sich zu produzieren, in dem SIE vor sich selber als RATIONAL erscheint. Rational vor sich selber erscheint man, indem man dem anderen irgendwie die Schuld bzw. Ursache für sein Verhalten zuschreibt


Meine Ansicht dazu:

Dem Verstand erscheint es, seine Fähigkeit eins und eins zusammenzählen zu können, mit Intelligenz zu verwechseln. Ganz pragmatisch gesehen – und der Verstand kann nur pragmatisch, mehr noch, urpragmatisch sein – hat er natürlich recht. Ein Apfel und ein Apfel ergeben nätürlich zwei Äpfel.
Doch bereits bei 1 + 1 Euro (Franken) beginnt die Theorie zu wackeln. Sofern man sie eine gewisse Zeit auf einer Bank parkt oder mit Zins und Zinseszins an jemanden verleiht, können schnell 2,50 (Eu oder was auch immer) daraus werden.
Noch deutlicher sehen wir das bei Lebewesen. Ein Mann und eine Frau ergeben nicht selten eine mehrköpfige Familie, nicht wahr?
Tja, eins und eins ist also nicht immer zwingend zwei.
Der Verstand scheint nur solange intelliigent und logisch, wie wir ihn auf das Mindeste begrenzen.
Sobald der Verstand also eindeutig von etwas überzeugt ist, deutet dies nicht auf Wahrheit sondern eher auf Begrenzung hin. Unser Gehirn lebt in seiner eigenen Welt. Es erschafft sich eine Scheinrealität und alles, was sich außerhalb davon befindet, wird als unrealistisch, utopisch oder unlogisch deklariert. Eigentlich ist – ergo, der Verstand ziemlich dumm, daher versucht er ständig all jenes und all jene, welche seine Wahrheiten nicht teilen, als geistig minderbemittelt oder als nicht ernst zu nehmend hinzustellen. Der Verstand kann es kaum akzeptieren, dass Wahrheit immer bloß eine Frage des Standpunktes, der Sichtweise oder des vorherrschenden Glaubensmusters ist. Das Herz hat damit jedoch kein Problem!

Auch kann der Verstand nicht mit Widersprüchen umgehen, das Herz schon.
Der Verstand weiß nicht, wie sich Liebe anfühlt, das Herz schon.
Weil der Verstand aber die Eigenheit hat, alles zu kontrollieren, will er auch die Gefühle (z.B. Liebe) kontrollieren.
Also beginnt er, so etwas wie Liebe zu imitieren und macht sich vor, dass er fühlen kann. Aber der Verstand kann nicht fühlen. Er kann sich höchstens einbilden, wie es wäre zu fühlen. Dies bleibt jedoch für immer bloß eine unhaltbare Annahme, eine Theorie über die Liebe. Die Liebe selbst bleibt ihm verschlossen. Die Aufgabe des Verstandes ist es, zu denken. Fühlen ist ihm nicht gegeben.
Intelligenz hat jedoch eindeutig mehr mit Fühlen als mit Denken zu tun.
Um ein und eins zusammen zu zählen reicht es, gescheit zu sein. Gescheit ist jeder Verstand, welcher es fertig bringt, sich an etwas zu erinnern. Sich zu erinnern fordert keinerlei weitere Talente als rein rechnerische.
Fühlen hingegen erfordert Mut und eine große Bereitschaft, verletzlich zu sein. Dies alles bleibt dem Verstand ein Mysterium. Er wird nie intelligent sein können, denn Intelligenz verbirgt sich im Herzen. Erst wenn ein Herz aufbricht und seinem Licht wieder zu fließen erlaubt, kann sich Intelligenz entfalten und eine gewisse Weisheit ausbreiten.
Weisheit ist im Gegensatz zu Gescheitheit unbegrenzt.
Dies ist mit ein Grund, warum meist die gescheiten Menschen am Leben zerbrechen, nicht die von ihm deklarierten „Dummen“.

Wenn der Verstand also versucht, so etwas wie Liebe herzustellen oder zu imitieren, dann verspürt man u.a. auch Eifersucht.
Eifersucht hat jedoch nichts, aber auch gar nichts, mit Liebe zu tun.
Eifersucht ist reine Besitzgier, eines der deutlichsten Zeichen dafür, dass sich der Verstand weit jenseits jeglicher Intelligenz befindet.
Das Herz wüsste, dass Besitztum, welches man für sich alleine beansprucht, nicht mehr als eine Belastung darstellt. Das Herz will nicht besitzen, es will in Kontakt, in Berührung und in Verbindung mit anderen und dem Leben sein, mehr nicht.
Daher ist der Misserfolg bereits vorprogrammiert, wenn der Verstand die Liebe zu verstehen versucht.



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Du schreibst:


LEBENDIGSEIN heißt aber LERNEN. Und eine Selbsterkenntnis darüber, wer man wirklich ist, bedeutet nicht, daß lernen aufhört. Oder die Entwicklung damit aufgehört hat.

Könnte Liebe auch LERNEN sein?


Meine Antwort:

Gehe ich uneingeschränkt konform!


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Du schreibst:

Wer nichts mehr lernt, ist nicht erleuchtet, sondern TOT.


Meine Anmerkung:

Das ist auch meine Ansicht. Lernen bedeutet, im Fluss zu bleiben, im Leben. Tot ist der statische Zustand der Perfektion.


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T. / P.W. / H.P. / Brigh


Alles Liebe und schöne Feiertage für Dich und alle, die dies lesen.

Brigh :heartpump:

P.S.
Bin während der nächsten beiden Wochen vermutlich nicht erreichbar weil ich den "Hausstress" nicht haben muss. Ich werde mich in Süd-England aufhalten, vornehmlich in Glastonbury. Wenn ihr wollt, teile ich nach meiner Rückkehr meine Erlebnisse gerne mit euch. Liebe Grüße


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Lass das was du bist, nicht dem im Wege stehen, was du sein könntest.
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2008 um 00:19  
Hallo Brigh

vielen Dank für die Schlangengeschichte :D

Nun hat die Schlange ja auch ein wenig an deinem Hause gerüttelt - um dir Gelegenheit zu geben, nach Glastonbury zu fahren *schwelg - davon mußt du uns natürlich berichten! Die Magie dieser Gegend spiegelt sich ja in den zahllosen Legenden der Artussage und der Gralslegende.

Zu dieser gibt die Schlangenerzählung eine interessante Parallele - es geht darum, die FRAGE zu stellen. In der Gralslegende hieß die richtige Frage an Anfortas: WORAN LEIDEST DU?

Nun leiden wir unter anderem daran, daß wir scheinbar! nicht Schöpfer unseres Schicksals sind. Unbewußte Anteile in uns schöpfen und inszenieren da mit - damit wir sie in diesen Inszenierungen ERKENNEN können.

Wir leiden aber auch, da wir uns und, uns im DU, und uns in unserem Schicksal nicht ERKENNEN wollen - sondern dagegen ankämpfen.

Selbst beim Erkennen kann man sich noch herrlich um die ERkenntnisebenen streiten - psychologisch, spirituell, jeder kann so viele Erkenntnisebenen haben - aber welche ist die EINZIG WAHRE?

Bei einem Mann verhält ES sich wie ein Mann,
bei einer Frau verhält ES sich wie eine Frau,
bei merlYnn verhält ES sich wie merlYnn,
bei Brigh verhält ES sich wie Brigh,
bei Sid verhält ES sich wie Sid,
bei madlen verhält ES sich wie madlen,
bei Peregrinus verhält ES sich wie Peregrinus,

bei Wahrheit verhält ES sich wie Wahrheit,
bei Unwahrheit verhält ES sich wie Unwahrheit,
bei Erkenntnis verhält ES sich wie Erkenntnis,
bei Verdrängung verhält ES sich wie Verdrängung,
beim Streit verhält ES sich wie Streit,
bei Liebe verhält ES sich wie Liebe,
beim Verstand verhält ES sich wie Verstand
beim Ego verhält ES sich wie ein Ego
bei Geist verhält ES sich wie Geist,
bei Erleuchtung verhält ES sich wie Erleuchtung
bei Beziehung verhält ES sich wie Beziehung,
bei Beziehungslosigkeit verhält ES sich wie Beziehungslosigkeit,
bei Schlaf verhält ES sich wie Schlaf,
bei Tod verhält ES sich wie Tod,
bei Freude verhält ES sich wie Freude

wenn ich das als bedingungslose Liebe bezeichne verhält ES sich wie jemand der etwas als etwas bezeichnet .... wenn ich mich um mich selber drehe verhält ES sich wie ein bewußter Verstand der sich um sich selber dreht, wenn ich mich um andere drehe verhält ES sich wie ein bewußter Verstand der sich um andere dreht:


:) :cool: :o :P :mad: :puzz: :)



*loool und wie war ES in Glastonbury?


grüssli merlYnn
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Simulacrum
Simulacrum

Madlen
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smilies/smile.gif erstellt am: 17/4/2008 um 11:48  
Hallo merlYnn

Ich habe deine Ausführung:
"Nun leiden wir unter anderem daran, daß wir scheinbar! nicht Schöpfer unseres Schicksals sind. Unbewußte Anteile in uns schöpfen und inszenieren da mit - damit wir sie in diesen Inszenierungen ERKENNEN können.

Wir leiden aber auch, da wir uns und, uns im DU, und uns in unserem Schicksal nicht ERKENNEN wollen - sondern dagegen ankämpfen.
"
gelesen und spürte das da irgendwas nicht stimmt.
Ich richtete meine Aufmerksamkeit darauf und eh ich mich versah nahm mich diese Illusion gefangen. Ja man kann leiden. Man kann aber auch lieben. Ich grübelte und grübelte und lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf die Schöpferin in mir. Im nächsten Augenblick fühlte ich mich wieder gestärkt. Das verinnerlichen dieser Worte lehrte mich, mich auf das zu konzentrieren was IST, allES was "nicht" IST lenkt ab.
Nun verhält ES sich bei mir wieder wie Ich das möchte. :) Ich erfahre mich als Schöpferkraft.
Ich denke Licht ins Dunkel zu bringen ist den Weg für die Liebe bereiten.

Vielen Dank für diese Lehre merlYnn

@ Bright
Hallo auch mich interessiert brennend wie die Reise war und was aus deinem Haus geworden ist. :)

Alles Liebe madlen


[Editiert am 17/4/2008 um 15:41 von Madlen]
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Lux
Lux

Anubis
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red_folder.gif erstellt am: 24/4/2008 um 16:07  

Zitat:
ist Erleuchtung - DIE LÖSUNG für die Liebe oder Beziehungsunfähigkeit


Entschuldigt, ich habe mir nicht alles durchgelesen, aber bei dem Ttiel möchte ich mal meinen Senf dazu geben.

In meinen Augen widerspricht sich diese Aussage.

Alleine bei dem Wort Beziehungsunfähigkeit sollte es doch eigentlich klingeln, oder?

Wenn man Beziehungsunfähigkeit mal genauer anschaut, dann erkennt man, dass es irgendwie so scheint, als wenn man es als Fehler auslegen kann.

Und wenn man dies als Fehler auslegt, bzw. als Fehler in der Phsyche dann kann es keine Erleutung geben, da es doch nur dann möglich sein sollte, Erleuchtet zu werden, wenn man mit sich selber und seinem Umfeld im Reinen ist.


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~Mit geschlossenen Augen seh ich dich an,~
~und die Stunden sind nur Sekunden lang~



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