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Autor: Betreff: Ein persönlicher Reisebericht in der Traumwelt
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Artifex

Snowwulf
Beiträge: 137
Registriert: 18/11/2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
smilies/mad3.gif erstellt am: 24/3/2010 um 16:14  
So.. damit ihr mal einen kleinen Einblick erhaltet, was mir so bei meinen Reisen alles passiert, schreib ich euch hier mal mein kleines Reise-Tagebuch rein..

Jetzt kommen ein paar alte Einträge, und auch natürlich meine eigenen Erfahrungen mit den Prüfungen und den Anforderungen, die ich auch an euch gestellt habe.. *zwinker*

Ich fang gleich mal an..




Und da lag ich nun.. Wissend, dass ich nicht schlafe, aber auch nicht wach war.. Die Augen ruhten im Dunkel.. meine Haut kribbelte vor Energie.. und doch war es nicht meine Haut..

Ich war ein Wolf, und doch ein Mensch... und irgendwie spürt ich auch meine Schwingen.. Weiss war das Gewand, das mich umschlang... um mich vor der Kälte zu schützen.. Ein Sturm zog auf.. ich wusste, dass wenn ich nicht meine Schwingen um meinen Körper schlingen würde, ich bitterlich erfrieren müsste..

Ich lief auf allen Vieren durch den tiefen Schnee.. das Eis darunter knackte unter meinem Gewicht.. ich hörte, das es nicht lange halten wüde.. mein Atem ging schwer.. schon seid Stunden irrte ich durch diese Welt aus Eiskristallen.. Der Wind wurde immer stärker.. meine Nase und meine Ohren begannen zu schmerzen.. etwas pfiff in diesem Wind mit.. Er trug ein Lied mit sich.. Ein Lied aus ewigen Schmerz.. aus Leid.. aus Blut..

Der Geruch wollte mir einfach nicht aus der Nase.. Das Salz der Tränen, die vergossen wurden.. Dieser metallische Nachhall von Blut.. die bittere Süße von Erbrochenen und Fäkalien... Nur mit äusserster Kraft konnte ich mich überwinden mich nicht zu übergeben...

Die Welt brach auf.. Der Wind wurde schwächer.. Dunkelheit.. Gleissende Dunkelheit.. Sie tat in den Augen weh.. legte sich wie eine Seidendecke über den zugefrorenen See.. Die Baumwipfel rings herum waren so zugeschneit, dass nur noch ein wenig mehr sie zum einknicken bringen würde..

Da stand ich nun... inmitten eines Tals.. auf einem zugefrorenen See.. Und plötzlich ein Licht.. der Mond.. Hell wie nie zuvor.. er zeigte die Umrisse von tausenden von Geschöpfen.. verkeilt in einem Kampf.. ein Krieg der über das Land gezogen kam... Aber der nicht wirklich zu sein schien.. Ich versuchte sie zu greifen.. zu hindern.. sie zu beschützen oder zu vernichten.. aber sie waren wie Nebel.. ein Nebel aus Eis und Kristallen.. und dennoch reale Wesen, die VOR MEINEN AUGEN STARBEN....


Plötzlich war alles ruhig.. der Platz war leer.. die Toten lagen im Schnee.. der See färbte sich rot vor Blut... Das Eis war nun nicht mehr weiß.. nicht mehr rein.. die Erde an sich war nicht mehr jungfräulich.. .. sie wurde geschändet.. dieser einst so heilige und gesegnete Ort war nun entweiht....

Auf den Anhöhen um den See standen wieder Wesen.. Schreiend und jubelnd... es waren die Sieger der Schlacht...

Aber waren sie die Guten oder die Bösen.. oder war es im Enteffekt nicht sogar egal.. denn beide Seiten hatten ihr Wort gebrochen.. keine Seite war mehr glaubhaft.. denn nichts war mehr so wie es einst war.. und nichts wird je wieder so sein...

Da trat ein Mann auf mich zu.. Ich wurde zum Mensch.. er hatte ein Schwert.. Schwarz wie der Tod an sich.. voller getrocknetem Blut...

Vor mir sah ich meine Klinge im Boden.. ich hob meine Schwingen, mein Gewand viel zu Boden.. Meine Flügel ausgebreitet, schutzlos und dennoch voller Kraft zog ich die Klinge meiner Seele aus dem Boden, um sie dem Mann entgegen zu stellen....

Silber blitze durch die Nacht.. Federn fielen zu Boden.. Schlag auf schlag tauschten wir im Gefecht...

Da wurd ich zum Weisen.. Die Klinge zum Stab.. ein Stab aus Ebenholz und Stein... härter als jeder Stahl.. fein verziert.. mit Runen und Macht....

Ich schwang ihn gegen den Menschen.. Gegen das was so lange auf mich gewartet hatte, und schlug auf ihn ein.. Meine Knochen schmerzten... Ich sprach Worte.. Worte voller Macht. und dennoch schienen sie nicht zu wirken...

Die Wildheit und Willenslosigkeit in den Augen des Anderen waren überschwänglich.. So voller Leere.. Einfach nur Lebendig um zu kämpfen...

da wurd ich zum Wolf.. rannte.. rannte durch die Welt.. weg von diesem Ort.. ohne zu wissen wohin ich noch rennen sollte.. das Schreien und Kreischen der Wesen auf den Anhöhen wurde lauter.. Sie wollten meinen Tod..

doch ich wollte noch nicht sterben....

UND SO ERWACHTE ICH ENDLICH.. endlich aus dem Traum, der mich schon so lange verfolgt.....

und lag schweißgebadet... Mit rasendem Herzen im Bett.. Tränen in den Augen, weil ich den Schmerz und das Leid nicht ertragen und abwenden konnte.. unfähig zu sein.. zu wissen, das man Helfen will, aber alleine zu schwach ist...

WEIL ICH NUR BEOBACHTER BIN.. und kein Kämpfer... ich weiß mich zu verteidigen, aber nicht zu siegen..

Bitte ich hiermit um vergebung für alle, die Gefallen sind, und sterben mussten....

Im Land der Träume..

DER SNOWWULF



Nun.. ich bitte euch.. schreibt mir, wenn euch etwas einfällt.,,...



Es war so, weil es so sein sollte... Kryptisch umgab mich die Macht der Worte... Ich verstand sie nicht.. Buchstaben flogen in gleissenden Lichtern um mein Haupt.. jedes spielte mit einem anderen.. Sie formten Worte. Kräfte erwachten und erstarben..

Wissend oder nicht, sie konnten sich mir nicht offenbaren..

Ich konnte sie erkennen, sie verstehen, aber nicht behalten.. Sie waren da.. und dennoch nicht erreichbar..

Fliessendes Gefühl,.. Springendes Herz.. Klarer Verstand.. Kalte Nacht..

Ich träume und bin dennoch wach.. finde mich nicht. und trau mich auch nicht mich wirklich zu suchen, um mich nicht zu verlieren..


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Artifex
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dana-fox-1
Beiträge: 123
Registriert: 19/1/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 25/3/2010 um 10:53  
Hi Snowwulf,
da trat ein Mann auf mich zu.....schwarz wie der Tod..... ich zog die Kinge meiner Seele aus dem Boden um sie dem Mann entgegen zu stellen....
Diesen Teil deiner Reise halte ich für den Schlüsselpunkt.
Dieser unbesiegbare Krieger gegen den du kämpfst, weist alle Merkmale eines Verbündeten (Nagual - bei Castaneda) auf. Er fordert dich zum Kampf heraus, treibt dich in die Enge, er ist unmöglich und gefährlch, besitzt aber auch große Weisheit, selbst die mächtigsten Worte, die stärksten Zauber vermochten nicht ihn zu besiegen. Wenn du die Botschaft dieses Verbündeten erfahren möchtest musst du ihn wieder aufsuchen, dich ihm so lange stellen und mit ihm kämpfen bis es dir gelingt ihn zu Boden ringen und ihn festhalten - bis er dir Macht schenkt - bis du mit ihm verbunden bist.
:) Dana


[Editiert am 25/3/2010 um 10:55 von dana-fox-1]



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Administrator
Artifex

Snowwulf
Beiträge: 137
Registriert: 18/11/2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 25/3/2010 um 13:32  
Hallo Dana,

vielen Dank für die Interessante Deutung der Reise. Vielleicht wäre es wirklich interessant noch einmal diesen Krieger aufzusuchen.

Danke Danke..


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Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 25/3/2010 um 22:07  
Hallo Snowwulf!

Ich hatte einmal eine ähnliche Begegnung auf einer Reise, die ich mir nicht erklären konnte - eine Person, die mich verfolgt und durch ihre Anwesenheit alles in ihrer Nähe bedroht hat.
Ihr Ursprungsort war eine "Art" Pforte, durch die ich hindurch musste, um etwas bestimmtes zu finden. Und ich konnte auch erst durch diese Tür gehen, nachdem ich aufgehört hatte zu kämpfen.
Vielleicht stehst du ja auch einem Wächter gegenüber?


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