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Autor: Betreff: Runen-Arbeitskreis
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 7/3/2009 um 11:16  
Hat jemand Lust mitzumachen? Ich will in nächster Zeit praktische Erfahrungen mit Runen sammeln und wollte fragen, ob nicht jemand Lust hat, mitzumachen? Wir könnten dann unsere Erfahrungen austauschen, und so weiter. Für Leute, die z.B. nicht wissen, wie sie mit Runen arbeiten können, wird sich bestimmt Material finden, das man austauschen kann. Ich selbst weiß auch nicht, ob für alle Techniken (z.B. Traumreisen zu den Runen) meine Fertigkeiten reichen, aber ich arbeite dran und mach dann einfach das, wozu ich fähig bin.


Würde mich freuen!

Tyrann
Artifex
Artifex

dana-fox-1
Beiträge: 123
Registriert: 19/1/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 8/3/2009 um 13:29  
Ich mache mit.
Gruß Dana


____________________
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Administrator
Artifex

Snowwulf
Beiträge: 137
Registriert: 18/11/2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 9/3/2009 um 11:19  
Hallo Tyrann,

das klingt sehr interessant. Wenn du ein Konzept hast, würde ich gerne daran teilnehmen. Runen sind in vielerlei Hinsicht sehr aufschlussreich.


____________________
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Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 9/3/2009 um 21:17  
Hallo Snowwolf.

Ich würde sagen, wir warten noch etwas, bis sich vielleicht der ein oder andere noch hinzu gesellt. Mit dem Konzept ist es so eine Sache. Ziel ist es ja eigentlich, möglichst unterschiedliche Erfahrungen zu machen, die dennoch einen gemeinsamen Nenner besitzen, um über seinen Horizont hinaus arbeiten zu können und Möglichkeiten, auf die man sonst nicht gekommen wäre, in Erwägung zu ziehen. Ich fände es also schön, wenn sich das Konzept während der Arbeit entwickelt. Der Arbeitskreis ist nicht so gemeint, dass einer erzählt und die anderen sturr die Anweisungen befolgen. Es soll jeder von jedem lernen können. Natürlich werde ich aber Techniken reinstellen, um mit Runen zu arbeiten, wenn Interesse besteht. Wer weiß, vielleicht erfindet jemand einen völlig neuen Zugang zu den Runen?

Gruß,

Tyrann
Antwort 3
Artifex
Artifex

dana-fox-1
Beiträge: 123
Registriert: 19/1/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 10/3/2009 um 06:16  
Hallo Tyrann,
ich hätte auch einen Vorschlag. Warum beginnen wir nicht einfach unser Wissen bezüglich einer einzelnen Rune zusammen zu tragen und mit verschiedenen Übungen zu kombinieren? Ich könnte mir vorstellen, daß dein topic auf diese Art auch für andere Leser interessanter und transparenter wird.
Viele Grüße
Dana


____________________
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 10/3/2009 um 14:59  
Hallo Danafox.

Das ist eine sehr gute Idee! Ich stelle demnächst (ich weiß nicht, ob ich das heute noch schaffe) eine kleine Anleitung oder eine Auflistung von Möglichkeiten, die es so gibt, mit den Runen in Kontakt zu kommen, rein. Ich bin aber gegen eine starre Auflistung von den Runen, in der man dann aus irgendwelchen Büchern abschreibt, welche Rune wofür geeignet ist. Das erschwert den persönlichen Kontakt, da man somit die Erfahrungen von anderen Leuten auch gerne machen will, um "erfolgreich" gewesen zu sein und kann das eigentliche Ergebnis verfälschen. Eine Auflistung der Runen mit den Übersetzungen wäre aber sehr nützlich.


Gruß!
Antwort 5
Artifex
Artifex

dana-fox-1
Beiträge: 123
Registriert: 19/1/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 10/3/2009 um 17:26  
Hi Tyrann,
wenn du magst übernehme ich die Auflistung der Runen mit den Übersetzungen - müsste dazu aber wissen, mit welchen Futhark wir arbeiten?
Das ältere Futhark- 24 Runen
das jüngere Futhark - 16 Runen
das angelsächsische Futhark - 33 Runen
das Armanen Futhark - 18 Runen?
Ich persönlich bevorzuge das ältere Futhark bin aber auch durchaus offen für eine andere Runenreihe.
Grüße
Dana


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 10/3/2009 um 19:56  
Hallo dana-fox-1!

Das wäre super, denn ich habe bisher auch nur mit dem 24er gearbeitet. Das muss ja nicht ausschließen, dass man nichtmal mit anderen Runen experimentieren kann.


Gruß,


Tyrann
Antwort 7
Artifex
Artifex

dana-fox-1
Beiträge: 123
Registriert: 19/1/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 13/3/2009 um 16:51  
Hallo Tyrann,
als ich gestern die Auflistung der Runen und die Übersetzung ins Forum stellen wollte hatte ich ein sehr eigenartiges Erlebnis. Ich war soweit fertig- wollte gerade auf "antworten" drücken, plötzlich verschwand alles vom Bildschirm- war und blieb einfach weg, wie auf nimmer Wiedersehen verschwunden.
Da Zeichen lesen eine meiner Lieblingsbeschäftungen ist und ich nicht an Zufälle glaube - befürchte ich - daß dieser Weg falsch wäre.
Um intuitiv mit den Runen zu arbeiten brauchen wir wohl auch diese Namensgebungen der alten Germanen nicht- das hast du eigentlich schneller erkannt als ich. Für mich brauchte es da erst einen Wink mit dem Zaunpfahl.
Habe dafür aber eine sehr schöne Runenmeditation gefunden - dazu ist sogar keine Runenkenntnis erforderlich.
Was hältst du davon?
Grüße Dana


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 15/3/2009 um 13:14  
Ja, das ist okay. Allerdings muss man auch Leuten, die sich keine Runenliteratur kaufen können oder noch keine besitzen, die Runen irgendwie zugänglich machen, oder? Ich fang mal mit meinem Teil an.


ALLGEMEINES:


Als Futhark bezeichnet man altgermanische Runenalphabete. Davon gibt es sehr viele in nahezu allen Variationen. Wir wollen mit dem älteren Futhark, dem sogenannten 24er Futhark arbeiten. 24, weil die Runenreihe 24 Runen beinhaltet. Eine kurze bildhafte Vorstellung dieser Runen gebe ich etwas soäter. Doch was sind die Runen? Jan Fries schreibt in etwa dazu, dass sie ein Versuch sind, die Welt zu erklären und dass jede Rune ein eigenes schöpferisches Prinzip verkörpert. Mythologisch gesehen ist Odin der Urvater der Runen, dazu lohnt es sich das Runenlied von Odin zu lesen (http://de.wikisource.org/wiki/Edda/%C3%84ltere_Edda/H%C3%A2va m%C3%A2l ab 139)

Ich beginne nun mit einer kurzen Darstellung der Runen, kurz deshalb, um bei der Arbeit mit den Runen möglichst intuitive, unverfälschte Ergebnisse zu erhalten.

FEHU




URUZ




THURISAZ




ANSUZ




RAIDO




KENAZ




GEBO




WUNJO




HAGALAZ




NAUTHIZ




ISA




JERA




IHGWAZ




PEORD




TEIWAZ




BERKANA




EHWAZ




MANNAZ




LAGUZ




ING




DAGAZ




OTHILA




SOWULO





ALGIZ






Jede Rune hat eine überlieferte Bedeutung, die ich nicht mit angegeben habe, um einen intuitiven Einstieg zu ermöglichen. Will man aber Informationen haben, bietet Wikipedia zu jeder Rune einen Artikel mit der Bedeutung und wenn man googlet, findet man bestimmt nützliche Seiten, wie diese Runen in der Magie am besten zu gebrauchen sind.


Da ich am Mittwoch eine sehr wichtige Klausur schreibe, werde ich ein andermal etwas drüber schreiben, wie man mit den Runen arbeiten kann.


Die Runenmeditation würde mich sehr interessieren!


Tyrann


(Sollte es etwas zu verbessern geben, dann zögert nicht, mich drauf aufmerksam zu machen, bin ja selbst nur ein bischen belesen)
Antwort 9
Artifex
Artifex

dana-fox-1
Beiträge: 123
Registriert: 19/1/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 16/3/2009 um 16:58  
Die Runenmeditation
Ist für eine Gruppe geschrieben, kann man aber auch alleine durchführen, bzw sich vom Partner vorlesen lassen.
Stellt euch vor, wir stehen hier als große Bäume; einzeln, gemeinsam, wie ein dichter Wald. Der Wind liebkost unsere Blätter, wiegt uns hin und her. Wenn wir erstarren, bricht uns Vater Wind den Stamm, wenn wir nachgibig mit uns selbst sind, vermag er uns zu wiegen, wie die Mutter ihr Kind. Aus unseren Füßen wachsen Wurzeln bis tief in die Erde, weiten sich aus, im Grund von Mutter Erde, trinken Wasser aus unergründlichen Tiefen. Unser Körper mitsamt der Wirbelsäule ist der Stamm, unsere Arme und Haare Äste und Zweige. Unsere Äste streicheln sanft die Äste des Nachbarbaumes. Wir sind ein ganzer mächtiger Wald.
Eines Tages kommt ein einäugiger Zauberer zu Besuch in den Wald und singt uns ein Lied über die Kräfte der Runen.
Zuerst erscheint FEHU, die Kraft des Feuers, welche uns in jedem Frühling zu neuem kraftvollen Leben erweckt und uns den Saft bis in die äußersten Blattspitzen treibt.
Dann erscheint URUZ, die Kraft der Erde, uns fest im Erdreich verwurzelnd und gegen die Stürme des Lebens wappnend.
Es folgt THURISAZ, die Riesenkraft, die uns beinahe durch ihren Besuch entwurzelt, bis wir gelernt hatten, selbst Riesen zu sein und unsere eigene Größe und Riesenkraft zu spüren.
ANSUZ kommt mit wehendem Mantel, steichelt unsere Äste, biegt sie, bricht so manchen starren. Sie ist die Kraft des Windes, des Geistes, lehrt uns vieles, was wir in unserem Leben bisher noch nicht bedachten
Jetzt besucht uns RAIDHO, die Kraft der Bewegung und des Rhythmus, bringt uns in Einklang mit uns selbst und all den anderen. Bringt uns in Gleichklang mit der Erde, dem Wasser, dem inneren Feuer und der uns umgebenden Luft; mit allem was war, was ist und was sein wird.
KENAZ trifft ein und zeigt uns den Spiegel, des inneren Erkenntnisfeuers, auf daß wir uns wiederfinden können unter all den anderen, die mit uns in diesem Wald stehen. Ein Brennen erfasst unsere Seelen ob dieser Einsicht, entflammt die Herzen und bringt uns zurück, zurück zu unserem wahren Sein.
Dann erscheint GEBO mit dem Geschenk des Gebens. Jede Gabe wird mit einer Gegengabe vergolten und seit dieser Zeit gehen wir freundlicher miteinander um.
WUNJO gesellt sich unter uns. Die Kraft der Lebensfreude erfüllt uns und sanft wiegen wir uns im aufkommenden Wind.
Mit leisem Grollen tritt HAGALAZ in unseren Kreis, die Kraft des Heils und der Zerstörung, die Kraft der Hel. Sie lehrt uns in uns zu gehen bis in die tiefsten Schichten des Stammes, um die Verletzungen aus früheren Zeiten zu erkennen, sie aus dem Innersten an die Oberfläche zu bringen und abzuschütteln, sie als das zu betrachten, was sie waren: vergangene Verletzungen.
Kurz darauf folgt NAUDIZ, die Kraft der Not und der Wende. Sie bricht das starre Gerüst unserer eigenen Vorstellungen und ermöglicht uns eine neue Sicht des eigenen Seins.
Plötzlich verwandelt sich die Welt für uns. ISA entsteht aus dem Nichts und eine bis dahin unbekannte Festigkeit stellt sich ein, eine veränderte Sicht der Dinge, ein neues Gegfühl gegenüber den anderen, uns umgebenden Umständen, zu jedem Lebewesen auf Mutter Erde - gefolgt von einer Kraft, die uns stark und schwach zugleich sein lässt. Die Kraft des "ich bin" und wir begreifen, daß wir nur als Einheit bestehen können, als ein Baum, ein Wald, eine Gemeinschaft und daß NAUDIZ wiederkommt, wenn wir der Meinung sind alles selbst sein zu müssen und alles andere gäbe es nicht.
JERA begrüßt uns in einem wirbelnden Sog der Wandlung; das Rad der Zeit dreht sich und wir sind einen Schritt weiter im Leben.
EIWAZ kommt daher, die Kraft des heiligen Weltenbaums, unseres Urahns in den unendlichen Weiten der Zeit - der Eibe, welche die ganze Welt umspannt und die Welt, die selbst ein Baum ist, ruhend in ihrer Mitte trägt. Sie lehrt uns die Verbindung zwischen dem Oben und dem Unten und den Umstand, daß alles, was oben, auch unten vorzufinden ist.
Mit dem Eintreffen von PERTHRO werden wir wiedergeboren, als neue gewandelte Wesen; ein neuer Zyklus beginnt
und wir haben die ALGIZ /ELHAZ-Kraft in uns gefunden, die ihre Kraft aufrecht stehend empfängt, die Zweige gen Himmel und die Wurzeln gen Mutter Erde gerichtet.
Durch die Wolkendecke bricht SOWILO, unsere Sonne, die uns wärmt und begleitet wo auch immer wir sind und die aus uns scheint, selbst wenn dicke Wolken am Himmel hängen und Regen und Sturm uns begleiten.
TIWAZ kommt geflogen, zielgerichtete Kraft, Speer des Odin, Geistpfeil unserer Bestimmung; kraftvoller Weg zu unserem Ziel.
Dann gesellt sich BERKANA zu uns, Birkenmutter, bietet Halt und Geborgenheit.
Ein neues Gefühl breitet sich aus, kraftvoll, entspannend und regelmäßig - ein riesiges Pferd kommt daher, EHWAZ die Kraft der Gemeinsamkeiten. Schnaubend und polternd umfängt die Pferdekraft unseren Wald, und wir nehmen uns bei den Ästen, wissend darum, daß es nun an der Zeit ist, zusammen zu leben, zusammen zu handeln und das Sein zu genießen.
Ganz leise erscheint MANNAZ in unserer Mitte und wir erkennen und verstehen die Gegensätzlichkeiten in uns und vermögen sie anzunehmen. Plötzlich verstehn wir das, was vor langer Zeit ein Wanderer gesagt hatte, als er durch unseren Wald lief und viele von uns in den Arm nahm: Die Menschen kamen nach den Pferden und ihre größte Schwierigkeit ist es, ihre zwei Leben in diesem Einen anzunerkennen.
Tränen der Trauer und der Freude, das reinigende Wasser unserer Seele steigt durch die Seelenfenster ans Tageslicht als LAGUZ uns besucht, die Kraft des Wassers, des Gefühls, der Reinigung und des ewigen Wandels.
Danach bleibt es eine Zeitlang ruhig in unserem Wald. Diese Zeit ist INGWAZ-Zeit, Zeit der Reife und Ruhe, der Besinnung und Erkenntnis. Unsere Seelen verinnerlichen die Erneuerungen, verwandeln sie und werden reicher und strahlender.
Das Feuer von DAGAZ läßt uns zurück ins Leben treten und vor uns in der Dämmerung sehen wir den Weg zwischen dem ewigen Gut und Böse - Schwarz und Weiß; wir beginnen die grauen Wölfe zu verstehen, die manchmal durch unseren Wald traben.
Mit diesem inneren Frieden erreichen wir OTHALA, unsere Seelenheimat, die Heimat unserer Gemeinschaft, welche unseren Weg begleitet, in allen Zeiten der Welt und ein allumfassendes Wohlbefinden breitet sich in uns aus, von den tiefsten Wurzeln, über den Stamm, bis hoch hinauf in die Äste.
Autor dieser Reise (mit einigen Abweichungen) ist Igor Warneck.
So, jetzt bin ich erst mal geschafft...........
Liebe Grüße
Dana


____________________
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 19:19  
So, damit das Thema hier nicht einschläft und um zu zeigen, dass ich das Ganze nicht vergessen habe, will ich ein bischen berichten. Das Problem ist halt, dass ich die letzten beiden Wochen jede Woche 3 Klausuren geschrieben habe und ich deshalb nicht oft schreiben konnte. Am Montag Abend wollte ich deine Runenmeditation machen, habe aber fast sofort gemerkt, dass das ganze noch meine Fertigkeiten übersteigt, denn: Um eine Kraft zu spüren, brauche ich eine ganze Weile, um mich einzustimmen, das kann schonmal bei einer einzigen kraft eine Stunde sein (Ist bei den Erzengeln z.B. so, daher denke ich, dass das auch bei den Runen der Fall war). Ich hab das ganze dann frühzeitig abgebrochen, weil es nicht effektiv war (liegt natürlich an mir) und habe stattdessen ein anderes, langes Ritual mit verschiedenen Kräften (Keine Runen) gemacht, in dem ich schon einigermaßen geübt bin.

Gestern dann war ich überraschend allein zuhause, was klasse war, ich bin ins Wohnzimmer gegangen und hab alles bereit gelegt. Mein Plan war, mich nur mit einer Rune auseinander zu setzen. Ich habe Fehu ausgewählt, weil diese in deiner Meditationsübung als erstes drin vor kommt. Was hab ich gemacht? Ich bin ja noch relativ neu in der Magie und kann nicht jeden tag 2 Stunden Magie machen, weil ich nicht alleine wohne, deshalb versuche ich, wenn ich dann mal kann, unterschiedliche Techniken auszuprobieren (Manchmal zu viele auf einmal). Nach der anfänglichen IAO-Formel entschied ich mich, den Raum mit der ALU-Formel zu reinigen, dazu setzte ich mich ca. 10 Minuten (Zeit alles nur geschätzt) in den Schneidersetz hin und intonierte ziemlich laut "AAAAAALUUUUUU", als ich das Gefühl hatte, die Luft sei richtig "voll" (das ist für mich schwer zu beschreiben, ich hatte das erst einmal, als ich eine Urielanrufung machte und lange Zeit "UUUUUUURIIIIEEEEEEEEL" vibrierte. Vllt. hatte die ALU Formel wegen dem "U" in ihr einen ähnlichen Effekt), nahm ich an, dass der Raum nun gereinigt und voller positiver, unterstützender Energien sei. Danach schloss ich die Augen und versuchte mich im Schneidersitz sitzend zu sehen und um mich herum alles voller strahlend weißer Energie, die ich aufgebaut hatte. Bei dem Vibrieren oder Intonieren oder wie man das nennen mag, fällt mir übrigens auf, dass es damit sehr viel leichter ist "an nichts zu denken", oder bei der Sache zu bleiben.

Danach stellte ich mich hin, ausgestreckt, als wollte ich die "ISA"-Rune mit meinem Körper Formen, hielt aber die Arme seitlich gespreizt ab, sodass ich ungefähr eine "FEHU" Form erhielt. Ich versuchte mich auf mein Körpergefühl zu konzentrieren, aber meine Arme wurden zu schnell schwach, sodass ich mich hinlegte, die Figur aber beibehielt. Ich intonierte eine Weile "FEEEEHUUUUU" und fügte intuitiv dann nach einer Weile "FEH, FEH, FEHUUUU" an. Müsste ich, anhand der Zeit, zu der ich anfing und zu der ich aufhörte (mit dem Ritual), schätzen, wieviel Zeit das ganze Vibrieren in Anspruch nahm, würde ich auf 40 Minuten tippen. Zeitweise verlor ich mich kurz in anderen Gedanken, fand aber dann jeweils immer zurück auf die rechte Spur, mal dachte ich gar nichts und mal visualisierte ich gezielt mit dieser Stellung eine rote "FEHU-RUNE" in meinem Körper (Ich hatte ja eine Fehuhaltung eingenommen).

Was ich zu dem teil noch zu sagen habe:

Klingt klischeehaft, aber ich meinte, zu spüren, wie sich Hitze in mir ausbreitete. Hitzeist nicht das richtige Wort, eher wohlige Wärme. Es war keine Fieberhitze, aber eine wohlig-warmes Gefühl, dass sich von meinem Kopf nach unten ausbreitete. Am kräftigsten konnte ich das in der Herzgegend spüren, danach am Kopf (obwohl es vom Kopf aus anfing), der Bauch und Unterleib war auch noch betroffen, die Beine nicht mehr so. Die Füße gar nicht. Ich wusste zwar z.B. aus dem Text von dana-fox1, dass Fehu für Feuer oder so steht, aber ich habe mich davon frei gemacht und während dem Ritual keine Assoziationen gemacht. Außer vielleicht, dass ich für die Fehu-Rune und die nachfolgend beschriebene Fehu-Kraft rote farbe ausgewählt hatte, wobei ich da auch am überlegen war, inwiefern das von dana-fox's Text beeinflusst wurde (aber blau wäre einfach nicht passend für mich gewesen!)

Danach, habe ich mir vorgestellt, dass mein ganzer Körper mit strahlender roter Energie, der Fehukraft erfüllt sei und beide Hände wie zum Segnen über ein Glas Wasser, dass ich mir zuvor bereitstellte gehalten. (Diese Übung habe ich von Bardon) Ich stellte mir vor, wie die Kraft aus meinen Finger und aus meinem Körper direkt in das wasser über ging und wollte es trinken, als mir einfiel, dass es eigentlich schwachsinnig sei, mir erst Kraft abzuzapfen und das dann zu trinken, deshalb visualisierte (Meine Visualisisation ist noch ziemlich mau) deshalb einen roten Strahl aus Fehuenergie, der durch die Decke des Wohnzimmers in das glas prasste und nahm, an, die universelle Fehu-Energie hätte sich darin gefestigt. Dann hab ichs getrunken.


Danach wieder ALU (deutlich kürzer als zu Beginn), einige Minuten SO-HAM rezitieren und zum Abschluss die IAO-Formel.

Was noch interessant sein könnte, dass ich letzte Nacht geträumt habe, ich würde mit jemanden Monopoli spielen und die Spielsteine waren Fehu-Runen. Allerdings sagte der gegenüber dann etwas, woraufhin ich in einen Traum abdriftete, in dem ich eine Frau war und mit meinem mann im wald hauste, er war drei jahre auf "Nahrungssuche" und ich baute uns in der zeit ein Holzhaus, wo wir Marihuana anpflanzten und eine ferienpension einrichten wollten, es kam zuerst niemand, aber dann kam eine familie mit 2 Kindern durch den Wald geirrt und sie wollten bei uns wohnen. Da haben wir uns sehr gefreut und haben irgendwas gegessen, wo Marihuana drin war und haben es "Gemüse" genannt. Letzterer Traum ist ein bischen verrückt und hat mit dem Ritual wohl eher weniger zu tun, aber an ersterem sieht mans chon, dass das einen Eindruck hinterlassen hat, finde ich.


Gruß Tyrann


(Mir fällt gerade ein, ich wollte Techniken reinstellen, wie man mit Runen arbeiten kann, werde ich machen, aber nicht mehr heute, morgen weiß ich auch nicht, aber dann am Wochenende schaff ichs bestimmt.)
Antwort 11
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 19:53  
Achja, obwohl ich das Ritual ebstimmt nochmal wiederholen werde, hab ich trotzdem Lust, demnächst mit anderen Runen zu arbeiten.

Vielleicht ein Schutzritual mit den Runen oder ein bannen mit den Runen? Vielleicht sogar ein Partner-Experiment? Zum Beispiel könnte der eine (wenn er die Fertigkeiten dazu hat) sich in den Schutz reinfühlen und gucken,w as er spürt, sodass man Erfahrungen austauschen kann oder gucken kann, wie stark der Schutz ist. Muss aber auch nicht sein.

Wie gesagt, ich bin für sowas fast immer zu haben :)
Antwort 12
Artifex
Artifex

dana-fox-1
Beiträge: 123
Registriert: 19/1/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/3/2009 um 17:27  
Hallo Tyrann,
hier sind meine Ideen, Träume und Erfahrungen mit der Rune FEHU.
Für einen intuitiven Zugang ziehe ich gerne die alten Zauberlieder zu Rate;
FEHU schafft Zwietracht unter Verwandten, der Wolf wächst in den Wäldern.
(altnorwegischer Runenreim)
FEHU ist ein Trost für jeden Mann obwohl jeder Mann ihn frei ausgeben sollte, wenn er will, vor dem Herrn, sein Los an Urteilskraft.
(altenglisches Runengedicht)
FEHU ist der Unfrieden der Verwandten und Feuer der Flut und der Pfad der Schlange.
(altisländisches Runengedicht)
Und was sagt die Edda:
Lieder kenn ich,
die keine Königin weiß
und niemandes Nachkomme:
Hilfe heißt das erste;
es wird hellfen dir
in Not und Nachstellung.
Oder in der Übersetzung von Spiesberger:
Ich weiß die Sprüche, die kein Weib des Königs und kein Menschenkind kennt,
der erste heißt Hilfe, zu helfen vermag er wider Kummer und Kränkung und jeglicher Not.

FEHU, das Feuer, die Sonne, der zündende Funke, das Leuchten in den Augen des Künstlers wenn eine Idee vor seinem inneren Auge Gestalt annimmt.
FEHU, die Quelle des göttlichen Feuers, die bewegliche Macht - das Chaos des Urbeginns - als die Feuerwelt Muspellsheimr sich mit der Welt des Nebels Nifelheimr verband, im Ginnunggagab, dem gähnenden Abgrund der Leere fanden sich die ungezügelte Feuerkraft und das aus Niflheimr strömende Eis.
FEHU das Feuer der Tatkraft liefert die Energie Wünsche und Ziele zu verwirklichen und versorgt alles mit Energie, die Materie, den Körper, den Geist.
FEHU, das Geld, das Gold der Reichtum - die Runenlieder warnen uns vor Chaos, Überladung, Verlust unserer Habe und egoistischer Gier.
FEHU, die Rune Freyrs des Wanengottes-Symbol der Fruchtbarkeit.
Als Notbannrune trotzt sie Kummer und Kränkung.

Das intuitive Verstehen dieser Rune:
Finde die Energie von FEHU in deinem Alltag
Arbeite mit FEHU wenn du ein Feuer entzündest und sieh was geschieht
Nutze das Galdr (dieLautsprache) ein Beispiel dazu, wiederrum von Spiesberger:
ffffffffff
fa
fa, fe, fi, fo, fu
ffffffa, ffffffe, ffffffi, ffffffo, ffffffu
faaaaaa, feeeeee, fiiiiii, foooooo, fuuuuuu
fa, far, fiu, feo, fehu, feu
Und abschließend FEHU im Stadha(Runenstellung)
Stell dich aufrecht hin und hebe deine Arme in Form der FEHU Rune. Experimentiere damit einmal den rechten , einmal den linken Arm höher zu heben - spürst du einen Unterschied? Richte die Handflächen nach oben zum Himmel, nach unten zur Erde oder nach vorn, als wolltest du eine Energie anziehen, aufnehmen und spüre was geschieht.
Liebe Grüße Dana


____________________
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