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Autor: Betreff: DAS ICH UND SEIN SCHATTEN - oder: warum ein Zauberer nicht die Zukunft vorhersagen sollte
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 1/6/2008 um 17:52  
Wenn Eich und Fels auch zittern,
uns wird das nicht erschüttern .

Aus den METGESÄNGEN des Waldemahr Hugenoth






DAS ICH UND SEIN SCHATTEN – ODER:
WARUM ein Zauberer NICHT ANDEREN DIE ZUKUNFT VORHERSAGEN SOLLTE.


Liebe Mitzauberer!

Ihr habt ja sicher schon gemerkt, daß ich mich immer wieder dagegen ausspreche, mit Karten usw. anderen ihre Zukunft weissagen zu wollen. Bestimmt habt ihr euch dann gefragt: was ist das denn für ein komischer Zauberer? Seit Alters her verdienen Hexen und Zauberer ihr Geld mit Wahrsagen aus Karten, Spiegeln und Kristallkugeln. Warum denkt der hier jetzt anders – und verdient stattdessen sein Brot mit harter Arbeit unter der sengenden Sonne auf dem Felde?

Nun – vor langer Zeit und in jungen Jahren dachte ich genauso. Wie alle jungen Männer – besonders unter den Zauberern - war ich etwas verwegen, leichtsinnig und ein wenig arbeitsscheu. Das Leben schien mir viel eher für eine endlose Party gemacht zu sein als für den sogenannten Ernst des Lebens. Und als es dann darum ging, meinen Lebensunterhalt zu verdienen, hatte ich, wie viele junge Männer, ein Problem.

Bewunderte ich doch den Zauberer Gurdjeff! Als diesem das Geld ausging, fing er sich einige Raben, malte sie bunt an, und verkaufte sie für teures Geld als exotische Papageienvögel. Als ich also in den Zeitungen die Stellenanzeigen aufschlug – sprangen mir sogleich und nur solche Anzeigen ins Auge wie: Hexe Diana liest ihre Zukunft! Termine und HONORAR nach Vereinbahrung ....

Das war die Lösung für mein kleines Problem! Konnte ich so doch den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen, meinen magischen Spaß dabei haben und weiterhin als Bruder Leichtfuß mit vollen Taschen fröhlich durchs Leben ziehen!

Auf dem Marktplatz stellte ich ein großes schwarzes Zelt auf. Mit großen Buchstaben warb ich dort mit ZAUBERER MERLINS ZUKUNFTSBLICK! NUR 1500 DM! Und: ICH BIN DEIN SCHICKSAL. Denn Eingang machte ich so niedrig, daß der Kunde und Ratsuchende sich unter meinen hoffärtigen Sprüchen auch noch bücken mußte! Die Dunkelheit im Inneren des schwarzen Zeltes vertrieb ich nur spärlich mit einigen magischen Öllampen.

Liebe Mitzauberer, merkt es euch gut! Wenn ihr es mit gewöhnlichen Menschen zu tun habt, dann sorgt für eine Aura aus Gefährlichkeit, Geheimnis und Verlockung. Schließlich wollt ihr ja nicht, daß da jeder so einfach bei euch hereinspaziert kommt. Nein – sie sollen es ersehnen – aber sich doch auch ein Herz fassen müssen, um die Schwelle zu euch zu überschreiten. Schreibt euch das gut hinter die Ohren – es ist für gewöhnliche Menschen diese besondere Mischung aus den drei Elementen 1) Gefahr 2) Geheimnis und 3) Verlockung – und dann habt ihr sie!

Genauso wählte ich sorgfältig das Ambiente in meinem Zaubererzelt aus. Besonders den Spruch ICH BIN DEIN SCHICKSAL lud ich mit magischer Energie auf, wollte ich doch über dem Schicksal der anderen stehen. Und auf meine magische Kunst bildete ich mir wirklich etwas ein. Ach, wie jung und unerfahren war ich doch!

Dann kam der Tag, wo ich in meinem Zelt saß und auf Kundschaft wartete. War ich doch nun auf dem besten Wege, der berühmteste und reichste Zauberer des Landes zu werden! Plötzlich hörte ich schlurfende Schritte am Eingang! Der erste Kunde! Erwartungsvoll öffnete ich die mit magischen Schnitzereien reichverzierte Holzschatulle – die KASSE eines Zauberers! Und tatsächlich es kam jemand herein – aber was für ein häßliche, bucklige, und in gräßlichen Lumpen gehüllte ALTE, daß es mich innerlich schüttelte! Ihr Rücken war so krumm, daß sie sich bei meinem Eingange der Erniedrigung nichtmal zu bücken brauchte! Da stand sie auch schon vor mir und warf 1500 DM auf den Tisch – die ich alsogleich in der Holzschatulle verschwinden lies.

„Ich habe bezahlt, und nun tue du das Deinige“ sagte sie.

Aber ihr Blick, eine solche dunkle Bosheit strahlte er aus und solch eine unverholene –Wohllüstigkeit! - daß mein Herz zutiefst erschrak! Zwar hielt ich mich für einen verwegenen Burschen, aber diese DIREKTHEIT lies mich meinen Blick vor ihr senken. Ich nahm die Karten in die Hand, um ihr irgendeinen Blödsinn zu erzählen und um sie schnellstens wieder loszuwerden.

„Du brauchst mir keinen Blösdinn zu erzählen“ sagte sie leise und ich erstarrte mitten in der Bewegung. „Deine Zukunft soll ich dir nennen“ widersprach ich ihr. „Nein“ sagte sie, „deine Zukunft, das bin ich!“

„WAS?“ rief ich. „Aber ja“ sagte sie, „guck mal was da oben steht, in magisch geschriebenen Lettern. Da steht, du bist mein Schicksal. Für nur 1500 DM. Ich habe bezahlt – und jetzt mußt du mich heiraten! Du bist mein Schicksal, und ich bin deine Zukunft!“

Veflixt! Dieses Kundengespräch verlief irgendwie gar nicht in Bahnen, wie ich mir das vorgestellt hatte! Ich wand mich und versuchte mich herauszureden, aber die Alte bestand darauf, mich zu heiraten und bezahlt zu haben. Zuletzt retttete mich nur meine Jugend, ich lies mich nach hinten fallen, machte eine Rolle rückwärts, kugelte unter der Zeltwand hindurch, war draußen - und gab Fersengeld. Ich floh aus der Stadt.

Versteht ihr jetzt ein wenig, warum ich immer davor warne, anderen die Zukunft lesen zu wollen? Doch muß ich euch nach ein anderes, schreckliches Geheimnis anvertrauen: Die Alte ist immer noch hinter mir her, und ich bin immer noch auf der Flucht vor ihr.

Ich habe euch ja schon erzählt, wie oft ich in meinem Leben umgezogen bin!

Ich war zwei Jahre in Indien – in Marokko, bin so oft umgezogen von Dortmund nach einem kleinen Ort im Sauerland von dort nach Hamburg von dort nach Tübingen von dort nach München von dort in die Pfalz – die Alte läßt nicht locker und besteht darauf, bezahlt zu haben und daß ich sie folglich heiraten müßte. Oft hatte ich eine Beziehung mit einem Mädchen – doch diese sind immer wieder zerbrochen und dann weiß ich: diese schreckliche Alte hat mich wieder einmal gefunden und ist nah - und es wird höchste Zeit zu fliehen.

Was ich nicht verstehe – sie müßte bei ihrem hohen Alter längst gestorben sein! Stattdesen wird sie immer agiler, fast, als würde sie von Mal zu mal ein wenig jünger werden! Das letzte mal traf sie mich im Traum. „Du wirst älter“ sagte sie und fixierte mich von oben bis unten. Ich brummelte vor mich hin und sah sie, die häßliche Alte – an. Täuschten mich meine Augen? Sie sah größer aus, hatte eine gerade Haltung, trug ein einfaches aber hübsches Kleid. Sie schien wieder jünger und kräftiger geworden zu sein – und so hier und da begann sie, auf einen Mann sogar recht verführerisch zu wirken. Aber nur ganz leicht, so in Anfängen, versteht sich.

„Du wirst älter“ sagte sie „und bald wirst du genauso alt und häßlich sein wie ich. Dann wirst du erkennen, daß wir gleich sind und mich heiraten! Du und ich, wir sind eins.“

„Niemals werde ich das tun“ widersprach ich.

„Wenn du es nicht tust“ erwiderte sie „wirst du immer älter werden. Da du aber nun aufgehört hast, die Zukunft vorherbestimmen zu wollen und stattdessen versuchst, dich von deinen Mustern aus der Vergangenheit zu befreien, werde ich immer jünger, freier und schöner werden. Dann wird der Tag kommen, wo du als uralter Greis auf deinem Totenbette liegst. An diesem Tage wirst du mich wiedersehen als das schönste und verlockenste Wesen, das du dir jemals vorstellen kannst. Als die Erfüllung und das Ziel aller deiner geheimen Sehnsüchte. Und du wirst es so bitter bereuen, mich abgewiesen zu haben. Denn nun wirst du beides verlieren – dich – und mich, deine verleugnete und verdrängte Seele. Und es wird ein langer schwieriger Weg sein, beides wiederzufinden. Das ist die Zukunft, die ICH dir vorhersage“

„Laß mich endlich in Ruhe“ rief ich „ich will in meiner eigenen Welt leben und meinen eigenen Weg gehen!“ „Deine eigene Welt“ lachte sie „manch ein Zauberer sieht vor lauter Hexenhaus die Hex nicht mehr!“ und mit diesem seltsamen Spruch verschwand sie.

Welch einen Geist hatte ich leichtsinniger Jüngling da beschworen? Ich weiß es nicht! Meine Flucht vor aber ihr wird irgendwie – immer lustloser und kraftloser! Manchmal scheint es, als bräuchte ich nur über eine innere Schwelle zu gehen, um auf sie zuzugehen anstatt vor ihr zu fliehen. Hatte sie ganz am Anfang Angst und äußerste Ablehnung in mir erweckt – so scheint sie in der Tat immer jünger und schöner zu werden – und inzwischen ist es schon bei mir so eine seltsame Mischung aus – hmmm – Gefahr, Geheimnis und Verlockung!

Wie es mit mir weitergeht, weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß ich für den Leichtsinn meiner Jugend bezahlen muß auf irgendeine Weise. Aber ihr versteht jetzt vielleicht, warum ich davor warne, anderen die Zukunft vorherzusagen – und mein täglich Brot mit harter Arbeit unter der sengenden Sonne auf dem Felde verdiene!

Liebe Grüße - merlYnn


[Editiert am 1/6/2008 um 18:27 von GeorgeTheMerlin]
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Incognitus
Incognitus

Spinnenbein
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red_folder.gif erstellt am: 2/6/2008 um 10:09  
Hallo Merlin,

ist ja eine lustige Geschichte.

Also, ich kenn Leute, die rufen dreimal bei drei verschiedenen Wahrsagern an, und bilden dann eine Schnittmenge aus den Vorhersagen bzw. sie rufen so oft an, bis sie hören, was sie hören wollen. Ungelogen. Ich verstehe das nicht wirklich. Was nutzt es mir, wenn ich mit meinem Willen den Wahrsager lenke, deshalb bleibt das Schicksal doch völlig unberührt.

Immerhin bist Du ganz gut im Durchschauen von Motivationen und so. Wenn Du einem anderen die Karten legen würdest, gäb es immer noch eine qualifizierte Beratung dazu. Ist eigentlich schade, dass Du mit Knochenarbeit Dein Geld verdienst, Du würdest mir als Wahrsager gefallen (auch wenn ich aus Prinzip solche Dienste nicht abfrage).

Liebe Grüße
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Simulacrum
Simulacrum

KellyJohnson
Beiträge: 30
Registriert: 6/3/2008
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 2/6/2008 um 21:33  
Ich empfinde die Geschichte als NICHT lustig; .........ich nehme diese Warnung sehr gerne auf, weil sie zutreffen kann. In der Wahrsagung für andere kann einem das eigene Schicksal begegnen.

Ich habe mir zum Glück nie zugetraut, für andere Karten zu legen. Ich habe bisher immer eine gewisse Hemmschwelle gehabt. Dank dieser Geschichte, wird es dabei bleiben. Danke Merlin!!

Liebe Grüsse,
Kelly


____________________
Ich bin Dein Spiegel, in meinen Augen siehst Du Dich.Ich bin Dein Spiegel, zeig Dir Dein ungeliebtes Ich. Schau mich nur an der Clown bist Du! Clown sieh Dir selbst beim Tanzen zu. Wenn ich in Tränen bin, wer weint? Glaub mir, der nicht zu weinen scheint!
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Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1499
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red_folder.gif erstellt am: 2/6/2008 um 23:11  
Ist es lustig oder nicht lustig, wenn sich durch den Spiegel einer Zukunftsdeutung unsere eigene Vergangenheit hereinschleicht (die Alte, Karma), um sich an ihre Zukunft zu erinnern (junges Mädchen, unbefleckte Seele)? Wenn die vielen Zeitebenen sich in der Gegenwart begegnen, um ihre Geschichten zu inszenieren?

Ich weiß es nicht! Wir müssen aber bedenken, daß bei einer Deutung wir es mit einem Realitätsgewebe zu tun haben, wo viele Ebenen miteinander verknüpft sind - und das Problem ist oft unser eindimensionaler Verstand, der nur eine einzige Zuordnung fassen kann und sich dann in dieser Eindimensionalität verhakt. Dabei verhakt er sich oft in eine Ebene, um eine andre Ebene zu verdrängen. Beispielsweise beliebt er sich oft zu verhaken in der Opferebene - wo alle anderen schlecht sind und schuld haben - um eine andere Ebene der eigenen Ursächlichkeit zu verdrängen.

Wo die Karten uns inspirieren, tiefere Ebenen zu sehen - gewinnen wir oft wieder einen FLOW der Lebensenergie.

Auch diese Geschichte erzählt in Wirklichkeit mehrere Geschichten, die ineinander verwoben sind.

Einmal ist es eine Geschichte über Wahrsagen mit Karten.

Dann ist es eine Geschichte, in der sich die verschiedenen Ebenen der Zeit begegnen und miteinander agieren.

Dann ist es eine Geschichte über das verschleierte Selbst.

Dann ist es eine Geschichte über eine Flucht.

Dann ist es eine Geschichte über eine unbewußte Suche. Das was du suchst ist im Grunde genommen das wovor du wegläufst. DAS was du suchst ist das was dich immer wieder sucht.

Dann wird hier eine schattenmagische Antwort auf die Chymische Hochzeit erzählt ...

Die eine Geschichte ist lustig, die andere nicht. Der eine sieht diese Geschichte, der andere sieht eine andere Geschichte.

Es ist, wie unser Leben, ein GEWEBE aus vielen Geschichten, ein magischer Teppich!

____________________________________________

Eine andere Geschichte:

Die Sonne (= das ICH) sprach zum unendlichen Raum: Meine BAHN ist mein Leben und meine Wahrheit.

Der unendliche Raum, der alle Bahnen enthält, antwortete mit dem Schweigen der Ewigkeit.


liebe Grüße merlYnn
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 4/6/2008 um 02:22  
Hi Merlin,

danke für Deine lehrreiche Geschichte.
Ganz bestimmt nicht lustig, stimmt mich in manchen Punkten eher traurig, und doch auch fasziniert.

Die Leute durch Magie abzocken zu wollen ist natürlich ein heißes Eisen, und wer Nebel säht wird auch Nebel ernten. Vom Größenwahn ganz zu schweigen.
Daraus aber den Schluss zu ziehen, daß es dann doch besser ist, sein Leben lang zu buckeln, weil das Andere pfui bäh ist finde ich nicht gut.

Das klingt mir sehr nach klerikaler Gehirnwäsche (wobei ich gestehen muß, daß ich ich zur Zeit in einer Phase maximaler Empörung und Wut gegen den ganzen kirchlichen Sumpf stecke aus dem ich gekommen bin - ist eben meine derzeitige "Geschichte").

Ich bin kein Sklave, und ich weiß daß mehr in mir steckt als irgendein Xbeliebiger Job.
Und es ist wichtig für alle, dass ich tue was ich am besten kann, was mir Spaß macht.
Genau das zu tun will das Ego natürlich verhindern.
Hinter solchen Glaubenssätzen wie "Arbeit muß hart sein und darf keinen Spaß machen" stecken eine Menge Selbstwertprobleme, Trauer, Schuldgefühle (die wiederum Größenwahn voraussetzen)...

Magie ist praktische Spiritualität, wenn sie spirituell angewendet wird! Wenn nicht kommen harte Erfahrungen auf einen zu, ggf. über viele Inkarnationen hinweg. Nicht nur die karmischen Rückschläge, sondern auch die Zustimmung für schwarzmagische Handlungen an einem selber.

Was das ist muss jeder selber rausfinden, es gibt viele Wege und die meisten davon sind irgendwie richtig, solange man einen Weg konsequent geht. Für mich ist dafür ein Lehrer notwendig, aber keiner der die Art von schwarzer Pädagogik praktiziert wie sie die meisten von uns aus der Schule und dem Stadtstaat in Italien kennen, der uns (einem Großteil der westlichen Kultur) immer noch weitgehend vorschreibt wo es geistig lang geht.
Keiner der sagt "das musst Du glauben weil ich der Klügere von uns bin", und uns suggeriert, es wäre wesentlich was oder woran man glaubt (und uns damit in den Nebel unserer Geschichten kickt).
Neben den vielen Lehrern die wir überall antreffen, wie die Frau in der Geschichte.

Wenn ich mich lang genug daran gerieben hab, um zu einer Haltung zu kommen die dem Ganzen, dem Leben dient, kann ich auch andere beraten und heilen.
Die Haltung kommt aus dem Herzen, und hat nichts mit Perfektion zu tun. Kein Heiler oder spiritueller Coach ist davor gefeit Mist zu bauen, auch weil es eine Zusammenarbeit ist und die kann schon mal schiefgehen aufgrund von Geschichten.
Ob Kartenlegen, Heilen oder sonst ein magischer Akt, wir greifen als Mitschöpfer
ein in die Entwicklung des Lebens, und dafür gibt es Regeln, die eine Ordnung beschreiben die wunderschön ist.


LG Andreas
Antwort 4
Incognitus
Incognitus

Spinnenbein
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red_folder.gif erstellt am: 4/6/2008 um 09:04  
Hallo,

durch die Geschichte habe ich auch noch mal darüber nachgedacht, ob das Wahrsagen nun gut oder nicht gut ist. Grundsätzlich rate ich davon ab und kann das auch gut begründen, was natürlich nie jemanden überzeugt, der es einfach wissen will. Das liegt daran, dass eben in meiner Umgebung immer gerade solche Leute danach ein verstärktes Bedürfnis haben, die offensichtlich unsicher sind oder manchmal sogar verzweifelt. Sie bestürmen dann den Wahrsager oder auch mehrere hintereinander, weil sie sich die Kraft nicht zutrauen, dem Schicksal Gewalt anzutun (etwas übertrieben formuliert). Unsicherheit braucht eine andere Therapie als Vorauswissen.

Etwas vorher zu wissen ist für mich selbst allerdings natürlich. Ohne zu wissen, dass in meiner Familie auch das Kartenschlagen geübt wurde, konnte ich schon als Kind manches vorher sehen. 5 Minuten vorher oder 5 Jahre, Kleinkram und auch wirklich dicke Dinger. Früher war ich schlicht dagegen und habe mich als Kind darüber sogar aufgeregt. Mittlerweile habe ich damit Frieden geschlossen und nutze gelegentlich sogar die Vorteile, in dem ich bei wichtigen Entscheidungen darauf achte, keine „Vorzeichen“ übersehen zu haben.

Ich frage aktiv nicht nach, ich nehme es nur hin. Und wenn ich für andere etwas weiß, weil es mir magisch zukommt oder ich jetzt aufgrund Alters auch schon ein bisschen Durchblick habe, behalte ich das eher für mich oder verpacke es ganz dick in Watte, „vielleicht könnte es ja sein, es besteht möglicherweise …“. Für mich selbst als Beruf fühle ich mich nicht zum Wahrsager berufen. Ich verfüge da auch über keinerlei Technik.

Was mir beim Vorauswissen auffällt: je besser es mir geht (sowohl körperlich gesund wie mental gut drauf), desto eher passiert es, desto mehr sind der Augenblick und Wahrnehmungen für später von einander durchdrungen. Daher sehe ich es grundsätzlich eher als positiv an. Für mich ist es so, dass ich mich tatsächlich schon Jahre vorher über etwas freuen kann, so wie andere sich im Nachhinein an eine tolle Zeit erinnern. (Und übrigens nutzt es mir gar nichts, das schlechte vorher zu wissen, ich bin einfach zu blöd, um nicht doch ins Messer zu laufen. Meine Programme sind einfach stärker als meine Vernunft….)

Gerade wenn Menschen mit geistiger Schulung diesen Beruf ausüben, bin ich auch nicht dagegen. Es war auch kein Scherz, wenn ich bedauere, dass Merlin den Job nicht macht. Denn ich denke schon, dass jemand mit seinem Wissen der richtige wäre.

Vielleicht sollte man wirklich mal darüber diskutieren, inwieweit man durch spirituelle Vorurteile etwas abweist, was an sich neutral ist. Ich schwanke da auch immer hin und her.

Und wieso ist es übrigens nicht lustig, wenn man dem eigenen Schicksal als alter Frau begegnet? Besonders, wenn man es als Geldschneider zu etwas bringen wollte. Also, das ist nun wirklich ein Vorurteil, daß jeder, der sich für Heilkunde oder ähnliches bezahlen läßt, gleich ein Raffzahn ist. Diese Leute müssen doch auch ihre Miete bezahlen.

Liebe Grüße
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Lux
Lux


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red_folder.gif erstellt am: 5/6/2008 um 16:42  
Ich denke es ist ein überbewertetes Thema, was sich aus der Vorstellung aufbauscht, das jemand der magisch tätig ist „mehr ist“. Wenn ein Mensch sich für seine Zukunft interessiert und ich die Fähigkeit habe es ihm zu sagen (also es sehen kann), welche Anmaßung wäre es dann, ihm das zu verweigern? Es ist seine freie Entscheidung ... Ihn durch Manipulation in seiner Entscheidung zu lenken und dadurch quasi bewusst den Zustand hervorzurufen, dass er plötzlich glaubt es zu brauchen, obwohl er es sonst nicht tun würden … naja. *ggg* So sieht heute der „Überlebenskampf“ aus.
Ein Mensch der (wie ich) die Möglichkeiten hat Esoterik als einen angenehmen Teil des Lebens zu erfahren, einfach weil er seinen Lebensunterhalt in scheinbar unverfänglicheren Bereichen verdient, kann es sich leisten die Fähigkeit des Zukunftsblicks aus seinem Repertoire herauszuhalten. Ein Mensch der sein Leben mit dem Kartenlegen verdienen will, wird nicht umhin kommen die Zukunft anderer nach seinen Möglichkeiten vorherzusagen, denn das ist es, was der Markt (die Masse) fordert. Auf uns prasseln so viele Informationen jeden Tag ein und Menschen, die ein „normales“ Leben führen werden tagtäglich damit konfrontiert, dass andere vorgeben mehr über ihre Zukunft zu wissen als sie selbst. (Werbung, Versicherungsvertreter, Politiker, usw.) Auf einen Kartenleger mehr oder weniger kommt es da nicht an. Vielleicht hilft der Zukunftsblick manch einem sogar, wieder etwas mehr Ruhe und Selbstvertrauen zu tanken. Ich habe bei mir jedenfalls festgestellt, dass in Zeiten sehr starker Unsicherheit über die Träume vermehrt zukünftige Ereignisse auftauchen, an denen ich mich orientieren kann und die dann auch eintreten.

Meine Erfahrung ist allgemein, dass Menschen, die sich Kartenlegen lassen (wollen), meist auf der Suche sind und diese Suche oftmals getrieben wird durch ein Gefühl, das sie entweder nicht zuordnen können oder ihm einfach nicht trauen. Ein Kartenleger erfüllt dann die Rolle des Übersetzers oder manchmal auch die einer Projektionsfläche, ein nach Außen gelegter Fixpunkt, über den der Glaube an das eigene Gefühl möglicher wird. Zwischen dem was ein Kartenleger meint und dem was sein Gegenüber versteht liegen dabei meist Welten (manchmal auch besser so).

Die Möglichkeiten eines Magiers sind letztlich nicht unbegrenzt, glaube ich jedenfalls nicht. Er kann nicht wirklich sehen was ihm beliebt sondern nur was ihm aus den Umständen heraus gegeben ist. Manchmal ist es vielleicht tatsächlich die Zukunft, manchmal ganz was anderes.

Bei mir persönlich sind die Grenzen eher abrupt. In mir ist ein extremer Widerwille gegenüber Dingen, die noch in weiter Ferne liegen. Der Grund dafür ist aber leider nicht so ritterlich wie man es deuten könnte. Am ehesten findet sich hier meine Angst vor Kontrollverlust wieder, würde ich meine Aufmerksamkeit aus dem Heute nach Vorn verlagern. Hinzu kommt noch die Angst davor, dass ich etwas sehen könnte, was mich so erschreckt, dass mich mein Mut verlässt. Dieses Prinzip ist tief verwurzelt, keine moralische oder ideologische Wertigkeit, eher beruhend auf praktischen Ansätzen und entwickelten Lebensstrategien. Diese innere Grenze macht es bis jetzt unmöglich, dass ich mir oder anderen Menschen die Zukunft vorher sage. Ich habe es schon oft versucht, aber da ist eine Wand. Interessant dabei ist, und deshalb erzähle ich es überhaupt, dass diese Wand nicht nur für mich existiert, wie sich unter anderem in folgender Situation zeigte:

Vor einigen Jahren war ich bei einer bekannten Kartenleserin in München auf der Esoterikmesse. Zu diesem Zeitpunkt war mir diese innere Wand noch nicht klar und so setzte ich mich neugierig bei ihr an den Tisch. Sie erzählte haarsträubende Geschichten über das was kommen würde. Eine zweite Frau, ein zweiter Mann und vieles mehr. Sie merkte wohl selbst, dass etwas dabei nicht passte, versuchte es aber herunter zu spielen. Als ich schließlich den Stand verließ schaute sie mir völlig verstört hinterher. Das war ein ganz merkwürdiger Blick der sich in mein Gedächtnis gebrannt hat.
Nun ja, unterm Strich ist natürlich nichts von dem was sie sagte eingetreten. Es dauerte nicht lange, da erkannte ich aber über was sie eigentlich gesprochen hatte. Es waren unbewusste Persönlichkeitsanteile, innere Themen und Bereiche die mich zu der Zeit intensiv beschäftigten. So hatte sie mir letztlich doch noch weitergeholfen, denn die von ihr beschriebenen Konstellationen halfen mir Teile von mir bewusst zu machen. Gleichermaßen zeigte es mir aber auch, dass sich selbst ein geübter Kartenleger Gesetzen unterordnen muss. Ob er will oder nicht. *ggg*


Liebe Grüße, Jens

PS:
Eine gute Freundin, die seit Jahren ihr täglich Brot mit Kartenlegen verdient sagte mal zu mir: „Ich habe irgendwann aufgehört über das nachzudenken was ich in den Karten sehe und ob es wirklich Sinn ergibt.“
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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 9/7/2008 um 00:41  
Das Wahrsagen ist so ein Ding. Ich muss gestehen, dass ich mir gerne die Karten lege und ich habe dies auch schon bei ein paar Freuden getan, wobei ich immer wieder sage, dass sie es nicht so ernst nehmen sollen. Es soll ein Denkanstoss sein. Zeigen wo sie stehen und dass sie sich auch Gedanken machen sollen/könne, was weiter gesehen kann.

Die Geschichte scheint so gemeint zu sein, dass man „nur“ anderen nicht die Karten legen soll. Doch ich muss sagen, dass es auch für einen selbst nicht immer gut ist. Klar können sie zeigen, wenn Probleme anstehen, doch man muss diese Probleme auch richtig deuten.
Letztes Jahr zeigten mir die Karten ein Solches und sich sah ein Problem, wo keins war, oder besser gesagt, es gab eine Situation in der ich ein Problem hineininterpretierte, wo am Ende keins war. Doch das besagte Problem, oder auch Schicksalsschlag traf mich an einer anderen, unerwarteten Stelle.

Auch beeinflusst einen das „Wahrgesagte“. Zu meinen Anfängen des Kartenlegens las ich dass ich zwei mal Heiraten werde und aus der ersten Ehe eine Tochter haben werde. Ziemlich Zeitnah machte ich auch ein Traumorakel, in dem zwei Männer vorkamen. Den Ersten verlor ich auf dem Wasser. Er war ertunken, doch als der Zweite an meiner Seite war, tauchte er wieder auf.
Nun ich trage dieses Bild in mir. Ich will es loswerden.
Denn wie kann ich einen Menschen begegnen. Ihn lieben und eventuell Kinder haben, wenn ich im Hinterkopf habe, dass ich nicht mit ihm alt werde? Sei’s die Angst, dass er vor mir sterben könnte, oder dass wir uns einfach nicht mehr verstehen?
Im Nachhinein Bereue ich, das sich die Karten gelegt habe. Doch auf der anderen Seite möchte ich momentan auch nicht aufhören. (Jaja, mein immer wiederkehrender Zwiespalt.)


____________________
Flieg für mich Vogel des Mondes,
flieg hoch.
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 12/7/2008 um 15:14  
Daß die Karten innere Seelenbilder zeigen, ist schonmal eine wichtige Erkenntnis. Hinter diesen Seelenbildern sind Energien, die unsere Zukungft beeinflussen mögen - aber nicht determinieren!

Besonders Bilder und Legungen, die wir nicht mehr loswerden, scheinen einen konkreten seelischen Bezug ANGETRIGGERT zu haben - der verarbeitet werden will.

Kann ich diese Energien erlösen, sind die Seelenebilder wie normale Erinnerungen - ohne unbewußten - quasimagischen - Einfluß auf unser Leben.

Daher geht es um eine ARBEIT mit diesen Seelenbildern, um ein bewußtes VERARBEITEN. Dieses Verarbeiten umfaßt Verstehen (Luft) - Gefühlserlösung (Wasser) - konkreter Bezug zur Vergangenheit (Erde) und Motivationserkenntnis (Feuer).

Das Akron Tarot bietet ja einen sehr tiefen Zugang zum Verstehen, zur Motivationserkenntnis.

Die reine Erlösung der Gefühle hinter fixierten Seelenbildern mag durch Core Transformation oder leichten Formen des EMDR Coachings möglich sein - zum Beispiel.

_____________________________________________________________

Beim profanen Kartenlegen (Zukunft) haben wir einen Magier und einen KONSUMENTEN. Konsument könnte man auch als Gläubiger oder als Opfer bezeichnen - je nachdem.

Kartenleben ist aber eine GEMEINSAME magische Arbeit - wobei es eigentlich um die AUFLÖSUNG von unbewußt wirkender Magie auf unser Leben geht. Und je mehr wir die unbewußt wirkenden magischen Kräfte auflösen,

desto mehr Magie wird uns BEWUßT zugänglich. Das ist die eigentliche Grundidee hinter aller Schattenarbeit.

grüssli merlYnn


[Editiert am 12/7/2008 um 15:35 von GeorgeTheMerlin]
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 12/7/2008 um 15:33  
*lool aber was soll ich denn sagen?

Mit GUSION zog ich das allererste URBILD meiner Seele. Bisher dachte ich immer, es wäre der Einsiedler - immer wenn ich eine Karte für mich zog kam früher der Einsiedler - und bei aller Nummerologie immer die Zahl NEUN.

Nun zog ich diesmal aber DIE LIEBENDEN - zu meiner Überraschung. War das überhaupt richtig???

Das Pendel sagte mir, daß dies für das Urbild meiner Seele richtig sei - der Einsiedler sei falsch.

Ich fand dann heraus, daß der Einsiedler das KARMISCHE BILD für DIESE SPEZIELLE Inkarnation ist. Hier sagte das Pendel wieder: richtig!

Wie das Horoskop ja nur für DIESES LEBEN gilt - hatte man viele Leben hatte man auch viele Horoskope - und aus DIESEM Horoskop läß sich nun nicht so direkt die URIDENTITÄT - oder wie GUSION das nennt - die URsignature der Seele herauslesen.
Das Horoskop zeigt also auch nur eine jeweilige karmische Identität an - nicht das Urbild. Auch nicht zum Beispiel, welches Elementarwesen wir wirklich sind.


Dann zog ich eine Karte für den Gegenspieler meines Seelenurbildes oder für die FALLE - das war der Narr. Also das unreflektierte Reaktive Unbewußte, würde ich hier sagen. Der traumatisierte unbewußte Verstand, der jenseits aller Selbsterkenntnis aus einer schmerzhaft verdrängten Vergangenheit heraus re-agiert und eine Scheinidentität zum ICH krönt, um mit diesem SELBST-VERSTÄNDNIS durch die Welt zu ziehen.

Der mit einer Scheinidentität wie selbst-verständlich durchs Leben zieht.

Mein Urbild drückt sich in der Herrscherin aus. Die nächste Karte. Die Herrscherin ist die NATUR - ein wichtiger Aspekt der Göttin.


Dann zog ich eine Karte für das Endergebnis meines Seelischen Urbildes, worauf die Seele mit dem Bild DIE LIEBENDEN hinauswill -

DER TEUFEL!

Tja - was sagste nun? Endstation Teufel!

*looooooooool

Gusion, der sehr viel vom Teufel hält, meinte dazu nur: DU GLÜCKLICHER, OH DU GLÜCKLICHER!

Allerdings hat er auch großen Respekt vor dem Archetypen des Narren ... meinem Gegenspieler - oder der FALLE für mein Urbild.

Also hab ich jetzt - meine seellische Urindentität - die Liebenden - erfährt ihre Entwicklung mit der Herrscherin (Natur) - hat den Narren (unbewußten Verstand der sich zur Wahrheit erklärt) zumGegenspieler - und landet schlußendlich im Urbild des Teufels.

:) :) :)

Dazu fällt mir ein Traum aus meiner Kindheit ein - habe ich wohl schonmal erzählt. Aber es ist einer der wenigen Träume, die ich immer bei mir habe ...

Ich war 5 Jahre alt und träumte vor einem Kiosk zu stehen, um mir vom Taschengeld BONBONS zu kaufen. Plötzlich merkte ich, daß alle Menschen um mich herum panikartig flohen und das Weite suchten. Der Teufel - da kommt der Teufel - wehte es mir noch von ihnen zu.

Ich wartete.

Da kam ein ganz netter Typ mit einem Dreitagebart, schwarz angezogen, bestellte sich ein Bier - sah mich an, lachte, und bestellte mir auch ein Bier.

Da trank ich halt als 5 jähriger Bub mit dem Teufel ein Bier und wir waren sehr guter Dinge ...

grüssli merLynn


[Editiert am 12/7/2008 um 15:49 von GeorgeTheMerlin]
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