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Autor: Betreff: Das Ego und seine geheimen Mitwisser
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 14/6/2013 um 12:41  
Alter Mystikerwitz:
Ein Ego fragt die anderen Egos was ein Ego ist ..
Oder: Das Ego behauptet, es habe sich vom Ego befreit.

Die folgende Ausführung geht NICHT davon aus, dass Geist aus Materie IRGENDWIE gekommen ist. Dass wir aus Ursuppen gegoren wurden usw. Ich gehe davon aus, dass GEIST PARTIKEL ERSCHAFFT - nicht umgekehrt - und dass das Ego Problem dazu führte, dass wir nun so ziemlich nix mehr erschaffen.

Wir MANIPULIEREN VORHANDENES - aber wir erschaffen recht wenig aus dem Nichts heraus. Physik ist für mich eine Wissenschaft der UMWANDLINGEN, nicht des Erschaffens. Auch wenn man neuerdings dem Erschaffen so an und wann auf die Spur kommt - Teile aus dem Vakuum usw.

Der Ursprung des Erschaffenen ist für mich jenseits des Erschaffenen - Kraft aus der Stille - oder Leere jenseits von Vorstellungen von Leere genannt. Das ist nach meinem Verständnis das, was wir EIGENTLICH sind - keine Ausdehnung, keine Energie, keine Zeit, kein Raum, keine Materie, keine Masse, kein Gedanke - aber schöpferisch.

___________________________________________________

Das Ego ist für mich (d.h. in meinem Ego-Bedeutungsfeld) ein URSPRÜNGLICH SELBSTERSCHAFFENES FELD aus ENERGIE (Aura) und BEDEUTUNGEN.

Der Zweck dieses FELDES war - sich selber zu definieren (Selbstwahrnehmung) - mit sich und anderen zu spielen - für sich und andere wahrnehmbar zu sein auf verschiedenen Kanälen (z.B. die Sinne).

Ein Impuls der Stille jenseits von Sein - zu SEIN. Die Leere erschafft sich selbst als Spielfigur.

ICH BIN! Selbst-Bewusst.

Ein Spielfeld.

AUSDEHNUNG ist eine Grundeigenschaft von Raum und Zeit. Raum und Zeit nehme ich als QUALITÄTEN VON AUSDEHNUNG wahr.

Ein erstes Problem dieses Selbs-Bewusstseins ist in weiterer Folge IDENTIFIZIERUNG mit diesem selbsterschaffenen Identitätsfeld aus Energie und Bedeutung (Gedanken).

Hiermit verliert die Leere - die absolute Stille - ihr schöpferisches Potential - und die Fähigkeit, diese Ich-Figur wieder zurückzunehmen, wieder zu entschaffen.

Mit dieser Identifikation TRENNT sich das Selbst-Bewusstsein von seinem Ur-Sprung (Stille).

Ein weiteres Problem ist die unbewusste Übernahme von Fremdwahrnehmungen, Fremdzuschreibungen (Wie sieht mich der Andere, du BIST ja dies und das ..), die Identifikation mit fremderschaffenen Partikeln (Materieller Körper zum Beispiel).

All diese Probleme VERTIEFEN die Kluft zwischen der schöpferischen Stille jenseits von Energie, Bedeutung und Raum und Zeit - und der Ego-Figur - die nun an sich selber HAFTET und immer mehr um ihr Überleben kämpft.

Die FÄHIGKEIT zu Magie - zum freien Erschaffen und Entschaffen - sinkt immer mehr.

Ein weiteres Problem wird dann HABENMÜSSEN und MANGEL. die Ich Figur muss ein bewusstes Ich HABEN um zu Sein. Die Stille, das NICHTS, welches sie EIGENTLICH ist - oder jenseits von ist ist - wird zum SCHRECKEN (Tod).

Einen kranken Körper zu zu haben ist immer noch besser als NIX zu haben. Der Ego-Überlebenskampf - ein Ego gegen das andere - oder Verbündete (Stämme, Gruppen) gegen andere.

Dann das Probelm der ÜBERWÄLTIGUNG. Da man bestimmte Dinge NICHT MEHR HABEN KANN - nicht konfrontieren kann - erschafft sich das Ego selber ein UNBEWUSSTES - welches es von der bewussten Erinnerung ABSPALTET. In diesen ERinnerungscontainer kommt alles rein, was wir NICHT ODER NUR SCHLECHT ERLEBEN KÖNNEN. Welches uns aber andauernd durch ÄHNLICHKEITEN des Abgespeicherten mit der Umwelt - ohne dass wir es merken - permanent energetisch RUNTERZIEHT. Wir sind nicht mehr bewusst in der Gegenwart.

Und wieder haben wir uns durch ein sebsterschaffenes Unbewusstes noch weiter von unserem UR-SPRUNG ins Sein entfernt - leben in einer Welt, die uns objektiv gegenübersteht - und kämpfen um unser Leben.

Und je tiefer wir in diesen Lebenskampf verstrickt und verwickelt sind - auch der Lebenskampf führt uns noch weiter weg von der schöpferischen STILLE, die wir wirklich sind. Daher ist Verstrickung in den Lebenskampf EINE Methode, um Wesen unbewusst zu halten und zu kontrollieren.

Wir verbünden uns mit anderen - Familien, Stämme, Gruppen - um gegen andere um unser Leben zu kämpfen. Hier entstehen im Ego SICHERHEITSWAHN und KONTROLLWAHN.

Das Ego fühlt sich sicher, wenn es die KONTROLLE über andere Egos hat.

Die irgendwie gespürte TIEFE KLUFT zwischen Ego und STILLEM SELBST nennen wir Dualität.

Dieses Ego.Problem wurde und wird von vielen Traditionen erkannt - und man versucht VIEL, um das zu managen:

Manche versuchen, nicht-dual zu denken.
Andere versuchen sogenanntes Ekel Training, um die Ego Verhaftungen zu überwinden.
Andere haben es mit dem PARADOX, welches entsteht, wenn ein Ego versucht das Ego aufzulösen (Zen Buddhismus)
Dann gibt es die Wege der Demut und Hingabe und Liebe, z.B. an Gott.
Dann Wege der Askese und Selbstkasteiung.
Dann Versuche, etwas ABSOLUT IM HIER UND JETZT zu tun - Beten, Kampfkünste, Arbeiten, Meditieren, Lieben im Tantra ...
Manche Buddhisten haben über 270 Alltagsregeln, um sich zu zwingen, total präsent zu sein.
Magische Traditionen schicken Sigillen los und versuchen den ursprünglichen Wunsch zu vergessen - um das WIDERSTREITENDE UNBEWUSSTE ERSCHAFFEN aus dem Ego zu verhindern.
Manche versuchen es mit überzogener Moral. das Ego zu zähmen.
Andere mit Amoral, grenzenloser sexueller Beliebigkeit - die Grenzen des Egos zu sprengen.
Oder man hantiert mit Bluit und Tieropfern, um das Ego zu bannen, zu fokusieren auf magische BEWUSSTSEINSFELDER.

All die Dinge, die Aussenstehende so abstrus finden - die sich für so manchen dals zerstörerisch statt heilend erwiesen haben - all diese Methoden, die so unterschiedlich erscheinen - sind ALLES Versuche, das GRUNDPROBLEM MIT DEM EGO anzugehen.

Ich hoffe, meine kurzen ANDEUTUNGEN der Probleme, MIT denen das Egi sich in sich selber mehr und mehr gefangen hat - es zeigt hoffentlich, dass all diese Lösungsversuche nur ein versuchter Tropfen auf den heissen Stein sind.

Das Ego ist durch KOMPLEXE KETTEN von Problemen und TÄUSCHUNGEN entstanden.

Die meisten dieser Methoden scheinen einen noch mehr in die zwanghaften Ego-Energiefelder hineinzudrücken. Wer beispielsweise mit freiem gruppensex experimentiert - und es kommen dann Leute mit Mißbrauschserfaghrungen - kriegt lauter ERNSTHAFTE PROBLEME. Moralisten hingegen bringen engstirnige Roboter hervor. Heilige sind dann auch nur besonders große Egos - heilige Egos. Niedrige Magie mit Tieropfern bannt die Leute an unbewusste Felder - das ist eben Trance.

Und da die meisten Menschen BEEINDRUCK WAS ÜBERWÄLTIGT - hohe Energie, mag sich auch noch so negativ sein, das zwanghafte Hineinziehen in unbewusste Felder die UNS dann kontrollieren (Trance)-- kann man in vielen Fällen sagen: je blöder und schädlicher - desto cooler wirds empfunden.

_______________________________________________

Das Ego ist also ein KOMPLEXES SYSTEM. Und nur in SELTENEN FÄLLEN SPRINGT mit Hilfe von einer einzigen Methoe da einer raus.

Daher zuerst die Frage von Hephaestos - WIE ANFANGEN?

Bestimmt hat hier jeder seinen INDIVIDUELLEN WEG, der ihm seine RESSOURCEN befreit und Kraft gibt, diese FIXIERUNGEN und TÄUSCHUNGEN (im Buddhismus: Gier, Hass und Verblendung) zu durchschauen und zu befreien.

Da kann man VORSCHLÄGE machen - klar - FINDEN muss sich aber jeder SELBST!

Mein Vorschlag war immer: Energiearbeit, lernen Energie wahrzunehmen und zu verändern und zu erzeugen geistig - Pendeln um Energien richtig einzuschätzen - Wissenschaftstheorie, um das Denken zu schulen - und mit dem letzten Probelm der Kette anzufangen - dem Unbewussten, Fixierungen aus Traumas aufarbeiten. Vipassana, um den BEOBACHTER zu kultivieren .....

Dann kann man mehr wahrnehmen - und die nächsten Schritte wagen bzw überhaut erstmal ER-KENNEN..

grüssli merlYnn


[Editiert am 14/6/2013 um 12:52 von GeorgeTheMerlin]
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red_folder.gif erstellt am: 14/6/2013 um 15:55  
Und das sehe ich sowas von komplett anders, das es schon beinahe zum lachen ist.

Ich gehe davon aus, das die Stille nur einfaches erschafft, wie Quarks oder Zeit und Raum und Elektromagnetismus und Gravitation sowas, und das die Entwicklung vom einfachen zum Komplexen erst dazu führt, das _emergente_ Beziehungen und Wechselwirkungen entstehen und dazu führen, das wirklich geschaffen wird. Physik und Technik sind wie Kunst oder Literatur schöpferisch.

--Einschub: Emergenz ist das Phänomen, das sozusagen das 'Ganze' mehr als die Summe seiner Teile ist. Dadurch einsteht etwas 'Neues' was vorher nicht in den Teilen enthalten war. Das ist Schöpfung (im Gegensatz zu Evolution, welche sich nur aus Anpassung entwickelt)

Wenn ich also Schöpferisch tätig sein will, kann ich mich nicht einfach "ins nichts stürzen" (außer ich will Elektronen und sowas). Wenn ich _emergent_ schöpferisch sein will, muss ich versuchen, einen möglichst großen Kontrast zu schaffen. Je mehr unterschiedliche Teile ich integrieren kann, - je verrückter das ist, was ich tue und denke - desto höher meine Chance auf Emergenz (daher Paradoxien, Ekeltraining....)

Nun ist diese _Emergenz_ zwar da, aber ungelenkt. Anstatt sich in einem Muster zu bewegen, schwirren - metaphorisch - meine emergenten Vögel herum, anstatt einen Schwarm zu bilden. Und - denke ich - dafür brauche ich die Energiearbeit. Energie ist die ganze Zeit da. Schwirrt herum. Aber Energie folgt der Aufmerksamkeit, wie es so schön heißt. Und Aufmerksamkeit ist nun mal in der Stille an größten, weswegen man sich im Ritual einen magischen Raum außerhalb der Alltagsrealität schafft. Oder weswegen einem die besten Ideen ruhig sitzend unter einem Baum im stillen Wald kommen.


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red_folder.gif erstellt am: 14/6/2013 um 17:52  
Aber mir ist mal wieder aufgefallen, Sartre kann das viel besser erklären:

http://bit.ly/11FlxME


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red_folder.gif erstellt am: 18/6/2013 um 21:15  
Sehr schöner Text und im Großen und Ganzen sehr stimmig. Wo holst du die nur immer her?

Nur mit der Idee des Alles und des Nichts habe ich ein Problem. Ich denke Dies sind nur Konstrukte um die Grenze unserer eigenen Wahrnehmung anzuzeigen. Nichts ist nirgendwo und es gibt unendlich Unendlichkeiten. Wie kommst du darauf, das wir aus dem nichts kommen? Vielleicht waren wir ja auch schon immer, haben dies nur vergessen um die oben angesprochenen und äußerst vielfältigen Erfahrungen zu machen?
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red_folder.gif erstellt am: 19/6/2013 um 10:10  
Da ich mal nicht davon auśgehe, das du meinen Text meinst, Goldy - ich seh nicht, wie du aus Georges Text herauslesen konntest, wir wären aus dem nichts gekommen. George sieht uns als Schöpfer, nicht als "Erschaffenes". Das Erschaffene kommt aus dem nichts. Der Schöpfer kommt... ja, woher eigentlich?


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red_folder.gif erstellt am: 1/7/2013 um 16:07  
Naja, er benutzt hier das Konzept der Stille als Ursprung. Ich sage es gibt keinen Anfang kein Ende. Ums auf Satre zu beziehen: Er hat ein dimensiales Weltbild. Doch zwischen zwei Punkte passt immer noch ein Punkt. Du kannst nicht sagen: "Dort ist nichts." Denn dort ist dort.(ein Ort) Es gibt quasi keine Festen Werte wenn ich die Parameter nicht vorher selber setze. "Dort ist nichts wichtiges, nicht das was ich wahrnehmen kann" etc. Ich habe da eher ein fraktales Weltbild. http://de.wikipedia.org/wiki/Fraktal#Fraktale_Dimension.3B_ Selbst.C3.A4hnlichkeit

zum nicht sein fäll tmir dieser Artikel ein. http://bardcan.wordpress.com/ Ist schon ewig her, dass ich den mal richtig gelesen hab. Also kann jetzt keinen genauen Bezug herstellen aber vielleicht ja ganz interessant zu lesen.
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red_folder.gif erstellt am: 1/7/2013 um 17:34  
Naja, das die Hausdorf-dimension unseres Lebens nicht durch ein Lebesgue'sches maß bestimmt werden kann - schon klar. Das wird bei Liapunov und seinen Differentialgleichungen ja schon vorweg genommen, dafür hätte es jetzt keinen Benoit Mandelbrot gebraucht. Ich geb dir da beinahe recht, nur sind fraktale halt deterministisch, während ich von einer Art holistischen Sicht ausgehe. Im Gegensatz zu einem Fraktal kann ich mir halt Nicht¹ -Existierendes (zum Beispiel zukünftiges ) vorstellen und meine Handlungen danach richten. Probleme lösen, für die es eine Lösung noch nicht¹ gibt. Schöpferisch tätig sein.

Ich stelle mir bei Regen vor, ein Dach über dem Kopf zu haben.
Dieses Dach existiert NICHT.
Mittels meiner Fähigkeiten verschaffe ich ihm EXISTENZ.
Das ist Dachdeckermagie.

In dem verlinkten Artikel wird IMHO nicht genug Wert darauf gelegt, das wir eben nicht unsere Bestandteile (das Lego-Haus-Beispiel) sind, sondern die Muster², die diese Bestandteile bilden - und ohne Muster ist Materie nur ein Haufen Dreck (frei nach Terry Pratchett).


¹siehe Sartre.
²Muster, Idee, Vibrations, Energie, Mana - such dir einen Begriff aus, der deinem Weltbild nahe kommt


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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 2/7/2013 um 11:11  
Mit dem Nichts meine ich kein Gedankenkonstrukt. Das wäre wie über Berlin zu diskutieren anhand eines Hinweisschildes: Berlin 500 km. Klar ist das Schild gelb und die Schrift schwarz und der Lack wasserdicht und das Material rostet nicht so leicht.

Aber Berlin?

Begriffe sind Hinweisschilder - klaro, die können besser oder schlechter sein. Nicht die genaue Richtung haben, falsche Angaben, unleserlich - oder genauer als andere sein - aber nochmal:

Berlin?

Das Nichts - das Unbeschreibliche - ist für mich ebensowenig nur ein Begriffskonstrukt wie Berlin.

Auch die Versuche, dem Vorgang des Erschaffens auf die Spur zu kommen: hier bemüht man sich um MÖGLICHST korrekte Beschriftungen der Schilder - und vor allem um RICHTUNGEN.

Der Urknall hats gemacht und wir machen nix mehr (Magie ist für Leute die einen Knall haben sagen die UrKnaller) - Gott hats gemacht und wir können es mit Beten versuchen weil Gott es so mag - Odin hats gemacht und wir sollten es mit Raufen und Mettrinken versuchen weil ers so mag - Allah hats geschaffen, der steht mehr auf Gehorsam - Krishna steht mehr auf Anhänger, die keusch sind um ihrer Kundalini willen - die aber SEINE Milchmädchenorgien für GÖTTLICH erklären und BEWUNDERN - wer an Geister glaubt als Erschaffungsursprung versucht sich mit Beschwörungen und den richtigen Ritualen - Scientologen sagen dass wir alle Thetane (nicht Titanen!!) sind, Wesen ausserhalb von RaumZeitEnergieBewegung und des Erschaffens mächtig - dabei machen sie aus einem Thetan ein kommerzielles PRODUKT und du musst viel Geld verdienen um DICH zurückzukaufen, ich gehe meilenweit für ein Stück KÄSE und Käse schmeckt besser als tote Mäuse also ist MEIN MENSCH der bessere Jäger - denkt Nibel unser zugelaufener Wildkater - das ist MEIN MENSCH und es kann nur für einen von uns DEN WAHREN MEIN MENSCH geben und ich beisse dich, Nibel - denkt Willi der andere zugelaufene Wildkater - ich muss eine Hexe bezahlen um Michael zu kriegen, denkt Mariechen - wie kann ich ins Nichts springen wenn ich dann wieder lediglich in meine eigene Vor-Stellung springe, fragt sich der ZEN Mönch, ich brauche eine Göttin um WIRKLICH zu SEIN spricht Macho PRONZ, ich brauche Zauberpilze um eine Göttin zu sein denkt Ilse aus Gelsenkirchen ....

all das sind KONZEPTE, auf begrifflichen Schildern geschrieben.

Vor allem sind es aber RICHTUNGEN!!!

WOHIN GEHE ICH WENN ICH NACH ERSCHAFFEN GEHEN WILL? In welche Richtung?

Werde ich erst Milliardär, gehe nach Scientology und bin dann nur noch Millionär mit dem Titel frei erschaffender Thetan - nehme ich Zauberpilze - beglücke ich Göttinnen im Bett - kasteie ich mich - betreibe ich Selbstbeglückung durch aufgestiegene Kundalini - schütte ich Essenzen über mein Haupt - bete ich - beschwöre ich - mache ich einen homosexuellen Trip durch die Wüste ala Crowley - nehme ich LSD -
meditiere ich nur noch - betreibe ich Karate - bezahle ich eine Hexe - verschreibe ich meine Seele dem Teufel ala Faust - werde ich Physiker - gehe ich in einen heiligen Krieg um BELOHNT zu werden (Erschaffen=große Belohnung kriegen für relativ kleines böses Erschaffen, Krieg und Leid - also Erschaffen als ein erfolgreicher HANDEL auf Gottes Bazar), mache ich mich zum GÜNSTLING mächtigerer Wesen, laufe ich aufgestiegenen Maischtern nach ......

Alles sind SCHILDER. Die Wirklichkeit dahinter geben sie uns nicht - nicht, wie es ist, eine Göttin im Bett zu beglücken, nicht wie es ist, inmitten einer Askese geistiges Licht und Fülle zu erfahren, nicht wie ein Satori Erlebnis ist - nicht, wie das UNBESCHREIBLICHE ist - nicht, wie es ist, OT 8 zu sein, nicht, wie es auf Zauberpilzen ist, nicht wie aktives Zaubern ist, nicht, wie Beschwörung und Kontakt mit Geistern ist, nicht, wie man eine Vereinigung mit Gott erlebt.

Oben habe ich also ein Schild mit der Aufschrift NICHTS, UNBESCHREIBLICH gegeben. Das ist eines unter vielen Schildern - die alle in unterschiedliche Richtungen weisen.

Der einfache Grund ist, dass jeder von uns dazu neigt, WERBUNGSPLAKATE FÜR SEINE EIGENE RICHTUNG - zu malen, mit schönen überzeugenden Worten.

Weiter nix.

Aber hier haben wir Ego in seiner Reinkultur: GEHT ALLE DAHIN, WOHIN ICH AUCH GEHE!

Weiter nix.

Physiker - Metaphysiker - Titane - Thetane - Tittologen und Tantrixer - Asketen - weise Tanten - Tarot und Skatspieler - TranceSusen - Gläubige - Atheisten - Logen - Zauberer - Hexen - Großwesire ala ISNOGOOD - erlärte Nichts-Nutzer - Quantensurfer - Matrixkumpels ..

All das ist EGO. Sich selbst WICHTIG machen - was ja auch ein innerer Zwang zum Erschaffen ist.

Weiter nix.

Und die Begriffskonstrukte sind WAHLKAMPF FÜR EGOS.

WEITER NIX.

Und wenn Haephaestos hier im Bundestag auch dies und jenes sagt - dann entgegne ICH:

wählt merlYnn - sonst nix

:D :P :cool: :D

:thumbup:

(Wir sind VIELE - sonst nix. Darüber später mehr - oder auch nicht)


[Editiert am 2/7/2013 um 11:32 von GeorgeTheMerlin]
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Gast
red_folder.gif erstellt am: 2/7/2013 um 21:52  
Den begriff der Richtungen finde ich sehr treffend. Und war auch das, worauf ich mit meinem "hin zu" und "weg von" im Kunstthread hinaus wollte. Was ich mit Gedankenkonstrukt meine ist, dass ich das Nichts als nicht erfahrbar ansehe. Genauso wenig wie das Alles. Berlin hingegen sehe ich durchaus als erfahrbahr.
Also Nichts und alles als Richtungen. -hat meine Stimme!

Edit: und mit dieser Definition hat dein OP auch meine volle Zustimmung. Finde den Punkt mit der Kontrolle über andere Egos auch nochmal heraushebenswert.

:thumbup:


[Editiert am 2/7/2013 um 22:18 von Goldy]
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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 3/7/2013 um 08:36  
Ich will weder gewählt werden, noch sonst irgendwas. Ich will ja nicht mal recht haben. Und durchaus dafür, merlYnn zu wählen, das wäre bestimmt interessanter als mich zu wählen oder meinen Reden zu zu hören. Meine Worte sollen nicht überzeugen. Überzeugungen sind was für unflexible Kleingeister, und jeder, der meinen Worten folgen würde (meinen Hinweisschildern sozusagen) rennt in die irre, da er ja von einem ganz anderen Ort aus startet. Außerdem halte ich Leute, die einfach jemandem folgen schlichtweg für geistig versklavt. Und wie langweilig und trostlos wäre eine Welt, in der alle (oder auch nur viele) meiner Meinung wären.

Sapere Aude!

Ich rede vom Nichts -NICHT- als Gedankenkonstrukt, sondern von allem, was nicht ist. Es gibt keine Zukunft. Es gibt keine Vergangenheit. Keine Phantasie, keine Idee. All das existiert NICHT. Nur das was HIER und JETZT ist, existiert. Berlin existiert NICHT. Berlin ist eine Vorstellung in meinem Gedanken. Alles was NICHT ist, erschaffen wir in unserem Geist.

Das EGO ist eine Art 'Muster'. Mein Körper bildet sich nach den 'Muster', das aus dem Zusammenspiel zwischen DNS und den 'Mustern', die ich in der Umwelt erfahre. Soweit die Wissenschaft. Sind diese Muster (ursprünglich selbsterschaffenes feld bei MerlYnn) präexistent? Gab es mein Muster schon, bevor es mein Ego, mein 'Selbst' gab? Wissen kann ich das nicht. Vermuten schon. Das Muster einer Schneeflocke ist ja auch schon im Wasser Präexistent. Und nun: GIBT es diese Muster? Nein. Diese Muster existieren NICHT, Existenz hat eventuell die Schneeflocke. Das Muster ist nur Geist, nur Idee.

Und diese Muster sind es, die ich (denke ich, meine Meinung, bitte nicht nachplappern!) mittels 'Magie' beeinflusse. Nehmen wir, äh... Irgendwas, ist egal, Homöopathie?

Ich glaube nicht, das die 5 Atome (naja, oder 100000) die in einer D-Irgendwas Potenz von Irgendwas drin sind, irgendeine Wirkung haben. Aber ich kann mir vorstellen, das sie irgendwie das Muster im Wasser beeinflußt haben.

Wenn ich TaiChi mache, beeinflusse ich meine Chi-Muster.

Wenn ich Orakle, wende ich eine Methode an, um Muster zu erkennen.

Ich beeinflusse etwas (oder nehme etwas wahr), das gar nicht existiert, das NICHT IST!

P.S.: Ja, ich weiß, ganz schön offtopic.
P.P.S.: Ich weiß jetzt schon, das sich irgendwer von mir angegriffen fühlen wird. Ist so ein seltsames Muster, das ich in anderen erzeuge, mir ist nur nicht klar, wieso.
PPPS.: Wegen allem oben find ich ja William Grays "OMNIL"- Formel klasse.
PPPPS.: ich mag den ausdruck "energie" immer noch nicht.


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red_folder.gif erstellt am: 3/7/2013 um 11:49  
Hallo ihr Lieben, :)


Zitat von GeorgeTheMerlin, am 2/7/2013 um 11:11

(Wir sind VIELE - sonst nix. Darüber später mehr - oder auch nicht)


Ja ja, das endlose geplapper im Kopf. ...Ja, Nein, Vielleicht... Leider müssen wir immer wieder eine Entscheidung treffen... Dazu Emanuel Kant: “Der kategorische Imperativ setzt also prinzipiell ein Handeln voraus. Und Mensch sein, heisst handeln müssen. Entscheidungen im Leben sind also zwingend. Sich nicht zu entscheiden, ist schliesslich auch eine Entscheidung. Auch die Entscheidung, nur noch andere für mich entscheiden zu lassen, wäre ja auch wieder eine Entscheidung.“

Habe ich also eine wichtige Entscheidung zu treffen, werde ich versuchen alle Szenarien durchzuspielen um zum bestmöglichen Ergebniss zu kommen, wenn da nicht die Schatten währen... Fremdbestimmung vorprogrammiert.

Dazu Platon: “ Das Reich der Wahrnehmung kann auch Sinnenwelt genannt werden. Über diese Welt können keine allgemeingültigen Aussagen gemacht werden, da sie von uns mit unseren fünf Sinnen wahrgenommen wird. Diese Aussagen können auch nicht allgemeingültig sein, da die Dinge, die beschrieben werden, sich ständig verändern. Platon nannte diesen Prozess fließen. Alles, was in der Sinnenwelt existiert, besteht aus einem vergänglichen Material, welches sich mit der Zeit auflöst. Im Gegensatz dazu ist alles nach dem Muster einer Form gebildet, das zeitlos ist. Alle Pferde können von uns als Pferde erkannt werden. Irgendwann wird das Pferd alt und lahm, aber es ist trotzdem noch als Pferd erkennbar. Dann stirbt es, aber die Pferdeform ist unvergänglich. Diese Urform ist also ein abstraktes, geistiges Musterbild, das, laut Platon, in einer Wirklichkeit hinter der Sinnenwelt besteht. Diese Wirklichkeit nannte Platon das Reich der Ideen. Da man das Reich der Wahrnehmung mit Hilfe der Sinne erreichen kann, kann man dort nur zu wahren Meinungen über etwas gelangen. Über das Reich der Ideen kann man sicheres Wissen erlangen, allerdings nur, wenn man die Vernunft benutzt. Die Ideenwelt läßt sich also nur mit dem Verstand, nicht aber mit den Sinnen erkennen. Die Ideen sind ewig, unteilbar und unveränderlich und existieren unabhängig von wahrnehmbaren Dingen. Also wird die Urform des Pferdes auch dann bestehen, wenn das Pferd tot ist. Die Ideen entstehen also weder, noch vergehen sie, und deshalb kommt ihnen Wahrheit zu. Also existieren laut Platon auch allgemeingültige Aussagen, zum Beispiel mathematische Aussagen: Die Winkelsumme im Dreieck wird immer 180 Grad betragen. Die wahrnehmbaren, vergänglichen Dinge können uns allerdings an die Ideen, dessen Abbilder sie sind, erinnern. So legt Platon dar, dass man durch relativ gleiche Dinge an die Idee der Gleichheit erinnert wird. Vollständige Gleichheit ist in der Welt des sinnlich Wahrnehmbaren nicht vorhanden. Ebenso ist das Gerechte, das Gute in der Welt der Wahrnehmung nicht vorhanden. Es stellt aber ein Ideal dar, nach dem man seine Handlungen ausrichten sollte. Es gibt immer gültige, objektive, ethische Werte, die der Maßstab für die Beurteilung einzelner Handlungen ist. Die Kenntnis der Idee des Guten ist nach Platon eine notwendige Bedingung für moralisches Handeln. Mit Hilfe der Ideen können auch Eigenschaften der sinnlich wahrnehmbaren Dinge erklärt werden. So wird etwas schön genannt, wenn es an der Idee des Schönen teilhat, die selbst schön ist. Platon hielt auch den Menschen für ein zweigeteiltes Wesen. Wir haben einen Körper, der fließt, der also aus vergänglichem Material besteht und mit der Sinnenwelt unlösbar verbunden ist (denn die Sinne sind körperlich). Unsere Seele hingegen ist unsterblich und befindet sich in der Vernunft. Demzufolge ist sie nicht materiell und kann in die Ideenwelt sehen. Platon meint, bevor die Seele in unseren Körper gelange, existiere sie schon im Reich der Ideen, sie hat aber beim Eintritt in den Körper die vollkommenen Ideen vergessen. Wenn wir dann ein unvollkommenes Pferd sehen, sehnt sich unsere Seele nach der vollkommenen Urform, die ihr aus dem Reich der Ideen bekannt ist. Diese Sehnsucht nennt Platon Eros (Liebe).Die meisten Menschen geben dieser Sehnsucht nicht nach, sondern klammern sich an die schlechten Nachahmungen der Ideen in der Sinnenwelt. Platon hielt die Menschen für Schatten, die glauben, diese Schatten seien alles, was es gibt, ohne daran zu denken, dass etwas den Schatten werfen ließ. Sie sind mit dem Leben als Schattenbilder zufrieden und erleben die Schatten demzufolge nicht als solche. Deshalb hielt Platon alle Phänomene der Natur für bloße Schattenbilder der ewigen Formen oder Ideen.“

Für mich ist und bleibt die Schattenarbeit die wichtigste aller meiner magischen Tätigkeiten! Jeden Tag aufs neu meinem “aller Höchsten“ meinen “aller Wertesten“ zu zeigen! :thumbup:




Zitat von Goldy, am 2/7/2013 um 21:52

Was ich mit Gedankenkonstrukt meine ist, dass ich das Nichts als nicht erfahrbar ansehe. Genauso wenig wie das Alles.


Dem muß ich wiedersprechen.
Das Nichts ist erfahrbar und im Nichts ist alles enthalten!
Aber es zu erklären ist, beschreiben zu müssen, wie ein Glas Wasser schmeckt.
Selbst Erfahren, nur so geht`s ... :thumbup:


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„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Sokrates
Auf dem Weg zurück zur Erde, wissend, "Alles bagann mit einer Lüge"
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red_folder.gif erstellt am: 5/7/2013 um 07:59  
Aleunam, kannst du versuchen, zu dem Zitat oben eine Quelle beizubringen?


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Lux
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Guten Morgen, :)

Platon http://sammelpunkt.philo.at:8080/863/1/ps02arbberl.pdf< br /> Kant http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ

Und, gestern kam im TV http://www.3sat.de/scobel/ seeehr interessant! :thumbup:


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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2013 um 08:19  

Zitat von Aleunam, am 3/7/2013 um 11:49

Dem muß ich wiedersprechen.
Das Nichts ist erfahrbar und im Nichts ist alles enthalten!
Aber es zu erklären ist, beschreiben zu müssen, wie ein Glas Wasser schmeckt.
Selbst Erfahren, nur so geht`s ... :thumbup:


Das widerspricht aber dem, was du oben zitiert hast. Wer vielleicht nicht schlecht, wenn du nächstes mal eine kurze Einleitung oder Zusammenfassung schreiben würdest. Was du meinst ist wohl eher das Erfahren der EIGENEN Sinneswelt frei von Ideen.
Das Alles und Nichts zwei punkte auf dem selben Kreis sind, kann ich hingegen wieder unterschreiben.


[Editiert am 6/7/2013 um 09:35 von Goldy]
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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2013 um 09:34  

Zitat von Hephaestos, am 3/7/2013 um 08:36


Ich rede vom Nichts -NICHT- als Gedankenkonstrukt, sondern von allem, was nicht ist. Es gibt keine Zukunft. Es gibt keine Vergangenheit. Keine Phantasie, keine Idee. All das existiert NICHT. Nur das was HIER und JETZT ist, existiert. Berlin existiert NICHT. Berlin ist eine Vorstellung in meinem Gedanken. Alles was NICHT ist, erschaffen wir in unserem Geist.

Das Nichts. Erschaffen im Geist. Erkläre mir bitte nochmal wo der Unterschied zu "Nichts ist ein Gedankenkonstrukt" liegt?.


Zitat von Hephaestos, am 3/7/2013 um 08:36

Ich beeinflusse etwas (oder nehme etwas wahr), das gar nicht existiert, das NICHT IST!

Eine Art Illusion oder Traum also? Dazu schreib ich später nochmal was.


Zitat von Hephaestos, am 3/7/2013 um 08:36
P.P.S.: Ich weiß jetzt schon, das sich irgendwer von mir angegriffen fühlen wird. Ist so ein seltsames Muster, das ich in anderen erzeuge, mir ist nur nicht klar, wieso.

Ich würde sagen, das ist wieder son Ego-ding. Du sagst etwas, was eine Idee oder Konzept in Frage stellt, mit der sich das Ego Identifiziert und nun muss isch das Ego verteidigen.


Zitat von Hephaestos, am 3/7/2013 um 08:36
PPPS.: Wegen allem oben find ich ja William Grays "OMNIL"- Formel klasse.

Kannst du mir irgendwas Lesenswertes dazu empfehlen?
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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2013 um 13:26  
Mäh, irgendwas hat meinen Beitrag gefressen :(

Schau - Berlin in meinem Kopf ist ein Gedankenkonstrukt. Etwas, das gar nicht existiert. Berlin ist aber nicht das Nichts. Beispielsweise ist in meinem Zimmer im Moment kein Elefant, obwohl ich mir durchaus einen Vorstellen könnte. Dennoch ist in meinem Zimmer nicht "das Nichts", weil, irgendwas ist ja da.

https://www.google.de/search?&q=william+g.+gray+magie


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red_folder.gif erstellt am: 9/7/2013 um 17:26  
Das alles ist für mich jede erdenkliche Situation, Sache, eben alles. Auch ein Elefant in einem Zimmer, ja alle Elefanten in allen Zimmern und auch Zimmer Ohne Elefanten mit was weiß ich, ich hoffe du weißt, worauf ich hinaus will.. Zeit kann im Alles nicht existieren genauso wenig, wie Raum und Wahrnehmung bzw. Ideen. Denn, dass etwas vorher passiert, bedeutet, dass es danach nicht mehr passiert. Luft passiert nicht sondern ist(Und sie wird uns auch erst dann bewusst wenn der vorherige Zustand endet: Geruch etc.. Im nichts ist nichts, nicht einmal Wahrnehmung. Das jetzt müsste es ja nach deiner Definition auch nicht existieren, da es ja nur die Summe der Gedankenkonstrukte ist. Ob du dir gerade einen Elefanten vorstellst oder ob da wirklich einer steht, macht für das Gehirn übrigens keinen Unterschied. Ob du sagst, alles existiert oder nichts existiert, ist die gleiche Aussage. In Wahrheit ist es etwas dazwischen.(wie so immer). Das jetzt sind nur Wellen die du zum Kollabieren bringst. Soviel hierzu. Ich denke wir Bewegen uns hier in die Gleiche Richtung.

Edit: Existenz ist immer nur in Relation zu etwas möglich. Kein Kontext -keine Existenz. Deshalb bilden die beiden absoluten Begriffe Alles und Nichts hier die Ausnahme. In Richtungen ausgedrückt, könnte man das nichts auch als "das, was ich bin"(Ich und das nichts) und das Alles als "das, was ich sein/erfahren werde"(Ich und alles) bezeichnen. Sind jedoch nur "räumliche" Orientierungen in einer nicht endenden Unendlichkeit.


[Editiert am 9/7/2013 um 19:05 von Goldy]
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red_folder.gif erstellt am: 28/7/2013 um 14:16  
Vielleicht tritt "Existenz" als Existierendes innerhalb der Zeitdimension in Erscheinung.
"Etwas" ist immer ein Prozess, also zeitgebunden,dadurch erfahrbar, hat also eine kontextgebundene Wirkung.
Die "Summe" aller Prozesse mag das Nichts sein, das wiederum die Quelle von "allem" sein mag,wie im Baum des lebens der Kabbalah das Nichts als der "Vorläufer" der Quelle der Schöpfung (Kether) angesehen werden kann.
Etwas, das nicht existiert, aber existieren wird oder existiert hat, scheint mir auch nur als Idee fassbar, da ich als Existierender meist im zeitlichen Kontext gebunden bin.

"Ideen" im platonischen Sinn gehen von einer Welt aus, in der wenig Wandel stattfindet;-es feste Grössen gibt;das"Pferd" wird z.B. als denkbares Absolutum gedacht, nicht als temporäre Erscheinung in einem evolutionären Verlauf.

Andererseits, um überhaupt wirken zu können, ist das Wort hilfreich; wer nicht in Begriffen denken mag,(und die Welt als Netz von aufeinander wirkenden begrifflich fassbaren Größen begreift,)- sei es nur als Arbeitshypothese,erlebt,schafft aber nichts.
Andererseits ist das womöglich egal ,oder Wirkung von Ursachen , die , für mich unbeeinflussbar,eben so vor sich hinpassieren.
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red_folder.gif erstellt am: 2/8/2013 um 13:54  
Objektiver Raum und objektive Zeit sind Illusionen die nur in der physischen Welt existieren. Subjektive Zeit hingegen IST Existenz. (weitere Ausführung gerne nach Fragen ein gutes Beispiel ist mir gerade entfallen). Ich halte an dieser Stelle auch eine Differenzierung von Materie Existenz oder Realität und Idee für notwendig. Der Gegensatz zur Idee ist nicht etwa die Realität sondern die Materie. Real kann sowohl eine Idee als auch Materie sein. Dies sind nur Unterscheidungen unserer Wahrnehmung um zwischen innerer und äußerer Welt zu Unterscheiden. Letztendlich sind alles nur Ideen. Ideen sind zeitlos Materie hingegen vergänglich im ständigen Wandel, nur durch eine Zugeordnete Idee erhalten sie Konstanz.
Wenn ich mich jetzt weit aus dem Fenster lehne,(denn ich kenn mich nicht wirklich mit Platon aus) wollte Platon genau hierauf hinaus.
Platon schließt nicht aus, dass die Idee des Pferde nur ein Teil einer größeren Idee ist. Das Pferd als Teil der Einhufer als Teil vieler Evolutionsstufen als Ergebnis der DNA. Wie man zur Idee des Pferdes die Idee der Zelle braucht.

Die Idee ist kein Produkt der Materie sondern andersherum.
Antwort 18
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red_folder.gif erstellt am: 2/8/2013 um 17:57  
hi goldy,

wenn ich das so lese, stellt sich mir die frage, was meinst du mit den von dir verwendeten begriffen und beziehungen zwischen den begriffen genau. ich würde nämlich z.b. sagen: subjektive zeit ist eine illusion! von daher bitte eine nähere erklärung, nicht nur zur subjektiven zeit.

choyo
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red_folder.gif erstellt am: 3/8/2013 um 15:40  
Objektive Zeit ist die Zeit, die für alle gleich gelten soll. Die auf der Uhr. Sowohl Qualität als auch Quantität einer Sekunde sind jedoch niemals Konstant. Dazu in Einsteins Worten: "Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität" oder hier http://www.das-zeitlose-selbst.de/Themen/Zeitillusion.htm der hier auch ganz interessant http://www.das-zeitlose-selbst.de/Themen/rewize.htm
Unsere Uhr ist ja nur die relative Postion der Erde zur Sonne.

Mit Existenz meine ich Sein. Hierzu vielleicht einVideo zu Heidegger.http://www.youtube.com/watch?v=iS54ZVc9Kl0 der Vorgänger ist auch sehr interessant.
http://www.youtube.com/watch?v=m9DnNBiiO8U
Ich denke, die aufgeführten Philosophen ergänzen sich sehr gut.

(Zudem möchte ich anmerken, dass keine meiner Thesen sich auf die obigen links oder Personen gestützt sind. Sind nur die ersten Ergebnisse, wenn man unter "Zeit als Illlusion" und "Sein und Zeit" googlet)

Idee und Materie ist, glaub ich, klar. Innere und äußere Welt. An deiner These mag vielleicht auch etwas dran sein, wenn du es näher Erläuterst andernfall müsst ich dir wiedersprechen.
Antwort 20
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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 5/8/2013 um 09:44  
sinngemäßer einstein (relativitätstheorie):

sowas wie Goldys "objektive zeit" die für jeden gilt, gibts gar nicht, denn "Raumzeit" ist relativ zum "Bezugssystem" des Beobachters, ergo, abhängig von Gravitation, Beschleunigung, Geschwindigkeit....


siehe "Zeitdilatation", z.B. auf Wikipedia.


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red_folder.gif erstellt am: 6/8/2013 um 09:44  

Zitat von Goldy, am 3/8/2013 um 15:40

Idee und Materie ist, glaub ich, klar. Innere und äußere Welt. An deiner These mag vielleicht auch etwas dran sein, wenn du es näher Erläuterst andernfall müsst ich dir wiedersprechen.


Was allgemein unter Idee und Materie verstanden wird, ist mir schon klar. Auch die dem zugrundeliegende Spaltung von innerer und äußerer Welt. Ob dem tatsächlich so ist, ist eine ganz andere Frage.

Zur Illusion von Zeit:
Ich lasse mal die ganzen spannenden Theorien von Relativität oder Blockzeit oder was es sonst noch so gegeben mag weg und beziehe mich auf das direkte Erleben. Du bist heute morgen aufgestanden und hast möglicherweise einen Kaffee genossen. In dem Moment, wo Du den Kaffe genossen hast, war Jetzt. Dabei hast Du möglicherweise ein Ritual für das kommende Wochenende geplant. Die Planung findet Jetzt statt (ok nicht so ganz, aber seien wir nicht so pingelig), für etwas was Du in der Zukunft tun willst. Es kommt das Wochenende, der Moment des Rituales. In dem Moment, wo Du das Ritual durchführst, ist es Jetzt. Du kannst mit Gedanken zukünftige und vergangene Vorstellungen im Geist konstruieren. Selbst die Konstruktion von Vergangenheit und Zukunft ist genau Jetzt. Der Körper, der Geist, das Sein, dass alles umfassende Bewusstsein ist genau Jetzt. Vergangenheit und Zukunft existieren nicht.


[Editiert am 6/8/2013 um 09:46 von Alles und Nichts]
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red_folder.gif erstellt am: 7/8/2013 um 14:57  
@Alles und Nichts: Ja meine Definition der Idee ist in meinem Kontext recht nichtssagend. Das ist mir auch schon aufgefallen. Und was du zur Zeit sagst, stimmt natürlich. Irgendwie wollte ich den Bogen dahin auch noch kriegen^^. Ich würde es jedoch als lineare Zeit bezeichnen. Mit subjektiver Zeit meinte ich die gefühlte länge oder Qualität einer Erfahrung.
@Hephaestos: Ich denke, im Bewusstsein vieler Menschen schon. Und meine Behauptung war ja gerade das es NICHT existiert. Aber auch wenn wir uns die gleichen Parameter teilen,(neben der Bank steht der Ofen) so sind 2 stunden oder 2 Minuten lediglich die Strecke, die sich die Erde gedreht hat und nach der jeder beschlossen hat sein Leben auszurichten.

So ich brauch noch n Moment, um eine gute Beschreibung zur Idee zu finden.
Antwort 23
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red_folder.gif erstellt am: 8/8/2013 um 08:09  
goldy, dass lineare zeiterleben ist auf die fixierung des menschlichen ichs zurückzuführen. wenn man über diese fixierung hinausgeht, kann man die erfahrung machen, dass alle zeitpunkte, wie an einer schur aufgereicht (warum kommt mir gerade der rosenkranz in den sinn), genau jetzt im bewusstsein existieren ( bewusstsein ist ungleich ich).
wenn ich mich recht entsinne, gibt es in der wissenschaft sogar ein modell, was genau dies beschreibt. wie gesagt, wenn ich mich recht entsinne, wird dieses modell als blockzeit bezeichnet.
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